DE1531007C - Programmschaltvorrichtung für Tauchbadanlagen, insbesondere Galvanisieranlagen - Google Patents
Programmschaltvorrichtung für Tauchbadanlagen, insbesondere GalvanisieranlagenInfo
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine Programmschaltvorrichtung für Tauchbadanlagen, insbesondere
Galvanisieranlagen, deren Aufnahmevorrichtungen für die zu behandelnden Gegenstände mit Stützgliedern
auf die an den Prögrammstationen angeordneten Lagerböcke absetzbar sind, wobei an den
Aufnahmevorrichtungen Wählelemente und an den 'Programmstationen von diesen betätigbare Schalter
angeordnet sind.
Programmgesteuerte Galvanisier- und Tauchbadanlagen sind vielfach so aufgebaut, daß eine Mehrzahl
von Badbehältern oder Wannen zu einer größeren Anlage zusammengefaßt ist, wobei die zur Aufnahme
der in den einzelnen Bädern zu behandelnden Teile dienenden Trommeln oder Gestellträger von
der für alle Badbehälter gemeinsamen Fördervorrichtung dem vorgegebenen Programmablauf gemäß über
den Badbehältern abgesetzt werden, eine vorgegebene Zeit in diesen verweilen, nach Ablauf der programmierten
Zeitspanne angehoben und zu einem anderen Badbehälter befördert werden.
Zur Steuerung des Transportablaufes ist die Verwendung programmierbarer Informationsträger erforderlich,
die an den Fahrwagen der Fördervorrichtung oder an den von diesen getragenen Trommeln,
Gestellen od. dgl. so anzubringen sind, daß durch die Wechselwirkung der Informationsträger und der
hiermit zusammenwirkenden Abtastelemente die Dauer einzelner Arbeitsschritte sowie deren zeitliche
Reihenfolge in vorher bestimmter Weise festgelegt sind.
Beispielsweise kann durch eine solche Bauweise der Gesamtanlage bewirkt werden, daß ein aus einem
Entfettungsbad ausgehobener Warenträger zu einem Spülbadbehälter gefahren, dort abgesetzt und beim
Absetzvorgang über meist zentral angeordnete Steuerkreise der weitere Programmablauf so beeinflußt
wird, daß entweder die Verweilzeit des Warenträgers in dem Badbehälter oder andere Kennwerte des Behandlungsverfahrens,
z. B. die Badtemperatur, Lufteinblasung od. ä., innerhalb der Verweilzeit programmgemäß
gesteuert werden.
In gleicher Weise kann durch zweckentsprechende Zuordnung der mit Betätigungsstößeln oder -stiften
zusammenwirkende Schalter, z. B. sogenannte Mikroschalter, zu den meist im Schaltschrank der Anlage
untergebrachten Leistuhgsschaltkreisen das Überfahren einzelner Badbehälter bewirkt werden. Des
weiteren können die an die Gestell- oder Trommelkontakte anzulegende Galvanisierspannung und deren
Polarität vorgewählt und deren Zu- oder Abschaltung programmgemäß bewirkt werden.
Bisher bekanntgewordene Schaltvorrichtungen fürv
Galvanisier- und Tauchbadanlagen sind mit einer Mehrzahl von nocken- oder stößelbetätigten Endschaltern
ausgerüstet, die zumeist stationär an einem der Badbehälter angebracht sind und die durch eine
üblicherweise von Hand voreingestellte , Nockenkombination, die am Gestellträger angebracht ist,
betätigt werden.
Weiter sind Einrichtungen bekanntgeworden, die auf Scheiben, Platten oder Schienen angeordnete
Dauermagnete verwenden, die ihrerseits auf magnetbetätigte Schalter, beispielsweise die sogenannten
Reed-Kontakte, so einwirken, daß diese weitere Steuerbefehle für die Anlage auslösen.
Eine unter Anwendung dieses Prinzips ausgeführte Anlage macht von einer Mehrzahl farblich verschiedener
Walzen Gebrauch, in die Dauermagnete eingelassen sind. Durch Drehen und Einrasten dieser
Walzen in vorgegebene Stellungen können die Kenngrößen des Behandlungsablaufes, die Verweilzeit der
Warenträger in einen vorgewählten Badbehälter oder andere Kennwerte des Arbeitsverfahrens vorgewählt
werden. Von dem der Gesamtanlage zugeordneten Schaltpult aus kann dann ein Startimpuls ausgelöst
werden, der den Umlauf der Gestelle und/oder
ίο Trommeln durcn die Anlage freigibt. Die einzelnen
Badpositionen sind hierbei nur mit sogenannten Initiatoren bestückt, während sich die als Näherungsschalter
ausgebildeten Endschalter an den Deckenfahrwerken befinden.
Bei dieser bekannten Anordnung sind alle Einstellelemente nacheinander von Hand zu betätigen, was
ein Stillsetzen des Fahrwagens bis zum Abschluß aller Einstellungen erforderlich machen kann. Außerdem
ergeben sich bei der Anwendung in Galvanisieranlagen häufig Schwierigkeiten durch die hohe
Gleichströme führenden Stromschienen, deren Magnetfelder
ungewollt auf die magnetbetätigten Schaltelemente zurückwirken.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die Programmschaltvorrichtung für Galvanisier- und
Tauchbadanlagen der eingangs bezeichneten Art so weiterzubilden, daß eine störurigssichere Vorwahl
einzelner Behandlungsschritte im Rahmen des Gesamtprogramms bereits beim Einlauf der Warenträger
in die Anlage ermöglicht wird.
Zur Lösung dieser Aufgabe ist erfindungsgemäß vorgesehen, daß mindestens ein Lagerbock die mit
ihren Betätigungsstößeln diesen überragende Schalter trägt und das zugeordnete Stützglied als Wählelement
eine auf diese Stößel einwirkende lösbare Lochplatte aufweist, deren Löcher den programmgemäß nicht
betätigten Schaltern zugeordnet sind.
Zum einfachen und raschen Einstellen des Programms kann das Stützglied längsverlaufende Nuten
aufweisen, die zum Einschieben der dem Arbeitsprogramm entsprechend vorgelochten Lochplatten
dienen. ,
An Hand eines in der Zeichnung schematisch dargestellten
Ausführungsbeispiels wird die Erfindung
wie folgt erläutert. Es zeigt -
Fig. 1 einen Längsmittelschnitt der Programmschaltvorrichtung
nach der Erfindung,
Fig. 2 eine Frontansicht der Programmschaltvorrichtung
gemäß F i g. 1 und
F i g. 3 eine Draufsicht auf eine Lochplatte.
In den Fig. 1 und 2 bezeichnet la das linksseitige
Ende des Stützgliedes 1, 2 die lösbare Lochplatte,
* 3 einen der beiden an jeder Badstation angeordneten
Lagerböcke, 4, 4 a und Ab drei in einer Reihe angeordnete
Schalter, die in ein sie umschließendes gemeinsames Gehäuse 6 eingesetzt und über Betätigungsstößel
5 betätigbar sind.
Die in F i g. 3 dargestellte Lochplatte 2 weist eines oder mehrere Löcher a, b, c auf, die je nach ihrer
Anordnung den Durchtritt der Betätigungsstößel 5 durch die Lochplatte 2 gestatten oder diesen Durchtritt
verhindern. Die größtmögliche Zahl verschiedenartiger Programme ist bei der vorbeschriebenen
Anordnung zu 2" gegeben, wobei η die Anzahl der
möglichen Löcher in der Lochplatte bezeichnet. Bei drei möglichen Löchern und drei zugehörigen Schaltern
ergeben sich beispielsweise 23 = 8 Kombinationen, bei sechs Elementen steigt die Zahl der mög-
lichen Kombinationen auf 26 = 64 an. Die beschriebene Anordnung der Wählelemente (Lochplatten 2)
und Betätigungsstößel 5 wird durch die dachförmig übergreifenden Enden la der Stützglieder 1 gegen die
Einwirkung der Badlösungen, insbesondere gegen das unvermeidliche Spritzen aggressiver Metallsalzlösungen
beim Ein- und Ausheben der nicht dargestellten Aufnahmevorrichtung für die zu behandelnden
Gegenstände wirksam geschützt.
IO
Claims (2)
1. Programmschaltvorrichtung für Tauchbadanlagen, insbesondere Galvanisieranlagen, deren
Aufnahmevorrichtung für die zu behandelnden Gegenstände mit Stützgliedern auf an den Programmstationen
angeordnete Lagerböcke absetzbar sind, wobei an den Aufnahmevorrichtungen Wählelemente und an den Programmstationen
von diesen betätigbare Schalter angeordnet sind, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens
ein Lagerbock (3) die mit den Betätigungsstößeln (S) diesen überragende Schalter (4) trägt
und das zugeordnete Stützglied (7) als Wählelement eine auf diese Stößel einwirkende lösbare
Lochplatte (2) aufweist, deren Löcher den programmgemäß nicht betätigten Schaltern zugeordnet
sind.
2. Programmschaltvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Stützglied
(7) längslaufende Nuten aufweist, die zum Einschieben der dem Arbeitsprogramm entsprechend
gelochten Lochplatten (2) vorgesehen sind.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
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