DE144353C - - Google Patents

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DE144353C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B28WORKING CEMENT, CLAY, OR STONE
    • B28BSHAPING CLAY OR OTHER CERAMIC COMPOSITIONS; SHAPING SLAG; SHAPING MIXTURES CONTAINING CEMENTITIOUS MATERIAL, e.g. PLASTER
    • B28B1/00Producing shaped prefabricated articles from the material
    • B28B1/002Producing shaped prefabricated articles from the material assembled from preformed elements
    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01BCABLES; CONDUCTORS; INSULATORS; SELECTION OF MATERIALS FOR THEIR CONDUCTIVE, INSULATING OR DIELECTRIC PROPERTIES
    • H01B19/00Apparatus or processes specially adapted for manufacturing insulators or insulating bodies

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Ceramic Engineering (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Compositions Of Oxide Ceramics (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Um zwei Porzellankörper, von denen der eine den anderen umgibt, z. B. ineinandergesteckte Hülsen, miteinander zu vereinigen, wendete man bisher ein Verfahren in der Weise an, daß man beide Teile zunächst verglühte. Alsdann wurden sie möglichst genau ineinandergepaßt und mit Glasurmasse zusammen in Glattfeuer gar gebrannt. Bei einem solchen Verfahren ist es zwar möglich, beide Teile
ίο miteinander zu vereinigen; diese Vereinigung findet aber, selbst wenn beide Teile nach dem Verglühen aufeinander geschliffen werden, doch nicht an allen Punkten statt, da es unmöglich ist, die Schwindung beider Teile so gleichmäßig herzubringen, daß beim Garbrand ein vollkommenes, über die ganze Berührungsfläche sich erstreckendes Verschmelzen eintritt. Es bilden sich somit zwischen beiden Teilen Spalten oder Hohlräume.
Bei dem Verfahren nach vorliegender Erfindung soll nun dieser Mangel vollständig vermieden werden.
Das Verfahren, welches hier beispielsweise an einem auf beiliegender Zeichnung dargestellten Glockenisolator erläutert werden soll, besteht darin, daß zunächst der eine Teil b für sich allein vollständig fertig gestellt, d. h. glatt oder gar gebrannt wird. Hierdurch schwindet dieser Teil auf sein endgültiges Maß und wird, wenn er nochmals in Feuer kommt, seine Abmessungen nicht mehr ändern.
Ist dieses geschehen, so wird Teil α im verglühten Zustande auf den bereits fertiggestellten Teil b aufgepaßt und beide Teile zusammen in Garbrand getan. Während nun Teil b in seinen Abmessungen unverändert bleibt, wird Teil α beim Übergehen vom Verglühzustand in den Garzustand schwinden und sich dadurch mit großer Kraft auf Teil b gleichsam aufschrumpfen oder aufziehen. Die Folge davon ist ein inniges Berühren auf der ganzen Fläche c, und zwar ohne Hohlräume und Spalten. Soll gegebenenfalls ein weiterer Teil aufgebracht werden, so wird dieser auf die jetzt vereinigten Teile ebenso aufgezogen, wie vorher Teil α auf Teil b.
Es ist gleichgültig, welches die Zahl, die Dicke und die Form der zu vereinigenden Porzellankörper ist und ob sie sich ganz oder teilweise umgeben oder umfassen.

Claims (1)

  1. Patent-An Spruch:
    Verfahren zur Vereinigung zweier oder mehrerer, sich ganz oder teilweise umgebender Porzellankörper, dadurch gekennzeichnet, daß diese nicht gleichzeitig im Garbrande vereinigt werden, sondern nacheinander in der Weise, daß der äußere verglühte Körper auf den inneren, bereits glattgebrannten Körper im Garbrande aufgebrannt wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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