DE14853C - Verfahren und Einrichtung zum stellenweisen Erweichen gehärteten Stahldrahts für Krempelhäkchen - Google Patents

Verfahren und Einrichtung zum stellenweisen Erweichen gehärteten Stahldrahts für Krempelhäkchen

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DE14853C
DE14853C DENDAT14853D DE14853DA DE14853C DE 14853 C DE14853 C DE 14853C DE NDAT14853 D DENDAT14853 D DE NDAT14853D DE 14853D A DE14853D A DE 14853DA DE 14853 C DE14853 C DE 14853C
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locally softening
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H. HEUSCH, i.F. HUGOHEUSCH EDUARD SOHN in Aachen
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C21METALLURGY OF IRON
    • C21DMODIFYING THE PHYSICAL STRUCTURE OF FERROUS METALS; GENERAL DEVICES FOR HEAT TREATMENT OF FERROUS OR NON-FERROUS METALS OR ALLOYS; MAKING METAL MALLEABLE, e.g. BY DECARBURISATION OR TEMPERING
    • C21D9/00Heat treatment, e.g. annealing, hardening, quenching or tempering, adapted for particular articles; Furnaces therefor
    • C21D9/52Heat treatment, e.g. annealing, hardening, quenching or tempering, adapted for particular articles; Furnaces therefor for wires; for strips ; for rods of unlimited length

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  • Heat Treatment Of Strip Materials And Filament Materials (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
für Krempelhäkchen.
Den Gegenstand der vorliegenden Erfindung bildet ein Verfahren, sowie ein hierauf basirter Apparat für das Tempern gehärteten Stahldrahtes in bestimmten Abständen, zu dem Zweck der Herstellung von Krempel- bezw. Kratzenzähnen, welche an der Spitze härter sind wie am Kopfe.
Das Charakteristische des Verfahrens besteht darin, dafs der Stahldraht über einer oder mehreren Flammen oder stark erhitzten Stäben ruckweise hingeführt wird. Bei dem Verarbeiten des Drahtes zu den besagten Zähnen in den bekannten hierzu construirten Maschinen tritt nämlich in dem Augenblicke, wo der Kratzenzahn abgeschnitten wird, ein äufserst kleiner Stillstand ein, während welchem die Flamme bezw. Flammen oder die erhitzten Stäbe auf den Draht derart einzuwirken vermögen, dafs ein Erweichen (Anlassen) desselben an den betreffenden Stellen stattfindet. Da die Maschine den Draht in gleichen Interwallen und gleichen Längen abschneidet, so ist es erklärlich, dafs das Anlassen auch stets in gleichen Abständen erfolgt.
Der von dem Erfinder construirte Apparat besteht in der Hauptsache aus einem an der Maschine geeignet durch Schrauben befestigten Rohre a, welches an dem einen Ende geschlossen, an dem anderen dagegen mit einem Regulir- und Absperrhahn b versehen ist. Auf dem Rohre sind ein, drei oder mehrere Buns en'sehe Brenner c angebracht. Der Stutzen d dient zum Befestigen eines Schlauches für das Zuleiten von Leuchtgas. Der Draht erhält Führung in dem Ständer e und wird in der Pfeilrichtung fortbewegt.
Die Gröfse der Flammen richtet sich nach der Geschwindigkeit, mit welcher der Draht über denselben hingeführt wird. Wird die Flamme zu grofs genommen, so findet ein Erweichen des Drahtes mehr oder minder durchweg statt, während andererseits bei zu kleinen Flammen das stellenweise Tempern in unzureichendem Mafse erfolgt.
Die Anwendung mehrerer in vollkommen gleichen, den Zahnlängen entsprechenden Abständen von einander angebrachten Flammen hat sich als vortheilhafter wie die nur einer Flamme ergeben. Es wird nämlich dabei die betreffende anzulassende Stelle des Drahtes öfter der Einwirkung der Flamme ausgesetzt, womit letztere weniger intensiv zu sein braucht und der übrige hart zu belassende Theil des Drahtes eine nicht zu grofse Wärme zugeführt erhält.
Der vorbeschriebene Apparat kann auch dahin modificirt werden, dafs man an Stelle der Flammen stark erhitzte Stäbe oder Röhrchen in Anwendung bringt, wie Fig. 2 zeigt. Die Wärmezuführung geschieht bei Stäben an der mit a bezeichneten Stelle, während sie bei Röhrchen mittelst Durchleitens der heifsen Luft erfolgt; χ bezeichnet den Stahldraht.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Das Verfahren, die stellenweise Erweichung gehärteten Stahldrahtes durch intermittirende Fortschiebung des Drahtes auf oder an erhitzten Metallstäben (s. Fig. 2) zu bewirken.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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