DE152176C - - Google Patents
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- DE152176C DE152176C DENDAT152176D DE152176DA DE152176C DE 152176 C DE152176 C DE 152176C DE NDAT152176 D DENDAT152176 D DE NDAT152176D DE 152176D A DE152176D A DE 152176DA DE 152176 C DE152176 C DE 152176C
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- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E01—CONSTRUCTION OF ROADS, RAILWAYS, OR BRIDGES
- E01B—PERMANENT WAY; PERMANENT-WAY TOOLS; MACHINES FOR MAKING RAILWAYS OF ALL KINDS
- E01B11/00—Rail joints
- E01B11/02—Dismountable rail joints
- E01B11/10—Fishplates with parts supporting or surrounding the rail foot
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Architecture (AREA)
- Civil Engineering (AREA)
- Structural Engineering (AREA)
- Connection Of Plates (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die Erfindung betrifft eine Schienenstoßverbindung, bei der die Schienenenden durch
eine in sich nachstellbare Unterlagsplatte mit großer Auflagerfläche unterstützt werden. Es
sind Schienenstoßverbindungen ^bekannt, bei denen die Schienenenden durch zwei winkelförmige
Seitenlaschen miteinander verbunden werden, deren untere Schenkel die Schienenenden
unterstützende Doppelkeile tragen.
ίο Diese Doppelkeile sind bisher nur in verhältnismäßig
geringer Breite ausgeführt und quer zur Schienenrichtung angeordnet worden. Das hat aber folgende Nachteile.
Durch quer zur Schienenrichtung angeordnete Verbindungskeile verlieren die Laschen
an Widerstandsfähigkeit, und zwar um so mehr, je größer die zur Durchführung der
Keile erforderlichen Durchbrechungen sind. Deshalb werden die Querkeile möglichst
schmal gewählt. Nun nimmt aber mit der Breite der Keile auch deren Widerstandsfähigkeit
und Sicherung gegen Lösung der festgekeilten Teile ab. Infolgedessen ist bei der Verwendung schmaler Keile eine baldige
Abnutzung und Lockerung der Keile zu befürchten. Ferner ergeben sich infolge der
quer zur Schienenrichtung liegenden Keilflächen in dieser Richtung wirkende Kräfte,
welche die Laschen und Laschenbolzen ungünstig beanspruchen.
Diese Übelstände werden bei vorliegender Erfindung dadurch beseitigt, daß die Schienenenden
von einem auf inneren Ansätzen der unteren Laschenschenkel gelagerten Doppelkeil
getragen werden, dessen breite Schubflächen in der Schienenrichtung angeordnet sind und dessen Einzelkeile durch quer in
den Laschen gelagerte Spannkeile o. dgl. angespannt und festgelegt werden. Hieraus
ergibt sich der Vorteil, daß alle Bewegungen und Kraftäußerungen des Doppelkeiles in die
Schienenrichtung fallen und seitliche, die Laschen auseinandertreibende Kräfte nicht
auftreten können. Außerdem gewährt diese Keilanordnung eine große Auflagerfläche für
die Schienenenden, da der Doppelkeil in der ganzen Breite der Schienenfüße und in beliebiger
Länge ausgeführt werden kann, ohne daß hierbei eine Durchbrechung und Schwächung der Laschen erforderlich ist.
Die für die Spannkeile erforderlichen Durchbrechungen sind nur klein und kommen deshalb
weniger in Betracht, weil sie schon nahe an den die Schienen unterstützenden Schwellen liegen.
In der Zeichnung ist eine Ausführungsform der Schienenstoßverbindung' dargestellt.
Fig. ι zeigt eine Seitenansicht,
Fig. 2 eine Endansicht der Schienenstoßverbindung.
Fig. 3 ist ein Schnitt nach Linie A-B der Fig. i.
Die beiden Schienenenden α und a1 sind
in bekannter Weise durch Laschen b und b1
und Schraubenbolzen c miteinander verbunden. Die unteren, unter die Schienenfüße
hinabgeführten Schenkel der Laschen b und b1
sind mit nach innen gerichteten Ansätzen d
und d1 versehen, deren wagerechte Fläche
als Auflager für die von dem Doppelkeil gebildete Unterlagsplatte der Schienenenden
dient. Dieser Doppelkeil besteht aus den beiden Einzelkeilen e und e1, die sich in der
Längsrichtung der Schienen verjüngen. Den breiteren' Stirnflächen der Einzelkeile e el
gegenüber sind in den unteren Schenkeln der Laschen b b1 Löcher ff1 vorgesehen,
ίο welche zur Aufnahme von Spannkeilen h h1
dienen.
Diese Spannkeile stützen sich gegen Spannklammern g g1, welche ebenfalls in den
Löchern ff1 angeordnet sind und mit ihren
hakenförmig umgebogenen Enden die unteren Schenkel der Seitenlaschen zusammenhalten.
Die Spannklammern g gx können, wie aus Fig. 3 ersichtlich ist, mit den Spannkeilen h hl
ebenfalls Doppelkeile bilden, wobei die geraden Flächen der Spannkeile h h1 sich gegen
die breiten Stirnflächen der Längskeile e e1 legen.
Durch Antreiben der Spannkeile ff1 werden
die Längskeile e el in der Längsrichtung der Schienen gegeneinander verschoben, die
Laschen fest auf die oberen Flächen der Schienenfüße gepreßt und die Schienenenden
gleichzeitig durch den sich fest gegen ihre Unterfläche legenden Doppelkeil gut abgestützt.
In dieser Lage wird der Doppelkeil durch die mit den Spannklammern g g1 zusammenwirkenden
Spannkeile h h1 dauernd gesichert.
Claims (1)
- Patent-Anspruch :Schienenstoßverbindung mit unmittelbarer Unterstützung der Schienenenden durch einen auf inneren Ansätzen der unteren Laschenschenkel ruhenden Doppelkeil, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Keile (e e1) des Doppelkeiles sich in der Schienenrichtung verjüngen und durch quer dazu in den Laschenschenkeln liegende Spannkeile (h h1) o. dgl. und Spannklammern (g g1) angetrieben und festgelegt sind.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE152176C true DE152176C (de) |
Family
ID=418931
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT152176D Active DE152176C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE152176C (de) |
-
0
- DE DENDAT152176D patent/DE152176C/de active Active
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