DE15128C - Neuerungen an Tiefenmefsinstrumenten für Scbiffahrtszwecke - Google Patents

Neuerungen an Tiefenmefsinstrumenten für Scbiffahrtszwecke

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DE15128C DENDAT15128D DE15128DA DE15128C DE 15128 C DE15128 C DE 15128C DE NDAT15128 D DENDAT15128 D DE NDAT15128D DE 15128D A DE15128D A DE 15128DA DE 15128 C DE15128 C DE 15128C
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Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 42: Instrumente.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 14. September 1880 ab.
Vorliegende Erfindung bezieht sich auf Verbesserungen an Tiefenmefsinstrumenten für Schifffahrtszwecke. Dieselbe bezweckt:
1. die Operationen beim Messen der Wassertiefe unter dem Schiffe zu erleichtern und zu beschleunigen;
2. mit gröfserer Genauigkeit und Sicherheit den gewünschten Widerstand anzubringen, welcher den Austritt des Stahldrahtes oder anderer Leinen aus dem Schiff regulirt;
3. den Stahldraht vor Rost zu schützen und ihn dauerhafter zu machen;
4. speciell zwischen 30 bis 125 Faden Tiefe eine gröfsere Theilung der Scala zu erzielen, als bei dem in England unter No. 3452/1876 patentirten Apparat;
5. das Beziehen der Mefsbüchse mit einem chemischen Präparat zu vermeiden (um zu erfahren, wie viel Wasser in dieselbe gedrückt wurde beim Niedergange bis auf den Boden);
6. eine Angabe der Tiefe zu erhalten, welche keiner Correction bezüglich des Barometerstandes bedarf, und welche Fehlern bezüglich der Temperatur oder Absorption der Luft vom Wasser weniger unterworfen ist, als irgend eine Modification des Luftdruckmessers zur Tiefenbestimmung.
Punkt ι bis 3 werden erreicht durch eine verbesserte Einrichtung des Lothinstrumentes, dargestellt in Fig. 1 und 2, die den Kasten geschnitten zeigen. Die Drahttrommel wird bei vorliegender Einrichtung in das Kalkwasser eingetaucht, ohne aus ihren Lagern entfernt zu werden. Die Lager α der Trommel A sind an dem drehbaren Deckel des wasserdichten Kastens B angebracht, und zwar auf der unteren Seite (im geschlossenen Zustande). B enthält genügend Kalkwasser, um die Trommel bei geschlossenem Deckel völlig zu bedecken.
Am Deckel sind zwei Arme angebracht, die ihn in einer Stellung, die um ca. 2100 gegen die geschlossene abweicht, sicher stützen, Fig. 1. Der Kasten B ist an dem Heckbord oder anderswo befestigt, so dafs bei geöffnetem Dekel die Trommel A über See hängt.
Die Arme des Deckels sind an jeder Seite von B angebracht und bestehen aus einem Rohr c, bei i2 an B drehbar, und einem Schaft c3, am Deckel bei cl drehbar. Bei offenem Deckel ruht der Kragen <r5 des Schaftes cs auf dem Rohr c auf, Fig. 1. Bei Schliefsung des Deckels verschiebt sich cs in c. Bei geschlossenem Deckel liegen c und cz fest an den Wänden von B an. Die Vorrichtung könnte durch einfachere ersetzt werden, doch ist dieselbe in beiden Lagen automatisch gesichert und nicht im Wege.
Die Kurbeln d zum Drehen der Trommel, um den Draht aufzuwinden, sind bei vorliegender Einrichtung wie folgt construirt, können jedoch auch gewöhnliche Kurbeln sein, die auf Vierkante an den Enden der Axe aufgesteckt sind und einfach abgenommen werden während des Ablaufes des Drahtes oder beim Nichtgebrauch des Apparates.
Die Kurbeln d können einfach gelöst werden und hängen dann am Rahmen α neben der Trommel, so dafs sie weder die Drehung der Trommel beim Ablauf des Drahtes noch das Schliefsen des Deckels verhindern. Zu diesem Zweck ist ein Ring auf den inneren
Theil der Kurbel aufgenietet, in einem runden Falz, der gestattet, die Kurbel in ihm zu drehen; dieser Ring ist durch eine kurze Kette an den Rahmen befestigt, so dafs, wenn die Kurbel vom Vierkant abgezogen und sich selbst überlassen ist, sie an dieser Kette hängt.
Die Fig. 4 und 5 zeigen in Vorder- und Seitenansicht eine Kurbel, versehen mit Einrichtungen, um dieselbe mit der Axe zu kuppeln beim Aufwinden des Drahtes, und das Lösen derselben zu gestatten beim Ablauf des Drahtes. Auf der Rückseite des Kurbelarmes liegt ein Bolzen d2, durch eine in einem Schlitz dl verstellbare Druckschraube ds gehalten. Verschiebt man Bolzen d"* nach oben, so tritt er durch ein Loch der Axe der Trommel und kuppelt so Axe und Kurbel, Fig. 5. d2 mufs durch ds festgestellt werden. Das Schräubchen dä, das in eine kreisförmige Nuth d6 eingreift, verhindert das Abnehmen der Kurbel von der Axe und mufs zu letzterem Zweck zuvor gelöst werden.
Die Fig. 6 und 7 stellen Kurbeln dar, die so construirt sind, dafs dieselben auf der Axe zum . Einholen des Drahtes befestigt werden oder zum Ablauf desselben lose auf der Axe hängen können; ferner können die von Hand erfafsten Theile der Kurbel um 900 gedreht werden, um das Schliefsen des Deckels nicht zu hindern. Der Handgriff der Kurbel ist an dem Kurbelarm durch einen Ring d7 befestigt, der zwischen zwei Anläufen da und d9 liegt. Von- dem Ring sind Theile weggeschnitten, so dafs zwei Schultern d10 und d11 gebildet werden. d9 hat einen vorspringenden Theil d11 (s. Fig. 6, 9 und 10, wovon die beiden letzteren Querschnitte nach Linie 1-2 sind). Fig. 9 zeigt die Lage der Theile, wenn der Handgriff zum Aufwinden des Drahtes festgestellt ist. Fig. 10 zeigt die Lage bei geschlossenem Deckel.
Ein Bolzen e, der durch den hohlen Kurbelarm hindurchgeht, wird durch eine Feder «2 in die Oeffnung e1 der Axe geprefst, so dafs auf diese Weise Kurbel und Axe gekuppelt sind. In dieser Lage des Bolzens e liegt sein quer vorspringendes Ende e% in zwei Lücken d13 des Anlaufes d9; die Seitenflächen von es liegen an den Schultern d10 und d11 des Ringes d7 an. Dies ist die Stellung der Theile beim Aufwinden. .
Beim Ablauf des Drahtes, wobei sich die Kurbeln also nicht drehen sollen, ist Bolzen e zurückgezogen, so dafs er nicht mehr in e1 hineinreicht und alsdann ein wenig gedreht werden kann, so dafs es auf stehengelassenen Theilen - des Kragens d 9 sicher aufliegt. Der Handgriff wird hierauf um 900 gedreht, bis die eine Schulter von d7 sich gegen d12 legt. Die Handgriffe können dabei unter Vorsprünge P greifen, die dieselben sichern, Fig. 2 und 3. Bei vorliegender Einrichtung ist weiter der Zählapparat f, Fig. 2, fest an den Lagern der Drahttrommel angebracht, nicht, wie früher, abnehmbar. . . . .
Ferner zeigt vorliegende Erfindung eine neue Form einer Frictionsbremse zum Reguliren und Anhalten des Drahtablaufs, Fig. 1. Ein Gewicht g (ungefähr 3,5 kg) ist an das eine Ende einer Bremsschnur h angehängt. Diese Schnur h läuft (bei offenem Deckel) senkrecht nach oben durch ein Loch im Deckel auf eine Schnurscheibe, die seitlich der Drahttrommel angebracht ist, wie bei dem früheren Apparat. Diese Scheibe wird zu 3/i von der Schnur umfafst und diese läuft dann horizontal bis zu der Vorderwand von B, wo abermals ein Gewicht i (ca. 7 kg) angehängt ist. Die Vorderwand von B ist abgerundet.
Wenn die Bremsschnur sich selbst überlassen bleibt, Fig. 1, so wird g an die untere Seite des Deckels gedrückt, indem die Schnur durch i straff gespannt ist; die Trommel ist auf diese Weise mit genügender Kraft gebremst. Um den Draht ablaufen zu lassen, fafst man h über dem Kasten an und läfst g sich senken, so dafs es frei hängt. So wird ein ziemlich constanter Widerstand von ungefähr 2 oder 2,5 kg hervorgebracht.
Wenn das Loth den Grund erreicht hat, das Gewicht desselben somit nicht mehr den Draht spannt, bringt der Widerstand der Bremse die Trommel zum Stillstand. Dann läfst man h wieder los.
■ Um aufzuwinden, fixire man die Kurbeln je nach ihrer Construction auf der Axe. Ferner löse man die Bremse und verfahre wie folgt:
Ein Ring /z2 ist in die Schnur eingeschaltet, nahe der Vorderwand von B. Eine kurze starke Schnur hs ist mit einem Ende, mit Hülfe des Ringes /z5 an eine am Gewicht g befestigte Schnur /z4 angehängt. Das mit einem Haken /z6 versehene andere Ende von /z3 geht durch 2 hindurch. Um die Bremse zu sistiren, erfafst man /zG und zieht, bis man ihn in /z5 einhängen kann. Dann ist das Stück der Bremsschnur h, das vom Gewicht g bis zum Ring /z2 reicht, entlastet, somit Trommel A freigegeben. Zum Einrücken der Bremse genügt das Auslösen von /Λ
' Nach jeder Lothung löse man die Kurbeln sofort wieder, so dafs alles für eine weitere Lothung wieder in Bereitschaft ist, oder man schliefse den Deckel, was stets erfolgen soll, wenn nicht augenblicklich eine zweite Lothung genommen werden soll. Beim Schliefsen hebe man den Deckel mit einer Hand auf, während man mit der anderen die Schnur h erfafst und Gewicht i etwas hebt, bis in die Lage, die es bei geschlossenem Deckel einnimmt.
Fig. 11 zeigt ' in Seitenansicht (Kasten im Schnitt), Fig. 12 in Endansicht eine Modi-
fication obiger Anordnung. Trommel A liegt in Lagern, die vom Rahmen α getragen werden, der mit vorspringenden Füfsen «2. versehen ist. Im Innern von B sind auf jeder Seite Stützen P angebracht. Die Rahmen α sind oben durch ein Querstück α3 verbunden.
Soll gelothet werden, so zieht man den Rahmen α aus dem Kasten heraus, bis a** in der Ebene der Kastenmündung liegt, verschiebt a dann so weit, dafs die hintere Seite der Trommel über B überhängt. In dieser Lage liegen Trommel und Rahmen mit α 2 auf den Stützen P auf. An den Wänden von B angebrachte seitliche Vorsprünge greifen über die Füfse λ3 und verhindern so ein zu hohes Heben des Rahmens; zwei Schrauben bl sichern das Ganze in dieser Lage. Dasselbe läfst sich auch durch Keile oder ähnliches erzielen; die Wand des Kastens ist hoch genug, um dem Rahmen einen Anschlag zu bieten, so dafs man ihn nicht zu weit nach aufsen schieben kann. . .
Die hier verwendeten Kurbeln sind nach Fig. 4 und 5 construirt. In Fig. 12 hängt die eine frei auf der Axe.
i " Eine radiale Marke al ist auf der Trommel A angebracht, die sich in gleicher Richtung mit dem Loch der Axe befindet, durch welches d2 tritt; für die andere Kurbel ist die gleiche Einrichtung getroffen.
In Verbindung mit dieser ganzen Construction ist eine veränderte Form der Bremse ange: geben, die ebenso gut bei Construction nach Fig. ι und 2 verwendet werden kann;
Die Gewichte g (ca. 3,5 kg) und i (ca. 7 kg) sind an den Enden der Bremsschnur h befestigt. g trägt seitlich Stifte g2, die in rahmenförmige Theile g3 eingreifen, welche letzteren an einer Platte angebracht sind, die auf den vorderen Theil von α aufgeschraubt ist (in Fig. 12 weggebrochen). ^3 beschränkt die Auf- und Abbewegung von g auf ca. 25 mm. Zwei Holzklötze j dienen der Schnur h zur Führung, Fig. 11 und 12.
Ein Knopf k ist in passender Weise auf der Schnur befestigt. Einen solchen Knopf zeigt Fig. 13 im Schnitt. Er hat einen Ring k2, der in einer Aussparung kz gleiten kann. Beim Durchziehen der Schnur nimmt er die punktirte Lage ein und wird dann mittelst Drehung des Kopfes kl durch die Schraube k5 zurückgeprefst und sichert so den ganzen Knopf gegen Verschiebung auf der Schnur.
Die Entfernung des fixirten Knopfes von der Unterkante von j ist kleiner als die lichte Höhe von gz- · ■
Will man lothen, so hebe man i, bis Knopf k an/ anliegt; dann ruhen die Stifte g2. noch nicht auf gd auf und es wird so beim Ablauf des Drahtes 'g frei schweben und dem Draht einen Widerstand von ca. 2,5 kg bieten. Hat das Loth den Grund erreicht, so lasse man i wieder los. So ist festgebremst, die Kurbeln werden eingerückt, Gewicht i gehoben, bis k oben auf/ aufliegt (dann ruhen, die Stifte g2 unten auf g3 auf) und die Trommel ist von jeder hemmenden Kraft befreit; das Aufwinden kann nun beginnen. ·
Beim Herausheben des ganzen Apparates aus dem Kasten B sinkt z, bis k oben auf/ aufliegt, und es ist der horizontale Theil von k von jeder Spannung befreit. Beim Niederlassen löst man zuerst die Schrauben b* und hebt dann , i, um bequemeres Hervorziehen und Niederlassen des Rahmens zu erreichen. Die punktirte Stellung des Apparates in Fig. 11 ist die im Kasten B.
An Stelle der Gewichte können Federn, speciell Spiralfedern von Stahldraht, an den Enden der Schnur angebracht werden, besonders bei Verwendung des Apparates in Booten, wo Leichtigkeit von Werth ist.
Wenn Raum und sonstige Verhältnisse des Schiffes passend sind, und speciell, wenn die zu messende Tiefe 150 bis 200 Faden übersteigt, ist eine andere Anordnung der Bremsschnur vorzuziehen, die gestattet, das Einholen des Drahtes von Hand oder Dampf, oder einer dynamo-elektrischen Maschine erfolgen zu lassen, unter Zuhülfenahme einer zweiten Axe an der Vorderwand des Kastens.
In Fig. 14 dient ein endloses Seil h abwechselnd zum Bremsen und zum Uebertragen der Kraft von der zweiten (oder Winde-) Axe / auf die Trommel A. ' ·
Die zweite Welle / trägt eine Rolle I2 mit einer tiefen Keilnuth und ein Sperrrad P, in das eine Klinke ll eingreift, so dafs die Drehung von / nach einer Richtung hin verhindert ist. Die Arme /°, die / tragen, sind auf der einen Hälfte des Deckels des Kastens B befestigt, während die andere Hälfte die Trommel A trägt, so dafs in der gezeichneten geöffneten Stellung das Seil h gespannt ist und ein Triebseil für die Trommel A beim Einholen des Drahtes bildet. Das Gewicht g (3,5 kg) ist, wie früher, zur Regulirung des Ablaufes des Drahtes vorhanden, nur ist es zeitweilig an h angeklemmt, oder es hängt an einem kurzen Seil an einer Klemme, welche zeitweise am endlosen Seil h befestigt ist, sobald der Draht abläuft, oder aber es ist abgelöst und beseitigt, wenn der Draht eingeholt wird.
Der die Arme /5 tragende halbe Deckel ist in offenem Zustande fixirt durch den Riegel /c, der durch Oesen /r geht. Beim Ablauf des Drahtes wird der halbe Deckel, der A tragt, vorwärts bewegt durch Anziehen der Kette oder des Seiles /8, das an der die Arme Is tragenden Hälfte des Deckels einerseits befestigt ist und andererseits an die Lager der Trommel A angreift, so dafs Trommel und zugehöriger halber Deckel in die strichpunktirte Stellung
kommen, wobei Seil h nicht mehr durch das Gewicht von A gespannt wird, sondern nun Gewicht g den erforderlichen Widerstand beim Ablaufen auf den oberen Theil von h ausübt.
Um den Ablauf zu unterbrechen, läfst man /s los, wobei A in die ausgezogene gezeichnete Stellung zurückfallt und so Seil h genügend gespannt wird, um Trommel A festzustellen, indem Deckel und Trommel, wenn zu leicht, noch genügend beschwert sind.
Um nun einzuholen, ist nichts weiter nöthig, als g von h zu lösen und eventuell dem Trommeldeckel noch einen Druck nach unten zu ertheilen, um h am Gleiten zu hindern. Die Kurbeln werden nunmehr auf die Vierkante der Welle / aufgesteckt und so das Einholen bewerkstelligt, wobei h als Treibseil dient.
Der 4. Punkt vorliegender Erfindung betrifft die Verwendung eines Glasrohres, aus zwei Theilen hergestellt, m und m*, Fig. 15, von denen m? geringeren Durchmesser hat, anstatt der gebräuchlichen Röhren, die mit Chromsilber oder ähnlichen Präparaten zur Markirung bezogen sind. Vorliegendes Glasrohr ist im Innern ganz mit Chromsilber oder ähnlichem bezogen und oben geschlossen, unten offen. Ot2 hat constante Länge (nach Versuchen am besten 30,5 cm). Der untere Theil m wird so abgeschnitten, dafs sein Volumen zu dem von m2 in constantem Verhältnifs steht. Wenn z. B. vier zu eins das gewählte Verhältnifs ist, so steige das Wasser in, m und fülle dies Stück bei einer Tiefe von 22 Faden unter der Wasseroberfläche; bei gröfserer Tiefe steigt es in m? bis zu derselben Entfernung vom oberen Ende, als wenn die Röhre von gleicher Bohrung, aber von 152,5cm Länge wäre.
Wenn das Wasser in den engen Theil des Rohres gedrückt wurde, so ermöglicht die weifse Färbung des Chromsilbers die directe Ablesung der Tiefe mit Hülfe einer nach Faden getheilten Scala, die für alle Rohre gilt. Wenn hingegen das Wasser den weiteren Theil des Rohres nicht ganz erfüllte, so wird die Tiefe durch die Graduirung des Glases selbst abgelesen.
Punkt 4 und 5 werden nun erreicht durch eine Neuerung an der bekannten Form von Tiefenmessern, die Lieutenant Ye we 11 (» Natur■««, 17. Jan. 1878) beschrieben, und welche in einem fl-förmigen Glasrohr besteht, dessen eines Ende offen, das andere hingegen geschlossen ist. Wenn die Tiefe 5Y2 Faden übertrifft, so wird das Wasser über das Knie geprefst und fällt im geschlossenen Schenkel nieder. Das hierin vorgefundene Wasser ist ein Anzeichen der Tiefe. Dies Instrument würde völlig glaubwürdige Resultate liefern, wenn es während des Heraufziehens senkrecht gehalten werden könnte, um Aus- oder Eintritt von Wasser in Bezug auf den geschlossenen Schenkel zu vermeiden. Das Instrument unterliegt jedoch Fehlern, wenn von bewegten Schiffen aus gelothet wird. Deshalb ersetzt Erfinder dies Glasrohr durch zwei gerade Rohre, eines von Glas, das andere von Metall, die an den Enden geschlossen sind. Beide Rohre communiciren durch ein dünnes gebogenes oder winkelförmiges Metallröhrchen, das durch Oeffnungen in den Mitten der erwähnten Verschlufskappen hindurchgeht. Das untere Ende des Glasrohres ist durch ein Kissen verschlossen, das rasch entfernt werden kann, um das im Rohr stehende Wasser, das zur Tiefenbestimmung dient, ausfliefsen zu lassen. Das andere Rohr ist unten offen. Wenn bei diesem Instrument das in das Glasrohr gedrückte Wasser dieses zur Hälfte füllt, so wird kein Fehler durch beim Aufsteigen ausgepreistes Wasser zu befürchten sein, doch wird bei einer Füllung über die Hälfte ein solcher zu vermuthen sein. Daher beschränkt Erfinder die Graduirung auf die untere Hälfte des Glasrohres oder auf eine Länge, die experimentell noch ein völlig glaubwürdiges Resultat gestattet, und verwendet verschiedene Messer für verschiedene Tiefen, die Glasrohre von ungefähr gleichem Caliber, hingegen offene Metallrohre gröfseren Calibers für gröfsere Tiefen haben, an Stelle der einfachen Yewell'schen Messer. So werden z. B. drei Messer angewendet, deren erster ein offenes Rohr von doppeltem Inhalt des Glasrohres hat und für Tiefen von 11 bis 27 Y2 Faden pafst. Der zweite Messer hat ein offenes Rohr von fünffachem Inhalt des Glasrohres und pafst für 27Y2 bis 60Y2 Faden Tiefe; der dritte hat im offenen Rohr elffache Capacität des Glasrohres und pafst für 6οY2 bis 126Y2 Faden Tiefe.
Die Fig. 16 und 26 stellen einen solchen Apparat, der aus drei Messern besteht, dar.
Fig. 16 ist ein Aufrifs, Fig. 20 ein Schnitt des Instrumentes, wobei der Mantel desselben nebst Zubehör diametral, die Mefsröhren jedoch nach Linie 3-4, Fig. 18 und 19, geschnitten sind. Fig. 17 ist eine Ansicht der drei Mefsröhren ohne den Mantel; Fig. 19 ist eine Ansicht derselben von unten; Fig. 18 ein Schnitt nach Linie 5-6, Fig. 17; Fig. 21 ein Verticalschnitt und Fig. 22 Ansicht des Mantels nebst Zubehör; Fig. 23 und 24 sind Verticalschnitte nach 7-8 und 9-10 in den Fig. 18 und 19, welche die Messer für kleinste und gröfste Tiefe darstellen, während Fig. 20 einen solchen für mittlere Tiefe zeigt. Fig. 25 zeigt das Instrument in seine äufsere Hülle eingeschlossen, den oberen Theil im Schnitt,- um die Befestigung in dieser zu zeigen.
Fig. 26 ist ein Grundrifs dieser Befestigungsweise.
Vorliegendes Instrument hat drei Mefsröhren, die insgesammt in eine Kapsel η eingesetzt sind, durch welche auch die Communication
zwischen Je zwei zusammengehörigen Röhren vermittelt wird, Fig. 18, 20, 23 und 24.
Das Mefsrohr für 11 bis 27 '/2 Faden Tiefe besteht aus einem Messingrohr / und dem Glasrohr p2, die durch p% in η verbunden sind. Die zwei anderen Mefsrohre sind mit den Buchstaben q und r bezeichnet. Die Glasröhren/2 q2r2, von gleicher Länge und gleichem Inhalt, sind wasserdicht in kurze Rohre pl qi ri eingesetzt, die ihrerseits in Vertiefungen von η sitzen. Die Communication zwischen Messingrohr und zugehörigem Glasrohr besteht aus einer Trichtermündung nz vom Messingrohr zum Querkanal p% qz rz, von welchem der Kanal nl nach dem Glasrohr abzweigt und hier konisch eingesetzt ist. Rohre und Kapsel η sind in einem Mantel s eingeschlossen, welcher den Glasröhren gegenüber Schlitze s2 hat, durch welche das eingedrungene Wasser gesehen werden kann. Diese Schlitze tragen seitlich Scalen, die mit p* q5 r5 bezeichnet sind.
Im Boden von ί ist eine Platte t angebracht, die oben eine Schicht Kautschuk t2 trägt. Diese Scheibe wird horizontal gehalten durch eine nicht absolut starre Stange t%, die in einer Klammer tl steckt, wie auch durch Führungen i5 in Schlitzen von j. Weitere Führung erhält die Scheibe noch durch drei Vorsprünge t%, die ein leichtes Gleiten im Gehäuse ermöglichen; im übrigen ist zwischen letzterem und der Scheibe überall ein Zwischenraum von ca. 2 mm Weite, um Sand oder andere feste Theilchen austreten zu lassen, ohne dafs die Scheibe geklemmt werde. Im Boden von ί ist eine Schraube ts eingesetzt, durch welche man nach erfolgtem richtigen Einsetzen der Rohre in das Gehäuse diese durch die Kautschukplatte luft- und wasserdicht schliefst. Eine Kappe t1 schützt die Schraube vor Beschädigungen.
Die Messingrohre ' sind kürzer als die Glasrohre, so dafs sie stets offen bleiben. Dieselben haben aufgeschraubte· Verlängerungen u, mittelst deren eine Verkürzung oder Verlängerung der Messingrohre erzielt werden kann, zur genauen Einhaltung des vorgeschriebenen Volumenverhältnisses zwischen Messing- und Glasrohr. Ueber die Mündungen der Messingrohre sind Zeugstüken ti2, Fig. 17, gebunden, um beim Aufsteigen des Instrumentes ein Austreten von Luft zu vermeiden, ehe alles Wasser ausgepreist wurde.
Beim Gebrauch wird das Instrument an die Lothleine durch ein Stück starken Hanfseils von ca. 2 Faden Länge, das in i4, Fig. 20, befestigt wird, angeknüpft. Der Sinker ist durch eine ähnliche, schwächere Schnur von gleicher Länge an die Oese ν 2 angehängt, welche Oese sich an dem Mantel ν des ganzen Instrumentes befindet, Fig. 25 und 27.
Fig. 2 5 zeigt das Instrument in diesem Mantel, und zwar befestigt durch einen Stift w, der durch Oeffnungen in ν und durch i3 in der Kapsel hindurchgeht. Der Stift ist gesichert durch eine Feder w 2. Man könnte auch einen durch Kautschuk gesicherten Holzbolzen nehmen.
In ν sind Oeffnungen für das Wasser angebracht, das durch die Schlitze ^2 zu den Rohren ρ q r gelangt. Das Wasser steigt in den Messingrohren und tritt endlich in die Glasrohre über, und zwar findet dies zuerst beim ersten Messen statt, bei weiterem Senken beim zweiten u. s. w. Um s sind mehrere Kautschukringe si, Fig. 16, gelegt, um zwischen s und ν ein Kissen zu bilden.
Die Schnur zwischen Sinker und Messer soll schwächer als die obere sein und nicht mehr als 35 bis 40 kg tragen, so dafs im Falle Hängenbleibens des Sinkers dessen Schnur reifst.
Wenn die zu messende Tiefe zwischen mäfsigen Grenzen, wie 15Y2 und 40Y2 Faden liegt, genügt ein einfacher Messer, der ein Verhältnifs der Volumina der Rohre von 3:1 hat (im obigen Beispiel 3Y2 :i, wenn die Grenzen 18 Y4 und 44).
Punkt 4, 5 und 6 vorliegender Erfindung sollen erreicht werden durch Verwendung einer »elastischen, flachen Flasche«, deren Volumenveränderung dem Wasserdruck entspricht.
Fig. 28 zeigt im Aufrifs, Fig. 29 im Schnitt ein derartiges Instrument. Die »Flasche« ist mit χ bezeichnet. Es ist ein nahezu elliptischer Cylinder von Messingblech von ca. 40 cm Länge und ca. 65 mm grofsem Durchmesser. Dieser Cylinder χ ist versehen mit einem durchbohrten Pfropfen x1 am unteren Ende, welcher abgeschlossen werden kann durch χ 2. Die beiden Stellungen von x2 zeigen Fig. 30 und 31. In ersterer ist die Bohrung von x1 verschlossen durch ein Leder- oder Kautschukplättchen xs.
In der anderen Stellung ist x2 zurückgeschraubt, so dafs das Innere von χ mit der Oeffnung m x2 communicirt. Es wird in letztere das Mundstück einer Druckspritze oder ähnliches eingesetzt, um Wasser oder andere Flüssigkeit in die »Flasche« zu bringen. Nach vollzogener1 Füllung wird x2 niedergeschraubt. Ein langes, feines Rohr y geht vom Boden der Flasche im Innern aus und hat unten eine Oeffnung y2. Dies Rohr geht oben durch den Kopf der Flasche in eine feste Messingbüchse xi, die oben rund abgeschlossen ist, unten konisch ausläuft und hier ein fest eingesetztes Glasrohr ζ trägt. Dies Glasrohr ist unten geschlossen und dient als Mefsgefäfs. Wenn der Messer in Gebrauch, χ also gefüllt ist, so nimmt beim Sinken der äufsere Druck zu und es wird mehr und mehr Wasser aus χ durch y2 und y nach ζ gedrückt. Die Menge des übergeprefsten Wassers zeigt die Tiefe an. Es kann am Rohr
direct eine Scala angebracht sein, die experimental durch künstlich gespanntes Wasser bis zu 20 und 30 Atmosphären graduirt wird.
Um für eine neue Lothung vorzubereiten, braucht man nur den Messer umzukehren. Das Wasser fliefst aus ζ nach xl; man öffnet x2 und durch verschiedentliches Saugen und Drücken (durch den Mund oder einen Kautschukblasebalg) wird die Flüssigkeit durch y aufwärts nach χ getrieben. Um sicher zu sein, dafs alles übergetretene Wasser sich im runden Boden von x4 gesammelt hat, ist noch eine kleine Höhlung xh angebracht, die y nahezu abschliefst, χ mufs stets nahezu gefüllt sein. Man kann reines Wasser nehmen oder ihm wegen der Gefahr des Einfrierens ein wenig Glycerin zusetzen.
Der ganze Apparat ist noch mit einem Gehäuse zu umgeben mit Oeffnungen für den Wassereintritt. Er wird an der Lothleine in derselben Weise befestigt, wie in Fig. 16 bis 27 gezeigt.
Dies Instrument kann vortheilhaft mit dem vorher beschriebenen einfachen, doppelten oder dreifachen Luftdrucktiefenmesser combinirt werden, um so die Scala auf Angaben von 11 bis 300 oder 400 Faden Tiefe auszudehnen.

Claims (2)

  1. PATENT-Ansprüche:
    ι . Die Einrichtung und Construction von Tiefenmessern, die in einer solchen Vereinigung von Drahttrommel und deren Lagern mit einem das Kalkwasser enthaltenden Kasten besteht, dafs besagte Trommel und Lager zusammen in dieselbe gedreht werden oder hineingestellt werden können, ohne die Trommel aus den Lagern nehmen zu müssen.
  2. 2. Die Bremseinrichtungen, wie beschrieben und in den Fig. 1, 2, 11 und 12 dargestellt, worin der der Drahttrommel beim Ablauf des Drahtes zu bietende, sowie der zum Halten nöthige Widerstand erzielt wird durch Gewichte oder Federn, an den Enden der Bremsschnur; wobei der besagte Widerstand entfernt werden kann durch eine zweite Schnur, wie in Fig. 1 und 2 diese mit den Gewichten oder Federn verbunden ist, um das gröfsere zu veranlassen, das kleinere aufzuheben oder durch Vorsprünge, auf welche sich die Gewichte oder Federn aufsetzen, wie in Fig. 11 und 12, so dafs jedenfalls der Drahttrommel aller Widerstand genommen ist, beim Einholen des Drahtes.
    Die Bremsanordnung in Fig. 14, wobei die Schnur h sowohl als Bremse wie als Treibseil dient.
    Der Tiefenmesser in Fig. 15, der aus einem Rohr besteht, dessen oberer Theil von constanter Länge und geringerem Durchmesser als der untere Theil ist, und dessen unterer Theil ein bestimmtes Volumenverhältnifs zum oberen zeigt, so dafs für verschiedene Apparate eine Scala genügt; der schliefslich mit Silberchromat oder ähnlichen Präparaten bezogen ist, um so eine Marke des Standes des Wassers im Innern zu erhalten.
    Ein Luftdrucktiefenmesser, bei dem die Tiefe bestimmt wird durch Messung eines Quantums Wasser, das in das Luftgefäfs gedrückt wurde, nachdem die Luft in einem bestimmten Verhältnifs von weniger als der Hälfte des ganzen Inhaltes des Luftgefäfses zusammengeprefst wurde.
    Der Tiefenmesser mit Röhren, deren Volumen justirbar ist, mit oder ohne Zeugverschlufs um das untere Ende, deren oberes Ende durch einen Kanal mit einem zweiten Rohr in Verbindung steht, das geschlossen und geöffnet werden kann, und die gemessene Tiefe durch das in dasselbe getretene Wasser mefsbar macht.
    Ein Tiefenmesser, der aus einer Gruppe von zwei, drei oder mehreren einzelnen Messern besteht, so dafs jedes folgende Rohr, durch welches Wasser eintritt, in gröfserem Verhältnifs zu dem aufnehmenden Rohr steht.
    Der Tiefenmesser, der die Tiefe durch den Druck auf ein elastisches Gefäfs anzeigt, im wesentlichen wie beschrieben und in den Fig. 28 bis 31 dargestellt, sowohl allein, als auch in Verbindung mit den ein- oder mehrfachen Messern, wie in Anpruch 5. und 6. bezeichnet.
    Hierzu 7 Blatt Zeichnungen.
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