DE152863C - - Google Patents

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DE152863C
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A42HEADWEAR
    • A42BHATS; HEAD COVERINGS
    • A42B7/00Fastening means for head coverings; Elastic cords; Ladies' hat fasteners

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  • Helmets And Other Head Coverings (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Den Gegenstand der vorliegenden Erfindung bildet eine zwischen dem inneren Schweißbande und dem äußeren Hutbande von Kopfbedeckungen gelagerte \^orrichtung zum Festhalten von Hüten auf dem Kopf, welche das Schweißband nach der Kopfform des Hutträgers einzustellen gestattet und somit ein Festsitzen des Hutes sowie eine Verengerung der Kopfweite erreicht. Die
ίο bisher bekannt gewordenen, einem gleichen Zwecke dienenden Vorrichtungen erforderten entweder die Anschaffung eines neuen Hutes oder die Auswechselung einzelner Teile desselben, oder aber es wurde durch derartige, das Schweißband gleichmäßig verengernde Vorrichtung ein den Blutkreislauf störender gesundheitsschädlicher Druck an empfindlichen Schädelstellen erzielt. Die vorliegende Vorrichtung kann an jedem bestehenden Hute ohne Schwierigkeiten angebracht und das feste Anlegen des Hutes an irgend einer Stelle des Kopfes ermöglicht werden. Mit Hilfe einer derartigen Vorrichtung oder einer Mehrzahl solcher kann somit ein Festsitzen des Hutes bei jedem abnorm gebildeten Schädel erreicht werden.
Ein weiterer Vorteil der neuen Erfindung besteht darin, daß zwischen dem Schweißband und dem Hute eine unbehinderte Luftzirkulation stattfinden kann.
Auf der beiliegenden Zeichnung zeigt
Fig. ι eine Oberansicht auf die die Befestigung der Vorrichtung" vermittelnde Platte. Fie;. 2 ist eine Unteransicht der zwischen dem Schweißband und dem Hute eingeschalteten Führungsplatte. Fig. 3 stellt eine Draufsicht der vorliegenden Vorrichtung im Ruhezustande dar. Fig. 4 ist eine Draufsicht gemäß Fig. 3 im Gebrauchszustande. Fig. 5 stellt in vergrößertem Maßstabe einen Längsschnitt durch Fig. 4 dar. Fig. 6 zeigt den Huthalter an einem Hute angebracht, wobei zur Verdeutlichung der Anbringung das Hutband die Hutkrempe teilweise fortgebrochen ist, und Fig. 7 ist eine Draufsicht auf Fig. 6, teilweise im Schnitt.
Die zur Befestigung der Vorrichtung am Hute dienende, zweckmäßig aus Metall hergestellte Platte α (Fig. 1) ist mit ausgestanzten Zungen b und in der Mitte mit einem mit Innengewinde ausgerüsteten Loch c versehen. Die Platte α wird hinter das im Querschnitt breitere Hutband η gelegt und werden hierauf die Zungen b durch den Hut 0 gesteckt (Fig. 7). Die in ihrer Größe mit der Befestigungsplatte α übereinstimmende Führungsplatte d (Fig. 2), die in der Mitte ebenfalls ein Loch e aufweist, wird zwischen dem Schweißleder / und dem Hute 0 derart angeordnet, daß die Zungen b der Platte α durch Schlitze f der Führungsplatte d zu treten vermögen, worauf dieselben nach innen oder außen umgelegt werden und so die Vorrichtung in ihrer Stellung sichern. Die Platte d weist ferner längliche Schlitze g auf, welche als Führung für eine Blattfeder h dienen. Die mit ihren beiden Enden durch die Schlitze g der Platte d hindurchreichende
Blattfeder h ist durch seitliche Ansätze ζ am Entfernen von dieser Platte verhindert. Eine zweckmäßig mit geriffeltem Kopf versehene Schraube k wird hinter dem Hutband η in das Loch c der Befestigungsplatte geschraubt und tritt durch ein in dem Hut ο vorgesehenes Loch, ferner durch das Loch der Führungsplatte b, bis das hintere Ende derselben auf die Blattfeder h auftrifft. Durch
ίο weiteres Drehen der Schraube k wird, nunmehr diese Blattfeder h von der Führungsplatte d und damit gleichzeitig das Schweißband / von dem Hute ο abgedrängt. Die gleichmäßige Entfernung der Blattfeder h wird durch die in der Mitte auftreffende Schraube k dadurch erreicht, daß die seitlichen Ansätze i der Feder h in den Schlitzen c der Platte d geführt werden. Durch mehr oder weniger Drehen der Schraube k wird das Schweißband / unter genügendem Druck gegen den Kopf gepreßt, um bei Windstößen des Hutes zu verhindern.
ein
Fortfliegen
Das Abdrängen des Schweißbandes / von dem Hute 0 kann an jeder gewünschten Stellung des letzteren erfolgen; auch können mehrere solcher Vorrichtungen Verwendung finden.
Die durch das Abdrängen des Schweißbandes / von dem Hute 0 gebildete Kammer vermittelt gleichzeitig eine ausgiebige Luftzirkulation. Ferner ist die Vorrichtung nach außen hin nicht sichtbar, so daß das Aussehen des Hutes in keiner Weise leidet. Auch sind infolge der einfachen Bauart die Kosten der Herstellung- des neuen Huthalters geringe.

Claims (3)

  1. Patent-Ansprüche:
    i. Vorrichtung zum Festhalten von Hüten auf dem Kopf, bei welcher eine durch die Hutwand hindurchgehende Schraube das Schweißband gegen den Kopf des Hutträgers drückt, dadurch gekennzeichnet, daß eine zwischen Hut und Schweißband angeordnete, geeignet geführte Blattfeder den Druck der Schraube aufnimmt und gleichmäßig an der betreffenden Stelle des Kopfes verteilt.
  2. 2. Ausführungsform der Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem Hutband (n) und dem Hute (0) eine zweckmäßig aus Metall hergestellte Platte (a) eingefügt ist, deren ausgestanzte Zungen (e) durch die Hutwand treten und die die einstellbare Blattfeder (h) tragende Führungsplatte (a) in ihrer Lage sichern.
  3. 3. Ausführungsform der Vorrichtung nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß eine zwischen dem Schweißbande (I) und dem Hute (o) befestigte Führungsplatte (d) Führungsschlitze (g) besitzt, in welchen die mit seitlichen Ansätzen (i) versehene und durch den Druck der regelbaren Blattfeder (b) durch die Hutwand tretende Schraube (k) beweglich ist.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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