DE1560269C - Doppeldrahtzwirnmaschine mit pneumatischer Einfädelung des Fadens - Google Patents

Doppeldrahtzwirnmaschine mit pneumatischer Einfädelung des Fadens

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DE1560269C
DE1560269C DE19661560269 DE1560269A DE1560269C DE 1560269 C DE1560269 C DE 1560269C DE 19661560269 DE19661560269 DE 19661560269 DE 1560269 A DE1560269 A DE 1560269A DE 1560269 C DE1560269 C DE 1560269C
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suction
machine
twisting
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DE19661560269
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Klaus Dipl.-Kfm. 4150 Krefeld; Franzen Gustav 3281 Neersen Nimtz
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Palitex Project Co GmbH
Original Assignee
Palitex Project Co GmbH
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Description

gebildet, an der die Spulenaufnehmer angebracht sind. Auf diese Weise hat der Umläufer eine doppelte Funktion, und zwar einmal als Teil der Einfädelvorrichtung und zum anderen als Teil der Endlosfördereinrichtung.
Bei der bekannten Doppeldrahtzwirnmaschine gemäß der französischen Patentschrift 1400 310 muß zum Betätigen der Einfädelvorrichtung der Spulenträger gemeinsam mit· dem Spulenaufnehmer gegen F i g. 3 in vergrößerter Darstellung einen Ausschnitt aus dem Kopfende der Maschine, die automatische Einfädelvorrichtung im Schnitt.
Die Fig. 1 zeigt den insgesamt mit 1 bzeichneten Getriebekasten mit dem kopfseitigen Maschinenfuß 2, ferner den Spindelbalken 3 der einen Seite. Der Spindelbalken 4 auf der anderen Seite ist aus der Fig. 2 zu ersehen. In den Spindelbalken 3 und 4 lagern die die Ablaufspulen 5 aufnehmenden Spin-
die Kraft einer Feder von Hand in axialer Richtung io dein 6, an deren Wirtel 7 der umlaufende Tangential-
verschoben werden, d. h., die Zwirnerin wird bei jedem Einfädelvorgang doppelt beansprucht, indem sie einmal den Spulenträger mit der einen Hand nach unten drücken muß, um die Verbindung zwischen der Saugluftquelle und dem Fadenführungsrohr über den axialen Saugkanal im Aufnehmer herzustellen, während sie zum anderen gleichzeitig das Ende des einzufädelnden Fadens in das obere freie Ende des Fadenführungsrohes einführen muß.
■ Im Gegensatz dazu ist in weiterer Ausgestaltung der Erfindung vorgesehen, daß die Saugstutzen nach unten durch einen Flansch des Umläufers axial verschiebbar hindurchgreifen und beim Umlauf um das Kopfende der Maschine auf eine Führung auflaufen, antriebsriemen 8 anliegt. Zwischen den einzelnen Spindeln 6 befinden sich Trennwände 9.
Oberhalb der Spindeln 6 jeder Maschinenseite .erstrecken sich Träger 10 mit Ballonfadenführcrn U.
ferner Wellen 12 mit Voreilrollen 13 und Changierfadenführerstangen 14 mit nicht gezeigten Cahngierfadenführern. Ferner sind Reibwalzen 21 und Spulrahmen 16 für die Aufwickelspulen 17 bzw. deren Hülsen angeordnet, wobei sich mittig das Trägergehäuse
18 als Teil des Maschinengestells erstreckt, an dem die Spulenrahmen 16 befestigt sind. Insoweit entspricht der Maschinenaufbau den bekannten Anordnungen.
Unterhalb des Bereiches der Spindeln ist ein End-
die die Saugstutzen von unten gegen einen Aufnehmer 25 losförderer in Form einer Kette 19 angeordnet, die verschiebt. Infolge dieser Ausgestaltung wird der Saugstrom in dem Fadenführungsrohr ohne menschliches Zutun erzeugt, so daß von der Zwirnerin nur noch das Ende des einzufädelnden Fadens in den Bereich der oberen Öffnung des Fadenführungsrohres 3° zu bringen ist.
Um eine luftdichte Verbindung zwischen den Saugstutzen und den Aufnehmern zu gewährleisten, kann gemäß, weiterer Erfindung vorgesehen sein, daß das Saugende der Saugstutzen einen Dichtring aufweist, auf dem der Aufnehmer zum Aufsitzen kommt.
Gemäß weiterer Erfindung können die Saugstutzen in an sich bekannter Weise an eine gemeinsame Saugleitung angeschlossen sein, die zentrisch in. die Nabe des Umläufers mündet.
Um eine freie axiale Verschiebung der Saugstutzen ohne besonderen konstruktiven Aufwand zu ermöglichen, kann erfindungsgemäß weiterhin vorgesehen sein, daß die Saugstutzen jeweils durch einen elastischen Schlauch mit der gemeinsamen Saugleitung in Verbindung stehen.
Der Saugvorgang kann im einzelnen zeitlich dadurch gesteuert werden, daß die Saugstutzen in an sich bekannter Weise jeweils mit einem Ventil versehen sind, das den Saugstutzenkanal selbsttätig etwa beim Auflaufen des Saugstutzens auf die Führung öffnet und etwa nach dem Umlauf um das Kopfende der Maschine schließt. Praktisch sind damit Ventilbewegungen erreicht, die unmittelbar den Bewegungen der Saugstutzen in axialer Richtung entsprechen. Außerdem ist gewährleistet, daß der Sog der Saugluftquelle bzw. des Sauggebläses jeweils nur in dem in Betrieb befindlichen Saugstutzen wirksam wird.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel nach der Erfindung dargestellt. Es zeigt
F i g. 1 eine Ansicht des getriebeseitigen Kopfendes einer Doppeldrahtzwirnmaschine mit umlaufendem Endlosförderer mit Aufnehmern und einer automatisch arbeitenden zentralen Einfädelvorrichtung am Kopfende,
F i g. 2 einen Schnitt quer durch die Maschine nach Fig. 1 hinter dem Getriebekasten in Richtung auf das andere Maschinenende, und um ein Kettenrad 20, das im Getriebekasten 1 gelagert und angetrieben ist, umläuft. Die Kette 19 trägt mit Spindelteilung Aufsteckdorne 22, die sich in schräg aufwärts geneigter Lage befinden und jeweils einen sich axial hindurcherstreckenden Kanal 30 aufweisen.
Gegebenenfalls sind an der Kette 19 zwischen den Spulenaufsteckdornen 22 noch weitere, nicht gezeigte Dorne vorgesehen, die zur Aufnahme von Spulenhülsen dienen, weiche für einen neuen Aufwickclvorgang in den Spulrahmen 16 eingesetzt werden können. Diese zusätzlichen Dorne können auch der Aufnahme fertiger Zwirnspulen 17 und deren Abtransport dienen. Ein dem Kettenrad 20 entsprechendes Kettenrad ist in nicht dargestellter Weise am anderen Maschinenende vorgesehen, so daß somit ein Umlauf der Kette 19 mit den Spulenaufsteckdornen 22 möglich gemacht ist. Zwischen den Kettenrädern 20 an den beiden Kopfenden der Maschine ist die Kette 19 in Schienen 23 geführt. Zwischen den Kopfenden der Maschine sind die Spiridelbalken 3 und 4 mehrfach -durch Zwischenständer 31 gemäß F i g. 2 abgestützt. Die Schienen 23 stützen die Kette 19 ab und verhindern ein seitliches Auslenken und ein Durchhängen derselben. Wie erwähnt und aus den Figuren ersichtlich, sind die Spulenaufsteckdorne 22 nach außen geneigt vorgesehen, um so das Abnehmen der Ablaufspulenträgereinheiten 6 a oder die Entnahme leerer Spulenhülsen aus diesen und das Aufstecken neu bestückter Ablaufspulenträgereinheiten bzw. neuer Ablaufspulen zu erleichtern.
Unter Ablaufspulenträgereinheiten werden Einheiten verstanden, welche gemäß F i g. 3 aus dem Schutztopf 6 a mit Schutztopfboden 6 b und dem Fadenführungsrohr 6 c bestehen, wobei für das Zwirnen auf das Fadenführungsrohr 6 c.die Ablaufspule 5 aufgesteckt wird, die aus der Hülse 6d und dem Garnkörper 6e besteht, während sich in der Spulenträgereinheit bei abgespulter Ablaufspule 5 auf dem Fadenführungsrohr 6 c nur noch die leere Hülse 6d befindet. Die Ablaufspulenträgereinheiten kommen auf dem Spindelrotor samt Wirtel 7 zum Einsatz und bilden damit die Doppeldrahtzwirnspindel 6 (F i g. 1, 2).
Die Arbeitsweise der Doppeldrahtwirnmaschine nach den Figuren ist folgende: Es werden jeweils am Kopfende der Maschine neue Ablaufspulen 5 in die zum Kopfende mittels des Endlosförderers, nämlich mittels der Kette 19, gelangenden Spulenträger da bis 6 c eingesetzt, nachdem die leere Hülse 6d daraus entfernt wurde. Die Spulenträgereinheiten 6 a bis 6e, die neu bestückt sind, werden durch die umlaufende Kette 19 um die Maschine herum verteilt, und zwar derart, daß nach einem Umlauf der Kette 19 jeder Spindel 6 eine Ablaufspulcnträgereinheit 6 a bis 6 c und gegebenenfalls bei Anwendung von zusätzlichen Dornen eine Aufwickelspulenhülse zugeordnet ist. Die Bedienungsperson entnimmt dann von jedem Spindelrotor die alle Spulenträgereinheit 6« bis 6 c mit der Leerhülse 6 el und ersetzt diese durch eine durch die Kette 19 herangebrachte, mit voller Ablaufspule 5 versehene neue Spulenträgereinheit 6 a bis 6e. Es werden also die leeren Spulenträgereinheiten gegen volle Spulenträgereinheiten ausgetauscht.
Dies kann nach einem älteren Vorschlag auch automatisch erfolgen, indem sich zwischen den Gängen statt der Bedienungsperson eine automatisch arbeitende Austauschvorrichtung bewegt.
Gerade die letztere Vorrichtung setzt voraus, daß bei den neuen Spulenträgereinheiten der Faden bereits ordnungsgemäß eingefädelt ist. Diesem Einfädeln dient eine in der Fig. 3 im Schnitt und vergrößert dargestellte pneumatische Einfädelvorrichtung. Wie die F i g. 1 und 3 zeigen, ist das Kettenrad 20 mit einem radial ausladenden, schräg abwärts geneigten Flansch'31 versehen, in dem sich mit Spindelteilung auf dem Kreisumfang axial in Bohrungen verschiebbare Saugstutzen 32 befinden, deren Saugkanal 33 radial nach innen in den Kanal 34 weitergeführt ist, der an einen zentrisch in die Radnabe 35 des Kettenrades 20 gerichteten Saugkanal 36 angeschlossen ist, und zwar mittels eines elastischen Schlauches 37, der die axiale Verschiebbarkeit des Saugstutzens 32 nicht behindert.
Das obere freie Ende des Saugkanals 33 ist ebenso wie der Saugstutzen 32 erweitert und weist in der Erweiterung einen Dichtring 38 auf. Ferner ist in den Kanal 30 der Spulenaufsteckdorne 22 ein Dichtring 38« eingesetzt, wodurch zwischen dem unteren Ende des Fadenleitrohres 6 c und dem Kanal 30 im Spulenaufsteckdorn 22 sowie zwischen dem unteren Ende des Spulenaufsteckdornes 22 und dem dagegen verschobenen Saugstutzen 32 eine Abdichtung zustande kommt·. Das Sieb 39 im Kanal 30 des Spulenaufsteckdornes 22 begrenzt die durch gesaugte, Fadenlänge und verhindert das Eindringen des Fadens in den Saugstutzen 32.
Für das axiale Verschieben der Saugstutzen 32 gegen das untere Fnde eines Spulenaufsteckdornes 22 ist die sich auf einem Halbkreis auf dem Getriebekastenfuß 2 erstreckende Führung 40 vorgesehen, die auf eine siewisse Höhe ansteigt und von dieser wieder abfällt.
Wenn sich das Kettenrad 20 dreht, so werden die in der Ausgangsstellung durch das Eigengewicht axial nach unten verschobenen Saugstutzen 32 beim Auflauf auf die Führung 40, also beim Umlauf um das Kopfende der Maschine axial aufwärts verschoben und kommen satt von unten an den zugeordneten Spulenaufsteckfornen zum Anliegen. Bei dieser Aufwärtsverschiebung ist der Ventilschieber 41, der sich quer durch den Kanal 34 erstreckt, abwärts verschoben und hat somit den Durchgang der Kanäle 33 und 34 freigegeben, so daß die Saugluft des Saugkanals 36 in den freigegebenen Kanälen 34 und 33 der jeweiligen Saugstutzen 32, die auf die Führung 40 aufgelaufen sind, wirksam werden kann. Es wird dann der von oben in das Fadenführungsrohr 6 c eingebrachte Faden 42 in diesem nach unten gesaugt. Der Faden 42 legt sich mit einigen Windungen auf dem Sieb 39 im Kanal 30 auf, so daß nach dem Abziehen der Spulenträgereinheit 6 a bis 6e vom Spulenaufsteckdorn 22 ein Fadenende unten frei aus der Spulenträgereinheit 6(7 bis 6e heraushängt, das dann zum weiteren Anlegen an die Aufwickelspule 17 beim Einsetzen der Spulenlrägereinheit 6 α bis 6 e auf den Spindelrotor 7 zur Verfügung steht. An die Stelle eines Ventilschiebers 41 kann selbstverständlich jedes andere Ventil treten, gegebenenfalls auch ein in anderer Weise mechanisch oder ein elektromagnetisch gesteuertes, dessen Jmpulsgabe von der Axialverschiebung des Saugstutzens 32 abgeleitet wird.
Der Saugkanal 36 kann in nicht dargestellter Weise an ein eigenes Gebläse der Maschine angeschlossen sein, kann aber auch zu einem Zentralgebläse führen, welches mehreren Maschinen zugeordnet ist.
Das Kettenrad 20 ist im Getriebekasten 1 auf einer lotrecht stehenden Welle 24 gelagert, durch welche sich der Saugkanal 36< erstreckt. Die Welle 27 trägt außerdem ein Kettenrad 25, welches das Antriebsrad für das Kettenrad 20 ist. Das Kettenrad 25 ist von einer Kette 26 umschlungen, die ihren Antrieb von einem Kettenrad 27 erhält, daß sich auf dem herausragenden Wellenende 28 eines insgesamt mit 29 bezeichneten Antriebskastens befindet.
In den Figuren sind die Aufnehmer für die Ablaufspulenträger als Aufsteckdorne 22 mit sich axial hindurcherstreckendem Kanal 30 dargestellt. An deren Stelle können auch Schalen treten, in welche die Spulenträgereinheiten 6 a bis 6 e einlegbar sind. In diesem Fall weisen die Schalen ein zentrisches Durchgangsloch auf, an welches sich beispielsweise ein Rohrstutzen anschließt, der die Verbindung mit dem Saugstutzen 32 herstellt, wenn dieser beim Passieren . der Führung 40 axial aufwärts verschoben ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

Claims (8)

Patentansprüche:
1. Doppeldrahtzwirnmaschine mit pneumatischer Einfädelung des Fadens durch das Fadenführungsröhrchen der Ablaufspulenträger, die zum Austausch der Ablaufspule vom Spindelrotor abhebbar und mit Aufnehmern kuppelbar sind, die einen axial verlaufenden, an eine Saugluftquelle anschließbaren Saugkanal aufweisen, dadurch gekennzeichnet, daß an der Maschine für sämtliche Aufnehmer (22) der Ablaufspulenträger (6) eine zentrale Einfädelvorrichtung vorgesehen ist, der die einzelnen Aufnehmer (22) mittels eines um den Maschinenrahmen geführten Endlosförderers (19) zuführbar sind und die als Umläufer (20) am Kopfende der Maschine angebracht ist und mehrere mit Spindelteilungsabstand voneinander entfernt liegende Saugstutzen (32) aufweist, die von unten gegen den jeweiligen Aufnehmer (22) axial verschiebbar sind.
2. Doppeldrahtzwirnmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Umläufer durch das Kettenrad (20) einer den Endlosförderer darstellenden Kette (19) gebildet ist, an der die Aufnehmer (22) angebracht sind.
3. Doppeldrahtzwirnmaschine nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Saugstutzen (32) nach unten durch einen Flansch (31) des Umläufers (20) axial verschiebbar hindurchgreifen und beim Umlauf um das Kopfende der Maschine auf eine Führung (40) auflaufen, die die Saugstutzen (32) von unten gegen einen Aufnehmer (22) verschiebt.
4. Doppeldrahtzwirnmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Saugende der Saugstutzen (32) einen Dichtring (38) aufweist, auf dem der Aufnehmer (22) zum Aufsitzen kommt.
5. Doppeldrahtzwirnmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Aufnehmer (22) im Kanal (30) in an sich bekannter Weise einen Dichtring (38 a) aufweisen, auf dem das Fadenführungsrohr (6 c) der aufgesetzten Spulenträgereinheit (6 a bis 6 c) zum Aufsitzen kommt.
6. Doppeldrahtzwirnmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Saugstutzen (32) in an sich bekannter Weise an eine gemeinsame Saugleitung (36) angeschlossen sind, die zentrisch in die Nabe (35) des Umläufers (20) mündet.
. 7. Doppeldrahtzwirnmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Saugstutzen (32) jeweils durch einen elastischen Schlauch (37) mit der gemeinsamen Saugleitung (36) in Verbindung stehen.
8. Doppeldrahtzwirnmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Saugstutzen (32) in an sich bekannter Weise jeweils mit einem Ventil (41) versehen sind, das den Saugstutzenkanal (33, 34) selbsttätig etwa beim Auflaufen des Saugstutzens (32) auf die Führung (40) öffnet und etwa nach dem Umlauf um das Kopfenda der Maschine schließt.
Die Erfindung betrifft eine Doppeldrahtzwirnmaschine mit pneumatischer Einfädelung des Fadens durch das Fadenführungsröhrchen der Ablaufspulenträger, die zum Austausch der Ablaufspule vom Spindelrotor abhebbar und mit Aufnehmern kuppelbar sind, die einen axial verlaufenden, an eine Saugluftquelle anschließbaren Saugkanal aufweisen.
Bei einer bekannten Doppeldrahlzwirnmaschine mit-pneumatischer Fadeneinfädelung (vgl. französisehe Patentschrift 1400 310) ist jeder einzelnen Zwirnstelle bzw. Spindel unterhalb derselben eine eigene stationäre, an eine Saugluftquelle anschließbare Einfädelvorrichtung zugeordnet mit einem Aufnehmer, der einen axialen Saugkanal aufweist, der bei in den Aufnehmer eingestecktem Ablaufspulenträger mit dessen Fadenführungsrohr in Verbindung steht. Der Aufnehmer weist einen Dichtring auf, auf dem das Fadenführungsrohr der aufgesetzten Spulenträgereinheit zum Aufsitzen kommt. Es ist weiterhin ein federbelastetes Schieberventil vorhanden, das durch Axialverschiebung des Aufnehmers geöffnet wird, um die.Verbindung zwischen dem axialen Saugkanal des Aufnehmers und der Saugluftquelle herzustellen.
Obwohl mit einer derartigen Anordnung der Einfädelvorgang schnell und sicher durchführbar ist, ist es aus Gründen eines verhältnismäßig großen maschinellen Aufwandes und eines verhältnismäßig großen Platzbedarfes nachteilig, daß jeder Zwirnstelle eine eigene stationäre Einfädelvorrichtung zugeordnet ist. Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Doppeldrahtzwirnmaschine mit pneumatischer Fadeneinfädelung zu schaffen, die hinsichtlich des konstruktiven Aufwandes einfacher' gestaltet ist als die bekannte Doppeldrahtzwirnmaschine, wobei außerdem auch der Platzbedarf, insbesondere im Arbeits-. bereich der einzelnen Zwirnstellen, geringer sein soll. Zur Lösung dieser Aufgabe ist die erfindungsgemäße Doppeldrahtzwirnmaschine dadurch gekenn- zeichnet, daß an der Maschine für sämtliche Aufnehmer der Ablaufspulenträger eine zentrale Einfädel-■ vorrichtung vorgesehen ist, der die einzelnen Aufnehmer mittels eines um den Maschinenrahmen geführten Endlosförderers zuführbar sind und die als Umläufer am Kopfende der Maschine angebracht ist und mehrere-mit Spindelteilungsabstand voneinander entfernt liegende Saugstutzen aufweist, die von unten gegen den jeweiligen Aufnehmer axial verschiebbar sind.
so Die erfindungsgemäße Doppeldrahtzwirnmaschine hat gegenüber der bekannten Anordnung den wesentlichen Vorteil, daß für· sämtliche Zwirnstellen 'nur eine einzige, am Kopfende der Maschine zugeordnete Einfädelvorrichtung benötigt wird, was einerseits zu einer beträchtlichen baulichen Vereinfachung der Maschine und andererseits auch zu einer größeren Funktionssicherheit führt, da nicht mehr eine Vielzahl von Einfädelvorrichtungen überwacht und gewartet werden muß.
Dadurch, daß der Umläufer mit mehreren Saugstutzen versehen ist, kann gleichzeitig bei mehreren, das Kopfende der Maschine passierenden Spulenträgereinheiten der Einfädelvorgang durchgeführt werden, ohne daß dazu ein Stillsetzen des Endlosförderers oder eine Minderung seiner Umlaufgeschwindigkeit notwendig wird.
Der Umlauf er wird vorzugsweise durch das Kettenrad einer den F.ndlosförderer darstellenden Kette
DE19661560269 1966-07-29 1966-10-14 Doppeldrahtzwirnmaschine mit pneumatischer Einfädelung des Fadens Expired DE1560269C (de)

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GB2537369A GB1260558A (en) 1966-07-29 1969-05-19 Two-for-one twisting machines

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