DE1475052C - Verfahren zum Befestigen eines Gegenstandes, z.B. einer Platte, an einem tragenden Teil, und lösbare Verbindung, die durch dieses Verfahren hergestellt ist, insbesondere zur Befestigung von Wänden, Dächern, dünnen Stahl- und Aluminiumplatten usw. an einer Stahlkonstruktion, einem Betonskelett oder an anderen Tragkonstruktionen - Google Patents

Verfahren zum Befestigen eines Gegenstandes, z.B. einer Platte, an einem tragenden Teil, und lösbare Verbindung, die durch dieses Verfahren hergestellt ist, insbesondere zur Befestigung von Wänden, Dächern, dünnen Stahl- und Aluminiumplatten usw. an einer Stahlkonstruktion, einem Betonskelett oder an anderen Tragkonstruktionen

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DE1475052C
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Inventor
Der Anmelder Ist
Original Assignee
Körte, Wilhelmus Everardus, Naarden (Niederlande)

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Description

Die Erfindung geht aus von einem Verfahren zum Befestigen eines Gegenstandes, z. B. einer Platte, an einem tragenden Teil, bei dem ein Setzbolzen durch ein in axialer Richtung relativ steifes Befestigungselement und den zu befestigenden Gegenstand hindurch in den tragenden Teil eingeschossen wird, wobei ein mit einer Bohrung versehenes Befestigungselement, dessen lichte Bohrungsweite kleiner als der Durchmesser des Schraubengewindes am hinteren Endteil des Setzbolzens ist, und ein am hinteren Endteil ein Schraubengewinde tragender Setzbolzen verwendet wird und die Bohrung des Befestigungselementes beim Einschießen des Setzbolzens koaxial zur Bolzenachse angeordnet wird, insbesondere zur Befestigung von Wänden, Dächern, dünnen Stahl- und Aluminiumplatten usw. an einer Stahlkonstruktion, einem Betonskelett oder an anderen Tragkonstruktionen.
Die Aufgabe der Erfindung besteht demgegenüber darin, Verfahren der genannten Art insoweit zu ver- ao bessern, daß es auf einfache Weise möglich ist, Wände, Dächer, dünne Stahl- oder Aluminiumplatten usw. an einer Stahlkonstruktion, einem Betonskelett oder an anderen Tragkonstruktionen so zu befestigen, daß einerseits eine feste Verbindung entsteht, ande- as rerseits aber die befestigten Teile wieder einfach demontierbar sind.
Zur Lösung dieser Aufgabe ist bei der Erfindung vorgesehen, daß beim Einschießen des Setzbolzens das Schraubengewinde am hinteren Endteil desselben in die Bohrung des Befestigungselementes hineingetrieben wird und dort im Werkstoff des Befestigungselementes ein Innengewinde gebildet wird, das ein Gegenprofil zum Schraubengewinde des Setzbolzens darstellt und in dieses Schraubengewinde eingreift.
Durch die Erfindung wird so ermöglicht, bei Verjähren der im ersten Absatz genannten Art die Möglichkeit zu schaffen, auf einfache Weise Wände, Dächer, dünne Stahl- oder Aluminiumplatten usw. an einer Stahlkonstruktion, einem Betonskclett oder an anderen Tragkonstruktionen so zu befestigen, daß einerseits eine feste Verbindung erhalten wird, andererseits aber die befestigten Teile wieder einfach demontierbar sind. Bei dem Verfahren nach der Erfindung wird in dem Befestigungselement beim Setzvorgang ein Schraubengewinde ausgebildet, so daß das Befestigungselement mutternartig am Gewindeteil des gesetzten Bolzens sitzt und die zu verbindenden Teile zusammenhält. Im Bedarfsfall kann aber dieses mutternartige Befestigungselement abgeschraubt werden, so daß die verbundenen Teile demontiert werden können und eine Mauer od. dgl. wieder zugänglich gemacht werden kann, z. B. zur Durchführung einer Änderung eines Gebäudes oder einer Reparatur oder zur Anordnung einer Öffnung od. dgl.
Die Erfindung wird an Hand eines Ausführungsbcispieles im Zusammenhang mit der Zeichnung näher erläutert. Hierbei zeigt
Fig. 1 im Schnitt eine fertiggestellte Verbindung,
F i g. 2 die bei der Verbindung nach F i g. 1 angewandte Befestigung einzeln im Schnitt,
F i g. 3 das Element nach F i g. 2 in Draufsicht,
Fig. 4 die Befestigung nach Fig. 1 mit Schutzhaube,
F i g. 5 eine Lage beim Einschießen und
F i g. 6 eine Lage bei einer etwas anderen Einschießmethode.
Aus der Zeichnung sind die Verfahrensschritte zum Befestigen eines Gegenstandes, z. B. einer Platte 1, an einem tragenden Teil 2, bei dem ein Setzbolzen 3 durch ein in axialer Richtung relativ steifes Befestigungselement 4 und den zu befestigenden Gegenstand 1 hindurch in den tragenden Teil 2 eingeschossen wird, wobei ein mit einer Bohrung versehenes Befestigungselement 4, dessen lichte Bohrungsweite kleiner als der Durchmesser des Schraubengewindes am hinteren Endteil des Setzbolzens 3 ist, und ein am hinteren Endteil ein Schraubengewinde 6 tragender Setzbolzen 3 verwendet wird und die Bohrung 5 des Befestigungselementes 4 beim Einschießen des Setzbolzens 3 koaxial zur Bolzenachse angeordnet ist, zu erkennen.
Beim Einschießen des Setzbolzens 3 wird das Schraubengewinde 6 am hinteren Endteil desselben in die Bohrung 5 des Befestigungselementes 4 hineingetrieben und dort im Werkstoff des Befestigungselementes 4 ein Innengewinde 7 gebildet, das ein Gegenprofil zum Schraubengewinde 6 des Setzbolzens 3 darstellt und in dieses Schraubengewinde 6 eingreift.
Es kann ein Befestigungselement 4 verwendet werden, das aus Polyamid oder einem ähnlichen deformierbaren Werkstoff besteht.
Das Befestigungselement 4 kann während des Eindringens des Schraubengewindes 6 am hinteren Endteil des Setzbolzens 3 mantelseitig vom Setzgerät 8 umschlossen gehalten werden, so daß es darin gehindert wird, sich nach außen auszuweiten.
Eine nach dem Verfahren hergestellte lösbare Verbindung ist so aufgebaut, daß das Innengewinde 7 des Befestigungselementes 4 und das Schraubengewinde 6 am Setzbolzen 3 unter elastischem Deformationsdruck miteinander in Verbindung stehen. Hierbei kann das Befestigungselement 4 unrund sein, so daß es mit einem Schlüssel od. dgl. erfaßt werden kann.

Claims (5)

Patentansprüche:
1. Verfahren zum Befestigen eines Gegenstandes, z. B. einer Platte, an einem tragenden Teil, bei dem ein Setzbolzen durch ein in axialer Richtung relativ steifes Befestigungselement und den zu befestigenden Gegenstand hindurch in den tragenden Teil eingeschossen wird, wobei ein mit einer Bohrung versehenes Befestigungselement, dessen lichte Bohrungsweite kleiner als der Durchmesser des Schraubengewindes am hinteren Endteil des Setzbolzens ist, und ein am hinteren Endteil ein Schraubengewinde tragender Setzbolzen verwendet wird und die Bohrung des Befestigungselementes beim Einschießen des Setzbolzens koaxial zur Bolzenachse angeordnet wird, insbesondere zur Befestigung von Wänden, Dächern, dünnen Stahl- und Aluminiumplatten usw. an einer Stahlkonstruktion, einem Betonskelett oder an anderen Tragkonstruktionen, dadurch gekennzeichnet, daß beim Einschießen des Setzbolzens (3) das Schraubengewinde (5) am hinteren Endteil desselben in die Bohrung (5) des Befestigungselementes (4) hineingetrieben wird und dort im Werkstoff des Befestigungselementes (4) ein Innengewinde (7) gebildet wird, das ein Gegenprofil zum Schraubengewinde (6) des Setzbolzens (3) darstellt und in dieses Schraubengewinde (6) eingreift.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch ge-
kennzeichnet, daß ein Befestigungselement (4) verwendet wird, das aus Polyamid oder einem ähnlichen deformierbaren Werkstoff besteht.
3. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Befestigungselement (4) während des Eindringens des Schraubengewindes (6) am hinteren Endteil des Setzbolzens (3) in an sich bekannter Weise mantelseitig vom Setzgerät (8) umschlossen gehalten wird, so daß es darin gehindert wird, sich nach außen auszuweiten.
4. Nach dem Verfahren gemäß einem der Ansprüche 1 bis 3 hergestellte lösbare Verbindung zwischen einem tragenden Teil und einem z. B.
plattenförmigen Gegenstand mit Hilfe eines Setzbolzens, der am hinteren Endteil ein Schraubengewinde trägt, mit dem er in ein Befestigungselement eingreift, dadurch gekennzeichnet, daß das Innengewinde (7) des Befestigungselementes (4) und das Schraubengewinde (6) am Setzbolzcn (3) unter elastischem Deformationsdruck miteinander im Eingriff stehen.
5. Lösbare Verbindung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Befestigungselement in an sich bekannter Weise unrund ist, so daß es mit einem Schlüssel od. dgl. erfaßt werden kann.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

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