DE1459005C - Oberlichtöffner - Google Patents

Oberlichtöffner

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DE1459005C
DE1459005C DE1459005C DE 1459005 C DE1459005 C DE 1459005C DE 1459005 C DE1459005 C DE 1459005C
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connecting rod
fanlight
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English (en)
Inventor
Karl-Heinz 4961 Kirchhorsten; Deutsch Friedrich 4961 Liekwegen Hautau
Original Assignee
Schaumburg-Lippische Baubeschlagfabrik W. Hautau GmbH, 4961 Kirchhorsten

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Description

Die Erfindung betrifft einen Oberlichtöffner mit am Rahmen drehbar gelagertem, mit dem Oberlichtflügel in Verbindung stehendem und zwangläufig steuerbarem Schwenkarm und einer Kurbelarm und Andrückorgan aufweisenden oberen Querwelle, die am Rahmen gelagert und über eine am Kurbelarm angelenkte und am Rahmen schiebbar geführte, von einer Griffstange betätigbaren Kurbelstange drehbar ist.
Oberlichtöffner dieser Art sind seit langem und in verschiedenen Ausführungsfonnen bekannt. So ist aus der schweizerischen Patentschrift 317 809 eine Anordnung bekannt, bei welcher der an der Querwelle angeordnete Kurbelarm von der Querwelle in das Rahmeninnere hinein vorspringt und Teil eines Winkelarmes ist, dessen anderer Arm den Schwenkarm des Oberlichtflügels darstellt. Da in aller Regel der Raum für den in das Rahmeninnere vorspringende Teil nicht vorhanden ist, ist diese Anordnung in der Praxis wenig gebräuchlich. Dies gilt um so mehr, wenn die Querwelle verdeckt angeordnet sein soll. Vielmehr springt in den meisten Fällen der Kurbelarm bei geöffnetem Oberlichtflügel von der Querwelle in den Raum vor. Ein Beispiel hierfür zeigt die schweizerische Patentschrift 216 145. Bei diesem bekannten Oberlichtöffner ist die Griffstange an ihrem oberen Ende abgewinkelt und greift mit dem abgewinkelten Teil sowohl durch den Kurbelarm der Querwelle als auch durch den Schwenkarm des Oberlichtflügels. Der Schwenkann ist zwischen zwei Backen eines Rahmeniagers geführt, während die Querwelle in einem besonderen Lager angeordnet ist.
Bei einem anderen Oberlichtöffner greift die Griffstange über eine Kurbelstange an dem Kurbelarm der Querwelle an, die ein Andrückorgan zum Andrücken des Flügels in der Schließstellung aufweist. Ein Beispiel hierfür zeigen die deutsche Patentschrift 601596 und die schweizerische Patentschrift 141 825. An der Griffstange ist weiterhin ein Ausstell- oder Schwenkarm angelenkt, der bei der Bewegung der Griffstange mit Hilfe einer entsprechenden Zwangsführung in Ausschwenkstellung bzw. Schließstellung bewegt wird.
Bei einem weiteren Ausführungsbeispiel für einen Oberlichtöffner nach der deutschen Patentschrift 675 114 greift die Griffstange über eine Kurbelstange an den Kurbelarm der Querwelle an, während der Kurbelarm gleichzeitig über einen Lenker mit dem Ausstell- oder Schwenkarm des Flügels verbunden ist, der mittels eines gesonderten Lagers am Rahmen gelagert und geführt ist. Abgesehen davon, daß bei den bekannten Lagern in der Regel die Beschlagteile offen angeordnet sind, bereitet es oft erhebliche Schwierigkeiten, die: einzelnen Teile des Oberlichtöffners beim Anschlägen in die vorgeschriebene gegenseitige Stellung zu bringen. .
Demgegenüber ist es Aufgabe der Erfindung, einen Oberlichtöffner der eingangs näher, bezeichneten Art so weiterzubilden, daß das Anschlagen der einzelnen Beschlagteile sowie die Lagerhaltung wesentlich vereinfacht werden.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß der Öffner verdeckt angeordnet ist und die Querwelle, der Schwenkarm und das am Rahmen geführte und mit der Griffstange kuppelbare Ende der Kurbelstange an einer gemeinsamen Lagerplatte gelagert sind. Durch diese Ausbildung vereinfacht sich die Anbringung des Oberlichtöffners außerordentlich, da die gegenseitige Lage der miteinander zusammenwirkenden Teile durch die gemeinsame Lagerplatte festgelegt ist. Hierdurch wird auch die Voraussetzung dafür geschaffen, daß der ganze Beschlag verdeckt angeordnet werden kann, so daß er von außen nicht sichtbar ist. Gleichzeitig wird durch diese Ausführung die Lagerhaltung wesentlich erleichtert. Die von der Griffstange ausgeübten Schubkräfte werden gleichzeitig sicher durch die Lagerplatte aufgenommen.
Vorteilhafterweise sind der Schwenkarm an der inneren und die Kurbelstange an der äußeren Seite der Lagerplatte gelagert. Dadurch ergibt sich ein sehr einfacher, gedrängter Aufbau. Eine wesentliche Erleichterung für den Einbau ergibt sich, wenn die Kupplung zwischen der Griffstange und der Kurbelstange wenigstens in Querrichtung verstellbar ausgebildet ist. Zu diesem Zweck kann die Griffstange mit der Kurbelstange durch eine in Querrichtung — vor-
zo zugsweise auch in Längsrichtung — verstellbare Backe gekuppelt sein. Dadurch wird erreicht, daß trotz der fabrikseitigen Montage der wichtigsten Funktionselemente auf einer gemeinsamen Tragplatte dem Handwerker die Möglichkeit gegeben wird, geringe Ungenauigkeiten in der Montage zwischen der Griffstange und der Kurbelstange in einfachster Weise auszugleichen.
Die Erfindung wird nachfolgend an Hand schematischer Zeichnungen an einem Ausführungsbeispiel näher erläutert. Es zeigt
Fig. 1 den Oberlichtöffner in seiner Stellung am Fenster bei geschlossenem Flügel in Vorderansicht, F i g. 2 den geschlossenen Oberlichtöffner in Seitenansicht,
F i g. 3 den Oberlichtöffner in Andrückstellung,
F i g. 4 den Oberlichtöffner in Offenstellung,
F i g. 5 den verdeckt liegenden Oberlichtöffner in Vorderansicht,
F i g. 6 einen verstellbaren Griff zur Verwendung bei dem Oberlichtöffner in Seitenansicht, und
F i g. 7 einen Oberlichtöffner zur Verwendung bei einem Stahlfenster.
Gemäß den F i g. 1 bis 4 ist auf beiden Enden einer Querwelle 1 ein Kurbelarm 2 angeordnet, der mit einem an- und abdrückbaren Haken 2 a mit Ausnehmung 2 & versehen ist. Ein Kurbelarmzapfen 2 c steht mit einer Kurbelstange 3 in gelenkiger Verbindung, die ihrerseits über einen Dorn 3<z mit einer Griffstange 6 verbunden ist.
Der Griffstange 6 ist eine verstellbare Backe 6 b mit einer tiefen Ausnehmung 6 c als Kupplungsteil zugeordnet, welche gegenüber der Griffstange 6 in Längsrichtung und auch gegenüber dem Dorn 3 α in Querrichtung verstellbar ist.
Ein Schwenkarm 4 ist mittels eines Domes 5 a an einer gemeinsamen am Rahmen A befestigten Lagerplatte 5 schwenkbar gelagert. Der Schwenkarm 4 ist an seinem unteren Ende gabelförmig gestaltet. In den gabelförmigen Abschnitt Aa greift ein an der Kurbelstange 3 befestigter und in einem Schlitz 5 b der gemeinsamen Lagerplatte 5 geführter Antriebsbolzen 3 b ein, der zum Schließen und öffnen des Flügels B nach vorherigem Totschub dient. Der Totschub hat den Zweck, zuerst beim öffnen und zuletzt beim Schließen nur mit dem Haken 2 a den Flügel an- und abdrücken zu können. Der offene Gabelabschnitt 4 a des Schwenkarmes 4 erlaubt diese für den Betrieb vorteilhafte Arbeitsweise.
Der Schwenkarm 4 faßt am oberen Ende mit einem Kopfdorn 4δ in einen Schlitz Ta eines Flügelbockes 7 ein. Der Schlitz Ta weist eine Erweiterung 76 für das Auskuppeln des Kopfdornes 45 vom Flügelbock auf.
Am Flügelbock 7 ist mittels einer Schraube 8 eine Exzenterscheibe 9 befestigt, die beim Schließen des Flügels vom Haken la erfaßt wird und als Andrückanschlag für den letzten Schließvorgang dient. Die Exzenterscheibe 9 ist deshalb exzentrisch ausgebildet, um an der der Griffseite abgewandten Seite etwaige Torsionsverluste in der Querwelle 1 ausgleichen bzw. um die Andrückkraft einregulieren zu können.
Während des Schubes erfolgt eine Führung durch den Schlitz 56, der auch den Vorgang des festen An- und Abdrückens unterstützt. Während des anfänglichen Abdrückens legt sich der Haken 2 a mit der Außenseite gegen den Flügelbock 7, wodurch sich eine große Abdrückweite ergibt.
Die Querwelle 1 ist halbrund gestaltet und braucht nur für die jeweilige Fensterbreite passend von entsprechendem Stangenmaterial abgesägt bzw. abgeschnitten zu werden, wodurch sich die Lagerhaltung erheblich vereinfacht. Die flache Seite der Querwelle weist irKgeschlossener Lage nach unten, so daß nur die Halbrundform der Welle in den Rahmen A eingelassen zu werden braucht. Die Ausnehmung 26 des Kurbelarmes 2 gestattet es, daß auch im Bereich des Kurbelarmes die Rahmenvorderkante erhalten bleibt.
Zum Öffnen des Flügels B wird der Griff 10 nach unten geschwenkt; dadurch werden die Griffstange 6 und die Kurbelstange 3 und damit der an der Kurbelstange 3 sitzende Antriebsbolzen 3 6 nach oben geschoben. Infolge des Leerhubes des Bolzens 3 b schwenkt zunächst der Kurbelarm 2 nach vorn und drückt dabei mittels des Hakens 2 a den Flügel B vom Rahmen A ab. Dann greift der bislang im Schlitz 56 leerlaufende Antriebsbolzen 36 in den offenen Gabelabschnitt 4 a des Schwenkarmes 4 ein und bewirkt nunmehr das eigentliche Öffnen des Flügels B. Wie aus den Figuren ersichtlich, steht der untere Gabelzinken des Gabelabschnitts 4 a beim anfänglichen Öffnen durch den Schwenkarm 4 derart, daß er eine Art Keilfläche bildet. Dadurch wirkt die Schubkraft anfänglich erst allmählich und wird nach und nach stärker, wodurch sich günstigere Verhältnisse ergeben.
Beim Schließen wird der Flügel B zuerst durch den Schwenkarm 4 bewegt und zuletzt beim Leerlauf des Antriebsbolzens 36 durch den Haken 2 a in den Falz gedrückt bzw. geschlossen. Da der Haken 2a dabei die Exzenterscheibe 9 umgreift und der Kurbelarm 2 in senkrechter Richtung zum Rahmen/4 schwingt, wird ein sehr fester Schluß erzielt.
Der Kurbelarm 2 ist mittels einer Klemmschraube 2d an der Querwelle 1 befestigt und kann damit verstellt werden.
Auf Grund der Tatsache, daß die Querwelle 1, der Schwenkarm 4 und der Antriebsbolzen 3 6 zusammen an der gemeinsamen Lagerplatte 5 gelagert bzw. geführt sind, kann der Oberlichtöffner leicht ohne Anschlagfehler angebracht werden. Dadurch erleichtern sich die damit verbundenen Arbeiten ganz wesentlich.
Der Oberlichtöffner kann mit seinen Teilen 2, 3, 4, 5 auch oberhalb des Flügels liegend angeordnet werden, wobei dann eine Eckumlenkung in Form einer Kette, eines Drahtseils od. dgl. zwischen der Kurbelstange und der Griffstange eingeschaltet werden muß.
Die exzentrische Scheibe 9 kann als Ausgleich auch für andere Oberlichtöffner verwendet werden.
Im Hinblick auf F i g. 5 sei noch erwähnt, daß die tief reichende Ausnehmung 6 c in der Backe 66 den Zweck hat, den Dorn 3 a auf möglichst großer Länge und dicht zu umfassen, so daß dieser gegen Verbiegung wirksam geschützt ist.

Claims (5)

Patentansprüche:
1. Oberlichtöffner mit am Rahmen drehbar gelagertem, mit dem Oberlichtflügel in Verbindung stehendem und zwangläufig steuerbarem Schwenkarm und einer Kurbelarm und Andrückorgan aufweisenden oberen Querwelle, die am Rahmen gelagert und über eine am Kurbelarm angelenkte und am Rahmen schiebbar geführte, von einer Griffstange betätigbaren Kurbelstange drehbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Öffner verdeckt angeordnet ist und die Querwelle (1), der Schwenkarm (4) und das am Rahmen geführte und mit der Griffstange (6) kuppelbare Ende der Kurbelstange (3) an einer gemeinsamen Lagerplatte (5) gelagert sind.
2. Oberlichtöffner nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Schwenkarm (4) an der inneren und die Kurbelstange (3) an der äußeren Seite der Lagerplatte (5) gelagert sind.
3. Oberlichtöffner nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Kupplung zwischen der Griffstange (6) und der Kurbelstange (3) wenigstens in Querrichtung verstellbar ausgebildet ist.
4. Oberlichtöffner nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Griffstange (6) mit der Kurbelstange (3) durch eine in Querrichtung — vorzugsweise auch in Längsrichtung — verstellbare Backe (66) gekuppelt ist.
5. Oberlichtöffner nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Lagerplatte (5) mit dem Schwenkarm (4) in einem durch den Flügel in der Schließstellung abgedeckten Schlitz des Rahmenteils angeordnet ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

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