DE1409754C - Schienenstrang für Gehängeförderbahnen - Google Patents

Schienenstrang für Gehängeförderbahnen

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DE1409754C
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Germany
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rail
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drive chain
guide rail
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Expired
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
David Schreyer Williamsville; Humphrey Francis Parker Buffalo; Kenneth (V.St.A.). EOIh 1-02
Original Assignee
American Charm & Cable Co., Inc., Bridgeport, Conn. (V.St.A.)
Publication date

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Description

Die Erfindung betrifft einen Schienenstrang für Gehängeförderbahnen mit einer Anzahl von mit den Enden aneinanderstoßenden und dauerhaft verbundenen Schienenabschnitten, bei dem ein jeder der Schienenabschnitte aus einem Antriebsketten-Geliäuseteil und einem Gehänge-Führungschienenteil zusammengesetzt ist und die Teile eines jeden Abschnittes zu einem Bauteil miteinander verbunden sind und ferner die Anschlußenden eines jeden Teils der einzelnen Abschnitte frei liegen und Mittel vorgesehen sind, die diese Anschlußenden mit den entsprechenden Anschlußenden benachbarter Abschnitte bleibend verbinden.
Bei einem bekannten derartigen Schienenstrang (USA.-Patentschrift 1972 931) sind die Schienenabschnitte aus einem umgekehrten U-förmigen Teil und zwei an dessen Schenkeln befestigten abgewinkelten Bauteilen zusammengesetzt, deren aus dem U-förmigen Teil herausragende Abschnitte unter Freilassung eines Längsschlitzes bogenförmig nach innen gebogen sind und zur Aufnahme der Gehängerollen dienen. Die Antriebskette für die Gehänge— förderbahn läuft hier in einem Raum, der zwischen dem U-förmigen Teil und den abgewinkelten oberen Abschnitten der in dieses U-förmige Teil eingesetzten Bauteile ausgebildet ist. Bei dieser Ausführung muß somit der obere Teil des U-förmigen Teils sowohl die Belastungen durch die Antriebskette als auch durch die Gehängerollen aufnehmen und daher aus entsprechend dickem Material hergestellt werden, was zu einem erhöhten Herstellungsaufwand führt.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Schienenstrang eingangs angegebenen Art zu schaffen, bei dem diese Nachteile vermieden sind.
Gemäß der Erfindung wird diese Aufgabe dadurch gelöst, daß der Gehänge-Führungsschienenteil eines jeden Schienenabschnittes zwei einander zugewandte [-förmige Wände aufweist, daß das Antriebsketten-Gehäuseteil eines jeden Abschnittes ein Rohrteil mit einem kastenförmigen Querschnitt darstellt, dessen Boden mit einem Längsschlitz versehen ist, so daß im Absland voneinander befindliche horizontale Antriebsketten-Schienenteile gebildet sind, und daß das Antriebsketten-Gehäuseteil zwischen den [-förmigen Wänden des Gehänge-Führungsschienenteils eingeschlossen und mit ihm so bleibend verbunden ist, daß die Antriebsketten-Schienenteile im vertikalen Abstand und parallel zu den im.horizontalen Abstand voneinander angeordneten unteren Flanschen der [-förmigen Wände ortsfest ausgerichtet sind. Derartige Schienenabschnitte weisen infolge ihres zusammengesetzten kastenförmigen Querschnittes eine relativ große Biegesteifigkeit und entsprechend hohe Belastungsfähigkeit auf, sind kompakt und teile sparend und ermöglichen den Aufbau eines preiswerten Schienenstranges mit einem relativ geringen Gewicht.
Weitere Ausgestaltungen der Erfindung gehen aus den Unteransprüchen hervor.
Die Erfindung wird anschließend an Hand zweier in den Zeichnungen dargestellter Ausführungsbeispicle näher erläutert. Es zeigt
Fig. 1 eine Seitenansicht eines Teils eines Schienenabschnittes,
Fig. 2 einen Schnitt nach der Linie TI-TI in der Fig. 1,
F i g. 3 eine Seitenansicht einer Verbindungsstelle zwischen zwei Schienenabschnitten nach Fig. 1 und F i g. 4 einen der F i g. 2 entsprechenden Schnitt einer weiteren Ausführungsform eines Schienenabschnittes.
Wie aus F i g. 1 und 2 hervorgeht, enthält jeder Schienenabschnitt des Schienenstranges ein Rohrteil 10, welches die Antriebskette aufnimmt und einen kastenförmigen Querschnitt aufweist, der an der unteren Seite einen Längsschlitz 12 hat. Das Rohrteil 10 kann eine frei laufende Antriebskette aufnehmen, welche in gewissen Abständen entlang der Kette Führungswagen (nicht gezeigt) aufweist. Die unteren Antriebsketten-Schienenteile 14 des Rohrteils 10 sind so ausgebildet, daß sie die Rollen (nicht gezeigt) der Führungswagen für die Antriebskette tragen können. Von der Antriebskette ragen Mitnehmer durch den Längsschlitz 12 nach unten, welche mit dem Gehänge in Eingriff stehen.
Um die Förderwagen oder Gehänge, welche die zu fördernden Güter aufnehmen, zu tragen, sind nach F i g. 1 bis 3 zwei [-Profile 16 vorgesehen, deren obere horizontale Flansche 19 an den Stellen 20 mit dem Rohrteil 10' verschweißt sind. Die nach innen gebogenen horizontalen Flansche 22 der [-Profile bilden Laufbahnen, auf denen die Rollen der Gehänge laufen. Die Flansche 22 sind so bemessen, daß zwischen ihnen ein genügend breiter Längsschlitz verbleibt, durch den die Tragglieder der Gehänge frei hindurchgehen können. Auf diese Weise wird ein Schienenstrang gebildet, der verhältnismäßig einfach und billig hergestellt werden kann, weniger Material benötigt als bekannte Ausführungsformen und sehr widerstandsfähig ist. Wie aus F i g. 1 und 3 hervorgeht, sind die [-Profile 16 in der Nähe der Enden 18 jedes Schienenabschnittes an der Seite ausgeschnitten, so daß die Stoßstellen der einander benachbarten Rohrteile 10 und [-Profile 16 für die Schweißung an der Stelle 23 leicht zugänglich sind.
Die F i g. 4 zeigt eine abgeänderte Ausführungsform, bei der ein einziges unten geschlitztes kastenförmiges Rohr 18' die beiden [-Profile 16 der F i g. 2 ersetzt und so geformt ist, daß es das Rohrteil 10 umschließt. Beim Zusammenbau werden die Teile vorzugsweise an den Stellen 20 miteinander verschweißt.

Claims (4)

Patentansprüche:
1. Schienenstrang für Gehängeförderbahnen mit einer Anzahl von mit den Enden aneinanderstoßenden und dauerhaft verbundenen Schienenabschnitten, bei dem ein jeder der Schienenabschnitte aus einem Antriebsketten-Gehäuseteil und einem Gehänge-Führungsschienenteil zusammengesetzt ist und die Teile eines jeden Abschnittes zu einem Bauteil miteinander verbunden sind und ferner die Anschlußenden eines jeden Teils der einzelnen Abschnitte frei liegen und Mittel vorgesehen sind, die diese Anschlußenden mit den entsprechenden Anschlußenden benachbarter Abschnitte bleibend verbinden, dadurch gekennzeichnet, daß der Gehänge-Führungsschienenteil eines jeden Schienenabschnittes zwei einander zugewandte [-förmige Wände aufweist, daß das Antriebsketten-Gehäuseteil eines jeden Abschnittes ein Rohrteil (10) mit einem kastenförmigen Querschnitt darstellt, dessen Boden mit einem Längsschlitz (12) versehen ist, so daß im Abstand
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voneinander befindliche horizontale Antriebsketten-Schienenteile (14) gebildet sind, und daß das Antriebsketten-Gehäuseteil zwischen den [-förmigen Wänden des Gehänge-Führungsschienenteils eingeschlossen und mit ihm so bleibend verbunden ist, daß die Antriebsketten-Schienenteile (14) im vertikalen Abstand und parallel zu den im horizontalen Abstand voneinander angeordneten unteren Flanschen (22/ der [-förmigen Wände ortsfest ausgerichtet sind.
2. Schienenstrang nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die einander gegenüberliegenden [-förmigen Wände des Gehänge-Führungsschienenteils eines jeden Schienenabschnittes aus zwei mit Abstand voneinander angeordneten [^Profilen (16) gebildet sind, die vertikal verlaufende Stege und obere sowie untere horizontale Flansche (19, 22) besitzen.
3. Schienenstrang nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die einander gegenüberliegenden [-förmigen Wände des Gehänge-Führungsschienenteils eines jeden Schienenabschnittes Teile eines unten geschlitzten kastenförmigen Rohres (18') sind.
4. Schienenstrang nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Enden des Gehänge-Führungsschienenteilr, "ines jeden Schienenabschnittes im oberen Bereich so ausgeschnitten sind, daß die Anschlußenden des Antriebsketten-Gehäuseteils (10) freigelegt sind.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

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