DE14596C - Neuerungen an Breitsäemaschinen - Google Patents

Neuerungen an Breitsäemaschinen

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DE14596C
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DE
Germany
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innovations
drill
sowing
sowing machines
seed
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Active
Application number
DENDAT14596D
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English (en)
Original Assignee
P. LÜBKE in Breslau, Kaiser Wilhelmstr. 27
Publication of DE14596C publication Critical patent/DE14596C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01CPLANTING; SOWING; FERTILISING
    • A01C7/00Sowing
    • A01C7/08Broadcast seeders; Seeders depositing seeds in rows

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Soil Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Soil Working Implements (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die Neuerungen bestehen darin, dafs man:
1. vermittelst einiger Handgriffe das Getreide sowohl in Reihen leiten, als auch eine durchaus ,gleichmäfsige Saat erzielen kann,
2. in Anwendung eines Drillhebels mit federnder Zustreichrolle.
Die Maschine mit ihren Neuerungen ist in Fig. ι bis 5 dargestellt, und zwar in Fig. 1 zur Hälfte als Breitsäemaschine, zur Hälfte mit darunter angebracht gedachtem Drillapparat, in Fig. 2 in der Hinteransicht als Drillmaschine, in Fig.'3 im Querschnitt als Drillmaschine.
Fig. 4 zeigt die Vorrichtung, durch welche man gleichmäfsige Saat erzielen kann und die andererseits auch die Combination der Breitsäemaschine mit dem Drillapparat ermöglicht, Fig. 5 den Drillhebel mit Zustreichrolle.
Bei den Breitsäemaschinen diverser Constructionen fällt das zu säende Getreide aus den Oeffnungen α α durch einen mit Rohrstiften h b versehenen Kasten, und es zeigt sich hierbei namentlich der Uebelstand, dafs die Saat nicht regelmäfsig vertheilt wird, sondern dafs stellenweis und besonders vertical unter den Ausflufslöchern weniger Körner zu liegen kommen, weil sie von den Spitzen nach den Seiten hin abzuprallen Neigung besitzen. Diesem Fehler wird durch die Schieber c c begegnet. Säet die Maschine auf einer Stelle stärker, so rückt man die Schieber c c mehr zusammen, und die betreffende Stelle wird weniger Samen aufnehmen, so dafs man den Körnerausfiufs bei den ziemlich eng benachbarten Ausläufen dd auf das Genaueste -reguliren kann. Um den Samen bis zum Boden zu leiten, wird ein geneigtes, gerades oder mit Stiften versehenes Brett in bekannter Form oder ein ebensolcher Streukasten mit Rohrstiften, wie über den Schiebern, angebracht.
Da man die Samenmenge, wie oben angedeutet , in den Ausläufen d d genau reguliren kann, so ist die in dieser Weise construirte Breitsäemaschine auch sehr wohl als Drillmaschine zu benutzen, wenn man sie mit einem Drillapparat in bekannter Form combinirt. Zu diesem Drillapparat werden gewöhnliche Hebel und Schare angewendet. Um die gezogene Samenfurche zuzustreichen, sind hinten am Gestell sogenannte Zustreichrollen g g angebracht. Solche Rollen sind früher schon benutzt, jedoch stets durch schweres Eigengewicht oder durch feste Stellung an den Boden gedrückt. Die Maschinen mit solchen Rollen erwiesen sich nicht als praktisch brauchbar, weil beim Wenden die Rollen entweder mit zu grofser Kraft oder mit zu grofser Mühe gehoben werden mufsten. Die hier dargestellten Rollen unterscheiden sich von den bisherigen Zustreichapparaten dadurch, dafs sich ihre Höhenstellung selbstthätig regulirt und dafs man es vollständig in der Gewalt hat, sie mit gröfserem oder geringerem Druck arbeiten zu lassen. Ueber jeder Rolle ist nämlich eine Spiralfeder i, die auch durch jede beliebige andere Art von Federn ersetzt werden kann, angebracht; dieselbe drückt mit ihrem unteren Ende gegen die Rolle, mit ihrem oberen jedoch gegen ein Widerlager h, welches wiederum verschiebbar auf der vom Gestell ausgehenden Stange befestigt sein kann, so dafs man es
durch höhere oder tiefere Stellung von h vollständig in der Gewalt hat, die Spannung der Feder i zu verringern oder zu verstärken, man also jede gewünschte Pressung erzielen kann. Aufserdem werden infolge der Federanpressung etwaige im Boden vorkommende Hindernisse mit Leichtigkeit überwunden, da die Rolle sich allen Unebenheiten des Bodens anschmiegt.

Claims (1)

  1. PATENT-Ansprüche:
    i. Eine aus dachförmigen Schiebern bestehende Vorrichtung, durch welche man sowohl eine gleichmäfsige Saat bei Breitsäemaschinen, als auch bei Drillsäemaschinen erzielen, d. h. den unregelmäfsigen Auslauf aus den SäeöfFnungen ausgleichen kann.
    An den Zustreichrollen g von Drillsäemaschinen die Anwendung von Spiralfedern oder deren Aequivalenten behufs Anpressung der Rollen an den Boden, sowie die Art und Weise der Anbringung der Spiralfedern i in Verbindung mit dem Widerlager h, wie oben beschrieben und auf beiliegender Zeichnung dargestellt ist.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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