DE1469110C - Textilfaden mit verbesserter Anfärbbarkeit und Verfahren zu ihrer Herstellung - Google Patents
Textilfaden mit verbesserter Anfärbbarkeit und Verfahren zu ihrer HerstellungInfo
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Description
1 2
Es ist bereits vorgeschlagen worden, die Anfärb- Dispersionsmittels« durchgeführt werden, wodurch die
barkeit von Textilfaden oder -fasern aus Olefin- oder homogene Dispersion des stickstoffhaltigen Produkts
Acrylnitrilpolymeren durch Zusatz von 1 bis 25 Ge- in der Polymermasse erleichtert wird. Dieses feste
wichtsprozent, bezogen auf das Polymergewicht, an Dispersionsmittel wird vorzugsweise unter folgenden
basischen polymeren Stickstoffverbindungen mit einer 5 Verbindungen ausgewählt: Cetyl- und Stearylalkohol,
Wasserlöslichkeit von weniger als 0,1 °/0, Verspinnen Stearin- und Terephthalsäure, Benzoin, Furoin, Vinylder
erhaltenen Gemische, Verstrecken der Fäden und stearat, Mono-, Di- und Tristearinester des Glycerins,
gegebenenfalls nachfolgender Behandlung mit wasser- . Monoäthanolaminstearat, Stearamid, N-Diäthanolunlöslichmachenden
Mitteln zu verbessern, wobei als ' laurylamid,Ce-G30-aIiphatische Amine, Kondensationsbasische
polymere Stickstoffverbindungen entweder io produkte von Äthylenoxyd mit Alkoholen, Aminen
und Phenolen, Polystearamid, Polyacrylsäure,. PoIy-
a) Kondensationsprodukte aus Epichlorhydrin und styrol und Styrolcopolymere, Terpenpolymere usw.
einem primären aliphatischen Monoamin mit Aus den erfindungsgemäßen Mischungen können
3 bis 30 Kohlenstoffatomen bzw. sekundären Mono- oder Plurifile hergestellt werden, die zur Heraliphatischen
Monoaminen mit 4 bis 60 Kohlen- ,5 stellung von kontinuierlichen Fäden oder Stapelfasern
Stoffatomen, welches nachträglich noch mit einem ocjer zur Herstellung von voluminösen Fäden oder
Polyamin oder einem aliphatischen Imin um- voluminösen Stapelfasern geeignet sind.
gesetzt worden ist, oder Die erfindungsgemäß erhaltenen Mono-oder Plurifile
b) Kondensationsprodukte aus Epichlorhydrin und eignen sich für Behandlungen zur Überführung der
einem primären aliphatischen Polyamin mit 2 bis ao basischen Stickstoffverbindung in wasserunlöslichen
30 Kohlenstoff atomen bzw. einem sekundären Zustand; insbesondere eignen sich hierfür Behandaliphatischen
Polyamin mit 4 bis 60 Kohlen- lungen mit Formaldehyd, Diisocyanaten dreidimenstoffatomen,
welches nachträglich mit einem sionale Strukturen ergebenden Monomeren wie Df-Alkylierungs-
oder Arylierungsmittel umgesetzt vinylbenzol, Vinylacetylen u. dgl. oder mit Diepoxyworden
ist, 25 verbindungen.
Diese Behandlungen werden vor oder nach dem verwendet werden. Verstrecken durchgeführt, letzteres wird mit Ver-
Es wurde nun überraschenderweise gefunden, daß hältnissen zwischen 1: 2 und 1:10, bei Temperaturen
man Textilfaden mit besonderer Affinität für Färb- zwischen 80 und 15O0C in Streckvorrichtungen durchstoffe
erhält, wenn man Gemische verspinnt, die als 3° geführt, die mit Heißluft, Dampf oder Flüssigkeit
Stickstoffverbindungen Reaktionsprodukte von di- geheizt werden oder in denen eine Heizplatte ansekundären
Aminen mit Epichlorhydrin und Halogen- geordnet ist. derivaten enthalten. Das Verspinnen der erfindungsgemäßen Mischun-
AIs disekundäre Amine können aliphatische, aro- gen erfolgt vorzugsweise durch Auspressen durch
matische, cycloaliphatische oder heterocyclische di- 35 Spinndüsen, deren Löcher ein Verhältnis von Länge
sekundäre Amine mit 4 bis 20 Kohlenstoffatomen, zu Durchmesser von mehr als 1 besitzen. Die erfininsbesondere
Piperazin, verwendet werden; an Stelle dungsgemäß erhaltenen Fasern zeigen eine bemerkensvon
disekundären Aminen können auch Polyamine, werte Farbaufnahmefähigkeit für saure, metallisierte
die zwei primäre Aminogruppen an tert. Kohlenstoff- und Dispersionsfarbstoffe. Sie zeigen auch für basische
atome gebunden enthalten (z. B. 1,8-para-Menthan- 4° und Küpenfarbstoffe eine gute Affinität.
diamin) verwendet werden, die infolge sterischer Die durch Auspressen der erfindungsgemäßen
Hinderung wie disekundäre Amine reagieren. Mischungen erhaltenen Fasern zeigen auch eine er-
AIs Halogenderivate sind erfindungsgemäß Mono- höhte Stabilität insbesondere gegen Licht,
oder Dihalogenderivate von aliphatischen oder cyclo- Die Erfindung wird in den folgenden Beispielen
aliphatischen Verbindungen mit 8 bis 20 Kohlenstoff- 45 erläutert,
atomen oder von aromatischen Verbindungen geeignet. Beisoiell
atomen oder von aromatischen Verbindungen geeignet. Beisoiell
Die Herstellung der erfindungsgemäß in Mischung
mit dem Polyolefin zu verwendenden Stickstoffverbin- 94,6 g (1,1 Mol) wasserfreies Piperazin, 300 ml
düngen kann in Gegenwart von Lösungsmitteln und Äthanol und 40,5 g (0,2 Mol) Dodecenylchlorid
Kondensationsmitteln durchgeführt werden. 5° (l-Chlor-S^JJ-tetramethyl^-octen) werden in einen
Nach einer besonderen Ausführungsform der Erfin- 1-1-Dreihalskolben eingebracht, der mit Quecksilberdung
wird die zuzusetzende Stickstoffverbindung durch rührer, Thermometer und Rückflußkühler versehen
Umsetzung von 1 bis 1,2 MoI Polyamin mit nur zwei ist. Die Mischung wird 12 Stunden am Rückfluß
beweglichen Wasserstoffatomen, die an verschiedene gekocht.
Stickstoffatome gebunden sind, mit 0,1 bis 0,9 Mol 55 Dann werden 8 g NaOH und nach 1 Stunde 92,5 g
Epichlorhydrin und mit 0,9 bis 0,1 Mol des Halogen- (1 Mol) Epichlorhydrin zugesetzt. Das Ganze wird
derivats durchgeführt. 1 Stunde bei 30 bis 400C gehalten, danach 10 Stunden
Die Mischung des stickstoffhaltigen Produkts mit am Rückflußkühler gekocht, wobei während der
dem Polyolefin oder den Polyolefinen wird durch letzten 5 Stunden 40 g NaOH in kleinen Anteilen
Vermischen dieser Produkte bei Raumtemperatur in 6o zugesetzt werden. Das Natriumchlorid wird warm
Henschel- oder Werner-Mischern, in Kugelmühlen abfiltriert,
oder in ähnlichen Vorrichtungen hergestellt. Das Filtrat wird unter Rühren in 11 kaltes Aceton
Die Mischung wird dann in einer Schneckenein- gegossen. Der so erhaltene weiße Niederschlag wird
richtung geschmolzen und granuliert und dann in abfiltriert und in einem Heizschrank bei 1000C 3 Stuneinem
Schmelz-Spinngerät, vorzugsweise in Abwesen- 65 den getrocknet. Das Produkt schmilzt bei 160 bis
heit von Luft und unter einem inerten Gas, ausgepreßt. 171°C und hat einen Stickstoffgehalt von 16,52%.
Das Verspinnen der Mischungen kann zweckmäßiger- In einem Henschel-Mischer wird bei Raumtem-
weise in Gegenwart einer geringen Menge eines »festen peratur eine Mischung aus
3 4
Polypropylen 38,400 kg Die Echtheit der Färbungen gegen Licht, Waschen
Stickstoffpolykondensate 1,600 kg und Scheuern ist völlig zufriedenstellend.
Eine weitere Verbesserung der Farbechtheit wird
hergestellt. erreicht, wenn man die Fasern vor dem Anfärben
Das verwendete Polypropylen hat folgende Eigen- 5 5 Minuten einer Behandlung mit einer 3°/„igen wäß-
schaften: rigen Lösung von Äthylenglykoldiglyzidyläther bei
' „„ 120°C unterwirft.
M !>32 ■■ . . . ■■■■■■.
Aschegehalt.... 0,025% '....,..... Beispiel 2
Ruckend nach Heptan- 0 » 94,6 g (1,1 Mol) wasserfreies Piperazin, 200 ml Isoextraktion
95,6 /o propanol und 57,7 g (0,2 Mol) n-Octadecylchlorid
Die Mischung wird granuliert und dann in einem werden in einen 1-1-Dreihalskolben eingebracht, der
Schmelzspinngerät unter folgenden Bedingungen aus- mit einem Quecksilberrührer, einem Thermometer
gepreßt: und einem Rückflußkühler versehen ist.
o , , „.,«o/-, *5 Die Mischung wird 36 Stunden am Rückfluß ge-
Schneckentemperatur 230 C kocht_ Dann werden 8 Na0H und nach χ Stunde
Spinnkopftemperatur 220 C 91,5 g{\ Mol) Epichlorhydrin und 200 ml Isopropanol
Spmndusentemperatur 2200C zugesetzt
Spinndüsenart 60/0,8 · 16 mm Das Ganze wifd 1 Stunde bei 3Q feis ^0 Q ührt
Maximaldruck 45kg/anf ao und dann 10 Stunden am Rückflußkühier gekocht>
Aufwickelgeschwmdigkeit .... 250 m/Mmute
Die Fäden werden in einer dampfbeheizten Vor- kleinen Portionen zugeführt werden. Das Natriumrichtung
bei 1300C im Verhältnis 1:5 verstreckt. chlorid wird warm abfiltriert. Das Filtrat wird durch
Sie werden dann unter freien Schrumpf bedingungen Erhitzen auf 2000C unter Vakuum eingedampft. Es
10 Minuten einer Dimensionsstabilisierung bei 105° C 25 wird ein gelbes harziges Produkt erhalten, das bei
unterworfen. Das verstreckte und thermostabilisierte 192 bis 196° C schmilzt und einen Stickstoffgehalt
Garn besitzt folgende serimetrische Eigenschaften: von 15,18% besitzt.
7 . . , . ■ , 1 ,, In einem Henschel-Mischer wird bei Raumtem-
/,ugtestiglceit 5,1 g/den peratur eine Mischung aus 43,200 kg Polypropylen
Dehnung l* /0 30 und 1,800 kg Stickstoffkondensat hergestellt.
Der Faden wird dann gekräuselt und zu einem Das verwendete Polypropylen hat folgende Eigen-
Stapel mit einer Länge von 6 cm geschnitten. schäften:
Der so erhaltene Stapel wird mit folgenden Färb- r-i ·. yy
stoffen gefärbt: AschegehalV '.'.'.'.'.'.'.'.'.'.'.'.'.'.'.'.'.'.'.'. O^S»/,,
C. I.-Bezeichnung C. L-Nr. (Bd. ΠΙ) 35 Rückstand nach Heptan-
C. I. mordant yellow 1 (sauer) 14 025 extraktion 95,6 %
C. I. acid red 115 (sauer) 27 200 Die Misch wird granuliert und dann in einem
c ί: Ξΐιΐ^3.(s.auer).:::::::: 3 SS ********* unter ^6n *&**** ^.
C. I. acid black 1 (sauer) 20 470 4° §ePrel5t ·
C. I. acid yellow 112 (metallisiert) .. 1049 Schneckentemperatur 23O0C
C. I. acid red 216 (metallisiert) 1182 Spinnkopftemperatur 2200C
C. I. acid brown 30 (Dispersion) ... 1 341 Spinndüsentemperatur 2200C
C. I. disperse yellow 20 (Dispersion) 1 667 Spinndüsenart 60/0,8 · 16 mm
C. I. disperse red 18 (Dispersion) ... 1 695 5 Maximaldruck 44 kg/cm2
C. I. disperse blue 3 (Dispersion) ... 61 505 Aufwickelgeschwindigkeit 250 m/Minute
Das Färben wird beim Siedepunkt I1J2 Stunden in Die Fäden werden in einer dampf beheizten Vorrich-
Bädern mit 2,5 °/0 Farbstoff, bezogen auf das Gewicht tung bei 1300C im Verhältnis 1:5 verstreckt. Sie
der Faser, mit einem Verhältnis von Faser zu Bad 50 werden dann unter freien Schrumpfbedingungen
von 1: 40 durchgeführt. 10 Minuten einer Dimensionsstabilisierung bei 105° C
Das Färben mit sauren und metallisierten Färb- unterworfen. Das verstreckte und thermostabilisierte
stoffen wird in Gegenwart von 3 °/0 Ammoniumacetat Garn besitzt folgende serimetrische Eigenschaften:
(bezogen auf das Gewicht der Faser) und 1 °/0 eines Zugfestigkeit 5 2 g/den
oberflächenaktiven Mittels, nämlich dem Konden- 55 Dehnung 25°/
sationsprodukt von Äthylenoxyd mit einem Alkyl-
phenol, durchgeführt. Der Faden wird dann - gekräuselt und in einem
30 Minuten nach Beginn des Siedens werden 2 °/0 Stapel in einer Länge von 6 cm geschnitten, an dem
(bezogen auf das Fasergewicht) 10°/oiger Essigsäure- mit den Farbstoffen von Beispiel 1 intensive und
lösung zugesetzt, um die Erschöpfung der Farbbäder 60 echte Anfärbungen erhalten werden,
zu verbessern. . .
Die Färbung mit Dispersionsfarbstoffen wird in Beispiel 3
Gegenwart von 2 °/0 (des Fasergewichts) an ober- 430 g (5 Mol) wasserfreies Piperazin und 304,5 g
flächenaktivem Mittel durchgeführt. (1,5 Mol) Dichlormethyl-m-xylol, suspendiert in
Die Fasern werden nach dem Färben mit fließendem 65 2500 ml Äthanol, werden in einen 6-1-Dreihalskolben
Wasser gespült. Sie zeigen in allen Fällen, insbeson- eingebracht, der mit Quecksilberrührer, Thermometer
dere nach der Anfärbung mit sauren, metallisierten und Rückflußkühler versehen ist. Die Mischung wird
oder Dispersionsfarbstoffen, intensive Anfärbungen. 2 Stunden bei 20 bis 30° C gerührt und dann 4 Stunden
5 6
unter Rückfluß gekocht. Während der letzten 2 Stun- Das verwendete Polypropylen hat folgende Eigen-
den werden 120 g NaOH in kleinen Anteilen zugesetzt. schäften: ··-■-. . .
Das Ganze wird dann auf 20° C gekühlt und 324 g , , 2 42
Das Ganze wird dann auf 20° C gekühlt und 324 g , , 2 42
(3,5 Mol) Epichlorhydrin zugesetzt. Nach Istündigem Aschegehalt
0031 °/
iö >/
Aschegehalt0031
^ bd 30 Ws 500C wrd die Mischung 10 Stunden 5 Rückstand nach Hepianextraktiön 96>»/0
auf 80° C erhitzt. Während der letzten 5 Stunden v '■ ·■-.·■■■ werden 140 g NaOH in kleinen Anteilen zugesetzt. Die Mischung wird granuliert und dann in einem Das Natriumchlorid wird warm abfiltriert und das Schmelzspinngerät unter folgenden Bedingungen ausLösungsmittel durch Erhitzen unter Vakuum entfernt, gepreßt: ■
auf 80° C erhitzt. Während der letzten 5 Stunden v '■ ·■-.·■■■ werden 140 g NaOH in kleinen Anteilen zugesetzt. Die Mischung wird granuliert und dann in einem Das Natriumchlorid wird warm abfiltriert und das Schmelzspinngerät unter folgenden Bedingungen ausLösungsmittel durch Erhitzen unter Vakuum entfernt, gepreßt: ■
t BS,fld ^Jeißf ^rZig^ PrOdu1^ eialt^' Λ8 10 Schneckentemperatur . 'ϊ'.ϊ... 2300C
bei 63 bis 71 C schmilzt und einen Stickstoffgehalt Spinnkopftemperatur 22O0C
von 16,72»/ο hat. ..,,_.„■ Spinndüsentemperatur ....... 220°C
In einem Henschel-Mischer wird bei Raumtem- Spinndüsenart 60/0,8 · 16mm
peratur eine Mischung aus 9 6 kg Polypropylen und Maximaldruck 41 kg/cm2
0,400kg Stickstoffkondensat hergestellt 15 Aufwickelgeschwindigkeit .... 250m/Minute
Das verwendete Polypropylen hat folgende Eigen- , .
schäften: . Die Fäden werden in einer dampf beheizten Vor-
r ι 142 richtung bei 130° C im Verhältnis 1: 5 verstreckt. Sie
Aschegehalt 0031 0I werden dann unter freien Schrumpf bedingungen
Rückstand nach Heptenextraktiön.'." 96J »/„ ao 10 Mmut5n ei£fr Dimensionsstabilisierung bei 105° C
—». · unterworfen. Das verstreckte und thermostabilisierte
Die Mischung wird granuliert und dann in einem Garn besitzt folgende serimetrische Eigenschaften:
Schmelzspinngerät unter folgenden Bedingungen aus- Zugfestigkeit 5 5 g/den
Schneckentemperatur 230° C 25 ^. _ , . , , , .. , , · ·
Spinnkopftemperatur 2200C c Oe* Faden wl.rd dann f kräuselt und m einem
Spinndüsentemperatur 220° C StaPe! m e™? La£& von 6 D cm Schnitten, an dem
Spinndüsenart 60/0,8 · 16 mm ™ι den Farbstoffen von Beispiel 1 intensive und
Maximaldruck 47 kg/cm* echte Anfarbungen erhalten werden.
Aufwickelgeschwindigkeit .... 250 m/Minute 3°
Die Fäden werden in einer dampfbeheizten Vorrichtung bei 130° C im Verhältnis 1:5 verstreckt. 172 g (2 Mol) wasserfreies Piperazin, 84,4 g (0,4 Mol)
Sie werden dann unter freien Schrumpfbedingungen 1,10-Dichlordecan und 400 ml Isopropanol werden
10 Minuten einer Dimensionsstabilisierung bei 1050C 35 in einen 2-1-Dreihalskolben eingebracht, der mit
unterworfen. Das verstreckte und thermostabilisierte Quecksilberrührer, Thermometer und Rückflußkühler
Garn besitzt folgende serimetrische Eigenschaften: versehen ist. Die Mischung wird 24 Stunden am Rück-
s?a/Hpti fiußkühler gekocht. Dann werden 32 g NaOH und
«Ό/S/ nach 1 Stunde 148 g (1,6 Mol) Epichlorhydrin und
/0 40 400 ml Isopropanol bei 20° C zugesetzt.
Der Faden wird dann gekräuselt und in einem Die Mischung wird 1 Stunde bei 30 bis 45° C geStapel in einer Länge von 6 cm geschnitten, an dem halten und dann 10 Stunden am Rückflußkühler gemit den Farbstoffen von Beispiel 1 intensive und kocht, wobei während der letzten 5 Stunden 64 g echte Anfärbungen erhalten werden. NaOH in kleinen Anteilen zugesetzt werden.
Der Faden wird dann gekräuselt und in einem Die Mischung wird 1 Stunde bei 30 bis 45° C geStapel in einer Länge von 6 cm geschnitten, an dem halten und dann 10 Stunden am Rückflußkühler gemit den Farbstoffen von Beispiel 1 intensive und kocht, wobei während der letzten 5 Stunden 64 g echte Anfärbungen erhalten werden. NaOH in kleinen Anteilen zugesetzt werden.
45 Das Natriumchlorid wird abfiltriert und das Lö-
B e i s ρ i e 1 4 sungsmittel durch Erhitzen unter Vakuum entfernt.
In einem Henschel-Mischer wird bei Raumtem-
172 g (2 Mol) wasserfreies Piperazin und 105 g peratur eine Mischung aus 4,800 kg Polypropylen
(0,6 MoI) p-Xylilendichlorid, suspendiert in 800 ml und 0,200 kg Stickstoffkondensat hergestellt.
Äthanol, werden in einen 2-1-Dreihalskolben ein- 50 Das verwendete Polypropylen hat folgende Eigengebracht, der mit Quecksilberrührer, Thermometer schäften:
und Rückflußkühler versehen ist. Die Mischung wird , ■ r ■, . -..·■-. 142
Äthanol, werden in einen 2-1-Dreihalskolben ein- 50 Das verwendete Polypropylen hat folgende Eigengebracht, der mit Quecksilberrührer, Thermometer schäften:
und Rückflußkühler versehen ist. Die Mischung wird , ■ r ■, . -..·■-. 142
2 Stunden bei 20 bis 30° C gerührt und dann 4 Stunden AomU^IUOiV
»
am Ruckflußkuhler gekocht Wahrend der letzten Rückstand nach Heptanextraktion 96,7 %
2 Stunden werden 48 g NaOH in kleinen Anteilen 55 .. ......
zugesetzt. Das Ganze wird dann auf 20° C gekühlt Die Mischung wird granuliert und dann in einem
und 129,6 g (1,4 Mol) Epichlorhydrin zugesetzt. Nach Schmelzspinngerät unter folgenden Bedingungen aus-
lstündigem Stehen bei 30 bis 40°C wird die Mischung gepreßt:
10 Stunden am Rückflußkühler gekocht. Während der Schneckentemperatur ........ 230°C
letzten 5 Stunden werden 56 g NaOH in kleinen An- 60 Spinnkopftemperatur 220°C
teilen zugesetzt. Die Losung wird filtriert und das Spinndüsentemperatur 220°C
Losungsmittel durch Erhitzen unter Vakuum entfernt. Spinndüsenart 60/0,8 · 16 mm
Es wird ein weißes harziges Produkt erhalten, das Maximaldruck 40 kg/cm2
VOn1H 74 7nhatC "^* "^ ^™ StickStoffgehalt 6;. Aufwickelgeschwindigkeit''.'.'.'. 250 m/Minute
In einem Henschel-Mischer wird bei Raumtem- Die Fäden werden in einer dampfbeheizten Vor-
peratur eine Mischung aus 5,760 kg Polypropylen richtung bei 13O0C im Verhältnis 1: 5 verstreckt. Sie
und 0,240 kg Stickstoffkondensat hergestellt. werden dann unter freien Schrumpfbedingungen
Minuten einer Dimensionsstabilisierung bei 105° C unterworfen. Das verstreckte und thermostabilisierte
Garn besitzt folgende serimetrische Eigenschaften:
Zugfestigkeit 5,1 g/den
Dehnung 21%
Der Faden wird dann gekräuselt und in einem Stapel in einer Länge von 6 cm geschnitten, an dem
mit den Farbstoffen von Beispiel 1 intensive und echte Anfärbungen erhalten werden.
Claims (3)
1. Textilfaden aus Polyolefinen oder Polyacrylnitril
und 1 bis 25 Gewichtsprozent einer basischen polymeren Stickstoffverbindung und gegebenenfalls
üblichen Zusätzen, dadurch gekennzeichnet,
daß die Fäden als basische polymere StickstoffverbinduHgen die Reaktionsprodukte von ao
disekundären Aminen mit Epichlorhydrin und Halogenderivaten enthalten.
2. Textilfaden nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß sie als basische polymere Stickstoffverbindungen die Reaktionsprodukte von Piperazin mit Epichlorhydrin und mit Dodecenylchlorid,
Octadecenylchlorid, Dichlormethyl-m-xylol,
p-Xyloldichlorid oder 1,10-Dichlordecan enthalten.
3. Verfahren zum Herstellen von Textilfaden oder -fasern durch Verspinnen eines Gemisches von
Olefinpolymeren oder Acrylnitrilpolymeren und 1 bis 25 Gewichtsprozent basischen polymeren
Stickstoffverbindungen, Verstrecken der Fäden und gegebenenfalls Nachbehandeln mit einem
wasserunlöslichmachenden Mittel, dadurch gekennzeichnet, daß man ein Gemisch verwendet,
das als Stickstoffverbindungen Reaktionsprodukte von disekundären Aminen mit Epichlorhydrin und
Halogenderivaten enthält.
109 516/352
Family
ID=
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