DE14148C - Pneumatischer Bogenanleger für Buchdruckpressen - Google Patents
Pneumatischer Bogenanleger für BuchdruckpressenInfo
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- DE14148C DE14148C DENDAT14148D DE14148DA DE14148C DE 14148 C DE14148 C DE 14148C DE NDAT14148 D DENDAT14148 D DE NDAT14148D DE 14148D A DE14148D A DE 14148DA DE 14148 C DE14148 C DE 14148C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B65—CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
- B65H—HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
- B65H3/00—Separating articles from piles
- B65H3/08—Separating articles from piles using pneumatic force
- B65H3/0808—Suction grippers
- B65H3/0891—Generating or controlling the depression
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Sheets, Magazines, And Separation Thereof (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT
KLASSE IB: Druckerei.
Die zu bedruckenden Bogen werden, wie bisher, auf das Brett <z-0'gelegt, jedoch nicht beliebig,
sondern in ■'eine ganz bestimmte Lage, die mittelst der verschiebbaren Backen« sowie
des Gitters b eingehalten wird.
Das Ergreifen der Blätter, sowie das Befördern gegen die Messingknaggen c° geschieht in
folgender Weise:
Die zu jeder Seite der Presse symmetrisch angebrachten Luftpumpen p sind durch die
Rohre h in der aus der Zeichnung ersichtlichen Weise mit einander verbunden; an dem horizontalen
Rohre h befinden sich in geringen Abständen die Stutzen^, Fig. 2 und 4; diese legen
sich in bestimmter, durch die Stutzen i regulirbarer Entfernung über das zu ergreifende
Blatt und saugen dasselbe an, sobald der Luft-, cylinder mit den Rohren h in die Höhe gehoben
und dadurch ein Vacuum erzeugt wird. Hierbei ist zu bemerken, d-äfs die Entfernung
der Stutzen g vom Papier von der Stärke und Beschaffenheit des letzteren abhängt, wobei sich
durch Versuche herausgestellt hat, dafs der Sauger g sich nicht unmittelbar auf das Blatt
legen darf, da in diesem Falle leicht mehrere Blätter angesogen würden, indem die Luft nicht
zwischen jedes einzelne Blatt treten kann. Legt sich jedoch statt des Saugers g die in
einem gewissen Abstande angebrachte, in den Lagern α drehbare Stange k auf dasselbe und
zwar mit dem ganzen Drucke, den ihr Gewicht, sowie das Gewicht der Pumpen und Stangen
bewirkt, so werden die Kanten der Blätter an der Seite, über welcher die Sauger ihren Platz
haben, lamellenartig von einander abstehen, so dafs die Luft zwischen jedes einzelne Blatt
treten kann.
Die Folge davon wird sein, dafs nur ein
Blatt gegen die Mündungen der Sauger geprefst wird.
Sind die Bogen so klein, dafs nicht alle Sauger dieselben ergreifen können, so werden
die überflüssigen mit Gummiverschlüssen .versehen.
Das Vacuum wird in folgender Weise erzeugt:
Die Kolbenstangen der beiden Luftcylinder sind an der Console / drehbar befestigt; die Cylinder
mit den Rohren werden je nach der stärkeren oder schwächeren Lage des Papiers
weniger oder mehr herabsinken; ebenso werden der ' Hebel / und die Zugstange m eine dementsprechende
Stellung einnehmen. Sobald die Kurbel c so weit herumgekommen, dafs der Kurbelzapfen die Nase der Zugstange m ergreifen
kann, wird er diese mit in die Höhe ziehen und dadurch den Hebel f und die Pumpencylinder
mit den Rohren h ebenfalls mitnehmen. Da nun der Kolben feststeht, wird der Luftraum
in dem oberen Theil der. Cylinder, sowie in den Rohren verdünnt und das Blatt durch
den atmosphärischen Druck gegen die Mündungen der Sauger g geprefst werden. Sind
die Rohre h so hoch gekommen, dafs der Stift η an denselben die Klinke 0 auslöst, so
wird durch das Gewicht π die gebogene Fläche q, die sich auf die beweglichen Stangen r und auf
das Brett ί stützt, unter das angesaugte Blatt
legen. Fig. 1 stellt diesen Moment dar.
Sobald dann die Kurbel c die in Fig. ι gezeichnete
Stellung eingenommen hat, wird der
Kurbelzapfen die Nase der Stange m abgleiten lassen, wodurch der Hebel f sowie die Luftcylinder,
in denen der Kolben sehr leicht geht, durch ihr Gewicht so weit herabsinken, bis die
Stange k sich auf das losgelöste Blatt auf der gebogenen Fläche q legt.
Die Stange k, auf welcher sich mehrere Gummiringe befinden, ist in ihren Lagern drehbar
und hat an ihrem einen Ende ein Sperrrad, so· dafs sie bei der Bewegung nach dem Cylinder
d° zu (dem Vorwärtsgange) sich nicht dreht, beim Rückwärtsgange sich dagegen
drehen kann. Hat sich die Stange k mit ihren Gummischeiben nun auf das getrennte Blatt gelegt,
so wird bei der weiteren Drehung der Kurbel c die Stange d den Hebel t, der mit der
Kolbenstange an einem gemeinschaftlichen Zapfen festsitzt, erfassen und bis zur Vollendung
seines Hubes mitnehmen. Cylinder und Rohre h werden dabei die verschiedeneil, in der Zeichnung
punktirten Lagen einnehmen müssen.
Die Bewegung der Luftpumpen und Rohre nach dem Cylinder d° zu bewirkt den Transport
des'losgelösten Blattes in folgender Weise:
Zunächst wird bei der Bewegung nach dem Cylinder zu die gebogene Fläche g mit dem
darauf liegenden Bogen durch den Druck, den die Rohre und Pumpen darauf ausüben, in ihre
Anfangslage zurückgebracht und wieder eingeklinkt werden, wodurch auch das Blatt um diese
Strecke mitgenommen wird; alsdann, da die Stange k mit ihren Gummiringen noch immer
den Druck auf das Papier ausübt, die Gummiringe auf demselben aber einen gröfseren Reibungswiderstand
haben, als das Papier auf der glatt polirten Fläche s hat, dasselbe weiter mitgenommen
werden. Damit nun. die Stange k immer fest auf dem Papier liegen bleibt, wird
dieselbe unter der Führung w fortgeleitet, wogegen die Rollen u an den Rohren h die obere
Bahn ν verfolgen müssen. Sobald die Stange k das verstellbare Ende der Führung w erreicht
hat, wird dieselbe mittelst der Spiralfedern sρ
nach oben geschnellt, wodurch das mitgenommene Blatt frei wird und von den Greifern e°
erfafst und in bisheriger Weise mitgenommen werden kann. In der Mitte der Stange k befindet
sich noch eine Schnur mit dem Gewicht x, welche über die Rolle ro geführt ist; diese legt
sich auf den beförderten Bogen, damit derselbe nicht verschoben oder geknickt werden kann.
Die Rückwärtsbewegung der Luftpumpen und Rohre erfolgt ebenfalls durch die Stange d und
zwar so weit, bis sich die verticalen Rohre h gegen die Führungsrollen y gelegt haben, wo sie
dann herabsinken, um ein anderes Blatt an seinen Bestimmungsort zu befördern.
Die mit dem Index ° versehenen Buchstaben bezeichnen an den Pressen bereits vorhandene
Theile.
d ist eine Sicherung, die das Verdrehen der Rohre h verhüten soll, wenn die Stange k auf
das Papier fällt.
Claims (5)
1. Mechanischer Zuleger für Buch- und Steindruckschnellpressen
unter Anwendung der Luftleere, erzeugt durch zwei Luftcylinder/, welche durch die Kurbel c mittelst der Stangen
/ über den festen, nur schwingenden Kolben in der beschriebenen Weise gehoben werden.
2. Ansaugen der Blätter aus regulirbarer Entfernung der Stutzen g vom zu ergreifenden
Papier.
3. Die Sicherung gegen das Herabfallen des losgelösten Blattes durch Zwischenschnellen
der gebogenen Fläche q und Benutzung derselben zur Beförderung des Blattes nach
dem Cylinder.
4. Die Weiterbeförderung der Bogen mittelst der Stange k und der verstellbaren Führungen
w.
5. Die in der Zeichnung dargestellte Gesammtanordnung.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE14148C true DE14148C (de) |
Family
ID=291258
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT14148D Active DE14148C (de) | Pneumatischer Bogenanleger für Buchdruckpressen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE14148C (de) |
-
0
- DE DENDAT14148D patent/DE14148C/de active Active
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