DE1559309C - Wohnhausanordnung - Google Patents
WohnhausanordnungInfo
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Claims (1)
1 2
Die Erfindung betrifft eine Wohnhausanordnung mit derart nebeneinander angeordnet, daß jeder mit
aneinanderstoßenden, gleich großen, vier Kleinwoh- einem seiner vier Arme den rechten Winkel zwischen
nungen aufnehmenden Hauskörpern, die im Grundriß zwei einander naheliegenden der vier Arme eines anjeweils
die Form eines regelmäßigen Kreuzes haben grenzenden Hauskörpers K in der Siedlungsreihe aus-
und aus fünf Einheiten bestehen, von denen die vier 5 füllt. Diese gegenseitige Anordnung der Hauskörper .K
die Arme des Kreuzes bildenden jeweils den mit eige- bietet bei Einheitlichkeit in ihrer Ausführung reiche
nem Zugang von außen versehenen Wohnteil einer Variationsmöglichkeiten bei der Gruppierung der
Kleinwohnung enthalten, während in der zentralen Hauskörper zu Reihenhaussiedlungen wechselnder
fünften Einheit die Naßräume der vier Wohnungen Ausdehnung und Gestaltung, wie in Fig. 1 durch
zusammengefaßt sind. Derartige Wohnungen eignen io Beispiele veranschaulicht ist.
sich besonders als Studentenwohnungen. Jeder der im Grundriß kreuzförmigen Hauskör-
Die bekannte Wohnhausanordnung ist jedoch nach- per K enthält vier Wohnungen mit je einem Wohnteilig,
weil sie sich wenig für die Vorfabrikation eignet zimmer mit eigenem Zutritt von außen in je einer der
und weil durch das Aneinanderreihen der kreuzförmi- die vier Kreuzarme bildenden, als Raumkästen ausgegen
Hauskörper verhältnismäßig hohe Bau- und Be^ 15 bildeten Einheiten 1,2,3 und 4 sowie mit Naßräumen
triebskosten entstehen. · für diese vier Wohnungen in der ebenfalls als Raum-
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine kasten ausgebildeten mittleren Einheit 5, welche
wirtschaftliche Vorfabrikation der Wohnhäuser und durch die Wohnungen voneinander trennende Zwizugleich
eine günstige Anordnung der Hauskörper zu schenwände in vier im Grundriß gleich große, zu
größeren Einheiten zu ermöglichen. ao je einer der vier Wohnzimmer durch Verbindungs-
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch ge- öffnungen gehörende Naßräume und einen dazwilöst,
daß bei einer Wohnhausanordnung der ange- schenliegenden, im Grundriß quadratischen Schacht
gebenen Art alle Einheiten aus im Grundriß gleich für Stammleitungen für Wasser, Abfluß und gegebegroßen,
quadratischen, vorfabrizierten Raumkästen nenfalls Zentralheizung unterteilt ist. Die Küche oder
bestehen und daß jeder der Hauskörper mit einem 95 Kochnische wird von dem übrigen Teil der Naßräume,
seiner vier Arme die Ecke zwischen zwei benachbar- d. h. den Toiletten- und Duschräumen, zweckmäßigerten
Armen des angrenzenden Hauskörpers ausfüllt. weise durch eine Wand mit einer darin angebrachten
Durch die quadratische Form der vorfabrizierten Tür getrennt.
Raumkästen wird nicht nur eine wirtschaftliche Fer- Durch die Erfindung ist es möglich, ideale Studen-
tigung sichergestellt, sondern auch erreicht, daß ein 30 tenwohnungen in verhältnismäßig kurzer Zeit und zu
Anbau eines weiteren Hauskörpers in jeder beliebigen verhältnismäßig niedrigen Kosten in großer Zahl zu
von vier möglichen Winkellagen erfolgen kann und bauen.
daß sich durch die Verschachtelung der kreuzförmi- Sowohl die Naßräume als auch die Einheiten 1,2,3
gen Hauskörper die Baubreite der entstehenden Woh- und 4 können als völlig oder fast völlig fertige Raumnungssiedlung
verdoppelt, was sowohl für die Bau- 35 kästen von der Fabrik zur Baustelle geliefert werden,
kosten wie für die Betriebskosten der Siedlung von wo sie zu den kreuzförmigen Hauskörpern K zusam-Vorteil
ist. Ferner wird durch die Erfindung erreicht, mengestellt werden. Die Raumkästen können aus
daß die Wohnungstrennwände zwischen zwei anein- jedem beliebigen Baumaterial hergestellt werden, z. B.
anderstoßenden, kreuzförmigen Hauskörpern von mit Fußboden, Wänden und Decke aus Holz oder
drei Armaußenseiten jedes Hauskörpers gebildet wer- 40 Leichtbeton. Nur solche Wände der Raumkästen, die
den, was zwangläufig eine gute Isolierung der einan- in der errichteten Häuserreihe die Außenwände darder
benachbarten Wohnungen in den Hauskörpern stellen und einen Teil der Fassade bilden, müssen
gegeneinander ergibt. wärmeisoliert und mit einer Fassadenbekleidung ver-
Die erfindungsgemäße Wohnhausanordnung ist in sehen werden. Das Dach kann zweckmäßigerweise
der Zeichnung näher veranschaulicht. Ee zeigt 45 aus über den einzelnen Raumkästen angebrachten
F i g. 1 einen Grundriß einer Studentensiedlung mit Hauben 6 (s. F i g. 3) aus Blech oder Kunststoff oder
verschiedenen Beispielen von gemäß der Erfindung anderem zweckdienlichen Material bestehen. Die
ausgeführten Wohnhausanordnungen, Raumkästen können auf eine an der Baustelle vor-
Fig. 2 ein Ausführungsbeispiel der im Grundriß bereitete, feste Unterlage irgendwelcher Art gestellt
kreuzförmigen Hauskörper im Horizontalschnitt und 50 werden. Auch ist es möglich, die Hauskörper ent-F
i g. 3 ein Ausführungsbeispiel der Fassaden- weder eingeschossig oder zweigeschossig auszuführen,
gestaltung einer gemäß der Erfindung ausgeführten indem man im letzteren Falle die zuerst auf die Un-Wohnhausreihe.
terlage gestellten Raumkästen als Unterlage für die
Wie aus Fig. 1 ersichtlich, ist die erfindungs- Raumkästen des Obergeschosses verwendet, wobei
gemäße Wohnhausanordnung als Reihenhaussiedlung 55 man die nötigen Außentreppen an den Eingängen der
auszuführen, die eine Reihe von aneinanderstoßen- als Zimmer dienenden Einheiten des Obergeschosses
den, gleich großen Hauskörpern umfaßt, die im anordnet. Diese Eingänge werden dabei zweckmäßig
Grundriß aus je in der Form eines Kreuzes mit vier direkt über den Eingängen der Baueinheiten des Erdrechte Winkel miteinander bildenden, gleich großen geschosses angebracht.
Armen bestehen und die, wie aus F i g. 2 ersichtlich, 60
jo aus fünf für sich vorfabrizierten, im Grundriß Patentanspruch:
quadratischen Einheiten 1,2,3, 4 und 5 zusammengesetzt
sind. Von diesen fünf Einheiten bilden die vier Wohnhausanordnung mit aneinanderstoßenmit
1,2,3 und 4 bezeichneten je einen der vier Kreuz- den, gleich großen, vier Kleinwohnungen aufneharme,
indem sie mit einer ihrer vier Seiten an je eine 65 menden Hauskörpern, die im Grundriß jeweils
der vier Seiten der fünften Einheit 5 angeschlossen die Form eines regelmäßigen Kreuzes haben und
sind. Die je für sich in dieser Weise Zusammengesetz- aus fünf Einheiten bestehen, von denen die vier
ten Hauskörper K sind, wie aus F i g. 1 ersichtlich, die Arme des Kreuzes bildenden jeweils den mit
eigenem Zugang von außen versehenen Wohnteil einer Kleinwohnung enthalten, während in der
zentralen fünften Einheit die Naßräume der vier Wohnungen zusammengefaßt sind, dadurch,
gekennzeichnet, daß alle Einheiten (1 bis 5) aus im Grundriß gleich großen, quadratischen,
vorfabrizierten Raumkästen bestehen und daß jeder der Hauskörper (K) mit einem seiner vier
Arme die Ecke zwischen zwei benachbarten Armen des angrenzenden Hauskörpers ausfüllt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
CCFY
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