DE1430373C3 - Fahrbare Betonmischmaschine - Google Patents
Fahrbare BetonmischmaschineInfo
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Description
3 4
rungsform einer Betonmischmaschine nach der Er- Hch ist, so daß eine sanfte, schonende Abfederung
findung, bei entlastetem Laufrad, möglich is.t.
F i g. 2 die Stirnansicht der rechten Hälfte eines Bei dem Ausführungsbeispiel entsprechend F i g. 1
Mischergestells entsprechend einer weiteren Ausfüh- ist eine Feder 9 vorgesehen, die als Schraubendruck-
rungsform einer Betonmischmaschine nach der Er- 5 feder ausgebildet ist, die dabei durch eine an dem
■ findung, bei belastetem, in der Normallage befindli- Verbindungsgurt 2 angelenkte Führungsstange 10 ge-
chem Laufrad und führt ist. Bei dem Ausführungsbeispiel nach F i g. 1
F i g. 3 in vergrößertem Maßstab einen Schnitt ist im übrigen das Laufrad 6 in seiner entlasteten
durch F i g. 2 längs der Linie A-B. Lage mit durchgehenden Linien angedeutet, während
Tm einzelnen läßt F i g. 1 ein Mischergestell einer io die Normallage gestrichelt und die stark belastete
gemäß der Erfindung ausgebildeten Betonmischma- Lage strichpunktiert dargestellt sind,
schine erkennen, das einen Dreieckgurtverband 1,2 Bei dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 2 (rechte
aus zwei geneigten Stützen 1 und einem horizontalen Hälfte des Mischergestells) ist als Feder 11 eine dop-
Verbindungsgurt 2 aufweist. Die Stützen 1 können pelarmige Blattfeder vorgesehen, die mit ihrem in der
vorzugsweise aus einem im Querschnitt vieleckigen 15 Zeichnung rechten freien Ende an dem zugehörigen
Hohlprofil hergestellt sein und an ihren unteren En- freien Ende des Federstützarms 8 angreift und mit
den in die Enden des Verbindungsgurts 2 eingreifen, ihrem gegenüberliegenden zweiten Ende in gleicher
der vorzugsweise ein U-ProfÜ ist. Die Verbindung Weise an dem in der Zeichnung linken Federstütz-
zwischen den Stützen und dem Verbindungsgurt arm 8 angreifen würde, was mit Rücksicht auf die
kann durch Schweißen erfolgen. Die oberen Enden ao abgewandelte Ausführungsform entsprechend F i g. 1
der Stützen 1 sind mit einem mittleren Längsträger 3 hier nicht dargestellt ist.
verschweißt. Durch die Anordnung der Federn 9, 11 innerhalb
Etwa in den Schnittpunkten der Stützen 1 mit dem des Dreieckgurtverbandes 1,2 ist es erfindungsgemäß
horizontalen Verbindungsgurt 2 sind innerhalb der dann auch möglich, die gegen Verschmutzungen
äußeren Begrenzungslinie des Dreieckgurtverban- 25 empfindlichen Federn 9, 11 in einfacher Weise durch
des Ij 2 parallel zur Laufrichtung Schwenkzapfen 4 eine an den Stützen 1 leicht anschließbare Blechverangeordnet,
deren Lagerung zweckmäßig durch auf kleidung 12 abzukapseln oder zu verschalen, wobei
die Stützen 1 aufgeschweißte Scheiben 5 nach F i g. 3 naturgemäß auch die Federstützarme 8 mit erfaßt
verstärkt ist. Mittels der Schwenkzapfen 4 sind je- werden. Die Schwenkzapfen 4, die an sich schon
weils ein Laufrad 6 tragende Pendelhalbachsen 7 ge- 30 durch den Hohlraum der Hohlprofile der Stützen 1
lagert, die jenseits der Schwenkzapfen 4 in starr an- geschützt sind, erfahren dadurch eine zusätzliche Abgeschlossene
Federstützarme 8 übergehen. Die schirmung gegen von außen einwirkende Verschmut-Längsachsen
der Federstützarme 8 schließen mit den zungen. Die Verbindung zwischen der Blechverklei-Längsachsen
der zugehörigen Pendelhalbachsen 7 je- dung und den Stützen 1 ist vorzugsweise lösbar, so
weils einen stumpfen Winkel ein, so daß zwischen die 35 daß die Blechverkleidung 12 sich zu Reparatur-, Reiim
Inneren des Dreieckgurtverbandes 1,2 befindli- nigungszwecken od. dgl. leicht abnehmen und später
chen freien Enden der Federstützarme 8 und den wieder anbringen läßt.
Verbindungsgurt 2 eine die Schwenkbewegungen der Vorzugsweise können die Stützen 1 an ihren unte-Laufrädero
auffangende Feder 8,9 geschaltet wer- ren, mit den Pendelhalbachsen 7 zusammenwirkenden
kann. Vorzugsweise sind die Federstützarme 8 40 den Enden Ausschnitte aufweisen, deren obere Belänger
als die Pendelhalbachsen 7, was infolge des in- grenzungskanten Anschläge für die Federstützarme 8
nerhalb des Dreieckgurtverbandes 1,2 zur Verfügung bilden, wenn diese sich, wie in F i g. 1 angedeutet, in
stehenden freien Raumes ohne Schwierigkeiten mög- ihrer oberen Endlage befinden.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (3)
1. Fahrbare Betonmischmaschine mit einem 5 gelagerten, gummibereiften Laufräder einer erhöhten
Mischergestell, das einen aus zwei geneigten Reibungsbeanspruchung und somit einem relativ·
Stützen und einem horizontalen Verbindungsgurt starken Verschleiß unterworfen sind. Auch der
aufgebauten Dreieckgurtverband aufweist, an Federstützarm, über den die Pendelhalbachse an der
dem Laufräder um einen zur Laufrichtung paral- an dem Dreieckgurtverband abgestützten Feder anlelen
Schwenkzapfen mittels einer Pendelhalb- io greift, muß verhältnismäßig kurz ausgebildet werden,
achse gelagert sind, wobei die Pendelhalbachse so daß die Feder eine entsprechend große Baulänge
über einen starr angeschlossenen Federstützarm erfordert. Eine Verlängerung des Federstützarms,
an einer an dem Dreieckgurtverband abgestützten der bei der bekannten Betonmischmaschine im we-Feder
angreift, dadurch gekennzeich- sentlichen aufwärts ragt, würde wegen der sich dabei
net, daß die Schwenkzapfen (4) innerhalb der 15 ergebenden großen Bauhöhe eine unzweckmäßige
äußeren Begrenzungslinie des Dreieckgurtverban- Lösung darstellen, der eine praktische Bedeutung
des (1,2) etwa in den Schnittpunkten der Stützen nicht zukäme.
(1) mit dem horizontalen Verbindungsgurt (2) Aufgabe vorliegender Erfindung ist es, eine Betonangeordnet
sind, daß die Federstützarme (8) sich mischmaschine der eingangs genannten Art so auszuinnerhalb
des Dreieckgurtverbandes (1,2) 20 bilden, daß nicht nur die Laufräder einem möglichst
stumpfwinklig an die Pendelhalbachsen (7) an- geringen Reibungswiderstand bei den Schwingbeweschließen,
daß sich die Federn (9, 11) auf dem gungen ihrer Pendelhalbachsen unterliegen, sondern
Verbindungsgurt (2) abstützen und daß die alle an der Lagerung der Laufräder beteiligten und
Schwenkzapfen (4), die Federstützarme (8) sowie gegen Verschmutzung durch von der Betonmischmadie
Federn (9, 11) durch eine Blechverkleidung 25 schine herabfallenden Mörtel anfälligen Bauteile eine
(12) abgedeckt sind. Lage einnehmen, in der sie vor Verschmutzungen ge-
2. Betonmischmaschine nach Anspruch 1, da- schützt sind, ohne daß deshalb ein zusätzlicher baulidurch
gekennzeichnet, daß die Feder (11) als eine eher oder räumlicher Aufwand erforderlich wäre,
mittig am Verbindungsgurt (2) befestigte, doppel- Darüber hinaus sollen möglichst günstige Kräfteverarmige
Blattfeder ausgebildet ist, deren freie En- 30 hältnisse hinsichtlich der Abfederung der Pendelhalbden
an den freien Enden zweier Federstützarme achsen gewährleistet sein.
(8) angreifen. Die Lösung dieser Aufgabe erfolgt gemäß der Er-
3. Betonmischmaschine nach Anspruch 1,2, findung dadurch, daß die Schwenkzapfen innerhalb
bei der die Stützen ein geschlossenes Hohlprofil der äußeren Begrenzungslinien des Dreieckgurtveraufweisen,
dadurch gekennzeichnet, daß die Stüt- 35 bandes etwa in den Schnittpunkten der Stützen mit
zen an ihren unteren, den Schwenkzapfen (4) zu- dem horizontalen Verbindungsgurt angeordnet sind,
geordneten Enden Ausschnitte aufweisen, deren daß die Federstützarme sich innerhalb des Dreieckobere Begrenzungskanten Anschläge für die' gurtverbandes stumpfwinklig an die Pendelhalbachse
Federstützarme (8) sind, wenn diese sich in ihrer anschließen, daß sich die Federn auf dem Verbinoberen
Grenzlage befinden. 40 dungsgurt abstützen und daß die Schwenkzapfen, die
Federstützarme sowie die Federn durch eine Blechverkleidung abgedeckt sind.
Durch diese Lösung wird in der angestrebten Weise erreicht, daß die Laufräder bei ihren Schwin-
45 gungen um den Schwenkzapfen nur relativ kleine
Auslenkungen erfahren, weil der stumpfwinklig an die Pendelhalbachse angesetzte Federstützarm, der
überdies innerhalb des Dreieckgurtverbandes und nicht außerhalb desselben verläuft, verhältnismäßig
Die Erfindung bezieht sich auf eine fahrbare Be- 5° lang ausgebildet werden kann, ohne daß es zu nachtonmischmaschine
mit einem Mischergestell, das teiligen Folgen kommt. Die Feder kann dann bei einen aus zwei geneigten Stützen und einem horizon- gleichem Federmoment verhältnismäßig kurz gehaltalen
Verbindungsgurt aufgebauten Dreieckgurtver- ten sein. Durch ihre Anordnung innerhalb des Dreiband
aufweist, an dem Laufräder um einen zur Lauf- eckgurtverbandes sind die Schwenkzapfen zuverläsrichtung
parallelen Schwenkzapfen mittels einer 55 sig gegen Verunreinigungen von außen geschützt,
Pendelhalbachse gelagert sind, wobei die Pendelhalb- ebenso wie die Federstützarme und insbesondere die
achse über einen starr angeschlossenen Federstütz- daran angreifenden Federn. Die Blechverkleidung
arm an einer an dem Dreieckgurtverband abgestütz- stellt eine besonders preiswerte Möglichkeit dar, die
ten Feder angreift. innerhalb des Dreieckgurtverbandes zusammengefaß-
Eine derartige Betonmischmaschine ist aus der 60 ten, verschmutzungsempfindlichen Lagerteile wirkdeutschen
Patentschrift 943 457 bekannt. Die die sam zu kapseln.
Laufräder tragenden Pendelhalbachsen sind um Weitere Merkmale der Erfindung sind Gegenstand
einen außerhalb des Dreieckgurtverbandes des Mi- der Unteransprüche 2 und 3.
schergestells angeordneten Schwenkzapfen gelagert. Die Erfindung wird nachstehend an Hand von
Abgesehen davon, daß dadurch die frei liegenden 65 Ausführungsbeispielen in Verbindung mit der Zeich-Schwenkzapfen
schädlichen äußeren Einflüssen nung erläutert. In der Zeichnung zeigt
durch herabfallenden Mörtel u. dgl. und daher einem Fig. 1 eine Stirnansicht der linken Hälfte eines
durch herabfallenden Mörtel u. dgl. und daher einem Fig. 1 eine Stirnansicht der linken Hälfte eines
vorzeitigen Verschleiß ausgesetzt sind, können die Mischergestells entsprechend einer ersten Ausfüh-
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEU0009391 | 1962-11-14 |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1430373A1 DE1430373A1 (de) | 1968-11-07 |
| DE1430373B2 DE1430373B2 (de) | 1973-06-14 |
| DE1430373C3 true DE1430373C3 (de) | 1974-01-10 |
Family
ID=7566780
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19621430373 Expired DE1430373C3 (de) | 1962-11-14 | 1962-11-14 | Fahrbare Betonmischmaschine |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1430373C3 (de) |
-
1962
- 1962-11-14 DE DE19621430373 patent/DE1430373C3/de not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE1430373A1 (de) | 1968-11-07 |
| DE1430373B2 (de) | 1973-06-14 |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| C3 | Grant after two publication steps (3rd publication) |