DE1553944B2 - Spielzeugwaffe zum aufeinanderfolgenden abschiessen von knallkapseln - Google Patents

Spielzeugwaffe zum aufeinanderfolgenden abschiessen von knallkapseln

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DE1553944B2
DE1553944B2 DE1967F0053650 DEF0053650A DE1553944B2 DE 1553944 B2 DE1553944 B2 DE 1553944B2 DE 1967F0053650 DE1967F0053650 DE 1967F0053650 DE F0053650 A DEF0053650 A DE F0053650A DE 1553944 B2 DE1553944 B2 DE 1553944B2
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capsules
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16CSHAFTS; FLEXIBLE SHAFTS; ELEMENTS OR CRANKSHAFT MECHANISMS; ROTARY BODIES OTHER THAN GEARING ELEMENTS; BEARINGS
    • F16C13/00Rolls, drums, discs, or the like; Bearings or mountings therefor
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F41WEAPONS
    • F41CSMALLARMS, e.g. PISTOLS, RIFLES; ACCESSORIES THEREFOR
    • F41C3/00Pistols, e.g. revolvers
    • F41C3/06Cap-firing pistols, e.g. toy pistols
    • F41C3/10Cap-firing pistols, e.g. toy pistols with rotatable cap carrier, e.g. drum

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
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Description

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dicker als der sie verbindende Streifen ausgebildet bezeichnet, der mit dem Teil 3 einstückig ausgebildet sein können; d. h., die Einrichtungen zur Aufnahme ist. In der Verbindungsebene der Teile 1 und 3 wer- und zum Transport der Munition sind wesentlich den Gleitführungen 11, 13 und 15 ausgebildet (siehe kompakter herzustellen als bei den bekannten An- Fig. 1 bis 3 und 5), in denen ein schlittenförmiger Ordnungen; trotzdem kann man dickere, nämlich wir- 5 Teil 17 gleitet, der den Abzug bildet. Der Teil 17 ist kungsvollere Kapseln verwenden. hohl und besitzt eine, insbesondere innere Steuer-Weitere Vorzüge und Merkmale ergeben sich aus fläche 17 A, deren Funktion nachstehend näher beden Ansprüchen sowie aus der nachfolgenden Be- schrieben wird.
Schreibung und den schematischen Zeichnungen, in In den beiden Körpern oder Schalenhälften 1, 3
denen die Erfindung an mehreren Ausführungsbei- io sind ferner nächst der Abdeckung 5 Gleitführungen
spielen ausführlich erläutert und dargestellt ist. bzw. Nuten 19 vorgesehen (siehe insbesondere
Fig. 1 zeigt eine Spielzeugwaffe, insbesondere eine Fig. 1, 3 und 4), die zur Führung einer Schlagmasse
Spielzeugpistole in einem Längsschnitt nach einer bzw. des Schlagbolzenträgers dienen. In dem linken
im wesentlichen symmetrischen Ebene durch das Teil der Fig. 1, das heißt nächst der Vorderseite
Spielzeug, wobei der Waffenmechanismus in der 15 des Laufes der Waffe, wird von den Teilen 1 und 3
Ruheposition dargestellt wird, die ein Hohlraum 21 gebildet, in dem eine Feder 23
Fig. 2 und 3 zeigen Teilansichten analog der untergebracht ist. Die Feder hat die Aufgabe, die Fig. 1, unter den Bedingungen, die für die Hand- Bewegung der Schlagmasse zu steuern. Der Hohlgriffe zum Einführen und Herausziehen der Muni- raum 21 hierbei dient als Führung für die Schlagtion anzunehmen sind, bzw. unter den angenommenen 20 masse. In den beiden Körpern 1, 3 sind weitere zwei Bedingungen unmittelbar vor dem ersten Hubab- Führungskanäle oder -rinnen 25 (siehe F i g. 1 bis 3 schnitt für die Perkussion, die und 6) für die Schlagmasse vorgesehen.
F i g. 4, 5, 6 und 7 zeigen Querschnitte nach den Die Schlagmasse bzw. der Schlagbolzenträger wird
LinienIV-IV, V-V, VI-VI und VII-VII der Fig. 1, mit 27 bezeichnet und ist im Detail in den Fig. 19
die 35 bis 23 dargestellt. Die Schlagmasse besitzt ein abge-
Fig. 8 zeigt einen Schnitt analog dem der Fig. 7 bogenes Ende 27,4, das im Hohlraum 21 vorgesehen
mit dem Magazin in Außenansicht und teilweise ist und auf dem die Feder 23 einenends anliegt. Die
herausgezogen zwecks Einführung der Munition, die Schlagmasse besitzt auch zwei Ansätze 27 B (siehe
F i g. 9 zeigt einen Längsschnitt nach der Linie F i g. 4), die in die Führungsnuten 19 eingreifen. Die
IX-IXder Fig. l.die 30 Schlagmasse27 besitzt weiter einen erweiterten Ab-
F ig. 10 und 11 zeigen den Körper des Magazins schnitt 27 C an dem dem Ende 27 A entgegengesetzten
in zwei perspektivischen Ansichten, die Ende, wobei der Abschnitt 27 C von einem Hohlraum
Fig. 12 und 13 zeigen in zwei perspektivischen 29 aufgenommen wird, der durch die zwei Körperl
Ansichten das Steuerelement für die Kapselstreifen, und 3 gebildet ist (siehe Fig. 6 und 9). Der Hohl-
die 35 raum 29 ist im Bereich der Führungen 25 ausgebildet.
Fig. 14 zeigt die verschiedenen in dem Magazin Der Teil27C weist seitliche Stifte27D auf, die in
nach den Fig. 10 bis 13 enthaltenen Stücke in aus- den Führungen25 gleiten. Die Schlagmasse27 weist
einandergelegter Form, die unten einen dünnen dreieckigen Ansatz 27 £ auf
Fig. 15, 16 und 17 zeigen eine Ansicht und zwei (siehe Fig. 6), der sich in einen Schlitz31 erstreckt.
Querschnitte durch das Magazin im wesentlichen 4° Letzterer ist enger als der Hohlraum 29 und wird
nach den Linien XV-XV, XVI-XVI und XVII-XVII durch die Verbindung der beiden Körper 1 und 3
der Fig. 14, die bestimmt. Die Schlagmasse 27 besitzt weiter einen
Fig. 18 zeigt einen Schnitt des montierten Ma- oberen Vorsprung27F mit einem Fuß27G. Auf
gazins im wesentlichen nach der Linie XVI-XVI der dem Vorsprung 27 F wird eine kleine metallische
Fig. 14, die 45 Platte33 angebracht, die mit einem Ansatz 33 A ver-
F i g. 19 bis 23 zeigen im Detail die Schlagmasse sehen ist.
in einer Seitenansicht, im Schnitt nach den Linien Die Schlagmasse bzw. der Schlagbolzenträger kann
XX-XX und XXI-XXI der Fig. 19 und teilweise im aus einer Legierung aus Zink und Aluminium, mit
Schnitt nach den Linien XXII-XXII und XXIII- hohem Zinkgehalt bestehen, während die Teile 1, 3,
XXIII der F i g. 19, die 50 5 und 17 aus thermoplastischem Material oder
F i g. 24 zeigt im Detail eine Position der Munition, irgendwelchem synthetischem Material hergestellt sein
die . können. Das Blättchen 33 besteht aus Metall und
Fig. 25, 26 und 27 zeigen Teilschnitte analog den sein asymmetrischer Ansatz 33A bildet den Schlag-
F i g. 1, 7 und 9 einer anderen Ausführungsform der bolzen oder den Zündstift. Der Fuß 27 G sichert den
Erfindung, in der kein verschiebbares Magazin vor- 55 Widerstand gegen den Schlagbolzen; das Plättchen 33
gesehen ist. kann mit Hilfe von Nieten, Stiften, Schrauben od. dgl.
In der Zeichnung werden mit 1 und 3 zwei im we- befestigt sein.
sentlichen symmetrisch geformte Körper, Gehäuse- Im Gehäuse der Waffe, das aus den Teilen 1 und 3 teile, Schalenhälften od. dgl. bezeichnet, die längs gebildet ist, wird eine kleine Welle 35 gelagert, die einer mit A-A (siehe Fig. 5 und 9) bezeichneten 60 an einem Ende außerhalb des Gehäuses einen kleinen Ebene verbunden sind. Diese Ebene entspricht der Steuerhebel 37 trägt (F i g. 9). Innerhalb des Schlitzes Schnittebene in den Fig. 1 bis 3. Mit 5 wird eine 31 ist an der kleinen Welle 35 ein Nocken 39 beAbdeckung bezeichnet, die auf den zwei symmetrisch festigt, der mit dem Ansatz 27 £ der Schlagmasse 27 geformten Körpern 1 3, angebracht ist. Die Teile 1, 3 zusammenwirkt Hierbei wird der Schlagbolzenträger und 5 bestimmen die äußere Form der Waffe. Mit 7 65 27, in Fig. 1 gesehen, gegen die Wirkung der Feder wird der für den Abzug vorgesehene Teil des Steges, 23 teilweise nach links bis in eine Zwischenposition der aus dem Teil 1 gebildet ist, bezeichnet. In der bewegt, in der die Handgriffe für das Herausziehen F i g. 5 ist mit 9 der gegenüberliegende Teil des Steges des Magazins und den Ersatz der Munition erfolgen
können. Das Profil des Nockens 39 ist derart ausgebildet, daß wenn er im Uhrzeigergegensinn aus der in F i g. 1 gezeigten Position in die Position gemäß der F i g. 2 verdreht wird, zum Stillstand kommt (abgesehen davon, daß er den teilweisen, obengenannten Hub bewirkt).
In den beiden Gehäuseteilen 1 und 3 sind auch zwei geneigte Schlitze41 vorgesehen (Fig. 3 und 5), in denen zwei gegenüberliegende Verbindungsstifte oder Bolzen 43 A für die Gleit- und Schwenkbewegung eines Hebels 43 festgehalten sind. Der Hebel 43 dringt an dem unteren Ende in den Hohlraum des Abzuges 17 ein, um mit dessen Fläche 17 A zusammenzuwirken. Oben weist der Hebel 43 eine Enderweiterung 43 B auf* Eine Feder 45, die am Boden eines eigens für sie vorgesehenen Hohlraumes zwischen den beiden Gehäuseteilen 1 und 3 anliegt, drückt im Uhrzeigersinn auf den Hebel 43 um dessen unteres Ende gegen die Fläche YlA und die Bolzen 43 A gegen den oberen Teil des Schlitzes 41 zu bewegen. Mit dem oberen Ende der Erweiterung 43 B wirkt eine Ausnehmung Π H der Schlagmasse 27 zusammen, wobei die Erweiterung 43 B dann Platz findet, wenn die verschiedenen Organe infolge der Federn 23 und 45 die in F i g. 1 dargestellte Stellung einnehmen, und wenn infolge des Nockens 39 die verschiedenen Organe die Stellung gemäß F i g. 2 einnehmen. Wenn der Abzug 17 aus der Stellung nach F i g. 1 durch Betätigung im Sinne des Pfeiles F1 (F i g. 3) nach rechts verschoben wird, um einen Schuß zu bewirken, ist der Hebel 43 gezwungen, im Gegenuhrzeigersinn um die Bolzen A3 A zu schwenken. Auf diese Weise wird die Schlagmasse 27 gegen die Wirkung der Feder 23 nach links gedrückt. Dies erfolgt durch die Wirkung der oberen Kante der Erweiterung 43 B, die mit der linken Kante der Ausnehmung 27 H zusammenwirkt. Wenn die hierbei bewegten Organe die Stellung der F i g. 3 erreichen, verläßt die Erweiterung 43 B die untere linke Kante (Fig. 3) der Ausnehmung27H; daher kommt die Schlagmasse 27 frei und rückt nach rechts, indem sie so den Perkussionshub ausführt, an dessen Ende der Zündstift 33 A auf eine in Explosionsstellung befindliche Kapsel schlägt, die von einem Magazin in diese Lage gebracht wurde. Beim Perkussionshub der Schlagmasse 27 erfolgt das an sich bekannte Zusammenwirken zwischen dem Ende der Erweiterung 43 B, einem unteren Profil 27/ der Schlagmasse 27 nächst der Ausnehmung 27 if, und dem Profil der Ausnehmung 41 derart, daß die Feder 45 den Hebel 43 in die Stellung der Fig. 1 zurückbringt, nachdem sich die Bolzen 43 A für kurze Zeit längs der Ausnehmung 41 gesenkt haben.
Die Schlagmasse 27 bildet seitlich einen Sitz in Form einer Vertiefung 27 L aus, in der teilweise ein elastisches metallisches Blatt 47 untergebracht wird, das mit Nieten, Stiften, od. dgl. an der Schlagmasse befestigt ist. Der Teil 47 erstreckt sich nach rechts (beim Betrachten der Fig. 1 bis 3 und 9) über den Teil 27 C der Schlagmasse 27 hinaus, um einen elastischen Ansatz zu bilden, der geeignet ist, das intermittierende Vorrücken des Magazins hervorzurufen. Zu diesem Zweck weist das Blatt 47 einen Endzahn bzw. Anschlag 47 A auf.
In den beiden Gehäuseteilen 1 und 3 ist ferner eine Querausnehmung 49 vorgesehen, die auf einer Seite offen ist. Die Ausnehmung 49 ist zum Teil in dem Teil 3 geformt und zum Teil als Hohlraum im Teil 1.
Die Ausnehmung 49 hat eine fast zylindrische Gestalt mit einem nur leicht verjüngten Abschnitt 49 A (Fig. 1 und 2). Koaxial zum Hohlraum 49 weist der Teil 3 weiter noch eine durchgehende Bohrung 51 von kleinerem Durchmesser auf. Aus einer Wand des Hohlraumes 49 ragt ein federbelasteter Stift 53 hervor, der geeignet ist, die Einführungsposition des Magazins festzulegen und eine Rückhaltwirkung auf dasselbe auszuüben. Hierdurch wird die hervorragende Lage des Magazins definiert. Der federbelastete Stift 53 ermöglicht übrigens auch das Herausziehen des Magazins aus dem Sitz 49.
Das Magazin ist ein Körper, der eine im wesentlichen der des Hohlraumes 49 entsprechende Form aufweist, wobei der innerste Abschnitt vollständig zylindrisch ist, anstatt mit einem Profil versehen zu sein, das der Verjüngung des Hohlraumes 49 A entspricht. Das Magazin ist außen im wesentlichen durch zwei Stücke 55 und 57 definiert. Das Stück 55 weist
ao ein Profil mit einer zu der im allgemeinen zylindrischen Form des Stückes selbst vorstehenden Spitze auf. Das Stück 55 weist einen zylindrischen Hohlraum 55 B auf, der eine weite seitliche Öffnung 55 C hat, die durch eine Vertiefung neben der Kante der Spitze gebildet wird. Im Boden des Hohlraumes SSB ist ein ringförmiger Kanal 55 D ausgebildet. Am Boden des Hohlraumes 55 B ist weiter eine kreisförmige Vertiefung 55 £ vorgesehen, die zwei leicht abgerundete Vorsprünge 55 F besitzt. Im Mittelpunkt der Vertiefung 55 E wird eine axial durchgehende Bohrung 55 G ausgebildet. In der Seitenwand, die den Hohlraum 55 B definiert, ist ein Fenster oder eine öffnung 55 H vorgesehen, das bzw. die etwa rechteckig ist. Durch das Fenster 55 H bewegt sich der Zündstift 33^4 um die Explosion der Kapsel zu bewirken, wenn diese sich augenblicklich in Schußstellung vor demselben befindet. Das Stück 57 ist außen zum Teil mit einem Profil 57 Λ mit Spitze versehen, das dem des Teiles 55 entspricht und zum Teil zylindrisch ist. Eine Stufe 57 B dient zum Einführen in den äußeren Teil des Hohlraumes SSB und zur Verbindung der beiden Stücke 55 und 57. Im Mittel weist das Stück 57 eine zylindrische Vertiefung 57 C von einem Durchmesser auf, welcher der Vertiefung SSE entspricht, in deren Boden eine zentrale durchgehende Bohrung 57 D von größerem Durchmesser als die durchgehende Bohrung 55 G vorgesehen ist. Außen ist an dem Stück 57 eine Quernut 57 £ vorgesehen, während innen ein ringförmiger Kanal 57 F vorgesehen ist, der ähnlieh dem Kanal 55 D des Stückes 55 ausgebildet ist.
Wenn die Stücke 55 und 57 miteinander verbunden sind (siehe F i g. 7) bilden sie einen Sitz, der durch die voneinander entfernten Vertiefungen 55 £ und 57 G definiert ist. Der Sitz wird weiter durch die Bohrung 57 D vervollständigt. Im Sitz wird ein Steuerelement aufgenommen, das einen inneren Abschnitt 61 und eine Steuerstange 63 besitzt, die mit einem Steuerkopf 63 A in Knopf form versehen ist. Der Abschnitt 61 weist einen Teil 61A von größerem Durchmesser auf, der zum Teil von der Vertiefung 55 £ aufgenommen wird und teilweise in den Hohlraum 55 B und teilweise in die Vertiefung 57 C hineinragt. Das Stück 61 weist außerdem einen Teil 61B von kleinerem Durchmesser auf, der in die Bohrung 57 D eindringt und mit einer frontalen Zahnung 61C endet, die aus der Bohrung 57 D in die Nut 57 £ ragen kann. Eine Feder wird in der Vertiefung 57 C aufgenommen und drückt
das Stück 61 gegen den Boden der Vertiefung 55 E und damit auch gegen die Vorsprünge 55 F.
Das der Zahnung 61C entgegengesetzte Ende des Teils 61A weist einen Kranz von Vertiefungen 61D auf, die mit den Vorsprüngen 55 F zusammenwirken, um aufeinanderfolgende Winkelpositionen des Stückes 61 zu dem durch die Stücke 55 und 57 gebildeten Magazin zu definieren. Eine durchgehende axiale Bohrung 61E ist in dem Teil 61 vorgesehen. Die Stange 63 ist in die Bohrungen 55 G und 61E eingeführt und axial und im Winkel durch einen Querstift 67 blockiert, der in Querbohrungen eingeführt ist, die in einander entsprechenden Stellungen der Teile 615, 61 und 63 vorhanden sind. Mit dieser Anordnung ist das Steuerelement, das aus den Stücken 61 und 63 besteht, von außen im Winkel mit dem Knopf 63^4 steuerbar und kann durch das Zusammenwirken zwischen den Vertiefungen 61D und den Vorsprüngen 55F ruckweise unter der Wirkung der Feder 65 verschoben werden. Zum Erfassen der Munition weist der Teil 61 einen Halteansatz 61F in Gabelform auf, der vom Abschnitt 61A absteht. Der Ansatz 61F kann frei in jenem Teil des ringförmigen Hohlraumes SSB verschoben werden, der durch den Boden des Hohlraumes, durch das Stück 57, durch die äußere zylindrische Fläche des Teils 61Λ des Stückes 61 und durch die äußere Begrenzungswand des Hohlraumes 55 B begrenzt ist. Der Abschnitt des Hohlraumes 55 B bildet so einen ringförmigen Sitz 5 für die Munition. Hierbei wird der ringförmige Sitz 5 von den beiden ringförmigen Kanälen 55 D und 55 F flankiert. Der Kanal 57 F ist bei der Ausnehmung 55 C unterbrochen, wo ein Ausschnitt 57 G vorgesehen ist. Daher bilden die Kanäle 55 D und 57 F in dem ringförmigen Sitz S Gleitführungen für einen kontinuierlichen Rand der streifenförmigen Munition 69 und eine zu dem ringförmigen Sitz S im wesentlichen tangentiale öffnung für die Munition.
Die Munition69 (siehe Fig. 12, 17, 18 und 24) kann in an sich bekannter Weise aus einer Reihe von Kapseln 69 Λ bestehen, die miteinander in einem Streifen verbunden sind. Dies erfolgt mittels zweier flexibler länglicher Stäbchen 69 B, die mit den Kapseln 69 A durch relativ dünne Stege verbunden sind, wobei die verschiedenen Kapseln bei Bedarf von den Stegen 69 B losgelöst werden können. Daher kann ein Streifen von Munition ausgebildet werden, der seine Einheit während und nach der Explosion der Kapseln beibehält. An einem Ende des Streifens sind zum Erfassen zwei öffnungen 69 C vorgesehen.
Wenn das Magazin in der in F i g. 8 gezeigten vorspringenden Position gehalten wird, oder wenn es vollständig von der Waffe losgelöst wird, kann die Munition 69 in den ringförmigen oben vorgesehenen Sitz S durch die tangentiale öffnung eingeführt werden. Zu diesem Zweck bringt man die Gabel 61F zu der durch die Einschnitte 55 C und 57 G festgelegten tangentialen öffnung und hängt das Ende des Munitionsstreifens 69 mittels der öffnungen 69 C an die Gabel 61F. Man verdreht dann den Steuerkopf 63 Λ, und damit auch die Teile 63 und 61, im Sinne des Pfeiles F3 gemäß der F i g. 17, bis man die in F i g. 18 gezeigte Lage erreicht. Hierbei wird die gesamte Munition in dem ringförmigen Sitz S untergebracht, wobei die durch die flexiblen Stäbe 69 B gebildeten Längsränder, regelmäßig von den Kanälen 55 D und 57 F geführt werden. Die Kapseln werden mit dem Hohlraum nach außen und mit dem Boden auf die zylindrische Fläche des Teiles 61A des Stückes 61 gestützt gedreht, wobei letzteres so einen Amboß für die Reaktion gegen den Schlagbolzen darstellt. Daher soll der Teil 61 vorteilhafterweise aus Metall bestehen. Wenn die Munition 69 in den ringförmigen Sitz eingeführt ist, können die Hohlräume der nach außen gedrehten Kapseln vor das Fenster 55 H gebracht werden, wobei sie die Explosionsposition erreichen. Das Zusammenwirken der Vorsprünge 55 F,
ίο der Vertiefungen 61D und der Feder 65 erfolgt derart, daß die verschiedenen Kapseln 69 .«4 nacheinander die Explosionsstellung in dem Magazin vor dem Fenster 55 H einnehmen.
Das Magazin kann vollständig in den Sitz 49 eingeführt werden, wie in den Fig. 1,7 und 9 gezeigt wird. In dieser Position befindet sich die öffnung 55H in einer Linie mit dem Zündstift 33 A, während das Ende des elastischen Blattes 47 seinen Sitz in dem Kanal 57E findet. Der Zahn 47^4 wirkt hierbei auf
so die frontale Zahnung 61C des Teiles 61 längs des unteren Bogens derselben. Das Ende der Stange 63 gelangt in den Sitz in der Bohrung 51, wo sie hervorragen kann.
Wenn das Magazin in den Sitz 49 eingeführt ist, kann es nicht weiter verdreht werden, da es im Sit? durch den federbelasteten Stift 53 festgehalten wird. Denn wenn das Magazin in seinem Quersitz innerhalb der Waffe untergebracht ist, wird die durch die Ausschnitte 55 C und 57 C gebildete tangentiale Zugangsöffnung zu dem ringförmigen Sitz S für die Munition durch die Wand des Sitzes 49 abgedeckt (insbesondere durch jenen Teil der Wand, der durch den Gehäuseteil 1 gebildet ist).
Um die aufeinanderfolgende Explosion der verschiedenen Kapseln zu bewirken, wird auf den Abzug 17 gedrückt, wobei man jedes Mal einen Ladehub der Schlagmasse 27 nach links bewirkt, wie F i g. 1 zeigt. Hierbei wird der Druck der Feder 23 erhöht und damit ein Perkussionshub der Schlagmasse nach rechts hervorgerufen. Mit der Bewegung der Schlagmasse 27 verschiebt sich auch das elastische Blatt 47 und der Zahn 47^4 im Innern längs der Nut 57 E. Die Dimensionierung und die Einstellung des Zahnes 47,4 ist so ausgelegt, daß der erste Hubabschnitt des Zahnes 47/4 aus der in Fig. 1 gezeigten Position, die Ruhestellung, bei dem .Spannungshub der Schlagmasse 27 einen Leerhub und eine Annäherung an die Zahnung 61C darstellt. Während dieses ersten Hubabschnittes der Schlagmasse 27 nach links tritt der Zündstift 33 A aus der Kapsel, in die er ruckweise eingedrungen war, um sie zum Explodieren zu bringen. Wenn die Schlagmasse 27 und der Zündstift 33 Λ die in F i g. 2 dargestellte Position etwa erreicht haben (jedoch durch den Abzug und nicht durch den Nocken 39 bewirkt) gelangt der Zahn 47 Λ in Eingriff mit einem Zahn der Zahnung 61C Bei fortgesetztem Ladehub bewirkt er ein analoges Vorrücken der Teile 61 und 63 und damit der Munition 69 um einen Schritt. Letzterer wird durch den Abstand zwischen den aufeinanderfolgenden Kapseln der Munition definiert. Das Vorrücken des Munitionsstreifens erfolgt im Sinn der Pfeile der Fig. 17 und 18, das heißt im gleichen Sinn wie das Laden der Munition erfolgt. Es wird hierbei eine neue Kapsel in Explosionsposition gebracht, das heißt in Übereinstimmung mit der öffnung 55 H und damit dem Zündstift 33 A. Die Explosion erfolgt, wenn die Schlagmasse 27 zum raschen Hub nach
rechts einschnappt, wobei der Zündstift 33 A in die Kapsel eindringt und sie zum Explodieren bringt.
Das Eindringen des Zündstiftes in die Kapsel verhindert eine eventuelle spontane Rotation der Teile 61 und 63 und der Munition 69 während der Rückkehr des Zahnes 47 Λ. Das Zusammenwirken zwischen den Vertiefungen 61D und den Vorsprüngen 55 F sowie die Form des Zahnes 47 A und der Zahnung 65 C verhindern auch die Rotation der Teile 61 und 63 während des raschen Rucks der Schlagmasse 27 und damit auch des Blattes 47 nach rechts in einem den Pfeilen gemäß Fig. 17 und 18 entgegengesetzten Sinn. Das Blatt 47 kann elastisch nachgeben, damit der Zahn 4TA bei diesem Hub über die Zahnung 61C hinausgehen kann. Nacheinanderfolgendes Betätigen des Abzuges bewirkt nacheinanderfolgende Explosionen sämtlicher Kapseln bis zu deren Verbrauch. Die Explosionsgase ziehen innerhalb des Gehäuses 5 und durch dessen öffnung SA ab.
Wenn ein verbrauchter Munitionsstreifen ersetzt, bzw. wenn neue Munition eingeführt werden soll, wird das Magazin neuerlich aus der Stellung nach F i g. 7 in die Stellung gemäß der F i g. 8 verschoben. In dieser Position des Magazins verdreht man mittels des Knopfes 63^4 die Teile 63 und 61 in dem den Pfeilen nach den Fig. 17 und 18 umgekehrten Sinn, das heißt gegen den Uhrzeigersinn gemäß den F i g. 1 bis 3 und 18. Hierbei drückt die Gabel 61F den Kapselstreifen, der in den Kanälen 55 D und 57 F geführt ist, tangential aus seinem ringförmigen Sitz durch die im Magazin durch die Ausnehmungen 55 C und 57 G gebildeten öffnungen heraus. In diesem Augenblick kann man einen neuen Kapselstreifen einführen.
In dieser Stellung nach Fig. 1 kann das Magazin nicht herausgezogen werden, denn hierbei ist der Zündstift 33 A in eine Kapsel eingedrungen und ragt innerhalb des Magazins durch die öffnung 55 H hervor. Mittels des Nockens 39, der von dem Außenhebel 37 gesteuert wird und auf den Ansatz 27 £ der Schlagmasse 27 wirkt, kann die Verschiebung letzterer aus der Stellung nach der Fig. 1 in die Stellung nach der F i g. 2 und damit das Zurückziehen des Zündstiftes 33 aus der öffnung 55 H erfolgen. Dann kann man erst das Magazin herausziehen.
Wenn das die Kapseln enthaltende Magazin eingeführt ist, kann man keinen Handgriff mit dem Knopf 63 unter den Bedingungen nach der F i g. 1 ausführen. Dann in dieser Lage wird der Zündstift innerhalb des Hohlraumes der Kapsel, die sich in Schußstellung befindet, festgehalten.
Um das Zurückhalten des Magazins in der eingeführten Position zu erhalten, dringt der elastische Stift 53 in eine Vertiefung oder Nut 73 des Körpers 55 ein. Eine auf den Knopf 63 Λ gemäß Fi g. 7 nach rechts ausgeführte Zugwirkung oder eine Schubwirkung auf das vorstehende Ende der Stange 63 überwindet die Rückhaltwirkung. Der Stift 53 kann dann längs eines Kanals 75 zum Steuern des Herausziehens gleiten, der in den Teilen 55 und 57 vorgesehen ist. Der Stift 53 kann bis zu einem Knie 75 Λ gleiten, das die vorstehende Position des Magazins definiert; in dieser Position des Magazins bleibt nur das zylindrische Stück seiner äußeren Fläche innerhalb des Sitzes 49. Durch Verdrehen des ganzen Magazinkörpers 55, 57 kann man dasselbe freimachen. Hierbei löst man die Bajonettverbindung, die durch den Stift 53 und ein Z-förmiges Profil 75 B des Kanals 75 gebildet ist. Nach dem Herausnehmen des Magazins ist der Hohlraum 49 zugänglich.
Anstatt der Bajonettverbindung kann ein Längskanal als Fortsetzung des Kanals 75 vorgesehen werden, der eine der Nut 73 analoge Nut in einer dem Knie 75 A analogen Position aufweist.
Als weitere Variante kann auf der äußeren Fläche
ίο des Abschnittes 61A des Körpers 61, der den Amboß für den Schlagbolzen bildet, eine Reihe von Vorsprüngen oder eine leichte Zahnung vorgesehen werden, die zum Festhalten der Kapseln dient, und so das Mitziehen des Kapselstreifens erleichtert. Letzteres wird sonst nur durch die Gabel 61F und durch die zylindrische Fläche des Teils 61/1 bewirkt.
In einer weiteren Ausführungsform kann der Amboß fest angeordnet und eine Mitnehmergabel vorgesehen werden, die von einem ähnlichen Knopf wie
ao 63 A gesteuert wird. Die Gabel kann in den ringförmigen Sitz 5 ragen. Es kann auch eine zylindrische bewegliche Fläche wie die des Abschnittes 61A des Körpers 61 vorgesehen werden.
Gemäß einer anderen Variante kann der ringförmige Sitz S direkt im Gehäuse anstatt in dem verschiebbaren Magazin vorgesehen werden. In diesem Fall wird die tangentiale öffnung im Gehäuse der Waffe anstatt in Form von Einschnitten 55 C, 57 G gebildet. Die tangentiale öffnung für das Laden und Herausziehen der Munition soll sicherheitshalber mit einem Deckel abgedeckt werden können, der mittels Scharnier angelenkt oder als Schieber od. dgl. ausgebildet ist. Andernfalls muß die öffnung wenigstens genügend weit von der Schußposition entfernt sein,
z. B. um etwa 90° versetzt, um zu verhindern, daß sich die Explosionsflamme durch die öffnung ausbreitet.
In den Fig. 25, 26 und 27 wird eine Ausführungsform gezeigt, die einen ringförmigen Sitz aufweist, der aus Stücken gebildet ist, die das Gehäuse der Waffe bilden. Diese Stücke werden mit 101 und 103 bezeichnet und entsprechen den Gehäuseteilen 1 und 3. Das Stück 103 bildet einen Sitz 149 der jenem Teil des Hohlraumes 49 entspricht, der in dem Gehäuseteil 3 vorgesehen ist. Im Hohlraum 149 ist ein Körper 157 analog dem Teil 57 angeordnet. Das Stück 101 ist im wesentlichen wie die Teile 1 und 55 C ausgebildet und besitzt einen Kanal 155 D, der dem Kanal SSD entspricht, sowie eine öffnung 155 H, die der öffnung 55 H entspricht. Durch die Verbindung der Teile 101 und 103 bewirkt man die Bildung des ringförmigen Sitzes S, der den Kanal 155 D aufweist, der dem im Teil 157 vorgesehenen Kanal 157 F gegenüber liegt und etwa dem Kanal 57 F entspricht. Der ringförmige Sitz S ist im Innern durch ein Stück 161, das dem Teil 61 entspricht und mit einer Stange 163, analog der Stange 63 verbunden ist, festgelegt, wobei die Stange 163 einen aus dem Stück 101 hervorragenden Steuerkopf 163 A aufweist. Der Körper 161 kann in der gleichen Weise vorbestimmte Winkelpositionen einnehmen. Eine Nut 157 E in dem Stück 157 nimmt hierbei das blattförmige Vorrücken 47 auf. Eine Ausnehmung 155 C, analog der Ausnehmung 55 C ist in dem Teil 101 vorgesehen, um die
tangentiale öffnung für das Einführen und Herausziehen der Munition zu schaffen. Diese öffnung kann mittels eines Deckels 170 in Schieberform geschlossen und geöffnet werden, der in gegenüberliegenden
Nuten gleitet, die in den Teilen 101 und 103 nächst der Ausnehmung 155 C vorgesehen sind.
Gemäß einer weiteren nicht gezeichneten Variante kann die Spielzeugwaffe einen Sitz für das Magazin besitzen, der sich nicht seitlich öffnet, sondern oben. Vorzugsweise ist hierbei die Achse etwa senkrecht
zur Verschiebungsrichtung der Schlagmasse 27 vorgesehen und ist daher etwa senkrecht zur gezeichneten Achse des Gehäuses der Spielzeugwaffe. In diesem Fall soll das Blatt 47 gleichfalls in senkrechter Lage vorgesehen und mit einem nach oben gerichteten Vorrückzahn 47/1 ausgebildet werden.
Hierzu 4 Blatt Zeichnungen

Claims (7)

Patentansprüche: nach einem Schuß in eine die Schlagbolzenöffnung (55 H) für die Entnahme des Magazins freigebende Lage gebracht werden kann.
1. Spielzeugwaffe mit federbelastetem Schlagbolzen und drehbarer Trommel, deren Mantelfläche als Amboß für zu verschießende Knallkapseln vorgesehen und von einem Gehäuse mit einer öffnung für den Durchtritt des Schlagbolzens umgeben ist, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen einem Gehäuseteil (55; 101) und der Mantelfläche (61 A) der Trommel (61; 161) ein zylindrischer Hohlraum (55 b, S) zur vollständigen Aufnahme eines die Knallkapseln enthaltenden Munitionsstreifens (69) vorgesehen ist und der zylindrische Hohlraum eine im wesentlichen tangentiale öffnung (55 C; 155C) zum Einführen bzw. Entfernen des Munitionsstreifens aufweist, der von einem Vorsprung (61F) der zo Trommel festgehalten ist.
2. Spielzeugwaffe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das die Trommel (61; 161) umgebende Gehäuse (55, 57; 157) in einer Magazinkammer (49; 149) gelagert ist, die eine Bohrung (51) zur Aufnahme der Drehachse (63; 163) der Trommel aufweist.
3. Spielzeugwaffe nach den Ansprüchen 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Trommel (61; 161), insbesondere an ihrer einen Stirnseite, eine der Kapselanzahl im Streifen (69) gleiche Anzahl von Zähnen (61 C), in die eine mit dem Schlagbolzen (33) verbundene Steuerstange (47) eingreift, und an ihrer anderen Stirnseite eine der Zähnezahl gleiche Anzahl von federbelasteten, ersten Verriegelungselementen (61 D) aufweist, die zur Verriegelung der Trommel in einer eine Kapsel vor die Schlagbolzenöffnung (55H) bringenden Winkelstellung mit mindestens einem dazu passenden, in der zugewendeten Gehäusewand (55 E) befindlichen zweiten Verriegelungselement (55F) zusammenwirken.
4. Spielzeugwaffe nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die öffnung (55 C; 155C) zum Einführen bzw. Entfernen des Munitionsstreifens (69) durch einen Teil des Waffengehäuses (1) oder einen Deckel (170) verschließbar ist.
5. Spielzeugwaffe nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß zur Führung des Munitionsstreifens (69) Führungsnuten (55 D, 57 F; 155 D, 157F) in den Seitenwänden (55, 57; 101, 157) der Kammer (55 B, S) vorgesehen sind.
6. Spielzeugwaffe nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß das die Trommel (61) umgebende Gehäuse ein aus zwei Teilen (55, 57) bestehendes, aus der Magazinkammer (49) entfernbares Magazin bildet, das durch einen federbelasteten, in den Gehäuseteilen (55, 57) in einer Nut (73, 75) geführten, in der Kammerwand (49) vorgesehenen Stift (53) in seiner Lage gesichert ist.
7. Spielzeugwaffe nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß in ihrem Innenraum (31) ein von außen über einen Hebel (37) schwenkbarer, an der Schlagbolzeneinrichtung (27, 33) abwälzbarer Nocken (39) vorgesehen ist, durch dessen Schwenkung der Schlagbolzen (33, 33 Λ) Die vorliegende Erfindung betrifft eine Spielzeugwaffe zum aufeinanderfolgenden Abschießen von in Munitionsstreifen angeordneten Knallkapseln, wie sie im Oberbegriff des Anspruches 1 beschrieben ist.
Eine durch die CH-PS 43 60 bekanntgewordene Spielzeugwaffe mit federbelastetem Schlagbolzen und drehbarer, als Amboß für plättchenförmige Munition vorgesehener Trommel ist auf die Verwendung von vereinzelten Zündplättchen beschränkt. Diese werden hierbei in zellenförmige Ausnehmungen der Trommel eingelegt, die in einem sie umgebenden Gehäuse ohne Spiel geführt ist. Wenn daher in dieser bekannten Spielzeugwaffe an Stelle von einzelnen Zündplättchen bekannte Munitionsstreifen verwendet werden sollen, bei denen möglicherweise die Munition auch noch dicker ist als der sie tragende Streifen, so wäre dafür ein der Dicke der Munition entsprechender Ringraum zwischen Trommel und Gehäuse vorzusehen. Dies ist bei der bekannten Spielzeugwaffe deshalb nicht möglich, weil damit die Führung der Trommel verlorenginge. Die Verwendung von Munitionsstreifen ist somit bei der bekannten Einrichtung ausgeschlossen.
Aus der DT-GM 19 00 141 ist weiter eine Spielzeugwaffe vom Typ eines Revolvers bekanntgeworden, bei der einzelne Knallkapseln in Laufrichtung in einem trommeiförmigen, drehbaren Magazin angeordnet sind. Wollte man die einzelnen Knallkapseln durch in einem Munitionsstreifen angeordnete Kapseln ersetzen, so müßte der Streifen ringförmig ausgebildet sein, was jedoch die Herstellung von in Streifen angeordneter Munition sehr verteuern würde.
Schließlich ist aus der OE-PS 2 49 555 eine Spielzeugwaffe bekanntgeworden, bei der ein Munitionsstreifen linear an der Abschußvorrichtung vorbeigeführt wird. Die Nachteile dieser Einrichtung hängen vor allem damit zusammen, daß zum Einführen des Munitionsstreifens und zum Auswerfen der verbrauchten Munition jeweils besondere Anordnungen vorgesehen werden müssen, was entsprechende Aufwendungen in platzmäßiger und konstruktiver Hinsicht erfordert.
Die Aufgabe der Erfindung wird darin gesehen, eine Spielzeugwaffe der eingangs genannten Art so auszubilden, daß in Munitionsstreifen angeordnete Knallkapseln in möglichst einfacher Weise in die Spielzeugwaffe eingeführt, einer Schlagbolzeneinrichtung zugeführt und die verbrauchten Kapselstreifen wieder abgeführt werden können.
Diese Aufgabe wird durch die kennzeichnenden Merkmale des Anspruches 1 gelöst.
Die mit einer erfindungsgemäßen Spielzeugwaffe gegenüber dem Stand der Technik erzielten Vorteile bestehen vor allem darin, daß man eine leicht herzustellende, streifenförmige Munition verschießen kann, die überdies leicht in das Gerät einzulegen und nach Verbrauch wieder zu entfernen ist, und daß man in Streifen angeordnete Knallkapseln verschießen kann, wobei die einzelnen Knallkapseln erheblich
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