DE1421787C - Verfahren und Vorrichtung zum Fordern einzelner Glastafeln - Google Patents
Verfahren und Vorrichtung zum Fordern einzelner GlastafelnInfo
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Description
Die Erfindung betriflt ein Verfahren und eine Vorrichtung zum Fördern einzelner Glastafeln, bei
welchem die Glastafcln wenigstens teilweise durch Gas getragen werden.
Bei bekannten Verfahren dieser Art erfolgte bisher die Förderung der Glastafeln durch mechanische, an
den Glastafeln angreifende Mittel, wie Rollenförderer od. dgl., die zumindest teilweise über die gesamte
Glasfläche geführt waren.
Nachteilig bei diesem bekannten Verfahren ist es, daß das Glas durch die mechanischen Fördermittel
unerwünschten Verformungen und Beschädigungen, wie einem Verkratzen seiner Flächen, ausgesetzt war.
Der Erfindung liegt demgemäß die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren der eingangs genannten Art
zu schaffen, mit welchem die Förderung von Glastafeln möglich ist, ohne daß hierbei die Glastafel
Beschädigungen, Verkratzungen oder Verformungen ausgesetzt ist.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die jeweilige Glastafel mechanisch im Bereich
einer sich entlang der Bewegungsbahn erstreckenden Seitenkante berührt wird und daß die
einzelne Glastafel quer zur Bewegungsrichtung von der Berührungskantc aus nach oben geneigt wird.
Mit diesem Verfahren wird erreicht, daß die Glastafeln auf ihrer gesamten Hauptflächc nur von dem
Gas während des Fördervorganges getragen werden, ohne daß eine Berührung dieser Flächen mit mechanischen
Fördermitteln ciniritt. Durch die Neigung gegen die Horizontale wird dabei die Möglichkeit gcschalfen,
die Kanten der Glastafeln, deren Verkratzung vernachlässigbar ist oder die zu einem
späteren Zeitpunkt entfernt werden können, gegen Fördermittel zu führen, die ausschließlich die Vor-Schubkraft
auf die Glastafeln ausüben. Eine Beschädigung oder Verformung der Glastafeln während
des Fördervorganges ist auf diese Weise wirksam vermieden. Die Vorteile des crfindimgsgemäßen Verfahrens
kommen besonders dann zum Ausdruck, wenn die Glastafel während der Förderung auf Verfonmingstemperatur
aufgeheizt wird, da sie im Zustand der Verformungstemperatur in erhöhtem MaCc
gegen Verformungen und Beschädigungen anderer Art empfindlich ist.
Hierbei wird in vorteilhafter Weise die Glastafel mil erhöhter Geschwindigkeit von der Mehandlungs-/one
/u einer Kühlzone transponiert, wobei die Cilastafel in der Kühlzone durch Gas getragen wird.
Nach Abschluß des Transportes der Glastafel in die Kiihl/one wird die Glastafel zweckmäßigerweise mit
einer niedrigeren Geschwindigkeit als der Transport-,"Lsc'iwindigkeit
zwischen liehandluugs/onc und
Kiihl/one weiIcr/:cfördert.
line Vorrichtung zur Durchführung des erlindunjv-feiiiafk'n
Verfahrens besteht aus einem Gastragbett, auf welchem Hache Glastafeln durch Gas
[V-trai.'.en und gefördert werden, wobei das Gastragbett
aus einem Mosaik von einander abwechselndi
η Druckkammern und Gasauslässen bestellt, wo-U.i die oberen linden ihrer Kammer in einer gemein'.amen
ei/uugendin I lache liegen. Hierbei ist in
vorteilhafter Weise das Gastragbett entlang einer zur IJcwoj'unj.'.sbahii der Glastafel parallelen Achse
,"cncij't, wobei Fördermittel an der unteren geneigten
Seile des ί iaslragbetlcs vorgesehen sind, die an einer
Kante jeder Glastafel aiigiufcn und diese längs
der HcwLgungsbahn vorwäitshewegcn. Zur Herbeiführung
einer sukzessiv gleichmäßigen Abstützung während des Fördervorganges sind die Druckkammern
zweckmäßigerweise entlang den Fördermitteln quer gestaffelt angeordnet.
Das erfindungsgemäße Verfahren wird im folgenden an Hand einer Vorrichtung zur Durchführung
des Verfahrens in der Zeichnung näher erläutert.
F i g. 1 zeigt in perspektivischer Darstellung einen Ausschnitt aus einer Vorrichtung, auf welche das
erfindungsgemäße Verfahren Anwendung findet;
Fig. 2 ist die Ansicht H-II nach Fig. 1;
Fig. 3 ist eine Draufsicht auf die Vorrichtung nach Fig. 1.
Fig. 2 ist die Ansicht H-II nach Fig. 1;
Fig. 3 ist eine Draufsicht auf die Vorrichtung nach Fig. 1.
In der in F i g. 1 dargestellten Vorrichtung werden die zu behandelnden Glastafeln 1 zunächst durch
eine schematisch angedeutete Heizeinrichtung 17 oberhalb eines Rollenförderers 20 vorgewärmt und
dann auf ein Gastragbett gefördert, an dessen Längsseite Transportrollen 37 angeordnet sind, welche an
einer Außenkante der Glastafeln 1 angreifen und diese in Richtung des Pfeils 2 weiterbefördern. Im
Verlauf der Förderrichtung kann dann eine Abkühleinrichtung 3 folgen, die beispielsweise dem Tempern
der Glastafel dient und auch von oben auf die Glastafel wirkende Zufuhröffnungen für gekühltes Gas
enthält. Hierzu können oberhalb und unterhalb Kühl- und Speicherkammcrii 83 und 84 für ein Kühlmittel
vorgesehen sein.
Im an die Förderrollen 20 anschließenden Bereich besteht das Gastragbett 30 aus einzelnen Kammern
31, die in Reihen angeordnet sind, welche schräg zur BewegungsÜahn der Glastafeln 1 verlaufen. Die
Kammern 31 sind über ein Rohrstück 32 an eine Speicherkammer 33 angeschlossen, die ihrerseits über
Gasbrenner durch Öffnungen 35 aufgeheizt wird. Zwischen den einzelnen Kammern sind Auslaßrohre
39 angeordnet, die mit einem Auslaßraum oder der Umgebungsluft in Verbindung stehen.
In entsprechender Weise ist das Gastragbett oberimd
unterseitig der Glastafel im Temperabschnilt 3 ausgebildet, mit dem Unterschied, daß die Kammern
Hl eine geringere Höhe haben und das Zufuhrrohrstiiek
82 im Querschnitt kleiner, dafür aber !anger ausgebildet ist als die Rohrstücke 32 im vorhergehenden
Abschnitt.
In dem auf die Fördcrrollen 20 folgenden Heizabschnitt
10 werden die Glastafeln 1 durch das dort aas den Kammern 31 austretende Gas auf über
5W1C erhitzt und dann mit Hilfe der Förderrollen
37 dem Temperabschnitt 3 zugeführt. Hier werden sie von oben und unten über die Kammern 81 einem
aus den Speicherkammern 84 über Kühlkammern 83 j'eleiteten Kühlgas ausgesetzt, wobei das Kühlgas
eine Temperatur von weniger als 80 ' C besitzt. Das so austretende Gas, beispielsweise also gekühlte Luft,
strömt mit 1400 bis 21 000 l/min pro VM) cm-' Fläche
der Glastafcln auf diese. Die Temperatur wird zu iiiii'cCälir KO0Ai durch Konvektion und im übrigen
durch Leitung und Strahlung abgeleitet.
Die Kammern 81 des Tempcrabsehnittes 3 sind in
Ri.'ihcn angeordnet, die einen Winkel von etwa 3 bis 15", im dargestellten Fall von K)'', mit der
Senkrechten zur Bcwej;ungsbahn der Glastafel I einschließen.
Auf diese Weise wird eine gleichmäßige Kühlung des Glases ohne plötzliche Übergänge über
die gesamte Fläche der Glastafel erziel! und die
lüldung eines irisieienden SpaiiMiingsmiislcrs in Glas
kleingehalten.
Die Glastafeln durchwandern den Temperabschnitt beispielsweise über eine Strecke von 210 cm in ungefähr
30 Sekunden.
In den ersten 15 Sekunden sinkt die Temperatur unter die Erhitzungstemperatur des Heizabschnittes
und in den folgenden 15 Sekunden auf ungefähr 315° C ab. Bei dieser Temperatur ist das Glas nicht
mehr vtrformbar, so daß es durch die an den Kanten der Glartafeln angreifenden Transportrollen 37 ausgefördeit
werden kann.
Der Druck des auf die Glastafeln 1 drückenden Gases sowohl im Heizungsabschnitt 10 als auch im
Temperabschnitt 3 soll so bemessen sein, daß die Glastafeln von den oberen Kanten der Kammern
einen Abstand von mindestens 0,025 mm, Vorzugsweise aber mehr als 0,075 mm, haben. Sonst besteht
die Gefahr, daß die Kanten der Kammern mit dem heißen Glas in Berührung kommen und dieses beschädigen
können. Andererseits darf aber der Abstand nicht so groß werden, daß er mehr als 90 0Zo
der Glasdicke beträgt, da sonst eine gleichmäßige Abstützung verformungsfrei nicht gewährleistet und
die Temperaturübertragung beeinträchtigt ist. Bei den hier zur Rede stehenden Glasdicken von 2 bis
6 mm soll der Abstand nicht größer als 2,5 mm sein.
Das Gastragbett 30 ist um die Horizontale, also in Richtung auf die Förderrollen 37, geneigt, so daß
auf dem Gaspolster die zu fördernden Glastafeln 1 gegen die Förderrollen 37 rutschen und an ihrer
Kante von diesen beaufschlagt und mitgenommen werden. Auf diese Weise wird die gesamte Fläche
der Glastafeln von mechanischen Fördermitteln freigehalten, und ein Verschrammen oder eine Beschädigung
der Glastafeln kann nicht auftreten.
Wie dargestellt, liegen die nach oben oflenen Zufuhröffnungen
der einzelnen Kammern 31 im wesentlichen in einer Ebene, und die Kammern 31 sind
längs der Fördervorrichtung 37 in schräg zur Bewegungsbahn verlaufenden gestallelten Reihen angeordnet.
Fig. 2 ist die Ansicht H-II nach Fig. 1 und zeigt
das alte Gestell der Gesamtvorrichtung, das zusätzlich noch Heizeinrichtungen 16 und 17 mit Heizstäben
18 ober- und unterhalb des Gastragbettes 30 zur Erzielung der Verformungstemperatur und deren
Aufrechterhaltung enthält. Ferner ist in F i g. 2 der Antrieb der Fördcrrollen 37 mittels eines Motors 14
über zwischengeschaltete Getricbcglieder 40 bis 47 zu erkennen.
Die an dem Gestell 12 der Gesamtv orrichtung angreifenden Stützen 9, die höhenverstellbar ausgebildet
sind, geben dein Gesamtgestdl und damit dein
Gastragbett 30 gegenüber der Horizontalen und El)CiIC Il die für die jeweiligen Glaslafeln erforderliche
Neigung.
Die Draufsicht nach E;ig. 3 läßt die Lage ver
schiedener Förderrollen 37 und ihre aufeinanderfolgende Anordnung längs des Gastragbettes 30 sowie
besonders deutlich die schräge Staffelung der einzelnen Druckkammern 31" zur Bewegungsrichtung
2 der Glastafeln erkennen. Mit 50 sind die Zufuhrleitungen von mittels Gebläsen erzeugter Luft
zu Heizeinrichtungen 7 für das Aufheizen der Luft über Verteiler 51, Brenner 34 und Zuleitungen 36
(vgl. F i g. 2) für die erhitzten Gase zum Gastragbett 30 bezeichnet.
Claims (6)
1. Verfahren zum Fördern einzelner Glastafeln, bei welchem die Glastafeln wenigstens teilweise
durch Gas getragen werden, dadurch gekennzeichnet, daß die jeweilige Glastafel mechanisch im Bereich einer sich entlang der Bewegungsbahn
erstreckenden Seitenkante berührt wird und daß die einzelne Glastafel quer zur Bewegungsrichtung
von der Berührungskante aus nach oben geneigt wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Glastafel während der Förderung
auf Verformungstempcratur aufgeheizt wird.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Glastafel mit erhöhter
Geschwindigkeit von der Behandlungszone zu einer Kühlzone transportiert wird, wobei die Glastafel
iti der Kühlzonc durch Gas getragen wird.
4. "Verfahren nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet,
daß nach Abschluß des Transportes der Glastafel in die Kühlzone die Glastafel mit
einer niedrigeren Geschwindigkeit als der Transportgeschwindigkeit zwischen Bcliandlungszone
und Kiihlzone weitergefördert wird.
5. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach einem der Ansprüche I bis 4 mit einem
Gastragbett, auf welchem flache Glastal'eln durch Gas getragen und gefördert werden, wobei das
Gastragbett aus einem Mosaik von einander abwechselnden Druckkammern und Gasauslässen
besteht, wobei die oberen Enden jeder Kammer in einer gemeinsamen erzeugenden Fläche liegen,
dadurch gekennzeichnet, (.laß das Gastragbett (30) entlang einer zur Bewegungsbahn tier Glastafel
parallelen Achse geneigt ist und daß Fördermittel (37) an der unteren geneigten Seite des
Gastragbettes vorgesehen sind, die an einer Kante jeder Glastafel angreifen und diese längs der Bewegungsbahn
vorwärts bewegen.
6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Druckkammern (31) entlang
der Fördermittel (37) quer gestaffelt angeordnet sind.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
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