DE145262C - - Google Patents
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- DE145262C DE145262C DENDAT145262D DE145262DA DE145262C DE 145262 C DE145262 C DE 145262C DE NDAT145262 D DENDAT145262 D DE NDAT145262D DE 145262D A DE145262D A DE 145262DA DE 145262 C DE145262 C DE 145262C
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B44—DECORATIVE ARTS
- B44B—MACHINES, APPARATUS OR TOOLS FOR ARTISTIC WORK, e.g. FOR SCULPTURING, GUILLOCHING, CARVING, BRANDING, INLAYING
- B44B3/00—Artists' machines or apparatus equipped with tools or work holders moving or able to be controlled substantially two-dimensionally for carving, engraving, or guilloching shallow ornamenting or markings
- B44B3/06—Accessories, e.g. tool or work holders
- B44B3/061—Tool heads
Landscapes
- Manufacture Or Reproduction Of Printing Formes (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
r 145262 KLASSE 496.
Vorliegende Erfindung betrifft einen Werkzeughalter für Graviermaschinen — wie solche
besonders zum Gravieren oder Schneiden der zur Herstellung der Ausnehmungen in den
Matrizen für Typen, Lino typen und dergl. dienenden Stempel Verwendung finden —,
bei welchem das Werkzeug in einer mit Gewinde versehenen, außen konischen Hülse gehalten wird, die zum Erfassen und Freigeben
des Werkzeuges durch Anordnung von Schlitzen in derselben federnd gemacht worden
ist und behufs Festspannens oder Freigabe des Werkzeuges in einen mit innerer konischer
Fläche versehenen Zentrierkloben hineingezogen oder aus demselben herausbewegt wird.
Die neuen Merkmale des Werkzeughalters bestehen darin, daß die genannte Hülse zwecks
genauer zentrischer Führung in einer rohrförmigen Verlängerung des Zentrierklobens
ao mit Hülfe eines frei drehbaren Rohres geführt wird, dessen eines Ende gegen eine
ringförmige Schulter im Zentrierkloben stößt und mit dem Gewindeende der Hülse in Eingriff
ist, während sein anderes Ende aus der rohrförmigen Verlängerung des Klobens
frei herausragt, so daß das Rohr zum Festspannen und Lösen des Werkzeuges gedreht
werden kann. Die oben erwähnten Schlitze in der Hülse, durch die dieselbe federnd gemacht
wird, können gemäß der Erfindung derart ausgebildet sein, daß sie bis zu keinem der beiden Enden der Hülse reichen.
In den beiliegenden Zeichnungen ist:
In den beiliegenden Zeichnungen ist:
Fig. ι ein senkrechter Längsschnitt durch den Werkzeughalter und
Fig. 2 ein Grundriß desselben.
Wie aus der Zeichnung ersichtlich, sind alle Teile des Werkzeughalters in gewissem
Sinne Drehkörper, so daß sie leicht herzustellen sind; einer gleitet über oder in dem
andern, und die Aufpaßflächen sind konische, so daß die Achsen der Teile zusammenfallen
und sie zur Aufnahme bezw. zur Ausgleichung und Abnutzung gegeneinander leicht festgezogen
und gelockert werden können. Der Block 94 ist außen konisch und weiter am unteren Ende als am oberen; er wird in dem
Loch 46 der Hülse oder des Tragstückes 45, das einen einstellbaren Teil der Graviermaschine
bildet, durch ein Paar Zungen 95 festgehalten. In den Block 94 ist ein oberer konischer Zentrierkloben 96 mit zwei konischen
Lagerflächen, die verschiedene Neigung zur Mittelachse des Klobens 96 haben, eingepaßt.
Ein unterer konischer Zentrierkloben 97 paßt über eine rohrförmige Verlängerung 98 des
oberen Klobens und in den Halter 94. Das das Werkzeug haltende Ende der dasselbe
aufnehmenden Hülse 104 ist mit Schlitzen 101
versehen, die abweichend von den Schlitzen bei den bisher für den gleichen Zweck dienenden
Hülsen an beiden Enden geschlossen sind, wobei die zwischenliegenden Rippen 102
eingedrückt sind, um das Werkzeug 70 zu fassen. Durch diese Anordnung hat die Hülse 104 ein ringförmiges Ende 103 , in
welches das Werkzeug hineinpaßt, im Gegensatze
zu den freien Enden der bisher üblichen Hülsen, die gewöhnlich aus ihrer eigentlichen
Arbeitsstellung leicht herausgedrückt wurden, wenn sie auf dem Werkzeug angezogen wurden.
Die Hülse 104 wird in das erweiterte Ende eines Rohres 105 eingeschraubt, das durch
sein oberes Ende oben in den Zentrierkloben 96 hineinpaßt und mit dem unteren Ende in die rohrförmige Verlängerung 98
tritt. Das obere Ende legt sich auch gegen eine ringförmige Schulter 106 der Bohrung
des Klobens 96. Das untere Ende des Rohres 105 ragt aus der Verlängerung 98
heraus und trägt hier ein Vierkant 107, durch welches das Rohr auf der Schulter 106 gedreht
werden kann, um die Rippen 102 des Oberteiles der Hülse 104 auf dem Werkzeug
70 zusammenzudrücken; eine Keilvorrichtung 93 verhindert dabei die Drehung der Hülse 104. Die oberen und unteren Zentrierkloben
96, 97 und alle Teile, die darin liegen oder damit verbunden sind, drehen sich zusammen
innerhalb des Werkzeughalters 94, wobei die äußeren Flächen der Kloben 96, 97 die einzigen Reibungsflächen sind, während
die innere Fläche des Halters 94 die einzige Tragefläche ist. Die Hülse 104 wird mit
solcher hohen Geschwindigkeit gedreht, daß besondere Schmiervorrichtungen notwendig
werden, deren Beschreibung hier entbehrlich ist.
Claims (2)
- Patent-Ansprüche:
I. Ein Werkzeughalter für Graviermaschinen, bei welchem das Werkzeug; in einer mit Gewinde versehenen, außen 35 konischen Hülse gehalten wird, die zum Erfassen und Freigeben des Werkzeuges durch Anordnung von Schlitzen in derselben federnd gemacht worden ist und behufs Festspannens oder Freigabe des 40 Werkzeuges in einen mit innerer konischer Fläche versehenen Zentrierkloben hineingezogen oder aus demselben herausbewegt wird, dadurch gekennzeichnet, daß die Hülse (104) behufs genauer zentrischer 45 Führung in einer rohrförmigen Verlängernng (98) des Zentrierklobens (96) mit Hülfe eines frei drehbaren Rohres (105) geführt wird, dessen eines Ende gegen eine ringförmige Schulter (106) im Zentrier- 50 kloben (96) stößt und mit dem Gewindeende der Hülse (104) in Eingriff ist, während sein anderes Ende aus der rohrförmigen Verlängerung (98) des Zentrierklobens (96) frei herausragt, um das Rohr 55 (105) zum Festspannen und Lösen des Werkzeuges in der Hülse (104) drehen zu können. - 2. Ein Werkzeughalter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Schlitze (101) in der Hülse (104) bis zu keinem der beiden Enden derselben sich erstrecken.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE145262C true DE145262C (de) |
Family
ID=412621
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT145262D Active DE145262C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE145262C (de) |
-
0
- DE DENDAT145262D patent/DE145262C/de active Active
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