DE1515640C - Mehrfachkompaktschalter oder Relais - Google Patents

Mehrfachkompaktschalter oder Relais

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DE1515640C
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switch
housing
contact
relay
sleeves
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Expired
Application number
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English (en)
Inventor
A Henry Norwalk UhI WaI ter David Fairfield Angel Henry Robert Trumbull Conn Morgan (V St A )
Original Assignee
Electronic Controls Ine , Stamford, Conn (V St A )
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Description

Die Erfindung betrifft einen Mehrfachkompaktschalter oder Relais mit einem Gehäuse, mehreren elastischen, in einer Ebene angeordneten, an der Gehäusewand befestigten Kontaktträgern und mit diesen gegenüberliegenden feststehenden Kontaktträgem sowie einem gemeinsamen, verschiebbaren Betätigungselement, wobei die Seitenwände des Gehäuses durch abwechselndes Aufeinandersetzen von Isolierstreifen quer zu den Kontaktträgern zusammengesetzt sind und die Anschlüsse für die Kontaktträger durch die so gebildeten Seitenwände des Gehäuses nach außen geführt sind und der Schalter durch weitere Kontakteinheiten in Richtung senkrecht zur Kontaktebene gliedweise verlängerbar ist.
Es ist bereits ein Mehrfachkontaktschalter bekannt, der ein zylindrisches Gehäuse aufweist, an dessen Boden Kontaktträger für die Kontakte unter gegenseitigen Winkeln angeordnet und die Kontaktanschlüsse durch diesen Boden hindurch nach außen geführt sind, während die inneren, freien Enden der Kontaktträger in einer Außenringnut eines kreisförmigen Übertragungsgliedes geführt sind, welches an einer in axialer RichtuRg des Gehäuses verlaufenden Betätigungsstange befestigt ist. Dabei ergibt sich durch die sternförmige Anordnung der Kontaktträger sowie die kreisförmigen Profile des Gehäuses und des Übertragungsgliedes, daß in der bekannten Schalter- bzw. Relaiseinheit lediglich eine beschränkte Anzahl von Kontakten untergebracht werden kann, da der für die freien Enden der Kontaktträger zur Verfügung stehende Platz praktisch durch den Umfang des Übertragungsgliedes vorgegeben ist, so daß keine dichte Flächenbelegung der Gehäusequerschnitte mit Kontaktträgern möglich ist. Des weiteren ergibt sich durch die Hindurchführung der Anschlüsse durch den Boden der bekannten Schalter- bzw. Relaiseinheit, daß diese nicht in axialer Richtung durch Zusammensetzen mehrerer Einheiten zu einem größerem Schalter bzw. Relais baukastenartig erweitert " werden kann, da in diesem Falle die Zuleitungen der einzelnen Einheiten in axialer Richtung durch' den gesamten Aufbau hindurchgeführt werden müßten. Dies ist aber konstruktiv und wegen der sich hierbei ergebenden unzulässig hohen Zuleitungsinduktivität nicht zu verwirklichen. .
Bekannt ist weiterhin ein Mehrfachschalter, dessen ebenfalls zylinderförmige Wände aus Isolierringen bestehen, aus denen Kontaktträger herausragen. Die Kontaktträger bestehen aus einem Stück mit einem Ring und ragen radial zum Mittelpunkt vor. Sie sind in einzelnen Ebenen angeordnet und bestehen aus je zwei Festkontakten und einem beweglichen Kontakt. Die die Festkontakte bildenden, radial zum Zentrum sich erstreckenden Metallblätter sind an ihrem freien Ende etwa um 90° umgebogen, um einen Kontakt für die Berührung mit dem beweglichen Kontakt zu bilden. Letzterer wird durch einen gemeinsamen Stößel betätigt, der jeweils in der Ebene der beweglichen Kontaktträger rundumlaufende Nuten aufweist, in denen die beweglichen Kontaktträger geführt sind. Durch die runde Bauform des bekannten Mehrfachschalters ist eine kompakte Bauweise nicht möglich, weil die an der Peripherie des Schaltergehäuses herausragenden Anschlußfahnen eine enge Aneinanderreihung der Schalter verhindern würden.
Bekannt ist auch der Aufbau einer Schalterwand mittels isolierstreifen und eingesetzten Kontakthimellen. Him: ;ius diirxvi SHi;i!'.w'
baute Schalteinrichtung könnte zwar in Richtung senkrecht zur Kontaktebene durch weitere Kontakteinheiten, d. h. Lamellen und Isolierstreifen, gliedweise verlängert werden, es müßte bei der Verlängerung des Schalters jedoch jedesmal der in sich abgeschlossene Schalter geöffnet, durch weitere Isolierstreifen und Kontaktlamellen erweitert und danach wieder durch längere Schrauben od. dgl. zusammengefügt werden.
Andere noch bekannte quaderförmige, schichtweise aufgebaute Gehäusekörper' gestatten nicht die kompakte Bauweise zur gleichzeitigen Betätigung zahlreicher Schalter in einem kleinen, im Baukastensystem erweiterbaren Gehäuse.
In vielen Fällen ist es bei der Anwendung von Schaltern erforderlich, daß jede einzelne Steuerung verschiedene getrennte Kreise steuern kann und daß zusammengehörige Gruppen von Kreisen gleichzeitig geschaltet werden können. Falls jeder dieser Schaltkreise durch einen besonderen Schalter oder ein besonderes Relais geschaltet werden müßte, wäre die Anzahl der erforderlichen Schaltelemente häufig derart groß, daß die Kosten und der Raumbedarf nicht vertretbar wären.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen kompakten Schalter bzw. Relais zu schaffen, der baukastenartig aus kompakten, mit unbegrenzt vielen Kontäktträgern ausführbaren Schalter- bzw. Relaiseinheiten in mindestens zwei Richtungen zusammensetzbar ist und durch den sich eine einfache und übersichtliche Verdrahtung seiner Anschlüsse ergibt.
Die genannte Aufgabe wird gemäß der Erfindung dadurch gelöst, daß das Gehäuse quaderförmig ausgebildet ist, die Kontaktträger parallel nebeneinander angeordnet sind und ein als langgestreckte Leiste mit seitlichen Nuten zur Aufnahme der beweglichen Kontaktträger dienendes Übertragungsglied am Betätigungselement befestigt ist und daß an zwei gegenüberliegenden Wänden des quaderförmigen Gehäuses keine Kontaktanschlüsse herausragen. Durch die quaderförmige Anordnung des Mehrfachschalters wird ein Nebeneinandersetzen von mehreren Baueinheiten möglich. Es wird außerdem gewährleistet, daß Schaltkreise, die gleichzeitig geschaltet werden müssen, wirklich gleichzeitig geschaltet werden. Ferner wird eine größere Anzahl von Kreisen geschaltet, ohne daß die Schalteinheit zu viel Raum einnimmt. Der erfindungsgemäße Schalter bzw. das Relais ist sowohl in jedem seiner Querschnitte, d. h, in jeder der einzelnen Schalt- bzw. Relaiseinheiten, als auch in der dazu senkrechten Dimension kompakter, als dies bei den in herkömmlicher Weise aufgebauten Schaltern möglich war, da durch die quaderförmige Ausbildung des Gehäuses eine optimal dichte Flächenbelegung der Gehäusequerschnitte mit parallelen, äquidistanten Kontaktträgern möglich ist. Es ergibt sich durch die quaderförmige Gestaltung ferner in Kombination mit den innerhalb der Ebenen der Kontaktträger herausgeführten Zuleitungen, daß an zwei gegenüberliegenden ebenen Seitenflächen des Schalters gleichzeitig eine Kontaktmatrix entsteht, deren Kontakte wiederum von Matrixsteckern aufgenommen werden können, was zu einer besonders übersichtlichen Verdrahtung innerhalb des Gerätes führt.
Es ist erliiulungsgemäß besonders zweckmäßig, wenn die feststehenden Kontakte von Knntnkttriii'i-m
liegenden beweglichen Kontakte tragenden Kontaktträgern angeordnet sind. Es ist hierdurch ε'η sehr el-Ies und .sicheres Schalten möglich, da die Wege für die beweglichen Kontaktträger kurz sind. Bei einer vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung sind die die Seitenwände des Gehäuses bildenden Isolierstreifen zwischen Nuten in der Ober- und in der Unterwand eingeschoben. Der Aufbau des Schalters kann hierdurch fester gestaltet werden, und es ergeben sich in vorteilhafter Weise Justieranschläge, die den Bau der Schalter erleichtern.
Gemäß der Erfindung ist' es ferner zweckmäßig, wenn die seitlichen Isolierstreifen den Teil eines Gitters bilden, das auch solche Elemente aufweist, die sich zwischen den Kontaktträgern erstrecken und deren Kanten in Nuten in der Ober- und in der Unterwand des Gehäuses aufgenommen sind. Der Aufbau des Schalters bei der Herstellung wird hierdurch weiterhin erleichtert. Bei einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ist die Schubstange durch eine Öffnung im Gehäuse von außen zugängv lieh. Man kann die Schubstange z. B. durch eine öff- f) nung in der unteren Wand des Gehäuses verlängern
und somit den Schalter in Richtung senkrecht zur
Kontaktebene, d. h. in Richtung der Schubstange, um ein oder mehrere Einheiten verlängern. Es braucht bei dieser baukastenartigen Verlängerung nicht wie bei den bekannten Schaltern das Gehäuse geöffnet und auseinandergenommen zu werden, sondern es kann unter die Unterwand des jeweils untersten Gehäuses die Oberwand des nächstfolgenden darunter angeordneten Gehäuses angebracht werden. Der Mehrfachschalter nach der Erfindung kann also nicht nur nach der Seite hin, sondern auch über den Boden des Gehäuses hinaus baukastenartig erweitert werden. Durch das Aufsetzen ganzer Einheiten, die in sich geschlossen sind und bleiben, wird die Montage gegenüber den vorbekannten Schaltern erheblich vereinfacht.
Es ist gemäß dsr Erfindung fernerhin vorteilhaft, wenn ein von Hand betätigter Druckknopf in Verbindung mJt der Schubstange steht. Die Schaltung von Hand ist sehr zuverlässig und in vielen Fällen )) erwünscht. Es kann jedoch auch ein Elektromagnet zur Betätigung der Schubstange eingebaut sein, wie weiter unten beschrieben ist. . «*.
Weitere Vorteile, Merkmale und Anwendungsmöglichkeiten der vorliegenden Erfindung ergeben sich aus der folgenden Beschreibung im Zusammenhang mit den Zeichnungen. Es zeigt
Fig. 1 einen Axialschniirt durch eine Schalterbzw. Relaiseinheit nach der Erfindung,
F i g. 2 auseinandergezogen und vergrößert einen Ausschnitt aus der Gehäusewandung der Vorrichtung nach Fig. 1,
Fig. 3 einen Schnitt entlang den Linien 3-3 in Fig. 1 und
F i g. 4 einen Schnitt entlang den Linien 4-4 in
In F i g. 1 ist ein Paar beweglicher Tragblätter 10 dargestellt, obgleich wesentlich mehr hiervon vorgesehen sein können (siehe z. B. Fi g. 3). Ein Ende jedes Blattes 10 wird durch eine Hülse 11 gemäß Fig. 2 gehalten. Das andere Ende jedes Blattes 10 liegt in einem Schlitz 12 eines Betätigungsgliedes. Dieses verläuft rechtwinklig zu den Blättern 10. Jedes Blatt I» trägt einen'Kontaktteil 14: In Ruhestellung
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rung mit einem Kontaktteil 15 an einem Teil 16 befinden, und, wie ersichtlich, wird bei Betätigung des'Schalters der Kontaktteil 14 in Kontakt mit einem Gegenkontakt 17 an einem Blatt 1» gebracht. Eines oder beide Blätter 16 oder 18 können mit zu schaltenden Kreisen verbunden werden und sind voneinander und von dem Arm 10 durch Isolierstreifen 20a und 20 b getrennt. Wie sich aus der Beschreibung der Fig. 2 ergeben wird, bewirken diese nicht nur eine Isolation der Blätter 10, 16 und 18 gegeneinander, sondern auch eine Befestigung dieser Tragblätter.
Das geschlitzte Betätigungsglied 13 weist eine Durchgangsbohrung in seiner Mitte auf, durch die die Schubstange 21 durchgeht. Ein Ansatz 21 α der Schubstange 21 drückt das Glied 13 nach unten, wenn der Druckknopf 22 die Schubstange 21 nach unten bewegt.
Die Schubstange 21 kann unmittelbar durch einen handbetätigten Druckknopf 22 oder aber, wie bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel, von dem Druckknopf 22 aus über in der Konsole 26 befindliche Zwischenelemente betätigt werden. Der Druckknopf 22 wird normalerweise durch die Feder 23 in seiner oberen Lage gehalten, kann jedoch durch Handbetätigung entgegen der Kraft dieser Feder nach unten gedrückt werden. Die Rückführung des Betätigungsgliedes 13 erfolgt durch eine in Fig. 4 mit 36 bezeichnete Feder.
Es kann ein Elektromagnet 24 vorgesehen sein, der durch einen über eines der Kontaktblätter 10 geschlossenen Kreis gespeist werden kann, um die Schubstange 21 in ihrer unteren Lage zu halten, wenn sie einmal durch die Handbetätigung des Druckknopfes 22 nach unten bewegt worden ist; dieser Elektromagnet kann auch zur Verwendung der Einrichtung als Relais herangezogen werden, wobei er dann unmittelbar die. Schubstange 21 betätigt. Bei Verwendung einer derartigen Anordnung muß natürlich für irgendeine Möglichkeit zur Unterbrechung des den Elektromagnet 24 speisenden Haltekreises gesorgt sein.
Auch kann erforderlichenfalls für eine Anzeige dafür gesorgt werden, ob der Schalter oder das Relais eingeschaltet ist, d.h. ob sich die Kontakte 14 von den Kontaktstellen 15 zu den Kontaktstellen 17 bewegt haben. Hierzu kann eine Lampe 25 vorgesehen sein, die unterhalb des Druckknopfes 22 angeordnet ist, der dann in diesem Falle einen durchscheinenden oder durchsichtigen Oberteil haben muß. Die Lampe 24 kann durch einen geeigneten Kreis entweder über dasselbe Kontaktblatt 10 wie der Elektromagnet 24 oder über den Kontakt eines anderen Schaltblattes 10 geschlossen sein.
Im Betrieb kann der Druckknopf 22 von Hand entgegen der Kraft der Feder 23 nach unten gedrückt werden. Er drückt seinerseits durch Zwischenteile die Schubstange 21 und damit das geschlitzte Glied 13 nach unten. Bei der Abwärtsbewegung des Gliedes
13 schwenkt das Tragblatt 10 um seine Befestigungsstelle an der Hülse 11 nach unten, wobei der Kontakt
14 von der Kontaktstelle 15 zur Kontaktstelle 17 gelangt. Bei der dargestellten Ausführungsform kann hierdurch ein nicht dargestellter Kreis geschlossen werden, der den Elektromagnet 23 und die Lampe 24 einschaltet.
F.s ist ersichtlich, ti η (Λ ungeachtet der Anzahl der verwendeten Ti:u;bliittcr 10 jedes von ihnen unniittcl-

Claims (2)

bar und zwangläufig durch die dem geschlitzten Glied 13 erteilte Bewegung verschoben wird. Die Anordnung der Kontakte 14 in Nähe des geschlitzten Gliedes 13 erhöht die Zwangsläufigkeit dieser Kraftübertragung. In Fig. 2 ist eine besondere Ausführungsform des Zusammenselzungsabsclinittes des Schalters und/ oder Relais gezeigt. Ein Teil 30 weist ein Paar von darin vorgesehenen Kerben 31 auf. Diese Kerben sind derart geformt, daß gegenüberliegende Kerben an benachbart liegenden Tragblättern eine Aussparung bilden, die genau der Form der Hülsen 11 entspricht. Bei der dargestellten Ausführungsform sind die Hülsen 11 zylindrisch, und jede Kerbe 31 wird vorzugsweise durch einen Kreisbogenteil begrenzt, dessen Krümmungsradius gleich dem der Hülsen 11 ist, während die Länge kleiner ist als der halbe Umfang der Hülsen 11, so daß sich benachbart liegende Teile 30 nicht gegenseitig berühren, wenn sie an die Hülsen 11 angelegt werden. Das Bauteil 32 stellt eine Möglichkeit zur Herstellung von äußeren Verbindungen an dem Schalter dar. Das Teil 32 ist außerdem mit Kerben 31 versehen, und zwar in identischer Weise wie bei den Teilen 30, und diese beiden Teile 30 und 32 werden überein-" ander zwischen Distanz- und Isolierstreifen 20a und 20 b derart zusammengebaut, daß in Nähe der öffnungen 33 die Hülsen 11, wenn sie durch die öffnungen hindurch eingesetzt werden, mit den Kerben zusammen diese Teile fest in ihrer Lage halten. Die Teile 30 und 32 können gemeinsam das Tragblatt 10 gemäß· Fig. 1 bilden, es kann aber auch das Teil 30 allein dieses Blatt darstellen. In ähnlicher Weise könnten-auch die Teile 30 und 32 gemeinsam die Tragbläiter 16 oder 18 bilden, da alle diese Teile in dem in F i g. 2 dargestellten Teil gleich sind. Es ist darauf hinzuweisen, daß nur ein Teil der Kontakteinrichtung in F i g. 2 dargestellt ist. Wenn angenommen wird, daß die Teile 30 und 32 das Tragblatt 10 bilden und zwischen den Streifen 20a und 20 b liegen, so ist ein Paar von Blättern 16 und 18 als weggelassen zu denken, um Unklarheiten bei der Darstellung von Einzelheiten der Konstruktion zu vermeiden. Infolge der vorgesehenen Kerben 31, die mit den Hülsen 11 zusammenwirken, und infolge der Streifen 20 α und 20 b. ergibt sich eine starre Befestigung ohne die Notwendigkeit üblicher Befestigungsmittel, wie beispielsweise durch die verschiedenen Teile hindurchgehender Schrauben. Außer ihrer Einfachheit und des leichten Zusammenbaues hat die erfindungsgemäße Konstruktion den großen Vorteil der Verwendungsmöglichkeit von Tragblättern mit geringerer Breite, als bisher möglieh, weil in ihnen keine Durchgangslöcher vorgesehen sein müssen. Dies bedeutet, daß innerhalb eines bestimmten Raumes mehr Tragblätter angebracht werden können als bisher. Hin Kopfstück 34 hält zusammen mit dem Streifen 20i/ das Tragblatt 16 in seiner Lage, und in ähnlicher Weise hält ein Bodenstück 35 zusammen mit dom Streifen 20/) das Tragblatt 18 in seiner Lage. Die Blätter 10, 16 und 18 könnten auch einstückig anstatt zweisttiekig ausgebildet sein, wie dargestellt, obgleich das in I" ig. 2 dargestellte Ausführimgsbeispiel eine Wahl der möglichen äußeren Verbindungen gestattet. Die gesamte Kontakteinrichtung kann durch Befesligimgseinrichtungen zusammengehalten werden, die durch die Hülsen 11 hindurchgefühlt werden und durch entsprechende öffnungen im Schaltergehäuse (Fig. 1) verlaufen und die in Fig. 1 mit 27 und bezeichnet sind. Die in den Fig. 2, 3 und 4 dargestellte Einheit kann in einfacher Weise in beliebiger Länge übereinandergestapelt werden, indem die Schubstange 21 derart verlängert wird, daß sie durch das geschlitzte"1 Betätigungsglied 13 hindurch verläuft, und indem in dem Bodenstück 35 eine Durchgangsöffnung vorgesehen wird, so daß die Stange 21 mit weiteren geschlitzten Teilen der gleichen Art zusammenarbeiten kann. F i g. 4 zeigt eine Einzelheit der Schalter- oder Relaiszusammensetzung; die Rückführfeder 36 arbeitet der Abwärtsbewegung des geschlitzten Gliedes 13 und der Schubstange 21 entgegen und führt das Glied in seine Ruhestellung zurück, wenn die Betätigungskraft, die ein Herunterdrücken des Druckknöpfes 22 bewirkt, aufhört. Selbstverständlich kann bei Verwendung der erfin-, dungsgemäßen Konstruktion als Relais der Druckknopf der in F i g. 1 dargestellten Einrichtung weggelassen werden, so daß dann die Relaiseinheit ausschließlich durch den Elektromagneten 24 betätigt "25 werden würde. ■ ■ ' Patentansprüche:
1. Mehrfach-Kompaktschalter oder Relais mit einem Gehäuse, mehreren elastischen, in einer Ebene angeordneten, an der Gehäusewand befestigten Kontaktträgern und mit diesen gegenüberliegenden feststehenden Kontaktträgern sowie einem gemeinsamen verschiebbaren Betätigungselement, wobei die Seitenwände des Gehäuses durch abwechselndes Aufeinandersetzen von, L·. "-"--!reifen quer zu den Kontaktträgern zusammengesetzt sind und die Anschlüsse für die Kontaktträger durch die so gebildeten Seitenwände des Gehäuses nach außen geführt sind und der Schalter durch weitere Kontakteinheiten in Richtung senkrecht zur Kontaktebene gliedweise verlängerter ist, dadurch gekennzeichnet, daß das Gehäuse quaderförmig ausgebildet ist, die Kontaktträger (10, 16, 18) parallel neben- **■ einander angeordnet sind und ein als langgestreckte Leiste mit seitlichen Nuten (12) zur Aufnahme der beweglichen Kontaktträger (10) dienandes Übertragungsglied(13) am Betätigungselement (21) befestigt ist und daß an zwei gegenüberliegenden Wänden des quaderförmigen Gehäuses keine Kontaktanschlüsse herausragen.
2. Schalter bzw. Relais nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die feststehenden Kontakte (15, 17) von Kontaktträgern (16, 18) getragen werden, die parallel zu den die gegenüberliegenden beweglichen Kontakte (14) tragenden Kontaktträgern (10) angeordnet sind.
3. Schalter bzw. Relais nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die die Seitenwände des Gehäuses bildenden Isolierstreifen (20a, 20b) zwischen Nuten in der Ober- (34) und in der Unterwand (35) eingeschoben sind.
4. Schalter bzw. Relais nach den Ansprüchen I bis 3. dadurch gekcniizc rhniM. daß li'.· Flüchen Isclierstreil'en (20«, 20/)) den Teil eines (iitlers bilden, das auch solche l-ileinenie aufweist, clic
sich zwischen den Kontaktträgerh erstrecken und deren Kanten in Nuten in der Ober- (34) und in der Untervvand (35) des Gehäuses aufgenommen sind.
5. Schalter bzw. Relais nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Schub-
stange (21) durch eine öflnung im Gehäuse von außen zugänglich ist.
6. Schalter bzw. Relais nach den Ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß ein von Hand betätigter Druckknopf (22) in Verbindung mit dem Betätigungselement (21) steht.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
109 632/118

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