DE1534503C3 - Sockelunterteil für Leitpfostenhalterungen und Verfahren zur Sicherung des Sockelunterteils - Google Patents
Sockelunterteil für Leitpfostenhalterungen und Verfahren zur Sicherung des SockelunterteilsInfo
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Description
etwa rechte Winkel ein und bilden beiderseits der miteinander verschweißten Halbohre 5, 5' Rinnen 13, 14
mit nach unten abnehmender Tiefe.
Wenn der Schaft 2 in das Erdreich 3 eingetrieben wird, bis die Bodenplatte 1 aufliegt, so verhindern die
rinnenbildenden Seitenteile 6, 6', 7, 7' eine Verdrehung des Schaftes 2. Das Eintreiben des Schaftes 2
wird durch die an den Quereinschnitten 10, 10', 10" vorhandenen sägezahnartigen Absätze kaum erschwert.
Wenn jedoch versucht wird, den eingetriebenen Schaft 2 herauszuziehen, dann setzen diese Absätze
auch bei lockeren und sandigem Boden dem Herausziehen einen gewissen Widerstand entgegen,
da das Erdreich 3 auch oberhalb der Absätze eingedrungen ist und am Profil des Schaftes 2 anliegt.
Gießt man bei bereits eingetriebenem Schaft 2 in die öffnung 12 der Bodenplatte 1 Zementschlämme,
so füllt sich der von den Halbrohren 5, 5' gebildete Hohlraum und die Zementschlämme tritt unten und
an den Längskanten 9 sowie vor allem an den Quereinschnitten 10, 10', 10" aus und verbindet sich mit
ίο dem Erdreich 3 zu einem unregelmäßigen erhärtenden Festkörper, der ein Herausziehen des Schaftes 2 unmöglich
macht.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (4)
1. Sockelunterteil für Leitpfostenhalterungen 5 reduziert.
mit einer zur Befestigung des Leitpfostens die- In weiterer Ausbildung der Erfindung ist vorgesenenden
Bodenplatte und einem an der Boden- hen, daß die beiden Halbrohre mit Quereinschnitten
platte sitzenden, in das Erdreich einzutreibenden versehen und unterhalb der Quereinschnitte derart
Schaft mit daran angeordneten, sich nach unten nach außen ausgeprägt sind, daß konische, sich nach
verjüngenden Versteifungsrippen, dadurch io unten verjüngende Halbrohrabschnitte entstehen,
gekennzeichnet, daß der Schaft (2) aus Zweckmäßigerweise sind die beiden Blechteile so gezwei
sich nach unten verjüngenden Blechteilen (4, prägt, daß die beiden winklig abgebogenen Seitenteile
4') gebildet ist, deren Längsmitte zu je einem paarweise etwa rechte Winkel einschließen und damit
Halbrohr (5, 5') geprägt und deren Seitenteile (6, beiderseits der miteinander verschweißten Halbrohre
7; 6', T) nach außen winklig abgebogen sind, 15 Rinnen mit nach außen abnehmender Tiefe bilden,
wobei die beiden Halbrohre (5, 5') an den Längs- Bei einem so ausgebildeten Schaft ist durch die Seitenkanten
(9) miteinander verschweißt sind. teile eine Verdrehungssicherung gewährleistet.
2. Sockelunterteil nach Anspruch 1, dadurch Außerdem wird durch die an den Querschnitten hergekennzeichnet,
daß die beiden Halbrohre (5, 5') ausgeprägten Rohrabschnitte ein sägezahnartiges Promit
Quereinschnitten (10, 10', 10") versehen und 20 fil gebildet, das von lockerem Erdreich ausgefüllt
unterhalb der Quereinschnitte derart nach außen wird, so daß an den Quereinschnitten beim Herauszieausgeprägt
sind, daß konische, sich nach unten hen des Schaftes durch eine Art Sägezahnwirkung ein
verjüngende Halbrohrabschnitte (Π, 1Γ, 11") erheblicher Widerstand entsteht. Beim Eintreten des
entstehen. Schaftes in das Erdreich entsteht jedoch dieser Wider-
3. Sockelunterteil nach Anspruch 1 oder 2, da- 25 stand nicht, weil sich die Rohrabschnitte nach unten
durch gekennzeichnet, daß die beiden winklig ab- verjüngen.
gebogenen Seitenteile (6, 6'; 7, T) paarweise etwa Zur Sicherung des Sockelunterteils in lockerem
rechte Winkel einschließen. Boden wird zweckmäßigerweise in weiterer Ausbil-
4. Verfahren zur Sicherung eines Sockelunter- dung der Erfindung nach dem Eintreiben des Schaftes
teils nach einem der Ansprüche 1 bis 3 in locke- 30 in das Erdreich durch eine in der Bodenplatte vorgerem
Boden, dadurch gekennzeichnet, daß nach sehene Öffnung in den von den Halbrohren gebildeten
dem Eintreiben des Schaftes (2) in das Erdreich Hohlraum Zementschlämme eingefüllt. Diese Ze-(3)
durch eine in der Bodenplatte (1) vorgesehene mentschlämme tritt unten und aus sonstigen Undich-Öffnung
(12) in den von den Halbrohren (5, 5') tigkeiten des Hohlraumes, besonders aber aus den
gebildeten Hohlraum Zementschlämme eingefüllt 35 Quereinschnitten, aus und verbindet sich mit dem Bowird.
denmaterial zu einem erhärtenden unregelmäßigen
Festkörper, der ein Herausziehen des Schaftes unmöglich
macht.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist im fol-
40 genden unter Bezugnahme auf die Abbildungen näher
beschrieben. Es zeigt
F i g. 1 einen Aufriß des Sockelunterteils,
Die Erfindung betrifft ein Sockelunterteil für Leit- Fig. 2 einen Grundriß in Richtung Λ gesehen,
pfostenhalterungen mit einer zur Befestigung des Leit- F i g. 3 einen Seitenriß des Sockelunterteils und
pfostens dienenden Bodenplatte und einem an der Bo- 45 Fig. 4 einen Schnitt nach der Linie C-D der
denplatte sitzenden, in das Erdreich einzutreibenden F i g. 3.
Schaft mit daran angeordneten, sich nach unten ver- An einer Bodenplatte 1, an der in nicht dargestell-
jüngenden Versteifungsrippen. ter Weise mittels eines Schuhes ein Straßenleitpfosten
Es ist bereits bekannt (deutsches Gebrauchsmuster befestigt wird, ist ein in das Erdreich 3 einzutreiben-
937 745), an einem mit der Bodenplatte verbünde- 50 der Schaft 2 befestigt.
nen Rohrschaft dreieckige Versteifungsrippen anzu- Der Schaft 2 besteht aus zwei geprägten, sich verschweißen,
die mit in das Erdreich eingetrieben wer- jungenden Blechteilen 4, 4' aus beispielsweise 2 mm
den und das Sockelunterteil gegen Verdrehung si- starkem Stahlblech.
ehern. Die Herstellung eines solchen bekannten Sok- In seiner Längsmitte ist jedes der Blechteile 4, 4'
kelunterteils ist jedoch aufwendig, weil dazu vier Ver- 55 zu einem Halbrohr 5, 5' geprägt, während die beiden
steifungsrippen einzeln an dem Rohrschaft ange- Seitenteile 6, 7, 6', T der Blechteile 4, 4' winklig nach
schweißt werden müssen. außen abgebogen sind. Die Halbrohre 5, 5' sind an
Dementsprechend besteht die Aufgabe der Erfin- den mit 8 bezeichneten Stellen der Längskanten 9 mit-
dung darin, ein Sockelunterteil zu schaffen, das einfa- einander verschweißt. Die Halbrohre 5, 5' weisen
eher und dadurch kostensparender und schneller her- 60 Quereinschnitte 10, 10', 10" auf und sind unterhalb
gestellt werden kann und das trotzdem einen ausrei- jedes Quereinschnittes 10, 10', 10" derart nach außen
chenden Schutz gegen Verdrehen und unbefugtes ausgeprägt, daß sich nach unten verjüngende HaIb-
Herausziehen des Sockelunterteils bietet. rohrabschnitte 11, 11', 11" entstehen. Dadurch erhält
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch ge- jedes Halbrohr 5, 5' ein sägezahnartiges Profil. In der
löst, daß der Schaft aus zwei sich nach unten verjün- 65 Grundplatte 1 ist eine öffnung 12 vorgesehen, durch
genden Blechteilen gebildet ist, deren Längsmitte zu je die der von den Halbrohren 5, 5' eingeschlossene
einem Halbrohr geprägt und deren Seitenteile nach Hohlraum von oben zugänglich ist. Die Seitenteile 6,
außen winklig abgebogen sind, wobei die beiden 6' sowie 7, T der beiden Blechteile 4, 4' schließen
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEG0048008 | 1966-09-27 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1534503C3 true DE1534503C3 (de) | 1977-08-25 |
Family
ID=
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