DE1548052C - Schaltungsanordnung zur zwangsweisen Impulswiederholung von bei Auftreten einer Störung durch Kurzimpulse nur teilweise weitergeschalteten Uhren von Nebenuhrenlimen - Google Patents
Schaltungsanordnung zur zwangsweisen Impulswiederholung von bei Auftreten einer Störung durch Kurzimpulse nur teilweise weitergeschalteten Uhren von NebenuhrenlimenInfo
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Description
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Zur Fortschaltung von Nebenuhren müssen die dungsgemäß vorgesehen, daß ein mit mehreren
minutlich und sekundlich durchgegebenen Impulse Wicklungen versehener Ringkern für jede Nebeneine
bestimmte Impulsdauer besitzen, damit alle uhrenlinie verwendet ist-und dabei einer Wicklung
Nebenuhren mit Sicherheit gemeinsam fortgeschaltet des Kerns zur Speicherung der Polarität der Uhrenwerden.
Durch eine Störung, beispielsweise durch 5 impulse ein Widerstand vorgeschaltet ist, daß ferner
Auslösen einer Sicherung oder durch Abschalten die restlichen Wicklungen auf dem Ringkern zur
einer Nebenuhrenlinie von Hand während der Impuls- Abfragung der Polarität eines eingespeicherten Inigabe,
können aber verstümmelte Impulse auf die pulses mittels von Nachstcllimpulsen wechselnder Po-Nebenuhrenlinie
gelangen, durch die dann je nach larität durchschallbaren Transistoren ansteuerbar sind
Ausbildung der Nebenuhrenwerke einige der Uhren υ und daß bei mehreren Nebenuhrenlinien durch Parnoch
fortgeschaltet werden, während andere stehen- allelschaltung von Ringkernen, wobei für jede Neben-·
bleiben. Wenn dann nach Beheben der Störung oder uhrenlinie je ein Ringkern vorgesehen ist, nur dann
bei Wiedereinschalten von Hand die Uhren mittels allcNebenuhrenlinien nachstellbar sind, wenn die in
Nachstellimpulsen wieder richtig gestellt werden jedem Ringkern.eingespeicherten Impulse die gleiche
sollen, ist es leicht möglich, daß der erste Nachstell- 15 Polarität besitzen.
impuls die entgegengesetzte Polarität wie der zuletzt Durch die Verwendung von Ringkernen und Trau-
durchgegebene verstümmelte Impuls besitzt. Hier- sistoren in der erfindungsgemäßen Schaltungsanord-
durch springen dann nur die vorher noch durch den nung an Stelle von mechanischen und elektromecha-<
verstümmelten Impuls weitergeschalteten Nebenuhren nischen Bauelementen ist eine erhebliche Einsparung
weiter, während der restliche Teil der Uhren stehen- 20 an Bauelementen und eine wesentliche Erhöhung
bleibt. Es werden dann wohl von dem nächstfolgen- der Zuverlässigkeit von Uhrenanlagen erreicht, da
den Impuls ab alle Uhren wieder gleichmäßig fort- die Ringkerne auch bei sekundlichem Betrieb jedes-
geschaltet, aber zwischen den einzelnen Nebenuhren mal zuverlässig ummagnetisieren. In den Ringkernen
besteht eine Zeitdifferenz von zwei Fortschalt- läßt sich nicht nur' die Polarität des Uhrenimpulses
impulsen. Um diesen Fehler zu beseitigen, müssen 25 leicht einspeichern, sondern genauso leicht ohne
dann alle Nebenuhren verglichen werden und die nennenswerten Schaltungsaufwand, nämlich lediglich
abweichenden Uhren von Hand nachgestellt werden. durch zwei weitere Wicklungen auf den einzelnen
Um diesen Arbeitsaufwand zu vermeiden, jede Kernen, bei einer Störung die gerade eingespeicherte
Nebenuhr zu kontrollieren und gegebenenfalls nach- Polarität eines Impulses abfragen. Beim Betreiben
stellen zu müssen, ist es bereits bekannt, zur Speiche- 30 mehrerer Nebenuhrenlinien durch eine Hauptuhr ist
rung eines verstümmelten Impulses je nach dessen für jede Nebenuhrenlinie lediglich je ein Ringkern
Polarität verschiedene Relais einzuschalten, die erst zum Einspeichern und Abfragen der Polarität des
nach Eintreffen eines Nachstcllimpulses derselben letzten Impulses notwendig. Da die Ringkerne in dem
Polarität wie der des verstümmelten Impulses wieder erfindungsgemäßen Schaltungsaufbau parallel ge-
abfallen können, so daß nur eindeutige Impulse zu 35 schaltet werden können, sind mehrere Nebenuhren-
den Nebenuhren gelangen und so alle Uhren gleich- linien nach Behebung einer aufgetretenen Störung
mäßig weitergeschaltet werden.' Sollen aber von gemeinsam nachstellbar. Allerdings setzt ein solches
einer Flauptuhr mehrere Nebenuhreiilinien gleich- gemeinsames Nachstellen mehrerer Nebenuhreniinien
zeitig gesteuert werden, so müssen bei der bekannten voraus, daß in allen Ringkernen der nachzustellenden
Schaltungsausführung für jede Nebenuhrenlinie noch 40 Nebenuhreniinien die eingespeicherten Impulse die
zwei weitere Relais vorgesehen sein, damit nach Be- gleiche Polarität besitzen. Weicht nämlich nur die
heben einer Störung gegebenenfalls .jede Neben-' in einem einzigen Ringkern eingespeicherte Polarität
uhrenlinie gesondert nachgestellt werden kann. Um eines Impulses von der der übrigen ab, so werden
auch bei Wiedereinschalten der Netzspannung nach auf Grund der Parallelschaltung der Ringkerne und
deren Ausfall.die Nebenuhreniinien ordnungsgemäß 45 geeigneter Dimensionierung der 'erfindungsgemäßen
weiterschalten zu können, müssen sogar spezielle Schaltung keine Impulse zur Weiterschaltung der
Ausführungen von Relais, beispielsweise gepolte Re- Nebenuhren abgegeben, so daß in diesem Fall die
lais, verwendet werden. Durch diese Vielzahl von Uhren der einzelnen Nebenuhreniinien nicht gemein-
. Relais sind solche Uhrenanlagen, vor allem wenn die sam weitergeschaltet werden und so Unterschiede in
Uhren sekundlich weitergeschaltet und damit die Re- 50 der Anzeige der Uhren verhindert werden. Auch sind
lais sekundlich betätigt werden, ganz besonders stör- in der erfindungsgemäßen Schaltungsanordnung nur
anfällig. Um sich trotzdem gegen Störungen einiger- zum Ein- und Abschalten der Abfrageschaltung sowie
maßen abzusichern, müssen die beanspruchten Teile der Nachstelleinrichtung mechanische Kontakte er-
oft, etwa im Abstand von zwei Monaten, ausgewech- . forderlich, die aber im Gegensatz zu den bisherigen
seit oder zumindest genau überprüft werden. 55 Schaltuiigsausführungen nur sehr gering beansprucht
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, bei der- sind. Weiterhin ist noch ein Auslösemagnet vorartigen
Uhrenanlagen den Aufwand an Bauelementen gesehen, damit nach erfolgter Abfrage die Nachstell-
und die Kosten für die Wartung und Übe'rprüfung impulse sofort als Uhrenimpulse wechselnder Polarizu
verringern, vor allem aber die Störanfälligkeit von tat auf die Kontrolluhren und damit auf die Uhren
Uhrenanlagen und die Sch al !geräusch« stark einzu- 60 der Nebenuhreniinien gelangen,
schränken bzw. zu beseitigen und damit die Zu- Die Erfindung wird an Hand des in der Zeichnung verlässigkeit und Güte der Anlage ganz erheblich zu dargestellten Ausführungsbeispiels näher erläutert, verbessern. Solange keine Störung vorliegt, werden von einer,
schränken bzw. zu beseitigen und damit die Zu- Die Erfindung wird an Hand des in der Zeichnung verlässigkeit und Güte der Anlage ganz erheblich zu dargestellten Ausführungsbeispiels näher erläutert, verbessern. Solange keine Störung vorliegt, werden von einer,
Bei einer Schaltungsanordnung zur /wungswciscn symbolisch dargestellten, Hauptuhr HU über einen
Impulswiederholung bei Wiederinbetriebnahme und 65 Impulsverstärker VI Impulse wechselnder Polarität
zur Gleichstellung von etwa bei Auftreten von ver- über Kontakte /il, /z2; nl\ n2'; Schalter//, //' und
stümmelten Fortschaltimpulscn nicht weitergeschal- Sicherungsschaltcr Sa, Sb; Sa', Sb' auf parallel-
teter Uhren einer Nebenuhrenlinie ist daher erfin- geschaltete Linien-Kontrolluhren LKUi, LKU2 und
damit auch auf die zu diesen parallelliegenden Uhren von Nebenuhrenlinien L 1, L 2.gegeben. Da die zur
Steuerung der Linienkontrolluhr LKU 2 und der Nebenuhrenlinie Ll gehörige Schaltungsanordnung
genauso aufgebaut ist, wie die zur Linienkontrolluhr LKU 1 und der Nebenuhrenlinie L I gehörige, genügt
es, für die. weitere Betrachtung, auf die Schaltungsanordnung zur Steuerung der Linienkontrolluhr
LKU1 und der Nebenuhrenlinie Ll einzugehen,
da für die Ansteuerung der anderen Linienkontrolluhren und Uhrenlinicn sinngemäß dasselbe
gilt.
Durch die Uhrenimpulse wechselnder Polarität
werden nicht nur die Linienkontrolluhr LKUl und
die Uhren der Nebenuhrenlinie L1 weitergeschaltet,
sondern jedesmal über eine Wicklung W 1 auch ein Ringkern K ummagnetisiert. Wird nun von der
Hauptuhr HU über den Eingang 1 α des Impulsverstärkers
VI ein positiver Impuls abgegeben, so wird über die Wicklung IFl der Ringkern K (»nach
oben«) ummagnetisiert und durch einen mit dieser Wicklung IFl in Reihe liegenden Widerstand R 1 die
Polarität dieses Uhrenimpulses eingespeichert. Nach Ende jedes Impulses bleibt bis zum Eintreffen des
nächsten Impulses mit der entgegengesetzten Polarität auf Grund der beinahe rechteckigen Form der Hysteresiskurve
nahezu die gesamte magnetische Induktion als Rüstmagnetismus im Ringkern erhalten.
Wird aber z.B. zu Beginn,oder während dieses positiven Impulses mittels einer Ilandtaste H die
Kontrolluhr LKUl abgeschaltet, lösen wegen einer Störung die Sicherungsschalter Sa, Sb beide oder einzeln
aus oder fällt die Betriebsspannung für die Uhrenanlage aus, so genügt auch der durch die Störung
verstümmelte Impuls, den Ringkern K (»nach oben«) umzumagnetisieren und die Polarität dieses
Impulses einzuspeichern. Nach Beheben der Störung werden durch eine in der Zeichnung nur angedeutete
Taste;?/;, die mit einem Rastmagneten R gekuppelt ist und durch die die Kontakte sp 1 bis sp5 geschlossen
werden, und durch eine ebenfalls nur angedeutete Taste N, die die Kontakte η 1 bis /i6 schließt, eine
Abfrageschaltung sowie die Nebenuhrenlinie L1 an
einen Impulsverstärker V 2 angeschaltet, was im folgenden noch näher ausgeführt,wird.
Über einen Wahlschalter W, der zwei Schalterebenen mit Kontakten ψΙΙ bzw. wll besitzt, werden
nach Betätigen der Tasten Sp und N Nachstellimpulse,
die beispielsweise von einem Frequenzteiler F abgeleitet sein können, abwechselnd an die
Basen zweier Transistoren Tl und Tl geschaltet. In
den beiden Ebenen des Wahlschalters W körinen im
Unterschied zur Zeichnung, in der jeweils nur ein Kontakt wll bzw. wll dargestellt ist, mehrere Kontakte
wll, w 12.-. . bzw. w21, u>22... angeordnet
sein, so daß die Nachstellimpulse mit unterschiedlicher Frequenz abgegeben werden können, je nachdem,
ob jede Minute, alle ein oder zwei Sekunden oder gar nur jede halbe Sekunde ein Impuls abgegeben
werden soll.
Kommt beispielsweise der erste Nachstellimpuls über den Kontakt wll auf die Basis des Transistors
Tl, so wird dieser für die Dauer des Impulses geöffnet. Über seine Kollektor-Emitter-Strecke schaltet
der Transistor Tl den Pluspol einer Spannungsquelle ö über die Kontakte spl und /i5, einen Widerstand/^,
den Kontakt η 3, eine Wicklung W 3 auf dem Ringkern K zum Minuspol der Spannungsquelle B durch. Da aber der Ringkern K durch den
letzten verstümmelten Impuls schon in derselben Richtung (»nach oben«) magnetisiert ist, wird in der
Wicklung W2> des Kerns K keine Spannung induziert
und der Kern somit nicht ummagnetisiert, so daß kein Nachstellimpuls an den Eüngang3ö eines Impulsverstärkers
Vl kommt. Der nächste Nachstellimpuls mit entgegengesetzter Polarität kommt über
den Kontakt w21 des Wahlschalters W und schaltet
ίο den Transistor Tl durch. Damit wird vom Pluspol
der Spannüngsquelle D über die'Kollektor-Emitter-Strecke
des Transistors T 2, die Kontakte sp 1 und /i 6, einen Widerstand R 3, den Kontakt «4 und eine
Wicklung W 2 des Ringkerns K zum Minuspol der Spannüngsquelle B durchgeschaltet. Durch diesen
Impuls wird der Ringkern ummagnetisiert, und es wird eine positive Spannung erzeugt, die über die
Kontakte/i4 und sp3 auf den Eingang 3« des Impulsverstärkers
V 2 durchgeschaltet wird. Vom Impulsverstärker Vl wird jetzt über den Ausgang la
ein Impuls über den Schalterkontakt π 1, den Schalter // und den Sichcrungsschalter Sa auf die Linienkontrolluhr
LKU I abgegeben, wobei der Stromkreis über den Sicherungsschalter Sb, den Schalter // sowie
den Kontakt η 2 geschlossen ist. Durch diesen durchgeschalteten
Impuls wird der letzte verstümmelte Impuls mit der zur Weiterschaltung der Linienkontrolluhr
LKUl und der Uhren der Nebenuhrenlinie L1
erforderlichen Impulslänge und der richtigen Polaritat
wiederholt und schaltet diese ordnungsgemäß weiter.
Gleichzeitig mit der Impulsgabe an einen der Eingänge 3a,' 3 b des Impulsverstärkers V 2 wird der
Rastmagnet/? über Gleichrichter D1 und Dl erregt
und die Taste Sp gelöst, so daß die Kontakte sp 1 bis sp5 geöffnet werden. Dadurch wird die Abfrageschaltung
von den Wicklungen W 2 und W3 des Ringkerns
K abgeschaltet. Der nächste Nachstellimpuls über den Kontakt w 11 des Wahlschalters W gelangt
dann über den Transistor Tl, den Kontakt sp2 sowie
einen Widerstand RA direkt zum Eingang 2 b des
Impulsverstärkers V2. Der hierdurch eingeleitete Nachstellvorgang der Nebenuhren wird so lange fortgesetzt,
bis die gewünschte Uhrzeit eingestellt ist.
Erst dann wird die Taste /V ... gedrückt und damit die Kontakte »1 bis /16 in die in der Zeichnung
dargestellte Lage zurückgelegt, wobei der Wahlschalter W abschaltet. Die Weiterschaltung der
Nebenuhren erfolgt dann, wie schon vor der Störung, durch den Impulsverstärker Vl.
Die. Wicklungen W2 und W3 des Ringkeins K
müssen durch die Kontakte spl bh'spS nach Abfall
des Rastmagneten R abgeschaltet werden, da sonst keine Inipulse auf beide Eingänge 3i/, 3//des Impuls-Verstärkers
V 2 gegeben weiden könnten. Wie'gerade
eben beschrieben, magnetisiert der über den Kontakt w22 des Wahlschalters W abgegebene Impuls den
Ringkern K um. Nach Ende dieses Impulses wird jedoch .der Ringkern K über seine Wicklung IKl von
dem vom Impulsverstärker Vl abgegebenen Impuls
sofort wieder in seine andere Remanen/lage zuiikkgekippt.
Kommt jetzt über den Kontakt »eil de·;
Wahlschalters W der nächste Abfrageinipuls, so kann über die Wicklung W3 des Ringkerns K wieder keim:
positive Spannung auf den Eingang 3/) des Impulsverstärkers V2 gegeben werden, da der Ringkern
bereits durch den vom Verstärker V2 abgegebenen
Impuls in diese Remanenzlage uinmagnetisieft war
Die Nebenuhren können also nicht mehr fortgeschaltet
werden, da jeweils nur am Eingangs« des
Impulsverstärker ein Impuls anliegt und vom Impulsverstärker Vl die Uhren der Nebcnuhrenlinie
Ll nur.mit Impulsen derselben Polarität angesteuert werden und dadurch nicht wciterschalten
können.
Sind gleichzeitig oder nacheinander mehrere Nebenuhrenlinien Ll, Ll... von Hand abgeschaltet
worden oder durch einen Sicherungs- oder Netzausfall auf Grund einer Störung ausgefallen, so können
mehrere Ncbenuhrenlinien nach Beheben der Störung gemeinsam abgefragt und nachgestellt werden.
Voraussetzung ist hier allerdings, daß in allen den abgeschalteten Nebenuhrenlinien vorgeschalteten
Ringkernen K, K'... Impulse gleicher Polarität eingespeichert
sind. Ist das der Fall, so wird, wie oben schon beschrieben, der letzte verstümmelte Impuls
wiederholt, und die Nebenuhrenlinien werden gemeinsam weitcrgcschaltel. Ist jedoch nur in einem
einzigen Ringkern ein Impuls der entgegengesetzten Polarität eingespeichert, so daß dieser Kern gegensinniger
magnetisiert ist als die anderen, so werden da die Ringkerne für die einzelnen Nebenuhrenlinien
parallelgeschaltet sind, auf Grund der Dimensionierung der Schaltungsanordnung durch die Abfrage
keine Impulse auf einen der Eingänge 3 a, 3 b des Impulsverstärkers Vl gegeben. In diesem speziellen
Fall müssen die Ncbenuhrenlinien einzeln und gesondert durch Drücken der entsprechenden Tasten
N, N' eingeschaltet und für sich nachgestellt werden.
Wird die Abfrage mit gegensinnig magnetisieren Kernen über längere Zeit fortgesetzt, beispielsweise
werden mehr als 200 Impulse.gegeben, so ist unter
Umständen der Informationsinhalt der Ringkerne so weit abgebaut, daß eine Fehleinschaltung des Impulsverstärkers
Vl erfolgen kann. Um dies zu verhindern, kann beispielsweise in die Abfrageleitung zwischen
dem Wahlschalter W und den Transistoren Tl, Tl eine Zähleinrichtung eingeschaltet werden,
die nach einer bestimmten Anzahl von Abfrageimpulsen diese Abfragelcitung unterbricht. Allerdings
ist diese zusätzliche Zähleinrichtung meist nicht not-• wendig, da derjenige, der die Uhren nachstellen soll,
im allgemeinen die ersten Impulse abwarten wird und bei Nichteintreffen der Impulse an den Linienkontrolluhren
von Hand die Nachstelleinrichtung abschaltet. Auch in diesem Fall, wo ja eine ungewöhnliche
Störung zu beheben ist, muß die Nachstellung der abgeschalteten oder ausgefallenen Ncbenuhrenlinien
einzeln erfolgen. ■
Claims (4)
1. Schaltungsanordnung zur zwangsweisen Impulswiederholung
bei Wiederinbetriebnahme und zur Gleichstellung von etwa bei Auftreten von
. verstümmelten Fortschaltimpulsen nicht weitergeschaltcten
Uhren einer Nebenuhrenlinic, dadurch g e k e η η ζ e i c h η e t, daß ein mit mehreren
Wicklungen (Wl bis W3) versehener Ringkern (K) für jede Nebenuhrenlinic (Ll) verwendet
ist und dabei einer Wicklung (W1) zwecks
Speicherung der Polarität der Uhrenimpulse ein Widerstand (R 1) vorgeschaltet ist, daß ferner die
- restlichen Wicklungen (Wl und ΙΓ3) auf dem
Ringkern (K) zur Abfragung der Polarität eines eingespeicherten Impulses mittels von Nachstellimpulsen
wechselnder Polarität durchschaltbaren Transistoren (Ti, Tl) ansteuerbar sind und daß
bei mehreren Nebenuhrenlinien (Ll, Ll ...) durch Parallelschaltung von Ringkernen (K,
K'...), wobei für jede Nebenuhrenlinie (Ll, Ll. ..) je ein Ringkern (K, K'...) vorgesehen
ist, nur dann alle Nebenuhrenlinien nachstellbar sind, wenn die in jedem Ringkern (K, K! ...)
eingespeicherten Impulse die gleiche Polarität besitzen.
2. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zur Abfragung der
eingespeicherten Impulse die Transistoren (Tl, Tl) mittels nach Störungsbehebung betätigter
Schaltelemente (Sp, spl bis sp5; N, nl bis 716)
an die Wicklungen (Wl, W3) des Ringkerns (K) anschaltbar sind.
3. Schaltungsanordnung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß durch den abgefragten,
wiederholten Impuls über Dioden (DI, Dl) ein Magnet (R) erregt ist, der über Kontakle (spl
bis spS) des von ihm betätigten Schaltelemcnts
(Sp) die Verbindung zu den Transistoren (Tl, Tl) und den Wicklungen (Wl, W3) des Ringkerns
(K) auftrennt.
4. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Nachstellimpulse
mittels eines Schalters (W), dessen Kontakte (h>11
..., wll ...) in zwei Ebenen angeordnet sind,
an die Basen der Transistoren (Tl, Tl) geschaltet sind. . .
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
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