DE154902C - - Google Patents

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DE154902C
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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01FMEASURING VOLUME, VOLUME FLOW, MASS FLOW OR LIQUID LEVEL; METERING BY VOLUME
    • G01F17/00Methods or apparatus for determining the capacity of containers or cavities, or the volume of solid bodies

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Fluid Mechanics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • A Measuring Device Byusing Mechanical Method (AREA)

Description

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KAISERLICHES
PATENTAMT.
Vr 154902 KLASSE 42 b.
Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist eine Ausführungsform der durch Patent 143568 geschützten Zählvorrichtung für den Kubikinhalt von Rundhölzern bei Sägemaschinen. Dieselbe ist in den Fig. 1 bis 4 der beiliegenden Zeichnung zur. Darstellung gebracht, und zwar zeigt Fig. 1 eine Seitenansicht eines mit jener Zählvorrichtung versehenen Gatters, die Fig. 2 und 3 einen Teil derselben im größeren Maßstabe in Grundriß bezw. Seitenansicht, während Fig. 4 einen Querschnitt durch einen Teil der Zählvor- - richtung nach Linie A-B der Fig. 3 erkennen läßt.
Die Übertragung der Längsbewegung des Holzes auf das Zählwerk ist im wesentlichen die gleiche wie die nach dem Hauptpatent. Das Rundholz 1 läuft durch die beiden Walzenpaare 2, 3 und 4, 5, deren Walzen 2 und 4 von dem Getriebe des Sägegatters aus gedreht werden. In dem Maße, als das Rundholz von den genannten Walzenpaaren gegen die Sägen geführt und geschnitten wird, wird die Walze 5 durch die Verschiebung des Rundholzes in Umdrehung versetzt und gibt ihre Bewegung mittels der Schnurscheibe 32 und der elastischen Schnur 6 an die auf der Welle 20 befestigte Scheibe 7. Mit dieser dreht sich die auf der gleichen Welle 20 befestigte Scheibe 23 sowie der an letzterer befestigte Stift 8 (Fig. 1 bis 3). Der Stift 8 stößt Avährend jeder vollen Umdrehung gegen den zweiarmigen Hebel 9, 31, welcher auf der Achse 10 lose drehbar befestigt ist. Bei der Aufwärtsbewegung seines Armes 9 wird das auf der Welle 10 festsitzende Rad 12 mittels des Sperrbackens 11 mitgenommen. Wird der Hebelarm 9 von dem Stift 8 der Rolle 7 freigegeben, so fällt er nieder, bis der andere Arm 31 gegen den Anschlag 30 stößt, ohne daß hierbei das Rad 12 bezw. Welle 10 in Umdrehung -versetzt wird.
Die Drehung der Welle 10 während der Aufwärtsbewegung des Hebelarmes 9 wird nun. durch ein auf genannter Welle festgekeiltes Zahnrad 13 und das mit diesem kämmende Zahnrad 26 auf Welle 33 übertragen. Letztere bewegt mittels des Kegelrades 34 das Kegelrad 14 auf der Welle 15 des Zählwerkes 16. Es wird demnach die Längsverschiebung des Rundholzes gegen die Sägen des Gatters durch die Walze 5 und die vorher genannten Zwischenorgane im linearen Verhältnis auf das Zählwerk übertragen.
Um nun nicht die Länge, sondern den Inhalt des Rundholzes zu messen, ist es erforderlich, daß die Zählvorrichtung auch durch jede Änderung des Rundholzquerschnittes entsprechend beeinflußt wird. Zu diesem Zwecke wird, wie bei der Zählvorrichtung des Hauptpatentes, das Zählwerk durch den Durchmesser des Rundholzes im quadratischen Ver-
hältnis beeinflußt, was g'emäß der vorliegenden Erfindung zwar nicht mathematisch genau, jedoch annähernd wie folgt erreicht wird:
Nimmt der Durchmesser des Holzes zu S bezw. ab, so wird die Walze 3 gehoben bezw. gesenkt. Diese senkrechte Verschiebung der Walze 3 wird durch Zahnstange 17 auf das Zahnrad 18 übertragen, welches mit der Schnurscheibe 19 fest verbunden ist. Letztere gibt mittels der Schnur 21 (Fig. 1) ihre Bewegung an die auf der Welle 35 befestigte Schnurscheibe 22 (Fig. 2 und 3) weiter, welche mittels des auf Welle 35 befestigten Triebes 24 die Bewegung auf den Trieb 27 und Welle 28 überträgt. Durch das auf letzterer befestigte Zahnrad 25 wird die Drehung der Welle 28 an das Zahnsegment 29 übermittelt.
Wird nun der Durchmesser des Rundholzes größer, so wird durch die vorher genannten
Übertragungsmittel das Zahnsegment 29 entgegengesetzt dem Zeiger einer Uhr gedreht, so daß der Anschlag 30 von dem Hebelarm 31 entfernt und dem Hebelarm 9 ein größerer Ausschlag bei Betätigung des Stiftes 8 ermöglicht wird. Nimmt jedoch der Quer-, schnitt des Rundholzes ab, so wird das Zahnsegment 29 im Sinne des Zeigers einer Uhr gedreht, wodurch der Anschlag 30 dem Hebelarm 31 genähert und der Ausschlag des Hebelarmes 9 ' entsprechend verringert wird. Durch die Kreisbewegung des Anschlages 30 wird die Ausschlagwcite des Hebels 9, 31 annähernd im quadratischen Verhältnis beeinflußt.
Um jederzeit feststellen zu können, welcher Durchmesser des Rundholzes die Walzen 3,2 passiert, ist das Zahnsegment. 29 bezw. die Welle 44 mit einem Zeiger 42 versehen, welcher an der Skala 43 den jeweiligen Durchmesser an der betreffenden Stelle des Rundholzes angibt.
Zum Zwecke der Außerbetriebsetzung des Zählwerkes 16 nach dem Schneiden des Holzes wird der Kniehebel 37, 38 (Fig. 3) durch die an der Schnur 40 hängende Rolle 41, die gewöhnlich auf dem zu schneidenden Holz entlanggleitet, am Ende desselben aber frei herabhängt, herabgezogen und bringt dadurch das auf der Welle 15 sitzende Kegelrad 14 außer Eingriff mit dem Rad 34.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Zählvorrichtung für den Kubikinhalt von Rundhölzern bei Sägemaschinen nach Patent 143568, dadurch gekennzeichnet, daß die Verschiebung der Walze (3), welche durch die Änderung" des Rundholzdurchmessers bewirkt wird, die Ausschlagweite des hin- und herschwingenden Hebels (9,31) mittels des sich auf einer kreisförmigen Bahn bewegenden Anschlages (30) beeinflußt.
2. Ausführungsform der Vorrichtung nach Anspruch 1 mit einer Einrichtung zur Ablesung des Durchmessers des jeweilig unter den Walzen (3, 2) hinweggleitenden Rundholzes, dadurch gekennzeichnet, daß an dem den Anschlag (30) tragenden Zahnsegment (29) bezw. auf der Welle desselben ein Zeiger (42) befestigt ist, der über einer entsprechenden Skala (43) spielt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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