DE1477252A1 - Feindrehgeraet - Google Patents

Feindrehgeraet

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Publication number
DE1477252A1
DE1477252A1 DE19651477252 DE1477252A DE1477252A1 DE 1477252 A1 DE1477252 A1 DE 1477252A1 DE 19651477252 DE19651477252 DE 19651477252 DE 1477252 A DE1477252 A DE 1477252A DE 1477252 A1 DE1477252 A1 DE 1477252A1
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DE
Germany
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guide
precision
piston
boring apparatus
spindle
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19651477252
Other languages
English (en)
Inventor
Siegfried Dietz
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Individual
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Publication of DE1477252A1 publication Critical patent/DE1477252A1/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23BTURNING; BORING
    • B23B29/00Holders for non-rotary cutting tools; Boring bars or boring heads; Accessories for tool holders
    • B23B29/03Boring heads
    • B23B29/034Boring heads with tools moving radially, e.g. for making chamfers or undercuttings
    • B23B29/03432Boring heads with tools moving radially, e.g. for making chamfers or undercuttings radially adjustable during manufacturing
    • B23B29/03446Boring heads with tools moving radially, e.g. for making chamfers or undercuttings radially adjustable during manufacturing by means of inclined planes

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Transmission Devices (AREA)

Description

  • Feindrehgerät Die Erfindung betrifft ein Feindrehgerät mit Präzisionseinstellung.
  • Zum Drehen von Innen- und Außendurchmessern sind Bohr- bzw. Drehgeräte erforderlich, deren Drehmeissel oder Drehstahl verstellbar ist. Bei dieser Einstellung des Bohrstahles handelt es sich oft nur um Bruchteile von mm, die für eine präzise Bohrung benötigt werden. Bei den bekannten Feindrehgeräten oder Feinbohrstangen ist der Bohrkopf oder Stahlhalter, der den Drehmeissel oder Drehstahl aufnimmt, schräg geschlitzt. Mit einer Stellschraube wird dieser Schlitz verspannet, um auf
    schiedenen Gewindesteigungen vorgesehen ist, die in einem Kolben endet, der seinerseits einen Steuernocken für die Querbewegung des Traversierstückes führt.
  • Der rückwärtige Abschnitt der Gewindespindel mit dem langen Gewinde befindet sich in einer Führungsgewindebüchse, die in das Gehäuse z. B. eingeschraubt und mit einem Bund versehen ist. An diesem Ende ist eine Skalensoheibe angeordnet, die entweder am Bund befestigt oder mit der Spindel verbunden ist.
  • Die Führung für das Traversierstück kann beispielsweise als Schwalbenschwanz, als Rollenführung oder auch mit Kugelführung ausgebildet sein.
  • Der Steuernocken ist mit einer Bewegungsumlenkung für das Traversierstück versehen, die eine beidseitige Schräge aufweist, die an Führungsbolzen anliegen.
  • Die Erfindung soll anhand eines Beispielesq das in den Zeichnungen dargestellt ist, näher erläutert werden. Fig. 1 ist eine Draufsicht, teilweise im Schnitt, auf eine Ausführungsform des erfindungsgemäßen Feindrehgerätes und Fig. 2 ist eine Seitenansicht im Schnitt auf das Vorderstück des Feindrehgerätes gemäß Fig. 1. Das Feindrehgerät besteht aus dem länglichen Grundhal- ter 1, an dessen verbreitertem Vorderende 1a ein Klemm- stück 2 zur Befestigung von Drehwerkzeugen (nicht darge- stellt) angebracht sind. Dieses Vorderteil 1a dient fer- ner zur Führung des Traversierstückes 8 und ist in der Zeichnung als Sohwalbenschwanz ausgebildet (Fig. 2). Entsprechend hat das Traversieratück 8 ebenfalls eine Schwalbenschwanzform, die in die Aussparung 1b im Vor- derteil 1a paBt undj.darin seitlich bewegbar ist. Diese Führung kann, wie bereits erwähn, auch eine andere Ge- stalt aufweisen, beispielsweise all,s eine Rollen- oder eine Kugelführung ausgebildet sein.
  • Zur Führung des Traversierstückes 8 ist ein Steuernocken 3 mit Bewegungsumleitung vorgesehen, der teilweisse in Teil 1a und teilweise in eine Ausnehmung in Teil 8 hinein- ragt. Der in Teil 8 sich erstreckende Abschnitt dieses Nockens ist mit einer beidseitigen Schräge 3a versehen, die beispielsweise etwa 13o 30' betragen kann. An den Schrägseiten des Nockens 3 liegen mit ganz geringem Spiel FWhrungabolzen 9, vorzugsweise Rollen oder Kugeln, an.
  • Durch Verschiebung des Schrägteiles des Nockens 3 wird die Querbewegung zu Teil 8 in der einen oder der anderen Richtung bewirkt. Die-Betätigung des Nockens 3 erfolgt durch eine Gewindespindel 5, die in der Bohrung des Grundhalters 1 angeordnet ist. Diese Spindel weist zwei verschiedene Gewinde, und zwar ein Kurz- und ein Langgewinde auf. Beides sind Rechtsgewinde und die Steigungen können z. B. 1,375 mm zu 1,5 mm sein. Die Spindel ist am rückwärtigen Ende des Grundhalters 1 in die Fihrungsgewinäebüchse 6 und an ihrem vorderen Ende in den axial verschiebbaren Kolben 4 eingeschraubt: Letzterer trägt den Steuernocken 3 und führt diesen. Durch Drehung der Gewindespindel 5 wird die Bewegung auf den Kolben 4, von diesem auf 'den Nocken 3 und über die Umlenkung auf das Traversierstück übertragen, wobei die Drehbewegung der Spindel 5 und die Axialbewegung des Kolbens 4 in eine seitliche Verschiebung umgesetzt wird. Der dem Nocken 3 benachbarte Abschnitt der Spindel 5 kann mit dem kürzeren Gewinde, gemäß dem Beispiel 1,375 versehen sein. Durch die Anordnung versahiedaner Gewindesteigungen auf der. Spindel 5 wird, entsprechend dem Übersetzungsverhältnis, erreicht, daß durch eine verhältnismäßig große Dre= hung der Spindel 5 eine ganz geringe Querverschiebung des Traversierstückes 8 erfolgt. Zur genauen Einstellung dieser Verschiebung ist am frei- en Ende des Grundhalters 1 eine Skalenscheibe 7 angeord- net, die mit der Spindel 5 verbunden ist: An der M- rungsgewindebüchse 6 ist ein Bund vorgesehen, in dem sich Stiftlöcher befinden, um die Skalenscheibe 7 mit Hilfe eines Federstiften abzusichern. Die Skaleneinteilung auf Scheibe 7 ermöglicht eine genaue Kontrolle des Ausmaßes dsr Querverschiebung des Traversierstückes und damit des Drehwerkzeuges und diese Einstellung, kann jederzeit im gleichen gewünschten Abstand wiederholt werden.
  • Das folgende Beispiel zeigt anhand einiger Zahlen die Wirkungsweise des Peindrehgerätes.
  • Bei eins Verhältnis der Steigungen der Gewinde der Spindel 5 von 1,375 mm zu 1,5 mm erfährt der Kolben 4 bei.einer Umdrehung der Spindel eine Längsbewegung von 0,125 mm. Durch Bewegungsumlenkung des Steuernockens 3, bei einer Schräge von 13o30', erfolgt eine Querbewegung von 0,030 mm. Erhält die Scheibe 7 eine 30o-Skalierung, ergibt sich für den Durchmesser je Teilstrich eine Ver- stellung von 0,005 mm. Durch wahlweisen Einsatz von Bohrungs- oder Außenärehwerkzeugen ergibt sich die Möglichkeit, Toleranzen bis zur IS1-Passungegruppe 5 ohne lange Maschinenatillstandszeiten sicher und genau einzustellen. DasMaterial wird keinerlei Beanspruchung unterworfen und ein Bruch der äußerst stabilen Teile ist nicht zu befürchten, so daß die Lebensdauer des Gerätes nahezu unbegrenzt ist. Die Einstellung muß nicht unwillkürlich oder nach Gefühl erfolgen, sondern kann auf Bruchteile von mm ohne Schwierigkeiten genau und jederzeit repro- duzierbar durchgeführt werden. Selbstverständlich kön- nen die Masse nach Wunsch und den Gegebenheiten geändert und den erforderlichen Zweck angepaßt werden. Durch das Verhältnis der Gewindesteigungen zueinander und/oder den Steuernocken kann die Übersetzung noch weiter herabge- setzt werden. Mit dem gleichen Gerät können einfach durch Auswechseln der Drehwerkzeuge Bohrungen ausgedreht sowie Außendurchmesser gedreht werden.

Claims (1)

  1. A n s p r ü c h e DI Feindrehgerät, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, daß im Vorderteil (1 a) des als Grundhalter (1) ausge- bildeten Gehäuses neben einer Führung für ein seitlich bewegbares TraversierstÜck (8) Vorrichtungen, beispiels- weise ein Klemmstück (2) zur Befestigung von Drehwerk- zeugen angeordnet ist, im Gehäuse eine Gewindespindel (5) mit zwei verschiedenen Gewindesteigungen vorgesehen ist, die in einem Kolben (4) endet, der seinerseits einen Steuernocken (3) für die Querbewegung des Traversier-Stücken (8) führt. 2. Feindrehgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daB die Führung für das Traversierstück (8) als Schwalbenschwanz, als Rollenführung oder mit Kugelführung aus- gebildet ist: 3. Feindrehgerät nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeich- net, daß das Traversierstück (8) entsprechend der Führung im Vorderteil (1a) des Grundhalters (1) als Schwalbenschwanz, als Rollenführung oder mit Kugelführung ausgebildet ist. 4. Feindrehgerät nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Steuernocken (3) teilweise in einem im im Grundhalter (1) gelagerten axial verschiebbaren Kol- ben (4) angeordnet ist und teilweise in eine Aussparung im Traversierstück (8) hineinragt, der im Traversierstück liegende Abschnitt eine beidseitige Schräge (3a) aufweist und daB an jeder Schräge ein mit dem Traverver undener sierstück (8)/ Führungsbolzen (9), vorzugsweise mit Kugeln oder Rollen, mit ganz geringem Spiel anliegt. 5. Feindrehgerät nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekenn- zeichnet, daß die Gewindespindel (5) am rückwärtigen Fade in einer Führungsgewindebüchse (6) und am vorderen Ende in einer Bohrung des Kolbens (4) eingeschraubt ist. 6. Feindrehgerät nach Anspruch 1 bis 5, dadurch gekenn- zeichnet, daB am freien Ende des Grundhalters (1) eine mit der Spindel (5) verbundene Skalenscheibe (7) vorge- sehen ist.
DE19651477252 1965-07-21 1965-07-21 Feindrehgeraet Pending DE1477252A1 (de)

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Publications (1)

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DE1477252A1 true DE1477252A1 (de) 1969-06-04

Family

ID=7050677

Family Applications (1)

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DE19651477252 Pending DE1477252A1 (de) 1965-07-21 1965-07-21 Feindrehgeraet

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DE (1) DE1477252A1 (de)

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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FR2696666A1 (fr) * 1992-10-08 1994-04-15 Romi Ind Dispositif micrométrique pour la finition d'alésages de haute précision.
FR2696667A1 (fr) * 1992-10-08 1994-04-15 Romi Ind Dispositif micrométrique pour la finition d'alésages.
US5971675A (en) * 1997-08-12 1999-10-26 Industrias Romi, S.A. Boring device

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