DE155260C - - Google Patents

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DE155260C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41FPRINTING MACHINES OR PRESSES
    • B41F19/00Apparatus or machines for carrying out printing operations combined with other operations
    • B41F19/02Apparatus or machines for carrying out printing operations combined with other operations with embossing
    • B41F19/06Printing and embossing between a negative and a positive forme after inking and wiping the negative forme; Printing from an ink band treated with colour or "gold"
    • B41F19/064Presses of the reciprocating type
    • B41F19/068Presses of the reciprocating type motor-driven
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41PINDEXING SCHEME RELATING TO PRINTING, LINING MACHINES, TYPEWRITERS, AND TO STAMPS
    • B41P2219/00Printing presses using a heated printing foil
    • B41P2219/20Arrangements for moving, supporting or positioning the printing foil

Landscapes

  • Machines For Manufacturing Corrugated Board In Mechanical Paper-Making Processes (AREA)

Description

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KAISERLICHES
PATENTAMT.
Gegenstand vorliegender Erfindung ist eine Vorrichtung zum Prägen mit Blattmetall, bei der das Blattmetall ohne Papierzwischenlage unter den Prägestempel gebracht wird, wodurch Hochglanzprägungen erzielt werden.
Das auf Papierunterlage befindliche endlose Blattmetall wird nicht, wie bisher, unter dem Prägestempel hinweggeführt, sondern liegt hinter demselben. Durch geeignete Schneidvorrichtungen wird das Blattmetall in die für die Prägung erforderliche Länge abgeschnitten, ohne daß der darunter befindliche endlose Papierstreifen verletzt wird'. Die abgeschnittenen Blattmetallstreifen bleiben auf dem Papierstreifen liegen. In Höhe des Prägestempels wird ein der Größe des abgeschnittenen Streifens entsprechender hohler, auf seiner unteren Fläche mit feinen Durchbohrungen versehener Körper auf das Metall gedruckt und durch eine Saugpumpe die Luft aus demselben abgesaugt, so daß der Metallstreifen festhaftet und beim Heben des Körpers mitgenommen wird. Hierauf bewegt sich der Körper nach vorn bis unter den Prägestempel, senkt sich hier wieder und gibt den Metallstreifen, indem etwas Luft in den Sauger geführt wird, ab, so daß das Blattmetall unmittelbar auf dem zu prägenden Gegenstand liegt und der Prägestempel unmittelbar mit demselben in Berührung kommt. Auf der Zeichnung ist die Ausführung einer derartigen Vorrichtung in einem Beispiel dargestellt, und zwar zeigt
Fig. ι eine Draufsicht,
Fig. 2 eine Hinteransicht und
Fig. 3 eine Seitenansicht der Vorrichtung mit teilweisem Schnitt.
Das Blattmetall kommt von der Rolle a und wird über den Prägetisch b hinweg nach der Rolle c geführt; d ist der Prägestempel. Das Hauptantriebsrad e steht mit einem zweiten Zahnrad f in Eingriff, auf dessen Achse eine Kurvenscheibe g aufgesetzt ist. Die gerade geführte Zahnstange h ist mit der Kurvenrolle i versehen und wird durch Drehung des Rades f durch die in der Kurvenscheibe g geführte Rolle i auf- und abwärts bewegt. Die Stange h greift in das Zahnrad k, welches mit einem zweiten Zahnrad / auf derselben Welle sitzt. In das Zahnrad / greift eine zweite wagerecht gelagerte Zahnstange m ein. An dieser Stange ist ein auswechselbarer Hohlkörper η befestigt, der jeweils der Größe des für die Prägung erforderlichen Blattmetallstreifens entsprechen muß. Der Hohlkörper η ist an seiner unteren Fläche mit feinen Löchern versehen. An η ist ein Luftschlauch 0 angeschlossen, der mit der Saugpumpe ρ in Verbindung steht, deren Kolben durch Gestänge mit der auf der Achse des Zahnrades f sitzenden Kurbel in Verbindung steht.
Neben dem Prägestempel d ist bei q ein zweiarmiger Hebel gelagert, an dessen einem Ende eine am Stempel befestigte Kette befestigt ist. Das andere Ende des zweiarmigen Hebels trägt einen über die Stange m ragenden Finger. Eine Feder ist bestrebt, dieses Ende des Hebels nach oben zu drücken, r ist eine Schneidvorrichtung beliebiger Art,

Claims (3)

die ebenfalls durch Verbindung mit der Zahnstange m in Tätigkeit gesetzt werden kann. Neben der Schneidvorrichtung ist ein Lager angebracht, in welchem sich ein Gleitstück auf- und abbewegen kann; dieses trägt am unteren Ende einen verstellbaren Arm s, der durch den auf das Gleitstück wirkenden Federdruck stets auf dem Blattmetallstreifen aufsitzt. Durch einen am Prägestempel angebrachten Anschlag kann das Gleitstück und mit ihm Arm .? gehoben werden. Die Wirkungsweise der Vorrichtung ist folgende: Von dem von der Rolle α kommenden Blattmetallstreifen wird durch die Schneidvorrichtung r ein Stück Blattmetall abgeschnitten, welches auf der Papierunterlage liegen bleibt und mit dieser weiter befördert wird. Da die Schneidvorrichtung zweckmäßig mit der Zahnstange m verbunden ist, so erfolgt der Schnitt bei Rückgang dieser Stange. Der abgeschnittene Teil gelangt nun unter den Saugkörper n, welcher in seiner Größe genau der Größe des abgetrennten Streifens entspricht. Wenn sich der Sauger η auf den Metallstreifen gelegt hat, wird durch die Saugpumpe die Luft abgesaugt, das Metall bleibt an η haften und wird von dem sich nunmehr nach vorwärts bewegenden Saugkörper mitgenommen. Die Vorwärtsbewegung erfolgt während der Aufwärtsbewegung des Prägestempels. Hat letzterer eine bestimmte Höhe erreicht, so zieht die Kette den einen Arm des bei q gelagerten Hebels in die Höhe. Der am anderen Ende befindliche Finger drückt die Stange m mit Sauger η nieder, die Saugwirkung hört auf und es wird durch Zutritt von etwas Luft das Metallstück von η abgelöst. Der Stempel hat inzwischen seinen höchsten Stand erreicht und be^vegt sich wieder abwärts, wobei Zahnstange m mit Sanger η wieder rückwärts, geht, um das inzwischen abgeschnittene und wieder zugeführte neue Stück Blattmetall anzusaugen und unter den Prägestempel zu bringen. Um zu vermeiden, daß etwa mit dem abgesaugten Stück Metall weitere nicht vollständig abgeschnittene Stücke abgelöst werden, ist der Arm s vorgesehen, der dicht neben dem Sauger das Ende des übrigen Metall-Streifens niederdrückt, so daß das für die Prägung bestimmte, etwa nicht vollkommen abgetrennte Stück des Blattmetallstreifens durch den Sauger von dem übrigen Metallstreifen abgerissen wird. Beim Vorgehen des Metallstreifens wird dieser Arm durch einen am Prägestempel befindlichen Anschlag, der das den Arm gehoben. g tragende Gleitstück hebt, ab Ρλ τ ε ν τ - A ν s ρ R ü c η ε :
1. Vorrichtung zum Prägen mit Blattmetall oder dergl. ohne Zwischenlage, dadurch gekennzeichnet, daß von dem endlosen, mit Hilfe einer Papierbahn schrittweise neben der Prägevorrichtung vorbeigeführten Blattmetallstreifen Stücke abgeschnitten, durch einen Sauger von der Papierbahn abgehoben und unter den Prägestempel gebracht werden.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ein Sauger (n) an einem beweglichen Arm (m) angebracht ist, der durch die Antriebsvorrichtung des Prägestempels derart bewegt wird, daß das von dem Blattmetallstreifen abgetrennte Stück von dem endlosen Papierstreifen mittels des Saugers abgehoben, unter den Prägestempel (d) geführt -und durch Zulassen von etwas Luft in den Sauger auf den zu prägenden Gegenstand niedergelegt wird.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß eine Zahnstange (h) durch eine auf der den Prägestempel bewegenden Achse sitzende Kurvenscheibe (g) auf- und abbewegt und durch Zahnradübertragungen (k I) eine zweite wagerecht gelagerte, den Saugkörper tragende Zahnstange (m) vor- und zurückbewegt wird.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
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