DE145477C - - Google Patents

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DE145477C
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01BSOIL WORKING IN AGRICULTURE OR FORESTRY; PARTS, DETAILS, OR ACCESSORIES OF AGRICULTURAL MACHINES OR IMPLEMENTS, IN GENERAL
    • A01B31/00Drags

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Soil Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Soil Working Implements (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf
die besondere Ausbildung von Ackerschlichten, wie solche zum Planieren und Kultivieren von Land, zum Abtragen, Aufschütten und Bewegen von Erdmassen gebraucht werden.
Der Apparat ist einer von der Art, -die vermittels Zug- oder Pflügemaschinen oder sonstwie durch motorische Kraft angetrieben wird und zum Planieren von Feldern, zum
ίο Ausgraben von Kanälen und Abzugsgräben sowie zum Versetzen von Deichen und Ausführen von Erdarbeiten dient.
Der Apparat besteht aus "einem Balken oder Kasten, welcher eben sein kann oder mit Schneidmessern ausgerüstet ist und von einem Rahmen getragen wird, der aus zwei Teilen besteht, die rechtwinklig zueinander angeordnet sind. Rahmen und Balken sind mit Kufen an ihren äußersten Enden ausgestattet und so eingerichtet, daß sie, wenn sie in einer Richtung von einer entsprechenden Maschine gezogen werden, den Boden vor dem Balken aufwerfen. Wird der Apparat von einer zweiten Maschine in entgegengesetzter Richtung bewegt, so kippt er derart über, daß er auf dem anderen Teile des Rahmens ruht, wobei er den Boden, der vorher aufgeworfen ist, freigibt. Auf seinen Kufen kehrt er dann an den Punkt zurück, an welchem der Arbeitsvorgang von neuem beginnt. Die Stellungen des Gerätes bei der Arbeit sind ähnlich denjenigen von Kippflügen. Der ' Winkel, welchen der besagte Balken mit dem Rahmen bildet, wird so gewählt, wie er der Bodenbeschaffenheit und Bodenmenge entspricht.
Auf den Zeichnungen ist in den Fig. 1 bis 4 eine derartige Maschine des näheren dargestellt.
Fig. ι. ist eine Hinteransicht des Apparates in Arbeitsstellung,
Fig. 2 eine Vorderansicht in gleicher Stellung und
Fig. 3 eine Seitenansicht.
Fig. 4 dagegen zeigt den Apparat umgekippt, nachdem er den fortgeschafften Boden abgeladen hat.
A ist der Querbalken oder Räumer, dessen Formen natürlich entsprechend den besonderen Anforderungen des einzelnen Falles verschieden sein können. Er wird getragen von einem Rahmen, der aus zwei dreieckigen Teilen B und B1 besteht, die rechtwinklig zu einander sitzen; die beiden Teile werden durch Streben b mit einander verbunden, so daß ein fester Rahmen entsteht.
Der Balken A wird in der gehörigen Stellung gehalten durch Stangen C, die mit Muttern c an ihren mit Gewinde versehenen Enden ausgestattet sind. Am änderen Ende sind diese Stangen mit dem Teil B des Rahmens vernietet. Je nach der Beschaffenheit des Bodens kann durch Verstellen der Verschraubung der Räumbalken A in die entsprechende Stellung gebracht werden. Für gewöhnlich wird man ihn allerdings in einem rechten Winkel zum Rahmenteil B arbeiten lassen. Soll jedoch der Erdräumer bei besonders tonhaltigem Boden verwendet werden, so stellt man die Muttern auf den Stangen C so ein, daß zwischen Rahmen und Räumbalken ein etwas größerer Winkel als 90 °
entsteht. · Bei besonders sandigem Boden wird man das Umgekehrte tun.
Der Rahmenbalken kann ohne besondere Gelenke oder Scharniere am Gestell befestigt sein. Die meist nur geringen in Frage kommenden Abweichungen von der winkelrechten Stellung können .infolge der leichten Konstruktion des Rahmens einfach durch Verstellung der Muttern c erzielt werden; so
ίο sind auch auf den Zeichnungen keine besonderen Scharniere angegeben worden. Natürlich können, wenn bei besonders geartetem Boden größere Verstellungen notwendig sind, bei den dafür verwendeten Erdräumern die Balken am Rahmenteil B durch Scharniere befestigt werden. Im allgemeinen sind aber nur ganz kleine Winkeländerungen notwendig, die der Rahmen ohne weiteres ausführen kann.
Die Enden der dreieckigen Rahmenteile B und J51 sind mit Schuhen oder Kufen D und Ζ)1 versehen. Ebenso tragen die Enden des Balkens A Kufen D'2. Statt der Kufen, wie sie im Ausführungsbeispiel in den Zeichnungen dargestellt sind, können natürlich auch Räder oder sonstige Laufmittel Verwendung finden.
Die Enden der beiden Teile des Rahmens tragen Ketten E und E1, die an Metallösen e, welche am Rahmen sitzen, befestigt sind.
Diese Ketten sind mit Kupplungsringen c1 versehen, welche an den Enden der Zugseile FF1 sitzen. Durch diese Zugseile steht der Erdräumer mit zwei Zugmaschinen vorn und hinten in Verbindung. Die beiden Kupplungsringe e1 sind durch eine Kette E" mit einander verbunden.
Die Vorrichtung arbeitet auf folgende Weise:
Die Ackerschlichte, der Erdräumer, Kulturpflug oder dergl. beginnt in der in den ersten drei Figuren gezeichneten Stellung zu arbeiten. Die Maschine, welche mittels des Seiles F mit dem Erdräumer verbunden ist, zieht den letzteren vorwärts in der Richtung, welche der in Fig. 3 gezeichnete Pfeil angibt. Dabei wird der Erdboden, wie es in der Figur dargestellt ist, vor dem Balken A aufgeworfen, während der Rahmen auf der Kufe D, welche sich an seinem vorderen Ende befindet, gleitet.
Wenn der Erdräumer das Ende seines Arbeiteweges erreicht hat, so wird die erste Maschine stillgesetzt und die zweite, welche auf das Seil F1 arbeitet, in Gang gesetzt. Durch das Seil F1 wird zuerst die Kette E~ angespannt, dann richtet es vermittels der Kette E1 den Räumer auf und bringt ihn in die Stellung, wie sie Fig. 4 angibt. Die Vorrichtung ruht dann, auf den Kufen D1 und -D2 und setzt den Boden ab, der während des Arbeitsganges aufgeworfen ist. Dann wird die Erdräumvorrichtung auf den Kufen D1 und D'2 zurückgezogen und wieder in die Stellung gebracht, die für den folgenden Arbeitsgang benötigt wird. ,

Claims (3)

Patent-An Sprüche:
1. Ackerschlichte, dadurch gekennzeichnet, daß die mit Laufkufen oder dergl. versehene Räumvorrichtung (A) an einem aus zwei gleichen in einem AYinkel von 90° zu einander stehenden Teilen gebildeten, ebenfalls mit Kufen oder dergl. versehenen Rahmen sitzt, der in jeder Fahrtrichtung mit je einer Zugmaschine verbunden ist und vor- und rückwärts bewegt werden kann, wobei er sich bei der Umkehr der Fahrtrichtung um 90 ° umkehrt.
2. Ausführungsform der Ackerschlichte nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß an der Spitze jedes der beiden dreieckigen Rahmenteile je eine Kette sitzt, die mit den Zugseilen der Antriebmaschine in Verbindung steht, wobei die beiden Verbindungsstellen unter einander durch eine dritte Kette verbunden sind.
3. Ackerschlichte nach den Ansprüchen 1 und 2, bei welcher der Räumbalken entsprechend der Natur des jeweils zu bewältigenden Materiales gegenüber dem Rahmen dadurch eingestellt werden kann, daß am Rahmen Stangen (C) fest angebracht sind, die durch den Räumbalken (A) treten und an ihrem Ende mit Gewinde und entsprechenden Muttern versehen sind, durch deren Verstellung der Räumbalken in die gewünschte Lage gebracht werden kann.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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