DE148378C - - Google Patents
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- DE148378C DE148378C DENDAT148378D DE148378DA DE148378C DE 148378 C DE148378 C DE 148378C DE NDAT148378 D DENDAT148378 D DE NDAT148378D DE 148378D A DE148378D A DE 148378DA DE 148378 C DE148378 C DE 148378C
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- DE
- Germany
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- arm
- window
- sash frame
- foot
- attached
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- 239000002023 wood Substances 0.000 description 1
Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E05—LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
- E05B—LOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
- E05B65/00—Locks or fastenings for special use
Landscapes
- Wing Frames And Configurations (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist ein Sicherheitsverschluß für Fenster, der sich
dadurch auszeichnet, daß er nur geöffnet werden kann, wenn der Verschlußarm um
volle i8o° um seine Längsachse gedreht wird. Der Verschluß kann ferner an Türen, Kisten
oder für ähnliche Zwecke Anwendung finden, besonders bei Kisten, die an Fuhrwerken
angebracht sind, z. B. Protzkasten bei
ίο fahrenden Geschützen; solche Kasten müssen
mittels einer Vorrichtung verschlossen werden, die einerseits ein leichtes Öffnen und Schließen
gestattet, andererseits ein unzeitiges Öffnen, z. B. durch die während der Fahrt hervorgebrachten
starken Erschütterungen, verhindert. Diese beiden Bedingungen werden von dem neuen Verschluß erfüllt.
Der Erfindungsgegenstand ist auf der beiliegenden Zeichnung dargestellt, und zwar
zeigt Fig. ι eine Ausführungsform für Fenster, von oben gesehen und teilweise im Schnitt;
Fig. 2, 3 und 4 zeigen einen Teil der Vorrichtung in verschiedenen Stellungen und
Fig. 5 bis 7 Einzelheiten.
α ist eine kegelförmige Hülse mit einem Rand b, der an dem einen der beiden Teile,
die zusammengehalten werden sollen, z. B. am Rahmenholz c des Fensterflügels, befestigt wird.
Die Hülse α umschließt den kegelförmigen Fuß t eines drehbaren Zapfens d derart, daß
der Fuß gegen den Rahmen c oder gegen eine an demselben angebrachte Unterlage anliegt.
Der außerhalb der Hülse α befindliche Teil des Zapfens ist mittels eines Bolzens g .mit einem
drehbaren Arm/verbunden; dieser Arm, der in Verbindung mit dem Zapfen d, t dem
Haken bei gewöhnlichen _ Verschlußvorrichtungen entspricht, ist also um zwei Achsen
drehbar, und zwar um eine zur Ebene des Fensters senkrechte und eine zu der ersteren
parallele Achse.
Der Arm / ist mit einer halbkreisbogenförmigen Ausbiegung h versehen, deren in
der Ebene s liegender, zur Längsachse des Armes / senkrechter Halbmesser parallel zur
Achse des Bolzens g ist. Am Außenende ist der Arm/ mit einem Handgriff (z.B. ein
Ring) i versehen. Um das öffnen (z. B. Kindern) zu erschweren, kann der Handgriff
i abnehmbar angeordnet sein.
An dem Fenstergewände k ist eine Platte m
angebracht, die mit einer an einem Ende offenen U-förmigen Aussparung versehen ist,
derart, daß die zwei Zweige η und ρ durch eine Zunge q voneinder getrennt werden.
Die Platte m ist in solchem. Abstande vom Fenster angebracht, daß die Ausbiegung h
um die Zunge q herumgleiten kann, wenn der Arm / mit dem Fuß t um die zur
Fensterebene senkrechte Achse gedreht wird.
Soll das Fenster geschlossen werden, so wird der Arm/ derart gedreht, daß der
Bolzen g wagerecht steht und die Ausbiegung h sich unter der Aussparung ρ befindet;
es kann dann die Ausbiegung, indem der Arm / um den Bolzen g gedreht wird,
in dem Zweig ρ der U-förmigen Aussparung der Platte m von unten hinauf bewegt werden,
bis die Ausbiegung h die in Fig. 4 dargestellte Stellung einnimmt. Der Arm f und
der Bolzen d werden darauf um ihre Längsachse gedreht, wobei die Ausbiegung h. über
die Oberkante der Zunge q gleitet und in die in Fig. 3 und weiter in die in Fig. 2 dargestellte
Lage gelangt, die der Verschlußstellung der Vorrichtung entspricht. Ein • Öffnen des Verschlusses kann nur dadurch
stattfinden, daß der Arm/ mit dem Zapfen d aus dieser Lage um die Längsachse um i8o°
gedreht wird. Wird z. B. der Arm nur um 900 gedreht (Fig. 3), so kann er, obwohl der
Bolzen g in dieser Lage senkrecht steht und somit an sich ein Drehen des Armes f nach
rechts gestattet, nicht aus der Aussparung ρ herausgebracht werden, da die Zunge r diese
Bewegung verhindert. Erst wenn der Arm um die Achse des Zapfens d um weitere 900
gedreht und in die Lage Fig. 4 gebracht ist, kann die Ausbiegung h durch den nach unten
offenen Ausschnitt ρ abwärts geführt werden, indem der Bolzen g nun wagerecht liegt.
Die" Breite des Zwischenraumes zwischen dem Ende der Zunge q und der Platte m wird
zweckmäßig so groß gewählt, daß die Ausbiegung h bei der Drehung des Armes f
nicht viel Spielraum findet.
Um das Drehen des Bolzens d zu erschweren, kann dessen Fuß t unmittelbar gegen den
Fensterrahmen c anliegen, während die Hülse a in angemessenem Grade gegen den Fensterrahmen
festgespannt wird, um den Fuß gegen den Rahmen zu drücken. Der Fuß muß nicht unbedingt kegelförmig, er kann z. B.
auch zylindrisch sein, nur erhält die Hülse a ,.im letzteren Falle eine entsprechende Ausführung.
Um schon durch eine Drehung des Armes f um nur 900 den Verschluß öffnen
zu können, kann man, wie in Fig. 5 dargestellt, in bekannter Weise die Zunge r weglassen.
Um ein dichtes Schließen des Fensters zu erreichen, kann die Zunge q federnd oder
an derselben eine Schraubenfläche u (Fig. 5) vorgesehen sein, auf der die Innenfläche der
Ausbiegung h gleitet, wenn der Arm f um seine Längsachse gedreht wird.
Wenn die Verschlußvorrichtung z. B. für Kisten u. dgl. benutzt werden soll, so kann
sie in einer dem Gebrauchszwecke angepaßten Weise abgeändert sein.
Claims (2)
- Patent-Ansprüche:I. Sicherheitsverschluß für Fenster, Türen, Kisten u. dgl. mit einem in einen Kloben eingreifenden, um zwei aufeinander senkrechte Achsen drehbaren Verschlußarm, dadurch gekennzeichnet, daß derVerschlußarm (f) an einem auf dem Fensterflügelrahmen (c) drehbar angebrachten Zapfen (d) angelenkt und mit einer Ausbiegung (h) versehen ist, die mit einer in einer an der Fensterfüllung (k) angebrachten Platte (m) vorgesehenen, am einen Ende offenen U-förmigen Aussparung (n, p) durch Drehung" um i8o° in Eingriff gebracht wird.
- 2. Sicherheitsverschluß nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Zapfen (d) mit einem kegelförmigen oder zylindrischen Fuß (t) gegen den Fensterflügelrahmen (c) anliegt, derart, daß der Fuß (t) von einer Hülse (a) eingeschlossen ist, die ihn gegen den Fensterflügelrahmen mehr oder weniger fest anpreßt.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE148378C true DE148378C (de) |
Family
ID=415473
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT148378D Active DE148378C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE148378C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US4480812A (en) * | 1980-01-15 | 1984-11-06 | Plattsburgh Foundry, Inc. | Trap with reduced force opening means |
-
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- DE DENDAT148378D patent/DE148378C/de active Active
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US4480812A (en) * | 1980-01-15 | 1984-11-06 | Plattsburgh Foundry, Inc. | Trap with reduced force opening means |
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