DE148010C - - Google Patents

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DE148010C
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tracks
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61BRAILWAY SYSTEMS; EQUIPMENT THEREFOR NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B61B12/00Component parts, details or accessories not provided for in groups B61B7/00 - B61B11/00
    • B61B12/02Suspension of the load; Guiding means, e.g. wheels; Attaching traction cables

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Platform Screen Doors And Railroad Systems (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Jig 148010 KLASSE 20 a.
Bei Drahtseilbahnen mit kontinuierlichem Betrieb, das heißt solchen mit einem ständig laufenden Zugseil und zwei Laufbahnen für die Wagen, von denen die eine für den Hingang und die andere für den Rückgang dient, ist bisher die Anordnung der Laufbahnen so getroffen worden, daß die Wagen mit ihren Gehängen symmetrisch zu der Bahnachse auf den Laufseilen oder Laufschienen hängen,
ίο das heißt also derart, daß die Gehänge der Wagen von der Bahnachse aus gesehen stets nach außen hängen.
Bei einer derartigen Anordnung der Laufbahnen können Krümmungen nur mit Oberseilkuppelungsapparaten durchfahren werden, das heißt mit solchen Seilkuppelungsapparaten, bei welchen das Zugseil oberhalb der Laufbahn liegt.
Hat nämlich eine solche Drahtseilbahn eine Krümmung, wie sie in Fig. 1 der beiliegenden Zeichnung dargestellt ist, so kann ein Wagen, wenn das Zugseil unterhalb der Laufbahn liegt, mit dem Unterseilkuppelungsapparat auf der Laufbahn I die Krümmung selbsttätig ohne Loslösen vom Zugseil durchfahren, weil hierbei das Zugseil von den seitlich innerhalb der Krümmung liegenden Leitscheiben α geführt werden kann. Die Laufbahn II kann dagegen mit einem Unterseilkuppelungsapparat und ebenfalls nach außen gerichtetem Gehänge nicht durchfahren werden, weil hierbei, wie in dem Bahnquerschnitt nach Fig. 2 punktiert angedeutet ist, das Wagengehänge c sich zwischen den Leitscheiben b und dem Zugseil befinden würde. Man könnte dann zwar das Gehänge durch gegen feste Führungen e laufende, am Gehänge angebrachte Rollen d gegen das Anschlagen an die Leitscheiben b sichern. Es würde aber dann das Zugseil zu weit von diesen Leitscheiben b abgelenkt, und es ergeben sich bauliche Schwierigkeiten, die den sicheren Betrieb beeinträchtigen und in manchen Fällen sogar unmöglich machen.
Die vorliegende Erfindung vermeidet nun diese Übelstände und Schwierigkeiten dadurch, daß die beiden Laufbahnen nicht mehr symmetrisch, sondern auf ihren Tragarmen nach derselben Seite hin derart angeordnet sind, daß das Wagengehänge bei der einen Laufbahn nach außen, bei der anderen Laufbahn nach innen gerichtet ist. Dies ist in Fig. 2 für die Kurve und in Fig. 3 für die freie Strecke dargestellt, wo der linke Tragarm / die Laufbahn nach außen und der rechte Tragarm r die Laufbahn^ nach innen zu trägt,, so daß das Gehänge des auf der Laufbahn I fahrenden Wagens nach außen und das Gehänge des auf der Laufbahn II fahrenden Wagens nach innen nach der Bahnmitte •zu gerichtet ist.
Es ist bei dieser Anordnung ohne weiteres möglich, Krümmungen auf beiden Laufbahnen mit Unterseilkuppelungsapparaten zu befahren, ohne daß ein Loslösen vom Zugseil erforderlieh oder eine Entgleisung des Wagens durch
(2. Auflage, ausgegeben am 25. April igoS.)
zu starken seitlichen Zugseilzug zu befürchten ist. Das Zugseil läßt sich dabei an den Leitscheiben b ebensogut in der Krümmung führen wie an den Leitscheiben a. Die Ablenkung des ■ Zugseils ist in beiden Fällen eine sehr geringe und damit auch die seitliche Reaktion des Zugseils auf die Seilbahnen.
Die vorliegende Erfindung ist nur für solche
ίο Drahtseilbahnen anwendbar, bei welchen die vorkommenden Krümmungen alle in demselben Sinne gekrümmt sind, da bei entgegengesetzter Krümmung mehrerer Krümmungen die unsymmetrische Anordnung der Gehänge nicht in gleichem Sinne durchführbar ist.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Eine Drahtseilbahn mit ständig laufendem Zugseil und zwei Laufbahnen für den Hin- und Rückgang der Fahrzeuge, dadurch gekennzeichnet, daß die Unter-Stützungen beider Laufbahnen auf derselben Seite liegen, so daß von der Bahnachse1 aus gesehen das eine Wagengehänge sich außerhalb und das andere Wagengehänge sich innerhalb der beiden Laufbahnen befindet, zum Zwecke, bei Anwendung eines unterhalb der Laufbahn liegenden Zugseiles Krümmungen ohne Loslösen der Wagen vom Zugseil durchfahren zu können.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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