DE144261C - - Google Patents

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DE144261C
DE144261C DENDAT144261D DE144261DA DE144261C DE 144261 C DE144261 C DE 144261C DE NDAT144261 D DENDAT144261 D DE NDAT144261D DE 144261D A DE144261D A DE 144261DA DE 144261 C DE144261 C DE 144261C
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pressure
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pressure equalization
pipe
pipes
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F28HEAT EXCHANGE IN GENERAL
    • F28BSTEAM OR VAPOUR CONDENSERS
    • F28B9/00Auxiliary systems, arrangements, or devices

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Exposure And Positioning Against Photoresist Photosensitive Materials (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Bei Überhitzern, Vorwärmern, Kondensatoren und dergl. wird die zu erwärmende oder zu kühlende Dampfflüssigkeits- oder Gasmenge und dergl. durch ein Rohrsystem geleitet, welches von heißeren oder kühleren Gas- oder Flüssigkeitsmengen umspült wird. Bei dieser zwangläufigen Führung entsteht bei dem zu erwärmenden oder zu kühlenden Fluidum verschiedenen Aggregatzustandes durch die in den Rohren auftretende Reibung eine Verminderung der Durchflußgeschwindigkeit, welche bei Dämpfen, Gasen und dergl. als Druckverlust zum Ausdruck kommt. Um diesen Druckverlust auf Null oder auf ein Minimum zu reduzieren, soll folgende Vorrichtung dienen.
Nach meinem Patent 111773 der Kl. 13 d werden an den Rohrwänden anliegende entlastete Kappen zur zwangsweisen Führung
ao verwendet, die möglichst dicht an die Rohrwände anschließen. Diese Kappen bieten nun in ihrer Anwendung nach Patent 111773 nicht so viel Undichtigkeiten, daß der Druckverlust in den Überhitzervorwärmer und dergl.
-röhren aufgehoben wird. Um nun aber diesen Druckverlust aufzuheben, werden die einzelnen Kappen mit kleinen Löchern versehen (Fig. i, 2 und 3 nach A), welche so viel Dampf, Wasser, Gas und dergl. in die sich folgenden Rohre oder einzelnen Rohrgruppen aus der gemeinschaftlichen Kammer zuführen, daß dadurch der Druckverlust aufgehoben wird. Um dieses zu bewirken, ist immer nur der Zufluß einer sehr kleinen Menge Dampf, Wasser, Gas nötig. Müssen diese Regulierlöcher genau nach Erfahrungen bestimmt werden, so können z. B. die nach Fig. i, 2 und 3 mit B angedeuteten Regulierstifte mechanisch nach Bedarf eingestellt werden. Die nach C angedeuteten Sicherheitsventile aber wirken selbsttätig, indem bei auftretender Druckdifferenz zwischen Kammer und Rohr das Ventil sich so lange öffnet, bis der Druckausgleich hergestellt ist, um bei der nächsten Druckdifferenz wieder in Tätigkeit zu treten. Es kann natürlich sowohl ein Federsicherheitsventil als auch ein Ventil mit Gewichtsbelastung angewendet werden. Fig. 4, 5 und 6 zeigen das Schema eines Apparates, bei welchem eingebaute Zwischenwände die Zirkulation bewirken, auch hier wird die Druckausgleichregulierung in derselben Weise vorgenommen und ist z. B. bei D die Regulierung durch einen Hahn dargestellt. Diese Druckausgleichvorrichtungen können natürlich auch auf andere Art und Weise konstruiert werden; im folgenden sollen noch zwei Ausführungen besprochen werden. Die einzelnen, eine zusammenhängende Rohrleitung bildenden Rohre kann man, wenn sie durch Krümmer oder andere Fassonstücke miteinander verbunden sind oder wenn die Rohre endlos aneinander geschweißt sind, so durch entsprechend klein bemessene Rohrleitungen untereinander verbinden, daß dieselben immer so viel Dampf, Wasser, Gas von der Anfangsspannung den nächsten Rohren oder Rohrgruppen zuführen,
wie durch Reibung verloren geht. Ferner kann man die öffnungen, anstatt sie in den Kappen und Zwischenwänden anzuordnen, auch in der Rohrwand der Kammer so vorsehen, daß weder die Zwischenwände noch die Kappen die Öffnungen schließen, . oder die Öffnungen befinden sich in den in die Kammer hervorragenden Rohrenden. Es kann sowohl jede Kappe, Zwischenwand und
ίο dergl. eine solche Reguliervorrichtung mit oder ohne Ventil, Hahn erhalten, dieselbe kann aber auch für mehrere Rohre gruppenweise angeordnet werden, so daß nur jede dritte, vierte usw. Kappe, Zwischenwand usw.
eine Druckausgleichvorrichtung erhält.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch :
    Druckausgleichvorrichtung für Rohrverbindungen bei Überhitzern, Vorwärmern, Kondensatoren und dergl., dadurch gekennzeichnet, daß der durch die Reibung der zu erwärmenden oder zu kühlenden Flüssigkeit auftretende Druckverlust durch Zufluß neuen Dampfes, Wassers, Gases und dergl. vom Anfangsdrucke ausgeglichen wird, wobei- diese Druckausgleichvorrichtungen sowohl als Sicherheitsventile, Regelventile, Hähne und dergl. oder auch durch einfache Öffnungen gebildet werden können.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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