DE1483083U - - Google Patents

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DE1483083U
DE1483083U DENDAT1483083D DE1483083DU DE1483083U DE 1483083 U DE1483083 U DE 1483083U DE NDAT1483083 D DENDAT1483083 D DE NDAT1483083D DE 1483083D U DE1483083D U DE 1483083DU DE 1483083 U DE1483083 U DE 1483083U
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Description

  • Förderwagen mit Kippbehälter.
    Die Erfindung bezieht sich auf Förderwagen mit Kipp-
    behälter, bei welchen der Behälter von Lenkerpaaren (Getriebe) geführt ist.
  • Bei bekannten Ausführungen dieser Art soll der gekippte Behälter nach einem entsprechenden Impuls oder infolge seiner Sohwerpunktslage selbsttätig zurüokkippen.
  • Unter besonderen Umständen aber, z. B. wenn der gekippte Behälter eine große Kpplage-Außermittigkeit hat oder auch, wenn ein Rest Ladegut im Behälter verblieben ist, wird der Behälter nicht selbsttätig zurüokkippen, bzw. es kann von dem Getriebe der genannten Art aus nur eine verhältnismäßig kleine, oft unzureichende Krafteinwirkung erfolgen, und es ist dann notwendig, den Behälter von Hand von einer Langseite aus zu kippen. Wird die gesamte Kippung von einem Einzelnen getätigt, so muß dieser dazu seine Stellung u. U. wechseln, was z. . bei geschlossenen Zügen besonders nachteilig ist.
  • Die Erfindung vermeidet die geschilderten Nachteile und erreicht dies dadurch, daß der eine Stab des Lenkerpaares über seinen Anlenkpunkt an den anderen hinaus zu einem Hebel verlängert ist, durch welchen eine Bewegung des Behälters herbeigeführt werden kann.
  • Die Zeichnung zeigt ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes, und zwar stellt Abb. 1 eine nicht
    vollständige Stirnansicht eines Kippwagens, Abb. 2 eine
    Einzelheit dazu in anderem Maßstabe dar.
  • Der Kippwagen hat eine nach beiden Seiten kippbare Mulde 1, die an ihren Stirnseiten mit Abrollwiegen 2 auf Abrollträgern 3 des Untergestells 4 aufruht und darauf zwecks Kippung nach den Seiten abrollen kann.
  • Auf jeder Stirnseite des Wagens ist ein Lenkerpaar, bestehend aus einem Führungshebel 5 und einem Bedienungshebel 6 mit Handgriff 7, angeordnet und mit seinen äußeren Enden 8,9 an die Mulde bzw. das Untergestell, und zwar in der mittleren Längsebene des « agens, angelenkt. Die Lenkerpaar sind gleich gebaut aber spiegelbildlich angeordnet, so daß jedes die strichpunktierte Stellung nur in
    einer Kipplage einnehmen kann, für die Kippung nach der
    anderen Seite daeen niohtbiinderndes lührungsgetriebe
    ist. Das die beiden Hebol verbindende Gelenk wird von einem
    Bolzen 10 gebildet und kann ülit diesem in einem Schlitz 11
    des Bedienungshebels gleiten. An einem Ende ist der Schlitz zu einem Auge 13 mit einer Anschlagkante 15 erweitert und der Bedienungshebel in diesem Punkte aus der Schlitzgeraden etwas abgebogen. Dieser abgebogene Teil hat gegenüber der Gesamtlänge des Bedienungsarmes eine verhältnismäßig kleine Länge.
  • Der Handgriff 7 steht auf der Seite des Hebels 5 etwas gegen den Sohlitzteil 11 des Bedienungshebels, und zwar mit einer Schräge 12 vor, die sich infolgedessen, in geeigneter Stellung, als Anschlag (12) gegen den Hebel 5 legen kann.
  • In der Fahrstellung der Mulde nimmt das Lenkerpaar die "ausgezogene" Stellung ein, wobei sein Führungshebel 6
    auf einem Anschlag 14 aufliegt. Mit beginnender Kippung"
    die am Handgriff 7 oder in bekannter Weise an der Mulde
    eingeleitet werden kann, bewegt sich das Gelenk 10 zunächst dem Handgriff 7 und dann dem Auge 13 zu. In der am weitesten ausgelegten Kipplage schlägt die Mulde mit ihrem verstärkten oberen Rand an das Untergestell, um darauf von dem inzwischen etwas über die Totpunktlage hinausgelangten Lenkerpaar gegen Rückkippen dadurch vollständig gesichert zu sein, daß der Bolzen 10 in das Auge 13 eingetreten und die Abrollwiege k so geformt ist, daß der Gelenkpunkt 8' beim Rückkippen sich senken muß. In dieser Lage liegt der Anschlag 12 des Bedienungshebels 6 an dem Führungshebel 5 an, weshalb die Totpunktlage nicht weiter überschritten
    werden kann.
  • Durch die Ausbildung des Lenkerstabes 6 zu einem Hebel Kann je nach Wahl seiner Armlängen in vorteilhafter Weise auch eine Mulde mit großer Kipplage-Außermittigkeit durch Angriff am Hebel 6 zurückgeholt werden. Die Anlagefläche 15 des Auges 13 bildet hierbei eine Sicherung der Totpunktlage.
  • Sohutzansprüohe :

Claims (1)

  1. Sohutzausprüohe. - ------------
    1, Förderungen mit Kippbehälter, bei welchem der Behälter von einem Lenkerpaar geführt ist, dadurch gekenn- zeichnet, daß der eine Stab des Lenkerpaares (6) über sei- nen Anlenkpunkt (10) an den anderen (5) hinaus zu einem Hebel verlängert ist, durch welchen eine Bewegung des Kipp- <' behälters herbeigeführt werden kann. 2. Förderwagen nach Anspruch l, dadurch gekennzeioh- net, daß der Anlenkpunkt (10) eines Lenkerstabes an den anderen in einem Schlitz versohiebbar geführt und der Schlitz an dem einen Ende zu einem Auge (13) erweitert ist. 3. Förderwagen nach Anspruoh 1 und 2, dadurch geknn- zeichnet, daß der zu einem Hebel verlängerte Stab (6) des Lenkerpaaree in der Nähe seines Anlenkpunkten (9) am Ge- 8toll abgebogen ist. 4. Forderagen nach Anspruch 1 bis 3, wie beeohrie- ben und dargestellt.
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