DE1551902B - Düsenkopf fur mehrereichende Flussigkeitsstrahlen - Google Patents
Düsenkopf fur mehrereichende FlussigkeitsstrahlenInfo
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Description
Die Erfindung betrifft einen Düsenkopf für mehrere weitreichende Flüssigkeitsstrahlen zur
Reinigung der Heizflächen von Dampferzeugern, bei welchem die Zuführungsleitung der Reinigungsflüssigkeit
in Achsrichtung in eine Mehrzahl von Rohren mit kleinem Querschnitt aufgelöst ist.
Derartige Düsenköpfe finden ihre Anwendung bei Wasserbläsern zur Reinigung z. B. von Dampferzeuger-Feuerräumen
bei schwierigen Reinigungsbedingungen. Der Kopf dieser bekannten Bläser genügt aber nicht den Anforderungen. Er besteht in
der Regel aus einem nach einer Seite geschlossenen zylindrischen Körper, dem von der anderen Seite die
Flüssigkeit zugedrückt wird. Am Umfang des zylindrischen Körpers sind Düsen angeordnet, durch die
die Flüssigkeit in geschlossenen Strahlen austritt. Die Länge dieser Strahlen beträgt aber nur etwa 0,5 m
und außerdem sind die Flüssigkeitsstrahlen in den Austrittsebenen nicht gleich. Diese unterschiedlichen
und zu kurzen Flüssigkeitsstrahlen haben eine nicht genügende und auch nicht gleichmäßige Reinigung
der Feuerraumflächen zur Folge.
Des weiteren sind Düsenköpfe für Wasserbläser bekannt (britische Patentschrift 166 607), bei denen
das Medium durch gekrümmte Düsen austritt. Diese Ausführung ist konstruktiv sehr aufwendig und bringt
auch nicht den gewünschten Erfolg.
Weiterhin ist ein Düsenkopf bekannt (französische Patentschrift 673 766), bei dem das ankommende
Medium in einzelne Teilströme aufgeteilt wird, welche ihrerseits in venturiähnliche Austrittskanäle
hineingeführt sind. Die Blasdüsen haben die Form von Venturi-Stutzen und sind in einer Mischkammer
angeordnet, in welche das Medium ebenfalls durch einen Venturi-Stutzen einströmt.
Aufgabe der Erfindung ist die Schaffung eines Düsenkopfes, durch den gleichmäßige, geschlossene,
weitreichende Flüssigkeitsstrahlen zur Reinigung der Heizflächen von Dampferzeugern erzeugt werden, bei
welchem die Zuführungsleitung der Reinigungsflüssigkeit in Achsrichtung in eine Mehrzahl von
Rohren mit kleinem Querschnitt aufgelöst ist.
Diese Aufgabe wird dadurch gelöst, daß die Rohre innerhalb des Düsenkopfes in die jeweilige Blasrichtung
abgebogen und mit ihren Enden einzeln in im Mantel des Düsenkopfes verteilt angeordnete
Öffnungen eingesetzt sind.
Durch die direkte Führung der Flüssigkeit von der Zuführung über die Einzelrohrleitungen zu den
Austritten werden bei gleichen Gehäuseabmessungen wie bei den bekannten Ausführungen Strahlen mit
Längen von etwa 2,5 m erreicht. Diese Strahlen sind sowohl am Umfang als auch in den verschiedenen
Austrittsebenen untereinander gleich, wodurch gleichzeitig auch eine gleichmäßige Reinigung der Feuerraumflächen
erreicht wird.
Der Düsenkopf könnte auch ohne die Schutzhülle Verwendung finden, allerdings müßte dann die Handhabung
des Gerätes zur Vermeidung mechanischer Beschädigungen, z. B. Verbiegen der Rohre, entsprechend
vorsichtiger erfolgen.
Die Vorteile der Erfindung, die auch auf andere Gebiete der Wasserstrahlanwendung übertragen
werden kann, sind neben der erheblich gesteigerten Reinigungswirkung die einfachere Konstruktion des
Düsenkopfes, eine Verminderung der mechanischen Bearbeitungsvorgänge und damit eine beträchtliche
Senkung der Herstellungskosten.
Die Fig. 1 und 2 zeigen ein Ausführungsbeispiel eines Düsenkopfes.
Der Düsenkopf wird durch die vorzugsweise zylindrische Schutzhülle 1 aus hitzebeständigem
Material gebildet, die nach oben durch eine Platte 2 und nach unten durch eine Platte 3 abgeschlossen ist.
Die Platte 3 enthält einen Durchgang für die Blasmittelzuführung
4. In diese Zuführung 4 sind dünne Rohrleitungen 5 eingesetzt, deren Zahl der Anzahl
der Austritte 6 entspricht. Auf diese Weise erfolgt eine gleichmäßige Verteilung einer axial zuströmenden
Flüssigkeit auf die Vielzahl der radial abgehenden Rohrleitungen 5. Der Verlauf der einzelnen Rohrleitungen
5 zu den Austritten 6 ist so gestaltet, daß vor den Austritten 6 noch eine gerade Strecke 7 vorhanden
ist. ...
Die Austritte 6 können die Form von Düsen haben, sie können aber auch nur von den zylindrischen
Rohrleitungen 5 gebildet sein. In letzterem Falle haben sich lichte Rohrdurchmesser von etwa 3 mm
als besonders günstig erwiesen.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (1)
- Patentanspruch:Düsenkopf für mehrere weitreichende Flüssigkeitsstrahlen zur Reinigung der Heizflächen von Dampferzeugern, bei welchem die Zuführungsleitung der Reinigungsflüssigkeit in Achsrichtung in eine Mehrzahl von Rohren mit kleinem Querschnitt aufgelöst ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Rohre (5) innerhalb des Düsenkopfes in die jeweilige Blasrichtung abgebogen und mit ihren Enden einzeln in im Mantel (1) des Düsenkopfes verteilt angeordnete Öffnungen eingesetzt sind.15
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