DE1503073C - Steuerventilanordnung fur den Arbeits hubraum eines Druckluftnaglers - Google Patents
Steuerventilanordnung fur den Arbeits hubraum eines DruckluftnaglersInfo
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Description
I 503 073
Die Erfindung betrifft eine Steuerventilanordnung für den Arbeitshubraum eines Druckluftnagler, mit
einem am Naglergehäuse befestigten Zylinderkopf, der über dem Eintreibkolben einen Druckraum bildet
und durch eine Druckleitung mit einem Vorratsraum — welcher Anschluß an eine Druckluftquelle hat —
verbunden ist, wobei durch ein druckgesteuertes Ventil mit Vorsteuerventil, deren Ventilteile gleichachsig
zueinander angeordnet sind, entweder der Vorratsraum mit dem Druckraum im Zylinderkopf
oder dieser Druckraum mit dem Auslaß durch die genannte Druckleitung verbindbar ist.
Bei einer bekannten Steuerventilanordnung dieser Art (USA.-Patentschrift 3 084 672) ist eine Kappe
vorgesehen, die eine Kammer bildet. Zum Steuern des Druckluftstromes zwischen dieser Kammer und
dem Speicherraum ist ein Hauptsteuerventil bestimmt, das neben und parallel zum Zylinder des
Eintreibkolbens angeordnet ist. Weiter ist ein mittels eines Abzugs betätigbares Vorsteuerventil vorgesehen.
Diese bekannte Steuerventilanordnung hat den Nachteil, daß die für den Druckluftstrom bestimmten
Verbindungswege eine beträchtliche Länge aufweisen und die gesamte Anordnung kompliziert aufgebaut ist.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine Steuerventilanordnung der eingangs beschriebenen
Art zu schaffen, deren Verbindungswege vom Vorratsraum zum Arbeitshubraum und von diesem
ins Freie kurz sind und bei dieser Steuerventilanordnung sowohl den Eintreibkolben als auch die gesamte
Steuerventilanordnung leicht zugänglich sowie leicht auswechselbar zu machen.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß der Druckraum des Zylinderkopfes einen
am Eintreibzylinder angrenzenden Teil des Vorratsraumes
übergreift, durch eine Einlaßöffnung mit diesem verbunden ist und der Schaft des Vorsteuerventils
den Vorratsraum in diesem übergriffenen Bereich durchdringt, wobei das dem Zylinderkopf zugewandte
Ende des Schafts das Schließglied des Einlaß- und das Schließglied des Auslaßventils trägt,
von denen das Schließglied des Einlaßventils vom Vorratsraum her dicht schließend an die Einlaßöffnung
des Zylinderkopfes anlegbar ist, während das ■Schließglied des Auslaßventils entsprechend eine
Auslaßöffnung im Zylinderkopf steuert. Dies hat den Vorteil, daß man eine einfache Anordnung mit kurzen
Verbindungswegen erhält, bei der überdies die gesamte Steuerventilanordnung leicht zugänglich und
leicht auswechselbar ist.
Es ist zwar eine Steuerventilanordnung bekanntgeworden (USA.-Patentschrift 3 086 207), deren
Vorsteuerventil mit seinem Schaft den Vorratsraum des Druckluftnagler durchdringt und bei der der
Schaft die Schließglieder eines Ein- und Auslaßventils trägt, wobei sich das Schließglied des Einlaßventils
vom Vorratsraum her an den Ventilsitz anlegt, während das Schließglied des Auslaßventils
entsprechend das Auslaßventil steuert. Hierbei handelt es sich aber um eine HilfsSteuerung für das
Hauptsteiierventil, d.h. das genannte Ventil steuert
lediglich den Steuerdruckraum des Einlaß- bzw. Auslaßventils.
. Vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen 2 bis 7 gekennzeichnet.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt und wird im folgenden näher
l)cschrieben. Es zeigt
Fig. 1 teilweise aufgerissen und im Schnitt eine
Ansicht eines Druckluftnagler, und
F i g. 2 in größerem Maßstab eine Teilansicht der erfindungsgemäßen Steuerventilanordnung.
Fig. 1 zeigt einen Druckluftnagler 1 mit einem Naglergehäuse 2. Das Naglergehäuse weist einen
hohlen Griffteil 3 auf, der einen Vorratsraum 4 bildet, sowie einen Zylinderkopf 5. Der Vorratsraum 4
ist mit einer Druckluftquelle verbunden, und zwar beispielsweise über einen Schlauch 6.
Im am anderen Ende des Naglergehäuses 2 befinlichen Zylinderkopf 5 ist ein Eintreibzylinder 7 vorgesehen,
in dem ein Eintreibkolben 8 läuft. Am Eintreibkolben 8 ist eine nach unten über ihn vorstehende
Naglerklinge 9 befestigt, während über ihm ein Druckraum 10 vorgesehen ist. Die Naglerklinge 9
erstreckt sich nach unten zu einem Naglerkopf 11, zwischen dem und einem Ansatz 12 am anderen
Ende des Druckluftnagler 1 ein KlammergehUuse 13 befestigt ist. Das Klammergehäuse 13 enthält Klammern
oder Nägel,, die dem Naglerkopf 11 zugeführt und von der Naglerklinge 9 bei einer Bewegung des
Eintreibkolbens 8 bei Druckbeaufschlagung eingeschlagen werden können.
Die Druckluftzufuhr zum über dem Eintreibkolben 8 liegenden Druckraum 10 wird durch eine
Steuerventilanordnurig 14 gesteuert. Diese liegt unmittelbar neben dem Eintreibzylinder 7 und parallel
zu ihm. Die Steuerventilanordnung 14 weist ein als Ventilkopf ausgebildetes Schließglied 15 des Einlaßventils
für die Druckluft auf, das eine Einlaßöffnung 16 mit Dichtungsring 17 verschließen kann,
die einen geringeren Durchmesser aufweisen als der Kopf des Schließgliedes 15. Der Dichtungsring 17
erstreckt sich quer über das obere offene Ende des Naglergehäuses 2 und weist noch eine zweite Öffnung
18 auf, die einen etwas geringeren Durchmesser als der Eintreibzylinder 7 hat und zu diesem achszentriert
liegt. Der Dichtungsring 17 dient somit. gleichzeitig als Endanschlag für den Eintreibkolben 8
in dessen oberer Endstellung. Der Dichtungsring 17 wird auf dem Naglergehäuse 2 von einer Kappe 19
unter Zwischenlage einer Platte 20 verklemmt. Die Kappe 19 ist auf eine beliebige Weise am Naglergehäuse
2 befestigt. Die Kappe 19 ist innen ausgenommen, so daß ein Druckraum 21 entsteht, der den
Vorratsraum 4 mit dem Druckraum 10 über dem Eintreibkolben 8 verbindet.
Ist das Einlaßventil geöffnet, das Schließglied 15 also von der Einlaßöffnung 16 abgehoben, so gelangt
Druckluft aus dem Vorratsraum 4 über den Druckraum 21 in den über dem Eintreibkolben 8 befindlichen
Druckraum 10 und bewegt so die Naglerklinge in einer kurzen, schnellen Schlagbewegung nach
unten.
Die Steuerventilanordnung 14 hat einen parallel zum Eintreibzylinder 7 liegenden Schaft 24, der an
seinem am weitesten von der Einlaßöffnung 16 entfernten unteren Ende einen Kolben 25 aufweist.
Dieser Kolben 25 ist in einer Aussparung 26 verschieblich, die in einem ringförmigen Flansch 27 vorgesehen
ist. Unter der Stirnfläche des Kolbens 25 entsteht so in der Aussparung 26 eine Kammer 28.
Dieser wird aus dem Vorratsraum 4 über eine Radialbohrung 30 im Schaft 24 und eine mit dieser in
Verbindung stehende Achsbohrung 31 des Schaftes, die auf der Stirnseite des Kolbens 25 mündet, Druckluft
zugeführt. Die Öffnung der Achsbohrung 31 in
die Kammer 28 wird durch ein Vorsteuerventil 33 wahlweise freigegeben und verschlossen.
Das Vorsteuerventil 33 wird durch einen Abzug 34 betätigt, der in einem Bolzen 35 schwenkbar gelagert
ist. In die Achsbohrung 31 des Schaftes 24 ist eine Schraubenfeder 36 eingelegt. Diese über die Stirnfläche
des Kolbens 25 vorstehende Schraubenfeder 36 drückt eine Kugel 37 auf einen Ventilsitz 38 am
Boden der Aussparung 26. Zwischen die Kugel 37 und den Abzug 34 ist ein Ventilzapfen 39 mit Aus-.
laß 40 eingesetzt. Für die Kugel 37 ist zusätzlich auch am Boden des Kolbens 25 ein Ventilsitz 43 ausgebildet.
Kommt die Kugel auf diesem Ventilsitz 43 zur Anlage, so ist die Achsbohrung 31 verschlossen.
Die. Vorsteuerventilanordnung arbeitet wie folgt: die dem Druck im Vorratsraum 4 ausgesetzte Oberseite
des Kolbens 25 hat eine größere Fläche als die dem gleichen Druck ausgesetzte Unterseite des Ventilkopfes
am Schließglied 15. Wegen dieser Flächenbeziehung würde das Einlaßventil normalerweise
offengehalten. Tatsächlich wird aber der Kammer 28 unter dem Kolben 25 über die Bohrungen 30 und 31
Druckluft zugeführt und das Einlaßventil so geschlossen: das Schließglied 15 liegt an der Einlaßöffnung
16 bzw. am Dichtungsring 17 an." Das Vorsteuerventil 33 hat nun die Aufgabe, die Kammer 28 zu
entlüften und .damit wegen der oben erläuterten Flächenbeziehung eine Öffnung des Einlaßventils, die
Zufuhr von Druckluft aus dem Vorratsraum 4 zum Druckraum 10 und somit eine Einschlagbewegung
des Eintreibkolbens 8 bzw. der mit diesem verbundenen Naglerklinge 9 zu bewirken. Zur Entlüftung
der Kammer 28 wird bei der dargestellten Ausführungsform der Abzug 34 betätigt und damit über den
Ventilzapfen 39 die Kugel 37 vom Ventilsitz 38 abgehoben und das Innere der Kammer 28 somit mit
dem Auslaß 28 verbunden. Der Druck in der Kammer 28 wird rasch abgebaut. Dadurch wird die
Unterseite des Kolbens 25 druckentlastet und die Steuerventilanordnung entgegen der in Fig. 1 am
Schaft 24 angedeuteten Pfeilrichtung nach unten bewegt. Dabei kommt der Kolben 25 mit seinem Ventilsitz
43 zur Anlage an der Kugel 37, wodurch die Druckluftzufuhr zur Kammer 28 kurzzeitig unterbrochen
ist.
. Wird der Abzug 34 wieder losgelassen, so drückt die Schraubenfeder 36 die Kugel 37 wieder auf den
Ventilsitz 38 auf. Gleichzeitig wird die Druckluftzufuhr zur Kammer 28 wieder freigegeben, und die
Steuerventilanordnung 14 bewegt sich in der in Fig. 1 am Schaft24 angedeuteten Pfeilrichtung
nach oben und schließt das Einlaßventil. Der Einschlagvorgang ist beendet.
Beim Schließen des Einlaßventils muß der Druckraum 10 entlüftet werden, damit der Eintreibkolben 8
von seiner unteren Einschlagendstellung in seine obere Endstellung zurückgeführt wird, in der er für
den nächsten Nagelvorgang bereitsteht. Zu diesem Zweck ist ein Auslaßventil 45 vorgesehen.
Fig. 2 zeigt, daß das Auslaßventil 45 einen Schaft
46 aufweist, der vom Schließglied 15 des Einlaßventils
nach oben in einen aus Gummi bestehenden Hutsitz 47 hinein verläuft, der durch einen Flansch
47 a im Gehäuse gehalten ist und in dem ein als Ventilkopf ausgebildetes Schließglied·48 des Auslaßventils
geführt ist. Der Hutsitz 47 weist weiter eine Auslaßöffnung 49 auf. Der Flansch 47 a weist einen
etwas größeren Außendurchmesser auf als der an der Ausnehmung 50 für den Hutsitz 47 vorgesehene Kragen
50 a. Dadurch wird beim Einsetzen des Hutsitzes 47 dessen unterer Teil nach innen gedrückt und
erhöht so die Dichtwirkung zwischen Schließglied 48 und Hutsitz 47.
Im folgenden soll die Funktion dieser Anordnung erläutert werden: befindet sich die Steuerventilanordnung
14 in ihrer oberen Endstellung, bei der das Schließglied 15 die Einlaßöffnung 16 verschließt (vgl.
ίο Fig. 1), so befindet sich das Schließglied 48 über der
Auslaßöflnung 49, die damit mit den Druckräumen 21 und 10 verbunden ist und diese entlüftet. Hebt
das Schließglied 15 des Einlaßventils bei der Auslösung eines Nagelarbeitsganges von der Einlaß-Öffnung
16 ab, so wird das Schließglied 48 des Auslaßventils im Hutsitz 47 unter die Auslaßöffnung 49
bewegt (vgl. Fig. 2) und sperrt so die Verbindung der Druckräume 21 und .10 mit der Auslaßöffnung
49, Die. gute Abdichtung zwischen Schließglied 48
und Hutsitz 47 trägt ebenso wie die jeweils sehr kleinvolumig gehaltenen Druckkammern des Gerätes
dazu bei, daß der Druckluftnagler außer seiner schnellen und sicheren Funktion auch nur einen
geringen Druckluftverbrauch aufweist.
In der dargestellten Ausführungsform ist eine Einrichtung vorgesehen, bei der der Eintreibkolben 8
aus der unteren Einschlag-Endstellung in die obere Ruhe-Endstellung mittels Druckluft bewegt wird, die
aus dem Vorratsraum 4 einer zwischen Kolbenertdflächen 8 α und 8 b des Eintreibkolbens 8 ausgebildeten
Kammer 51 über eine Öffnung 52 zugeführt wird und den Eintreibkolben 8 nach dem Schließen der
Steuerventilanordnung 14 und der Entlüftung des Druckraums 10 nach 'oben bewegt. Am Eintreibkolben
8 ist die Naglerklinge 9 über einen Klingeneinsatz 55 befestigt, der in einer Aussparung 56 des
Eintreibkolbens angeordnet und durch einen ver-, schraubten Pfropfen 57 in Stellung gehalten ist. Um
die Schlagbelastungen des Eintreibkolbens bei der Einschlagbewegung zu vermindern, ist auf der Unterseite
des Eintreibkolbens 8 ein Stoßdämpfer 60 in eine Ausnehmung 61 eingepaßt. Für eine gute Führung
der Naglerklinge 9 und damit einen guten Lauf des Eintreibkolbens 8 sorgen ein Paar Führungsplatten
62 und 63 am Naglerkopf 11, die zwischen sich eine Führungsbahn 64 bilden. Das Klammergehäuse
13 wird am Naglergehäuse 2 durch eine Klemmeinrichtung 70 gehalten. Aus den Figuren ist zu ersehen,
daß in der Steuerventilanordnung 14 das eigentliche Steuerventil 15, das Vorsteuerventil 33
und das Auslaßventil 45 fluchtend und parallel zum Eintreibzylinder 7 angeordnet sind. Man erkennt, daß
durch einfaches Abnehmen der Abdeckung alle Teile leicht ausgewechselt sowie die Naglerklinge und der
Eintreibkolben leicht demontiert werden können. Das ergibt eine gute Handhabung und einfache Bedienung.
Durch die kurzen Druckluftleitungen und kleinen Druckräume bei ebenfalls - kleinen Steuerwegeh
ist überdies ein rasches Arbeiten in einem schnellen Wiederholarbeitstakt möglich. Durch den
beschriebenen Aufbau der Steuerventilanordnung und ihre Lage relativ zum Eintreibkolben erhält man
so ein stabiles, hochleistungsfähiges und überdies für Reparaturarbeiten jederzeit leicht zugängliches Gerät.
Claims (7)
1. Steuerventilanordnung für den Arbeitshubraum eines Druckluftnaglers, mit einem am Nag-
lergehäuse befestigten Zylinderkopf, der über dem Eintreibkolben einen Druckraum bildet und
durch eine Druckleitung mit einem Vorratsraum — welcher Anschluß an eine Druckluftquelle
hat — verbunden ist, wobei durch ein druckgesteuertes Ventil mit Vbrsteuerventil, deren Ventilteile
gleichachsig zueinander angeordnet sind, entweder der Vorratsraum mit dem Druckraum
im Zylinderkopf oder dieser Druckraum mit dem Auslaß durch die genannte Druckleitung verbindbar
ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Druckraum (21) des Zylinderkopfes (5) einen
am Eintreibzylinder (7) angrenzenden Teil des Vorratsraumes (4) übergreift, durch eine Einlaßöffnung
mit diesem verbunden ist und der Schaft (24) des Vorsteuerventils (33) den Vorratsraum
(4) in diesem übergriffenen Bereich durchdringt, wobei das xlem Zylinderkopf zugewandte Ende
des Schaftes (24) das Schließglied (15) des Einlaß- und das Schließglied (48) des Auslaßventils ao
trägt, von denen das Schließglied des Einlaßventils vom Vorratsraum her dicht schließend an die
Einlaßöffnung des Zylinderkopfes anlegbar ist, während das Schließglied des Auslaßventils entsprechend
eine Auslaßöffnung (49) im Zylinderkopf steuert.
2. Gerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß bei der Steuerventilanordnung (14) das Hauptventil, das Vorsteuerventil (33) und das
Auslaßventil (45) ausgefluchtet in einer Reihe hintereinander angeordnet sind.
3. Gerät nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß dem Schließglied (48) des Auslaßventils
ein Ventilsitz (47) zugeordnet ist, der in einer das Naglergehäuse (2) abdeckenden
Kappe. (19) gehaltert ist.
4. Gerät nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Schließglied (48) durch einen
Schaft (46) starr mit dem Schließglied (15) des Hauptventils verbunden ist und daß der Ventilsitz
(47) aus elastischem Material besteht und die Auslaßöffnung (49) aufweist.
5. Gerät nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Ventilsitz (47) des Auslaßventils
(45) aus Gummi besteht.
6. Gerät nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuerventilanordnung
(14) einen Kolben (25) trägt, der verschieblich in einer im Naglergehäuse (2) vorgesehenen
Aussparung (26) angeordnet ist, daß die in der Aussparung (26) vom Kolben (25) abgeschlossene
Kammer (28) durch eine Druckleitung (30,31) mit dem Vorratsraum (4) verbunden ist und daß zum Steuern des Hauptventils
(15) durch Entlüften der Kammer (28) das VorsteuerventU (33) vorgesehen ist.
7. Gerät nach den Ansprüchen 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß das Hauptventil ein als Ventilkopf
ausgebildetes Schließglied (15) und einen Schaft (24) aufweist, auf dessen einem vom
Schließglied (15) abliegenden Ende der Kolben (25) angeordnet ist, und daß am anderen, das
Schließglied (15) tragenden Ende des Schaftes (24) der Schaft (46) des Auslaßventils (45) sitzt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
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