DE147486C - - Google Patents
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- DE147486C DE147486C DENDAT147486D DE147486DA DE147486C DE 147486 C DE147486 C DE 147486C DE NDAT147486 D DENDAT147486 D DE NDAT147486D DE 147486D A DE147486D A DE 147486DA DE 147486 C DE147486 C DE 147486C
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- G—PHYSICS
- G05—CONTROLLING; REGULATING
- G05D—SYSTEMS FOR CONTROLLING OR REGULATING NON-ELECTRIC VARIABLES
- G05D13/00—Control of linear speed; Control of angular speed; Control of acceleration or deceleration, e.g. of a prime mover
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- Engineering & Computer Science (AREA)
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
M 147486 KLASSE
Die Erfindung besteht in einer Vorrichtung, mittels welcher die Geschwindigkeit
von Federwerken zum Antrieb von Spielzeuggegenständen und -Fahrzeugen aller Art selbsttätig geregelt und eine gleichmäßige
Ausdehnung der Triebfeder herbeigeführt werden soll.
Die bisher zu' diesem Zwecke bekannten - Vorrichtungen, wie Kugelregler und dergl.
ίο besaßen zunächst den Nachteil, daß sie verhältnismäßig
verwickelt und deshalb unbequem anzubringen sowie für Spielzeuge, welche in Massen hergestellt und zu einem geringen
Preise auf den Markt gebracht werden, zu kostspielig waren. Ferner bestand die Schwierigkeit,
die bekannten Regelungsvorrichtungen, welche infolge ihrer Bauart verhältnismäßig
viel Platz beanspruchten, in dem sehr beschränkten Raum des Federwerkgehäuses
unterzubringen, ohne die übliche, durch die Bemessungen des Fahrzeuges oder sonstigen
Spielzeuggegenstandes bestimmte Größe des Gehäuses zu überschreiten.
Diese. Übelstände zu beseitigen und eine Regelungsvorrichtung zu schaffen, welche bei
zuverlässiger und genauer Regelung die Anordnung in einem sehr kleinen Räume ermöglicht
, einfach gebaut und billig - in der Herstellung ist, ist der Zweck der Erfindung.
Der letzteren liegt der Gedanke zugrunde, eine Regelung der Geschwindigkeit dadurch
zu bewirken, daß eine durch die Bewegung des Federwerkes fortgesetzt wirkende Bremse
bei Steigerung der Geschwindigkeit zum Andrücken an die Gehäusewand gebracht wird,
um durch ihre mit zunehmender Umlaufsgeschwindigkeit vermehrte Reibung an derselben
den Widerstand zu vergrößern, somit den Lauf des Werkes hemmend beeinflussend und
die Ausdehnung der Triebfeder regelnd.
Die wesentlichen Vorteile einer solchen Einrichtung liegen, wie bereits erwähnt, einerseits
in der beschränkten räumlichen Ausdehnung der ganzen Vorrichtung und andrerseits
in der Einfachheit der zur Verwendung kommenden Mittel.
Die beiliegende Zeichnung zeigt eine Ausführungsform der Neuerung in Fig. 1 bei
beschleunigtem, in Fig. 2 bei regelrechtem Lauf des Federwerkes.
An einer beliebigen, vorzugsweise aber an der am raschesten umlaufenden Achse a
des Werkes ist vermittels eines Stiftchens b die scherenartige Bremse befestigt, so daß
sie sich mit der Achse dreht. Die Bremse besteht aus zwei knieförmig gebogenen Teilen
c c1, welche leicht drehbar auf dem Stiftchen b sitzen. Die oberen Enden dieser
Teile sind durch eine Spiralfeder d miteinander verbunden und werden durch diese
Feder gegeneinander gezogen. Die unteren Enden der Teile cc1 sind als Bremsklötzchen
ff1 ausgebildet, welche bestimmt sind, beim
Bremsen an der Innenwand g des Gehäuses zu schleifen. Ist der Lauf des Werkes ein
normaler, so werden die oberen Enden der Scherenteile c c1 infolge der Wirkung der
Feder d gegeneinander gezogen, wodurch die Klötzchen ff1 außer Berührung mit der Gehäusewand
kommen (Fig. 2).
Erfolgt nun eine Beschleunigung der Geschwindigkeit, so wirkt die erhöhte Flieh-
70
kraft der Feder d entgegen, die oberen Enden der Teile cc1 entfernen sich voneinander,
und die Bremsklötzchen ff1 beginnen, an der Gehäusewand g zu schleifen, um bei
fortgesetzter Steigerung der Umlaufsgeschwindigkeit mit entsprechend vermehrtem Druck
gegen die Wandung zu wirken. Dadurch wird der Widerstand in gleichem Maße erhöht
und somit der Lauf des Werkes geregelt (Fig. i).
Hat die Geschwindigkeit wieder ihre normale Lage erreicht, läßt also die Fliehkraft
der Achse α nach, so tritt die Wirkung der Feder d wieder hervor und zieht die Enden
der Schere zusammen, so daß die Klötzchen ff1 von der Wandung g des Gehäuses abgehoben
werden.
Die Feder bildet einen unbedingt notwendigen Bestandteil der Erfindung nicht,
und können bei genügend starker Ausbildung der oberen Enden c c1 auch die Klötze //'
konstant an der Gehäusewand anliegen, um durch die wachsende Fliehkraftwirkung nur
stärker angepreßt zu werden.
Claims (1)
- Patent-Anspruch :Regelungsvorrichtung für die Geschwindigkeit von Federwerken aller Art, hauptsächlich zum Antrieb von Spielfahrzeugen und -Figuren, bei welcher durch die Fliehkraft einer beliebigen Achse des Werkes die Geschwindigkeit geregelt wird, gekennzeichnet durch die Anordnung einer Bremse, welche gegen eine Wand des Gehäuses wirkt und aus zwei um einen an der Achse (a) befestigten Stift (b) drehbaren Teilen (c c1) gebildet ist, deren Fortsätze (ff1) als Bremsklötzchen dienen, während die Teile (c cx) der Bremse an ihren nicht schleifenden Enden durch eine Feder (d) verbunden sind und durch dieselbe gegeneinander gezogen werden.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE147486C true DE147486C (de) |
Family
ID=414663
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT147486D Active DE147486C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE147486C (de) |
-
0
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