DE1449980C - Papierableiter - Google Patents

Papierableiter

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DE1449980C
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DE
Germany
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plate
paper
upper housing
edge
conductor according
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Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Karl Heinrich Dipl Kfm 2940 Wilhelmshaven Rohde
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Olympia Werke AG
Original Assignee
Olympia Werke AG
Publication date

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Description

Die Erfindung bezieht sich auf einen Papierableiter für schreibende bzw. druckende, eine obere Gehäuseöffnung aufweisende Rechenmaschinen mit einer Platte, die aus einer schräg ansteigenden Gebrauchslage, in welcher sie eine sichere Schreibunterlage für das aus der Maschine austretende beschriftete Papier bildet, nach vorn in eine Ruhelage verschwenkbar ist.
Bekanntgeworden ist beispielsweise eine Platte an Schreibmaschinen, die die mit dem Schriftdruck versehenen Papierbögen beim Verlassen der Schreibwalze so ableitet, daß sie sich auf keinen Fall von neuem um die Schreibwalze herum aufrollen können. Aus diesem Grund ist die Platte in ihrer Größe veränderlich und regulierbar so an die Achse der Schreibwalze angelenkt, daß sie in bestimmten Grenzen um die Achse der Schreibwalze verschwenkt werden kann (französische Patentschrift 630 575).
Eine ähnliche Aufgabe erfüllen beispielsweise Papierhalter an Schreibmaschinen, indem sie in ihrer Gebrauchslage nicht nur das der Walze zuzuführende, sondern auch das beschriebene Papier halten, welches sie zudem so ableiten, daß es nicht ein zweites Mal von der Papierwalze erfaßt werden kann. Zugleich bieten diese Papierhalter den geschriebenen Text der schreibenden Person gut leserlich zur Kontrolle an.
Die genannten Papierhalter sind oft schmale, teleskopartige Streifen aus Blech oder Kunststoff, die nach Gebrauch in eine Ruhelage, meist parallel zum Papierwagen, beigeklappt werden.
Bekanntgeworden ist auch eine Schreibauflage für das aus einer Schreibmaschine austretende Papierblatt, welche rückwärts durch Drehzapfen von Lageransätzen zwischen Lagerteilen des Papierauflagebleches kippbar gelagert ist. Dabei besitzt der eine in einer Kerbe des Lagerteiles liegende Lagerzapfen der Schreibauflage eine Abflachung, auf welche eine federbeeinflußte Klinke so einwirkt, daß auf den Zapfen im Linkssinn ein Drehmoment ausgeübt und demzufolge die Schreibauflage mit den Rollen gegen die Schreibwalze gedrückt wird, wobei die Klinke so gestaltet ist, daß sie beim Einführen und Herausnehmen des Lagerzapfens ausweicht. Diese Schreibauflage ist zwar kippbar angeordnet, sie ist jedoch sperrig und erfüllt keinen weiteren Zweck (deutsche Patentschrift 451426).
Bekanntgeworden ist schließlich noch eine lösbar an einem Schreibmaschinenwagen zu befestigende Blattendanzeigevorrichtung, die zusätzlich mit einem üblichen Vorratsbehälter für Schreibpapier und Umschläge kombiniert ist. In der schräg ansteigenden Gebrauchslage dient die vordere Wand des Vorratsbehälters als Schreibunterlage und als Papierableiter für das aus der Maschine austretende beschriftete Papier. Der gesamte relativ schwere und sperrige Behälter kann nach vorn geklappt werden. Er deckt in dieser Ruhelage wegen seiner Größe ganz automatisch die Schreibmaschine ab und dient dabei zugleich auch als Ablagetisch (USA.-Patentschrift 2 574 575).
Der mit der Blattendanzeigevorrichtung kombinierte Vorratsbehälter belastet den Wagen der Maschine beträchtlich. Infolge dieser zusätzlichen Masse muß der Antrieb des Wagens bedeutend stärker ausgelegt werden als bei anderen Maschinen. Das Nachvornklappen der Vorrichtung ergibt sich zwangläufig man kann den Behälter nach Beendigung des Schreibens nicht einfach in seiner Arbeitslage stehenlassen, da er viel zu sperrig ist. Es wäre auch unzweckmäßig, ihn nach dem Schreiben jedesmal abzunehmen.
Demgegenüber liegt der vorliegenden Erfindung die Aufgabe zugrunde, einen Papierableiter für drukkende Rechenmaschinen, insbesondere für Rechenautomaten zur Durchführung längerer Rechnungen, zu schaffen, der nicht nur sicher verhindert, daß sich der beschriebene Kontrollstreifen erneut um die Schreibwalze wickelt, sondern der zudem eine Ablesung der Ziffernweite und eine Kontrolle bzw. Korrektur der Rechnung ermöglicht und der darüber hinaus auch noch im Ruhezustand einen sinnvollen Zweck erfüllt.
Es wurde gefunden, daß sich dieses in einfacher Weise dadurch erreichen läßt, daß die Platte innerhalb der oberen Gehäuseöffnung drehbar gelagert und zugleich so bemessen ist, daß sie genau in die obere Gehäuseöffnung hineinpaßt und diese in der Ruhelage, conplanar zur oberen Gehäusewand der Maschine, verschließt. Diese Stütze bietet das beschriftete Papier — vorzugsweise die Rechenergebnisse — der Bedienungsperson in übersichtlicher Weise dar und verhindert, daß sich eventuell erforderliche handschriftliche Eintragungen auf das noch nicht beschriftete Papier durchdrücken. Das bisher übliche Hochheben des Streifens mit der Hand kann unterbleiben. Die eintastende Hand braucht die Tastatur nicht zu verlassen. Der Rechner kann leicht den Fortgang der Rechnung beobachten. Auch nach Unterbrechung kann er sich schnell wieder mit den letzten Rechenvorgängen vertraut machen. Notwendige Handeintragungen können noch während des weiteren Ablaufs der Rechenvorgänge vorgenommen werden.
Die Anbringung des erfindungsgemäßen Papierhalters an der Maschine wird sich nach deren jeweiliger Ausbildungsform richten.
Die Platte kann beispielsweise vermittels Haltelaschen gelagert sein, die am rückwärtigen Ende der Gehäuseöffnung an einem Einsatz sitzen, der die obere Gehäusewand der Maschine bildet, wobei die hintere Kante der Gehäuseöffnung als Anschlag für die Platte in ihrer Gebrauchslage verwendet wird.
In Maschinen mit anderen Gehäuseformen kann die Platte auch vermittels Haltelaschen gelagert sein, die an einem nach unten abgewinkelten Streifen der rückwärtigen oberen Gehäusewand sitzen und die durch eine Querstrebe miteinander verbunden sind, deren obere Kante als Anschlag für die Platte in ihrer Gebrauchslage dient.
Von Vorteil ist es, wenn die untere Kante der Querstrebe eine Federkante bildet, die mit der unteren Kante der Platte zusammenwirkt und diese in ihrer Gebrauchslage gegen den jeweiligen Anschlag preßt.
Dort, wo es die Gehäuseform der Maschine zuläßt, können die Federkante sowie die aus den Laschen und der Querstrebe bestehende Halterung für die Platte auch aus einem Stück bestehen.
Die Federkante kann auch in ein schräg nach unten weisendes federndes Papierabweisblech übergehen.
Um ein relativ dichtes Abschließen der oberen Gehäuseöffnung der Maschine zu erreichen, weist der vordere Teil der Platte eine Abschrägung auf, die in der Ruhelage auf dem entsprechend geformten Teil der gegenüberliegenden Gehäusewand aufliegt.
Die Vorderkante der Platte kann auch als Handgriff ausgebildet sein.
Die Erfindung ist an Hand der nachfolgenden Beschreibung eines Ausführungsbeispiels erläutert, die sich auf die Zeichnung bezieht. Es zeigt
Fig. 1 die Anordnung des Papierhalters an einer perspektivisch dargestellten Rechenmaschine und
Fig. 2 Einzelheiten der Verbindung zwischen Papierhalter und Maschine.
Die beispielsweise dargestellte Maschine 10 ist in üblicher Weise mit einem Gehäuse 22 verkleidet. Die dargestellte Maschine 10 weist an ihrem rückwärtigen Teil eine Papiervorratsrolle 6 auf, die in einer Halterung 7 gelagert ist.
Die obere Gehäusewand wird durch einen Einsatz 12 gebildet, der eine obere Gehäuseöffnung 11 aufweist, durch die die unabhängig voneinander drehbaren und in jeder Dekade angeordneten Typenräder 9 sowie eine Abreißschiene 23 erkennbar sind.
Der erfindungsgemäße Papierableiter ist als Platte 1 ausgebildet, deren Breite mindestens der Breite des verwendeten Papiers 5 entspricht. F i g. 1 und 2 zeigen die Platte 1 in ihrer Gebrauchslage. In Fig. 2 ist die Ruhelage der Platte 1 durch eine strichpunktierte Linie angedeutet. In dieser ist die Platte nach vorn geklappt und liegt mit ihrer Abschrägung 1 α auf der entsprechend ausgebildeten abgeschrägten Gehäusewand 12 α auf. Um sie aus dieser Ruhelage in die dargestellte Gebrauchslage zu legen, ist ein Handgriff 1 b vorgesehen.
Die Linie, um die die erfindungsgemäße Platte aus ihrer Gebrauchslage in die Ruhelage und umgekehrt verschwenkbar ist, verläuft parallel zur Papierwalze 3 der Maschine. Damit die erfindungsgemäße Platte 1 sowohl ihre Funktion als Schreibunterlage als auch ihre Funktion als Abschluß für die obere Gehäuseöffnung 11 erfüllen kann, sind die Schwenkpunkte 2 oberhalb der Papierwalze 3 vorgesehen.
Im einzelnen ist, wie besonders die Fig. 2 erkennen läßt, der untere Teil 16 der Platte 1 drehbar an Haltelaschen 14 und 15 gelagert, die ihrerseits am Einsatz 12 der Maschine befestigt sein können. Zur Lagerung können in an sich bekannter Weise Zapfen oder auch eine quer durch den unteren Teil 16 der Platte hindurchgehende Welle verwendet werden.
Je nach Ausbildung der Maschine können die Haltelaschen auch an einem nach unten abgewinkel-
• ten Streifen der rückwärtigen oberen Gehäusewand angeordnet sein.
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In diesen Fällen wird der Anschlag für die Platte 1 durch die Kante 4 gebildet, die von dem nach unten abgewinkelten Streifen 17 und der rückwärtigen oberen Gehäuse wand gebildet wird.
Die Haltelaschen 14,15 für die Platte 1 können auch durch eine Querstrebe 19, wie sie die F i g. 2 erkennen läßt, miteinander verbunden sein. In diesem Fall ist dann die obere Kante dieser Querstrebe 19 der Anschlag 18 für die Platte 1.
F i g. 2 läßt erkennen, daß an der Halterung 14, 15,19 für die Platte 1 auch ein schräg nach unten weisendes federndes Papierabweisblech 20 angebracht sein kann. Dieses weist eine Federkante 21 auf, die mit der unteren Kante 16 α der Platte 1 zusammenwirkt und so diese in ihre in F i g. 2 dargestellte Gebrauchslage gegen den Anschlag 18 preßt. Die Kraft der Federkante 21 muß beim Vorklappen der Platte 1 in ihrer Ruhelage überwunden werden.
Da, wo es die Gehäuseform der Maschine zuläßt, können Papierabweisblech 20 sowie die Teile der Halterung 14,15,19 auch aus einem Stück bestehen, das dann vermittels der Querstrebe 19 an dem nach unten abgewinkelten Streifen 17 der rückwärtigen oberen Gehäusewand befestigt ist.
F i g. 2 läßt sodann im Querschnitt noch die Abreißschiene 23 sowie die Zuführung des nicht beschrifteten Papiers 8 zur Papierwalze 3 erkennen.
Der erfindungsgemäße Papierableiter kann, ohne am Kern der Erfindung etwas zu ändern, ebenfalls an dem Wagen einer druckenden bsw. schreibenden Maschine angeordnet werden.

Claims (8)

Patentansprüche:
1. Papierableiter für schreibende bzw. drukkende, eine obere Gehäuseöffnung aufweisende Rechenmaschine mit einer Platte, die aus einer schräg ansteigenden Gebrauchslage, in welcher sie eine sichere Schreibunterlage für das aus der Maschine austretende beschriftete Papier bildet, nach vorn in eine Ruhelage verschwenkbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Platte
(I) innerhalb der oberen Gehäuseöffnung (11) drehbar gelagert und zugleich so bemessen ist, daß sie genau in die obere Gehäuseöffnung (11) hineinpaßt und diese in der Ruhelage, conplanar zur oberen Gehäusewand der Maschine (10), verschließt.
2. Papierableiter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Platte (1) vermittels Haltelaschen (14,15) gelagert ist, die am rückwärtigen Ende der Gehäuseöffnung an einem Einsatz (12) sitzen, der die obere Gehäusewand der Maschine (10) bildet, und daß die hintere Kante (4) der Gehäuseöffnung als Anschlag für die Platte (1) in ihrer Gebrauchslage verwendet wird.
3. Papierableiter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Platte (1) vermittels Haltelaschen (14,15) gelagert ist, die an einem nach unten abgewinkelten Streifen (1) der rückwärtigen oberen Gehäusewand sitzen und die durch eine Querstrebe (19) miteinander verbunden sind, deren obere Kante als Anschlag (18) für die Platte (1) in ihrer Gebrauchslage dient.
4. Papierableiter nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die untere Kante der Querstrebe (19) eine Federkante (21) bildet, die mit der unteren Kante (16 d) der Platte (1) zusammenwirkt, und diese in ihrer Gebrauchslage gegen den Anschlag (18) preßt.
5. Papierableiter nach einem oder mehreren der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Federkante (21) sowie die aus den Laschen (14,15) und der Querstrebe (19) bestehende Halterung (14,15,19) für die Platte (1) aus einem Stück bestehen.
6. Papierableiter nach den Ansprüchen 4 und 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Federkante (21) in ein schräg nach unten weisendes federndes Papierabweisblech (20) übergeht.
7. Papierableiter nach einem oder mehreren der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der vordere Teil der Platte (1) eine Abschrägung aufweist, die in der die Gehäuseöffnung
(II) verschließenden Ruhelage auf dem entsprechend geformten Vorderteil (12 a) der oberen Gehäusewand aufliegt.
8. Papierableiter nach einem oder mehreren der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorderkante der Platte (1) als Handgriff (1 b) ausgebildet ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

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