DE1531985C - Vorrichtung zum Zu- oder Abfordern von Blechen bei Behandlungsanlagen mit Durchlaufbetrieb - Google Patents

Vorrichtung zum Zu- oder Abfordern von Blechen bei Behandlungsanlagen mit Durchlaufbetrieb

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DE1531985C
DE1531985C DE1531985C DE 1531985 C DE1531985 C DE 1531985C DE 1531985 C DE1531985 C DE 1531985C
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lifting
stacking
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conveyor track
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Expired
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English (en)
Inventor
Herbert 4040 Neuss Weh
Original Assignee
HWM Hermann Weh Maschinenfabrik KG, 4000 Düsseldorf
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Description

Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Zu- oder Abfördern von Blechen bei Behandlungsanlagen mit Durchlaufbetrieb, wobei die Bleche von einem Stapeltisch abgenommen, einer Förderbahn in steter Folge zugeführt und nach Durchlaufen der Behändlungsanlage von der Förderbahn in steter Folge abgehoben und auf einen Stapeltisch abgelegt werden und bei der beiderseits der Förderbahn je eine Stapel- und eine Entstapelstation an beiden Bahnenden angeordnet ist und jede Stapel- bzw. Entstapelstation mittels einer mit heb- und senkbaren Haftgreifmitteln versehenen Laufkatzenanordnung mit der Förderbahn verbunden ist. .
Es ist bereits bekannt, Behandlungsanlagen zwischen Förderbahnen anzuordnen, an deren Enden beiderseits rechts und links der Förderbahn vor und hinter der Behandlungseinrichtung Stapel- und Entstapeleinrichtungen angeordnet sind. Im Bereich der Stapel- und Entstapelstationen erfolgt das Abnehmen der Platten von einem Stapel und das Ablegen auf das Fördermittel bzw. das Abnehmen der Platten von dem Fördermittel und das Ablegen auf einen Stapel mittels quer zur Förderrichtung verfahrbarer Hubmittel, die auf Laufkatzen angeordnet sind.
Weiter wurde bereits eine dem Zu- und Abfördern von plattenförmigen Stücken dienende Vorrichtung vorgeschlagen, bei welcher von einer Entstapelstelle das Fördergut kontinuierlich über eine Förderbahn unter Passieren einer Behandlungsanlage einer Stapelsteile zugeführt wird. Die Anlage ist jedoch nur für den Einwegbetrieb vorgesehen.
Auch ist bereits bekannt, zum Zu- oder Abfördern von Platten zu Werkzeugmaschinen od. dgl. mit vorhergehendem Entstapeln und nachfolgendem Stapeln horizontal und vertikal bewegliche Hubtraversen mit elektromagnetischen oder saugenden Greifmitteln vorzusehen, um eine kontinuierliche Beschickung und Abförderung von Behandlungsgut bei derartigen Maschinen zu ermöglichen.
Schließlich sind auch bereits Vorrichtungen bekannt, bei denen entweder Saugnäpfe oder Hubmagnete eines Greifmittels betätigt werden können.
Bei den bisher bekannten Vorrichtungen zum Stapeln und Entstapeln von Fördergut in Verbindung mit Förderbahnen war es nachteilig, daß diesen sowohl hinsichtlich eines möglichst hohen Durchsatzes infolge der Ausbildung der Greifvorrichtungen erhebliche Grenzen gesetzt waren und auch das Stapeln nicht genügend kantengerecht erfolgen konnte, so daß oft ein erneutes Umstapeln erforderlich wurde.
Aufgabe der Erfindung ist es, eine Einrichtung zum schnellen und kantengerechten Entstapeln und' Stapeln vorzuschlagen, um. einen optimal hohen Durchsatz durch die Behandlungsanlage zu erzielen und die Stapelgenauigkeit so zu vergrößern, daß ein nachfolgendes Umstapeln nicht mehr erforderlich ist.
Zur Lösung der gestellten Aufgabe wird bei einer Vorrichtung der eingangs genannten Art erfindungsgemäß vorgeschlagen, die Haftgreifmittel aus an sich bekannten kombinierten Magnet-Saugtellcm zu bilden und diese an zwei zwischen Laufkatzen, quer zu deren Fahrtrichtung sich erstreckenden Hubtraversen anzuordnen, die einzeln und/oder gemeinsam in Fahrtrichtung der Laufkatzen, d. h. quer zur Mitteliängsachsc der Förderbahn einstellbar sind.
Diese Vorrichtung macht sich die Vorteile von Hubmagnet und Saugteller als Greifmittel derart zunutze, daß das Blech abförderseitig zunächst mittels Magneten schnell auf dem Förderrollgang erfaßt und vom Förderrollgang abgehoben werden kann, wobei von der Magnethaftung auf die Saugtellerhaftung umgeschaltet wird. Durch Abschalten der Saugteller wird das Blech unmittelbar auf die Stapelstation abgelegt, ohne durch das nachteilige Nachwirken des magnetischen Feldes des Hubmagneten beim Ablegen auf der Stapelstation beeinträchtigt werden zu können.
Zuförderseitig erfolgt mittels Saugteller das Abheben des Bleches von der Förderbahn und das Ablegen auf den Förderrollgang. Zum Auflegen der Bleche genau zentrisch zur Mittellängsachse ist die Hubtraverse einzeln und/oder gemeinsam zur Mittellängsachse der Förderbahn einstellbar. Dadurch ist mit der erfindungsgemäßen Einrichtung ein hoher Durchsatz durch die Behandlungsanlage unter optimalen Betriebsbedingungen hinsichtlich Fördergeschwindigkeit und Störungsunanfälligkeit gegeben. Außerdem wird ein kantengerechtes Stapeln der Bleche zu Versand fertigen Stapeln erreicht.
In weiterer Ausbildung der Erfindung sind die Hubtraversen mindestens an einem Ende in Langlöchern der Laufkatzen der Laufkatzenanordnung geführt und mindestens anderenends einzeln und/oder gemeinsam längs dieser Laufkatzen durch einen Antrieb verstellbar. Dadurch ist ein. Ausrichten der Hubmittel zur Mittellängsachse der Förderbahn möglich, so daß beim Stapeln die Blechkanten der einzelnen Bleche genau kantengerecht übereinanderliegen und ein Umstapeln vor dem versandfertigen Paketieren nicht mehr erforderlich ist. .
. Um die Anlage vorteilhaft weiter zu mechanisieren, sind die Hubtraversen über Druckkolben verstellbar. Die Vakuumsaugteller sind unabhängig von den Hubmagneten der Magnet-Saugteller betätigbar. Schließlich sind an den · Laufkatzen zur Hubbegrenzung in ihrer Verfahrbahn heb- und senkbare, verstellbare Endanschläge angeordnet, um den Verfahrweg für jedes Förderprogramm vorbestimmen zu können.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt.
Es zeigt . (i
Fig. 1 die Gesamtanlage in der Draufsicht im J Prinzip, .^ A
F i g. 2 eine Aufgabe- bzw. Abnahmestation der Anlage in der Seitenansicht, . .
F i g. 2 a eine Seitenansicht der Förderbahn, t
F i g. 3 eine Draufsicht,
' F i g. 4 eine Vorderansicht einer Aufgabe- bzw. Abnahmestation. .
Mit 1 ist ein die Förderbahn darstellender Förderrollgang bezeichnetem den eine Kalt- oder Warmbehandlungsanlage 2 für Bleche B, beispielsweise eine Lackier- oder Glühanlage od. dgl. eingeschaltet ist.
Beiderseits der Behandlungsstation 2 ist an beiden Enden des Förderrollgangs 1 spiegelbildlich je eine Stapelstation 4, bzw. eine Entstapelstation 3 bzw. 3 λ angeordnet. Die Vorrichtungen beider Stationen haben den völlig gleichen Aufbau, so daß die Stapelstation bedarfsweise als Entstapelstation und die Entstapelstation bedarfsweise als Stapelstation betrieben werden kann. Dadurch ist es möglich, nacheinander mehrere Behandlungsabschnitte des Bleches B in der gleichen Behandlungsanlage 2 ohne Betriebsunterbrechung abzuwickeln, indem die Bleche B in dem ersten Arbeitsgang in der einen Förderrichtung des Förderrollgangs 1 und in dem folgenden Arbeitsgang
3 4 ■ ·
in der anderen Förderrichtung des Förderrollgangs 1 Auf den Laufkatzen 9 ist der der vorgewählten
durch die Behandlungsstation 2 geführt werden. .Blechbreite entsprechende Abstand zwischen den
Die Hubtische 5 haben je zwei Auflageleisten- Hubtraversen 11 und 12 durch die hydraulischen paare 6, die symmetrisch zur Mittellängsachse der Kraftantriebe 13, 14 eingestellt worden. Die der Hubtische, beispielsweise mittels gegenläufiger Ge- 5 Blechlänge entsprechenden Gruppen von Magnetwindespindeln 6a, verstellbar sind (Fig. 4). Die zwei Saugtellern 16 sind vorgewählt worden. Die End-Auflageleistenpaare 6 ermöglichen wahlweise ein Auf- schalter E und der Signalgeber S an dem Förderrolllegen von zwei Stapeln schmalerer Bleche B oder ein . gang 1 sind eingefahren. Der Hubtisch 5 der Entsta-Auflegen von einem Stapel breiterer Bleche B. Die pelstation 3 befindet sich — wie bereits ,erwähnt — Hubtische an den Stationen 3, 4 sind so eingerichtet, io in der tiefsten Stellung.
daß sie durch einen Verstell antrieb 7 für den Ent- An der Stapelseite der Behandlungsstation 2 sind'
Stapelvorgang in bekannter Weise beini Abnehmen ebenfalls die Anschläge 10 a, die ein genaues Ein-
einer Blechlage um den Betrag einer Blechdicke ge- fahren der Hubtraversen 11, 12 auf Mitte Hubtisch 5
hoben und beim Auflegen einer Blechlage um den gewährleisten, ausgefahren. Die Hubtraversen 11, 12
Betrag der Blechdicke abgesenkt werden. 15 sind auf einen der vorgewählten Blechbreite ent-
Oberhalb der Stationen 3, 4 und des Förderroll- sprechenden Abstand zusammengefahren. Die entgangs 1 ist längs einer Verfahr- bzw. Schienenbahn 8 sprechend der Blechlänge vorgewählten Gruppen ein von zwei Laufkatzen9 getragenes Hubtraversen- von Magnet-Saugtellern 16 an den Hubtraversenil, paar 11, 12 verfahrbar. Die Laufkatzen 9 werden von 12 sind vorgewählt. Der der Blechlänge entsprechende einem Antrieb A bewegt. Die Hubtraversenil und 20 Signalgeber5 und EndschalterE ist über die Fördernsind beispielsweise mittels "hydraulischer Kraftan- ebene ausgefahren. Die Auflageleistenpaare 6 sind triebe 13, 14 gegeneinander verstellbar, um diese beim entsprechend der Blechbreite auf Abstand gefahren, gleichzeitigen Abnehmen von zwei Blechen B auf den Der Hubtisch 5 der Stapelstation 4a steht in der Stapelabstand bzw. auf den gewünschten Abstand dei höchsten Stellung.
Bleche B beim Auflegen auf den Förderrollgang 1 25 Die Laufkatzenanordnung der Entstapelseite —
einstellen zu können. Auch sind an einer der beiden kurz Laufkatze 9 — fährt gegen den Anschlag 10a
Laufkatzen 9 in deren Fahrtrichtung verlaufende an der Verfahrbahn 8 bis über Mitte Hubtisch 5 der
Langlöcher 9a vorgesehen, damit ein Schrägverstellen Entstapelstation 3. Beide Hubtraversen 11, 12 senken
der Hubtfaversen 11, 12 möglieh ist, sofern die Blech- sich unabhängig voneinander so lange ab, bis ihre
stapel nicht parallel zur Längsachse des Förderroll- 30 Haftgreifmittel auf dem Blechstapel aufsitzen. Ma-
gangs 1 auf dem Stapeltisch 3 oder 4 abgelegt wor- gnetventile schalten den Vakuumsaugteller 16 b der
den sind. Die Kraftantriebe 13, 14 können an der kombinierten Magnet-Saugteller 16 auf »Saugen«,
einen oder an beiden Laufkatzen 9 angeordnet Beide Hubtraversen 11, 12 heben gemeinsam an. Die
sein. " Laufkatzenanordnung fährt gegen den Anschlag 10
An den Hubtraversen 11,12 sind in Gruppen hin- 35 auf Mitte Förderrollgang 1. Während des Querver-
tereinander Reihen von Haftgreifmitteln in Form von fahrens wird das Blech B durch seitliches Verschieben
kombinierten Magnet-Saugtellern 16 angeordnet, die der Hubtraversen 11, 12 mittels der Druckkolben 13,
aus der baulichen Kombination von Hubmagneten 14 parallel zur Längsachse des Förderrollgangs 1
16 a, die als Elektromagneie ausgebildet sind und das ausgerichtet. Die Hubtraversen 11, 12 senken sich
Blech B durch magnetische Haftwirkung erfassen, 40 auf den Förderrollgang 1 ab. Die Magnetventile der
und Vakuumsaugtellern 16 b, an denen das Blech B Vakuumsaugteller 16 b der kombinierten Magnet-
durch Saugwirkung anhaftet, bestehen. s Saugteller 16 schalten auf »Lüften« und das Blech B
Der Verfahrweg der Laufkatzen 9 wird durch senk- wird auf den Förderrollgang 1 abgelegt. Der Hubbare Anschläge 10, 10a längs der Verfahr- oder tisch 5 der Entstapelstation ist inzwischen um eine Schienenbahn 8 begrenzt. 45 Blechdicke hochgefahren.
Auf der anderen Seite der Behandlungsstation 2 ist Die Laufkatze 9 holt inzwischen in der vorbedie kombinierte Stapel- und Entstapelstation baulich schriebenen Arbeitsfolge das nächste Blech B und ebenso ausgeführt wie der vorbeschriebene Teil der bleibt mit demselben angehoben über Mitte Förder-Anlage, so daß auch dort jede Station wahlweise für rollgang 1 stehen. Sobald das vorhergehende Blech B die jeweilige Betriebsart verwendet werden kann. 5.0 einen in dem Förderrollgang 1 liegenden Endkon-
Die Funktionsweise der Anlage ist folgende: takt K passiert hat, wird das nächste Blech B auf den
' Zunächst werden an der Entstapelseite der Behänd- Förderrollgang 1 abgelegt. Dieser Vorgang wiederholt
lungsstätion 2 ein Stapel von breiten bzw. zwei Stapel sich so lange, bis die vorgewählte Stückzahl von
von schmaleren Blechen B nebeneinander und — so- Blechen B auf den Förderrollgang abgelegt worden
weit möglich — parallel zueinander, beispielsweise 55 ist oder bis das letzte Blech B vom Hubtisch 5 einen
auf die Auflageleisten 6 des Hubtisches 5 abgelegt. Endkontakt auslöst und damit die Anlage still-
Dabei findet beim Absenken des Stapels auf die vor- setzt.
her entsprechend der vorgewählten Blechbreite auf An der Stapelseite 4 a betätigt das Blech B nach Abstand gefahrenen Äuflageleisten 6 des Hubtisches 5 Passieren der Behandlungsstation einen Signalgeber S ein grobes Zentrieren des Blechstapels'statt. Der Hub- 60 im Förderrollgang 1; die Hubmagnete 16a der komtisch 5 der Entstapelstation 3 befindet sich in seiner binierten Magnet-Saugteller 16 der dortigen Laufuntersten Stellung, katzcnanordnung (Laufkatze 9) werden eingeschal-.
Auf der der Entstapelseite zugehörigen Verfahr- tet. Das Blech B springt gegen die Magnete der Hubbahn 8 werden die Verfahrbewegung der Laufkatzen 9 traverscn 11, 12 und gibt zum Auflaufen des nachbegrenzende Anschläge 10, 10a ausgefahren, die das 65 folgenden Bleches B den Förderrollgang 1 frei, genaue Einfahren der Hubtraversen 11,12 über Mitte Magnetventile schalten anschließend die Vakuum-Hubtisch 5 bzw. Mitte Förderrollgang I gewährlei- saugteller 16 & der kombinierten Magnet-Saugteller 16 sten. auf »Saugen«, wobei die Hubmagnete 16a abgeschal-
tet werden. Die Hubtraversen 11, 12 heben an, während die Laufkatze 9 gegen den Anschlag 10 α bis Mitte Stapeltisch 4 α fährt. Während des Querförderns des Bleches B mittels der Laufkatze 9 wird das Blech B in vorbeschriebener Weise ausgerichtet. Die Hubtraversen 11, 12 senken sich ab, die Vakuum-Saugteller 16 b der kombinierten Magnet-Saugteller 16 werden belüftet und das Blech B abgelegt. Inzwischen ist der Hubtisch 5 um eine Blechdicke abgesenkt worden. Die Hubtraversen 11,12 heben an, und die Laufkatze 9 fährt wieder über Mitte Förderröllgang 1, die Hubtraversen senken ab und nehmen in vorbeschriebener Weise das nächste Blech B vom Förderrollgang ab.
Wird ein Blech B in einer bestimmten Zeit nach Anstoßen an den Signalgeber S nicht vom Förderrollgang 1 abgenommen, so wird die gesamte Anlage durch einen Endschalter £ stillgesetzt oder es wird der Förderrollgang 1 auf . Pendel- oder Reversierbetrieb umgestellt. ao
Die Anlage läßt sich auch in umgekehrter Förderrichtung wie vorbeschrieben betreiben, da jede Station am Förderrollgangsende sowohl als Stapelstation als auch als Entstapelstation betreibbar ist.
Schließlich kann jede Stapel- oder Entstapelstation gleichzeitig mit zwei Stapeln schmalerer Bleche B belegt werden, so daß jeweils zwei parallel zueinander gleichzeitig auf den Förderrollgang 1 aufgelegte Bleche B die Behandlungsstation 2 durchlaufen.
Auch kann an jeder Station 3, 4 bzw. 3 a, ^a entstapelt bzw. gestapelt werden, wodurch auf einer Seite bereits der neue zu entstapelnde Blechstapel mittels Kran aufgelegt werden kann, während auf der anderen Seite des Förderrollgangs 1 von dem vorher aufgelegten-Stapel Blech B aufgegeben werden. Dadurch ist auch ein kontinuierlicher Betrieb über die Anzahl der auf einem Blechstapel aufgelegten Bleche hinaus möglich.
Dasselbe gilt für das Stapeln der Bleche B an der anderen Seite der Behändlungsanlage 2.

Claims (5)

Patentansprüche:
1. Vorrichtung zum Zu- oder Abfördern von Blechen bei Behandlungsanlagen mit Durchlaufbetrieb, wobei die Bleche von einem Stapeltisch abgenommen, einer Förderbahn in steter Folge zugeführt und nach Durchlaufen der Behandlungsanlage von der Förderbahn in steter Folge abgehoben und auf einen Stapeltisch abgelegt werden, und bei welcher beiderseits der Förderbahn je eine Stapel- und eine Entstapelstation an beiden Bahnenden angeordnet ist und jede Stapelbzw. Entstapelstation mittels einer mit heb- und senkbaren Haftgreifmitteln versehenen Laufkatzenanordnung mit der Förderbahn verbunden ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Haftgreifmittel aus an sich bekannten kombinierten Magnet-Saugtellern (16) gebildet und an zwei zwischen Laufkatzen (9) befestigten, quer zu deren Fahrtrichtung sich erstreckenden Hubtraversen (11, 12) angeordnet sind, die einzeln und/ oder gemeinsam in-Fahrtrichtung der Laufkatzen, d. h. quer zur Mittellängsachse der Förderbahn (1) einstellbar sind.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Hubtraversen (11,12) mindestens an einem Ende in Langlöchern (9 a) der Laufkatzenanordnung geführt und mindestens anderenends einzeln und/oder gemeinsam längs dieser Laufkatzen durch einen Antrieb verstellbar sind.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Hubtraversen (11, 12) über Druckkolben (13, 14) verstellbar sind.
4. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Vakuumsaugteller (16 b) unabhängig von den Hubmagneten (16 α) der .Magnet-Saugteller (16) betätigbar sind.
5. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß den Laufkatzen (9) in ihrer Verfahrbahn (8) heb- und senkbare, verstellbare Endanschläge (10,10 a) zugeordnet sind.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

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