DE15033C - Neuerung an Bleistifthaltern. (I - Google Patents
Neuerung an Bleistifthaltern. (IInfo
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- DE15033C DE15033C DENDAT15033D DE15033DA DE15033C DE 15033 C DE15033 C DE 15033C DE NDAT15033 D DENDAT15033 D DE NDAT15033D DE 15033D A DE15033D A DE 15033DA DE 15033 C DE15033 C DE 15033C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B43—WRITING OR DRAWING IMPLEMENTS; BUREAU ACCESSORIES
- B43K—IMPLEMENTS FOR WRITING OR DRAWING
- B43K21/00—Propelling pencils
- B43K21/02—Writing-core feeding mechanisms
- B43K21/04—Writing-core feeding mechanisms with the writing-cores brought into position by gravity
Landscapes
- Mechanical Pencils And Projecting And Retracting Systems Therefor, And Multi-System Writing Instruments (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 70: Schreib- und Zeichenmaterialien.
Drittes Zusatz-Patent zu No. 6523 vom 15. Februar 1879.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 7. December 1880 ab. Längste Dauer: 14. Februar 1894.
Wie bei den in den Patentschriften No. 6523, 7168 und 12529 erläuterten Blei- oder Zeichenstifthaltern
bestehen die hier zu beschreibenden Halter aus einer aufseren Hülse oder Scheide A,
einem inneren zur Aufnahme des Stiftes dienenden, in der Hülse verschiebbaren Rohr B und
aus federnden Klemmbacken C, welche dazu dienen, den Stift festzuhalten bezw. loszulassen,
je nachdem das Rohr B in der einen oder der anderen Richtung verschoben wird.
Bei dem in Fig. 1 in perspectivischer Ansicht, in Fig. 2 im Durchschnitt dargestellten
Halter ist das Rohr B, behufs Bildung der Klemmbacken CC, vorn gespalten.
Diese Klemmbacken sind an beiden Seiten mit Vorsprüngen oder Lippen c c versehen, wie
deutlicher aus der Fig. 4 (Detail) hervorgeht, und werden dieselben bis auf ihr nach aufsen
vertretendes Ende von dem vorn zusammengezogenen Hülsentheil α umschlossen. Dieser
hat, wie insbesondere aus Fig. 3 hervorgeht, an der Spitze zwei keilförmige oder überhaupt
sich verengende Einschnitte d, in welche die Lippen c der Klemmbacken eintreten können,
und welche geeignet sind, diese Lippen zusammenzuklemmen und folglich die Backen auf
den festzuhaltenden Stift zu pressen, sobald das Rohr B in- der Hülse zurückgezogen wird. Das
Zurückziehen des Rohres geschieht wie bei einem grofsen Theil der früheren Constructionen
mittelst einer Feder b, während das Verschieben und damit das Lösen des Stiftes durch einen
Druck des Fingers auf die Kappe Ό erfolgt.
Anstatt mit Einschnitten d kann der Hülsentheil
α im Innern mit spitz zulaufenden Nuthen versehen sein. Die Anordnung mit zwei Einschnitten
oder Nuthen und zwei Paar Lippen an den Klemmbacken ist allerdings vorzuziehen; es würde sich aber die verlangte Wirkung auch
mit einem Einschnitt oder einer Nuth und einem Paar Lippen erzielen lassen. In diesem Falle
brauchte das Rohr B an seiner Mündung nur an einer Seite geschlitzt zu sein, doch müfste
es alsdann eine genügende Elasticität besitzen, um auf dem Stift festgeprefst werden zu können.
Fig. 5 zeigt im Längenschnitt, einen Stifthalter, bei welchem die Klemmbacken C im
Innern des Vordertheils α der Hülse angebracht sind. Dieser Theil α kann, wie auch bei dem
erstbeschriebenen Halter, aus Metall bestehen, während der mittlere oder Haupttheil zweckmäfsig
aus Holz hergestellt wird. Das in seiner ganzen Länge gleichförmige und der Dicke des
Stiftes entsprechende verschiebbare Rohr B wird in der Mündung des Halters geführt, und durch
einen Stift, einen Ansatz oder dergl. m. in seiner Bewegung begrenzt.
Dasselbe hat, wie besonders aus Fig. 7 hervorgeht, zwei Einschnitte e e, in welche die
Spitzen der federnden Klemmbacken C eintreten, wenn das Rohr zurückgezogen ist. Die
besagten Spitzen drücken alsdann durch die Einschnitte e hindurch auf den Stift und halten
denselben fest.
Wird dagegen das Rohr vorwärts geschoben, so treten die Einschnitte e e zwischen den
Claims (4)
- Spitzen der Klemmbacken hervor, indem ihre Kanten die Backen aus einander drücken, Fig. 6. Der Stift wird dann nicht mehr festgehalten und läfst sich in dem Rohr verstellen.Die Verschiebung des Rohres' nach rückwärts in seine normale Lage kann, ähnlich wie bei der ersten Anordnung, durch eine Feder b bewirkt werden.Zur Bewegung nach vorwärts genügt in dem Fall ein Druck des Fingers auf die am oberen Ende von B befestigte Kappe D.Letztere kann zufolge Fig. 5 über das Ende der Hülse A greifen oder, wie Fig. 6 zeigt, in dasselbe hineintreten.Das Zurückschieben des Rohres läfst sich aber auch dadurch erzielen, dafs man die hinteren Flächen e1 der Einschnitte e schräg herstellt, wie in den Fig. 6 und 7 angegeben ist, und somit schiefe Ebenen bildet, auf denen die Spitzen der Klemmbacken gleiten können.Der Druck der letzteren gegen die Flächen ex wird alsdann auch ohne Hülfe der Spiralfeder b das Rohr B nach rückwärts schieben, so dafs ein Festklemmen des Stiftes ermöglicht ist.Anstatt zwei Klemmbacken anzuwenden, könnte man die verlangte Wirkung auch mit nur einer erreichen, oder aber man benutzt drei oder mehrere von geringerer Breite, welche an verschiedenen Stellen in das Rohr eingreifen.Zwei Backen sind jedoch vorzuziehen.Fig. 8 zeigt eine modificirte Einrichtung dieses Halters. Bei derselben ist die Spitze B1 des zur Aufnahme des Stiftes dienenden Rohres von dem Haupttheil B getrennt und in der Mündung der Hülse A befestigt, oder diese Mündung bildet die Spitze JB1. Zwischen B1 und dem Rohre B befindet sich, wenn letzteres zurückgezogen ist, ein Raum, in den die Klemmbackenspitzen eintreten können; wird das Rohr nach vorn geschoben, so drückt dessen Vorderkante die Backen aus einander.Zweckmäfsig ist es, die Vorderfiäche der Einschnitte e unterschnitten herzustellen, <r2, Fig. 9. Dieselbe drückt alsdann, wenn das Rohr zurückgezogen wird, derart auf die Spitze der Klemmbacken, dafs diese den Stift noch fester halten müssen, als es sonst der Fall sein würde.Bei den von dem Erfinder nach seiner Construction hergestellten Haltern ist es mitunter vorgekommen, dafs man die Klemmbacken durch eine Drehung der Kappe D zu bewegen versucht, und dadurch eine Beschädigung des Halters herbeigeführt hat. Um dieser zu begegnen, ist bei dem in Fig. 10 in seinem oberen Theile dargestellten Halter die Kappe D derart angeordnet, dafs sie sich "frei drehen läfst, ohne dafs das Rohr B dadurch auf Torsion in Anspruch genommen wird.Zu dem Zweck ist die Verbindung zwischen dem Ende des Rohres B und der Kappe D durch eine ringförmige Scheibe f hergestellt. Diese Scheibe wird in der durch Fig. 11 angegebenen schalenform igen Gestalt angefertigt, auf das Rohr gesteckt und dann letzteres am Rande umgebörtelt,Die Kappe D ist dagegen im Innern mit einer Rinne oder Nuth g zu yersehen.Nachdem das Rohr mit der Scheibe /, welche in ihrer ursprünglichen Gestalt nicht gröfser sein darf als die lichte Weite der Kappe, in letztere eingeführt worden ist, wird die Scheibe durch geeignetes Werkzeug soweit flach gedrückt, dafs deren Rand in die Rinne g eintritt, wie Fig. 10 angiebt.Bei Anwendung dieser Verbindung müssen sich die Kappe und das Rohr in der Längenrichtung gemeinschaftlich bewegen, während eine Drehung der Kappe keinen Einflufs auf das Rohr hat. Die Feder b ruht mit einem Ende in einer das Rohr B lose umgebenden Schale h und drückt mit dem anderen Ende gegen die Scheibe /; dieselbe kann daher ebenfalls nicht durch eine Drehung der Kappe leiden.P ATEN τ-An Sprüche:
Bei einem Schreib- oder Zeichenstifthalter:
ι. Die Combination der Hülse A, Fig. 1 bis 4, und des in dieser Hülse verschiebbaren Rohres B, dessen vorderes Ende Klemmbacken bildet, die an den Seitenrändern mit vorspringenden Lippen versehen sind, welche beim Zurückziehen des Rohres in einen oder mehrere keilförmige oder sich verengende Einschnitte oder Nuthen der Hülse eintreten und dadurch die Backen zusammendrücken. - 2. In Combination mit der Hülse A, Fig. 5 bis 8, und mit dem in dieser verschiebbaren Rohre B eine oder mehrere im Innern der Hülse befestigte Klemmbacken, welche durch eine oder mehrere in dem Rohre angebrachte Oeffnungen e hindurch auf den Stift zu drücken vermögen und sich beim Verschieben des Rohres schliefsen bezw. öffnen, um den Stift festzuhalten oder loszulassen.
- 3. Bei der unter 2. bezeichneten Halterconstruction die Anordnung der Oeffnungen in dem Rohr B in der Weise, dafs die Vorderfläche c2 dieser Oeffnungen zu dem angegebenen Zweck unterschnitten ist.
- 4. Die Verbindung des der Länge nach verschiebbaren Rohres B mit der Kappe D des Halters vermittelst einer Scheibe f, deren Rand in einer in der Kappe angebrachten Nuth liegt, so dafs die Kappe sich unabhängig von dem Rohre drehen läfst.Hierzu I Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE15033C true DE15033C (de) |
Family
ID=292082
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT15033D Active DE15033C (de) | Neuerung an Bleistifthaltern. (I |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE15033C (de) |
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0
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