DE145455C - - Google Patents

Info

Publication number
DE145455C
DE145455C DENDAT145455D DE145455DA DE145455C DE 145455 C DE145455 C DE 145455C DE NDAT145455 D DENDAT145455 D DE NDAT145455D DE 145455D A DE145455D A DE 145455DA DE 145455 C DE145455 C DE 145455C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
armature
lever
spring
drive device
weight
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT145455D
Other languages
English (en)
Publication of DE145455C publication Critical patent/DE145455C/de
Active legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02KDYNAMO-ELECTRIC MACHINES
    • H02K39/00Generators specially adapted for producing a desired non-sinusoidal waveform

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Ignition Installations For Internal Combustion Engines (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Für besondere Zwecke ist es hin und wieder wünschenswert, von dynamoelektrischen Maschinen periodisch wiederkehrende, starke Stromstöße zu erhalten, welche bei den normalen Geschwindigkeiten der Anker dieser Maschinen nicht erreichbar sind. Dies gilt besonders für Magnetinduktoren, die zur elektrischen Zündung sowie für telegraphische Zwecke oder dergl. benutzt werden.
ίο Es kommt hierbei darauf an, im gegebenen Zeitpunkt dem Anker eine große Geschwindigkeit zu erteilen, so daß er während eines Teiles seiner Umdrehung mit erhöhter Geschwindigkeit im magnetischen Felde gedreht wird.
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Antriebsvorrichtung für den Anker dynamoelektrischer Maschinen, welche diesem Zweck in möglichst vollkommener Weise entspricht.
Der, Erfindung gemäß wird ein mit der Ankerwelle verbundener Hebel oder dergl. von einem lose auf der Ankerwelle kreisenden Mitnehmer eine gewisse Strecke im Kreise mitgenommen und dann plötzlich freigegeben, so daß der Anker unter Feder oder Gewichtswirkung mit großer Geschwindigkeit in demselben Drehungssinne durch das Magnetfeld gezogen wird. Im Gegensatze zu bekannten Einrichtungen wird bei der vorliegenden Antriebsvorrichtung ein konzentrisch mit der Ankerwelle auf dieser sitzender Mitnehmer durch eine einen Ausschnitt besitzende Scheibe oder dergl., welche ebenfalls konzentrisch auf der Ankerwelle des Zündinduktors sitzt, eine Strecke im Kreise mitgenommen, wobei eine an dem Hebel angreifende Feder gespannt oder ein Gewicht gehoben wird. Nach Zurücklegung eines gewissen Kreisweges wird dann der Hebel und mit ihm der auf derselben Welle sitzende Anker des Magnetinduktors unter der Wirkung der gespannten Feder oder Gewichtskraft plötzlich mit großer Geschwindigkeit im Sinne der bereits eingeleiteten Drehbewegung durch das Magnetfeld gezogen. Der Mitnehmer, welcher die Spannung der Zugfeder besorgt, bildet also einen Bestandteil des Zündinduktors selbst, so daß der letztere einen vollständig vom Explosionsmotor unabhängigen Apparat darstellt, welcher von beliebiger Stelle aus beliebig angetrieben werden kann. Hierdurch wird eine erhöhte Einfachheit und Betriebssicherheit der ganzen Zündvorrichtung bedingt. Die der vorliegenden Erfindung zugrunde liegende Antriebs-Vorrichtung ist aber auch einem viel geringeren Verschleiß unterworfen als die bekannten Einrichtungen, da sämtliche Kräfte konzentrisch oder nahezu konzentrisch zur Ankerachse wirken.
Von älteren Antriebsvorrichtungen ähnlicher Art unterscheidet sich die vorliegende in ihrer Wirkung vorteilhaft dadurch, daß zufolge des plötzlichen Voraneilens des Ankers unter der Wirkung des allmählich gehobenen Gewichtes bezw. einer entsprechend gespannten Feder nur ein einziger besonderer, kräftiger Stromstoß abgegeben wird, während bei den ge-,bräuchlichen Vorrichtungen, bei welchen der Anker der dynamoelektrischen Maschine plötzlich im entgegengesetzten Drehungssinne fortgeschnellt wird, beim Zusammentreffen
der sich in entgegengesetzten Richtungen bewegenden Teile ein zweiter, verhältnismäßig kräftiger Stromstoß entstehen kann. Dieser Vorzug macht die neue Antriebsvorrichtung im Gegensatz zu den bekannten Konstruktionen zum Antrieb von Zündinduktoren mit periodisch eintretenden Zündungen besonders gut geeignet.
Auf den beiliegenden Zeichnungen ist das
ίο Prinzip der vorliegenden Erfindung zur Darstellung gebracht.
Auf der Ankerwelle 4 der magnetelektrischen Maschine ist der Hebel 5 aufgekeilt. Dieser trägt an seinem freien Ende einen Stift 2, welcher frei beweglich in einer Aussparung der Scheibe 1 angeordnet ist. Letztere dreht sich lose auf der Nabe des Hebels 5 und wird mittels Kette, Zahnrad oder dergl. gleichmäßig angetrieben. Mit dem Stift 2 ist eine Feder 3 verbunden, an deren Stelle auch ein Gewicht treten kann. Die Scheibe I wirkt als Mitnehmer für den fest mit der Ankerwelle verbundenen Hebel 5, jedoch nur für einen bestimmten Teil einer Umdrehung. Hierbei wird· gleichmäßig die am Ende des Hebels 5. wirkende Feder 3 gespannt bezw. das bezügliche Gewicht gehoben. An einem gewissen Punkte des vom Hebel 5 beschriebenen Kreises gibt die Scheibe 1 den Hebel 5 frei, welcher nun vermöge der Spannkraft der Feder 3 oder ■ der Wirkung des bezüglichen Gewichts mit erhöhter Geschwindigkeit der Scheibe 1 voran eilt und hierbei im Anker der Maschine einen besonders starken Stromstoß erzeugt. An Stelle der Scheibe 1 oder des Mitnehmerhebels 5 können andere gleichwertige Maschinenelemente treten.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch :
    Antriebsvorrichtung für dynamoelektrische Maschinen, bei welcher der Anker durch Feder- oder Gewichts wirkung periodisch mit erhöhter Geschwindigkeit im Felde bewegt wird, dadurch gekennzeichnet, daß ein mit der Ankerwelle verbundener Hebel oder dergl. von einem auf derselben Welle rotierenden, geeignet ausgebildeten Mitnehmer eine gewisse Strecke im Kreise mitgenommen und dann freigegeben wird, worauf der Hebel und damit der Anker der Maschine durch eine während dieser Strecke gespannte Feder oder ein angehobenes Gewicht piötzlieh, und zwar in demselben Drehungssinne mit großer Geschwindigkeit durch das Magnetfeld gezogen wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT145455D Active DE145455C (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE145455C true DE145455C (de)

Family

ID=412796

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT145455D Active DE145455C (de)

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE145455C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE145455C (de)
DE1922097A1 (de) Buerstenbetaetigungsvorrichtung fuer elektrische Maschinen
DE1956518A1 (de) Schubtrieb fuer Andrehmotoren von Brennkraftmaschinen
DE359599C (de) Elektrische Anlassvorrichtung fuer Verbrennungsmotoren
DE163128C (de)
DE653539C (de) Elektrischer Schwingankermotor
DE138869C (de)
DE235888C (de)
DE10314727A1 (de) Verfahren zum Erzeugen einer Vorspannung in einem von einer Brennkraftmaschine antreibbaren Umschlingungsgetriebe
DE162234C (de)
DE205627C (de)
DE390160C (de) Anlasselektromotor
DE202417C (de)
DE156719C (de)
DE389436C (de) Vorrichtung zum Anlassen und Regeln der Umdrehungsgeschwindigkeit von Motoren
DE159395C (de)
DE137366C (de)
DE973568C (de) Vorrichtung zur elektrischen Fernmessung von Wellendrehzahlen
DE169113C (de)
DE298744C (de)
DE422550C (de) Elektrische Schleppwinde
DE187001C (de)
DE671756C (de) Elektromagnetische Kupplung fuer Anlasser von Brennkraftmaschinen
DE713024C (de) Schrittmotor fuer den Antrieb von Fernmeldegeraeten, insbesondere Gespraechszeitmessern
DE390156C (de) Vereinigter Zuend- und Lichtstromerzeuger fuer Kraftfahrzeuge