DE1409754C - Schienenstrang für Gehängeförderbahnen - Google Patents
Schienenstrang für GehängeförderbahnenInfo
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Description
Die Erfindung betrifft einen Schienenstrang für Gehängeförderbahnen
mit einer Anzahl von mit den Enden aneinanderstoßenden und dauerhaft verbundenen
Schienenabschnitten, bei dem ein jeder der Schienenabschnitte aus einem Antriebsketten-Geliäuseteil
und einem Gehänge-Führungschienenteil zusammengesetzt ist und die Teile eines jeden Abschnittes
zu einem Bauteil miteinander verbunden sind und ferner die Anschlußenden eines jeden Teils der
einzelnen Abschnitte frei liegen und Mittel vorgesehen sind, die diese Anschlußenden mit den entsprechenden
Anschlußenden benachbarter Abschnitte bleibend verbinden.
Bei einem bekannten derartigen Schienenstrang (USA.-Patentschrift 1972 931) sind die Schienenabschnitte
aus einem umgekehrten U-förmigen Teil und zwei an dessen Schenkeln befestigten abgewinkelten
Bauteilen zusammengesetzt, deren aus dem U-förmigen Teil herausragende Abschnitte unter
Freilassung eines Längsschlitzes bogenförmig nach innen gebogen sind und zur Aufnahme der Gehängerollen
dienen. Die Antriebskette für die Gehänge— förderbahn läuft hier in einem Raum, der zwischen
dem U-förmigen Teil und den abgewinkelten oberen Abschnitten der in dieses U-förmige Teil eingesetzten
Bauteile ausgebildet ist. Bei dieser Ausführung muß somit der obere Teil des U-förmigen Teils sowohl
die Belastungen durch die Antriebskette als auch durch die Gehängerollen aufnehmen und daher
aus entsprechend dickem Material hergestellt werden, was zu einem erhöhten Herstellungsaufwand führt.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Schienenstrang eingangs angegebenen Art zu schaffen,
bei dem diese Nachteile vermieden sind.
Gemäß der Erfindung wird diese Aufgabe dadurch gelöst, daß der Gehänge-Führungsschienenteil eines
jeden Schienenabschnittes zwei einander zugewandte [-förmige Wände aufweist, daß das Antriebsketten-Gehäuseteil
eines jeden Abschnittes ein Rohrteil mit einem kastenförmigen Querschnitt darstellt, dessen
Boden mit einem Längsschlitz versehen ist, so daß im Absland voneinander befindliche horizontale Antriebsketten-Schienenteile
gebildet sind, und daß das Antriebsketten-Gehäuseteil zwischen den [-förmigen Wänden des Gehänge-Führungsschienenteils eingeschlossen
und mit ihm so bleibend verbunden ist, daß die Antriebsketten-Schienenteile im vertikalen
Abstand und parallel zu den im.horizontalen Abstand voneinander angeordneten unteren Flanschen der
[-förmigen Wände ortsfest ausgerichtet sind. Derartige Schienenabschnitte weisen infolge ihres zusammengesetzten
kastenförmigen Querschnittes eine relativ große Biegesteifigkeit und entsprechend hohe
Belastungsfähigkeit auf, sind kompakt und teile sparend und ermöglichen den Aufbau eines preiswerten
Schienenstranges mit einem relativ geringen Gewicht.
Weitere Ausgestaltungen der Erfindung gehen aus den Unteransprüchen hervor.
Die Erfindung wird anschließend an Hand zweier in den Zeichnungen dargestellter Ausführungsbeispicle
näher erläutert. Es zeigt
Fig. 1 eine Seitenansicht eines Teils eines
Schienenabschnittes,
Fig. 2 einen Schnitt nach der Linie TI-TI in der Fig. 1,
F i g. 3 eine Seitenansicht einer Verbindungsstelle zwischen zwei Schienenabschnitten nach Fig. 1 und
F i g. 4 einen der F i g. 2 entsprechenden Schnitt einer weiteren Ausführungsform eines Schienenabschnittes.
Wie aus F i g. 1 und 2 hervorgeht, enthält jeder Schienenabschnitt des Schienenstranges ein Rohrteil
10, welches die Antriebskette aufnimmt und einen kastenförmigen Querschnitt aufweist, der an der
unteren Seite einen Längsschlitz 12 hat. Das Rohrteil 10 kann eine frei laufende Antriebskette aufnehmen,
welche in gewissen Abständen entlang der Kette Führungswagen (nicht gezeigt) aufweist. Die unteren
Antriebsketten-Schienenteile 14 des Rohrteils 10 sind so ausgebildet, daß sie die Rollen (nicht gezeigt)
der Führungswagen für die Antriebskette tragen können. Von der Antriebskette ragen Mitnehmer
durch den Längsschlitz 12 nach unten, welche mit dem Gehänge in Eingriff stehen.
Um die Förderwagen oder Gehänge, welche die zu fördernden Güter aufnehmen, zu tragen, sind
nach F i g. 1 bis 3 zwei [-Profile 16 vorgesehen, deren obere horizontale Flansche 19 an den Stellen 20 mit
dem Rohrteil 10' verschweißt sind. Die nach innen gebogenen horizontalen Flansche 22 der [-Profile
bilden Laufbahnen, auf denen die Rollen der Gehänge laufen. Die Flansche 22 sind so bemessen, daß
zwischen ihnen ein genügend breiter Längsschlitz verbleibt, durch den die Tragglieder der Gehänge
frei hindurchgehen können. Auf diese Weise wird ein Schienenstrang gebildet, der verhältnismäßig einfach
und billig hergestellt werden kann, weniger Material benötigt als bekannte Ausführungsformen und sehr
widerstandsfähig ist. Wie aus F i g. 1 und 3 hervorgeht, sind die [-Profile 16 in der Nähe der Enden 18
jedes Schienenabschnittes an der Seite ausgeschnitten, so daß die Stoßstellen der einander benachbarten
Rohrteile 10 und [-Profile 16 für die Schweißung an der Stelle 23 leicht zugänglich sind.
Die F i g. 4 zeigt eine abgeänderte Ausführungsform, bei der ein einziges unten geschlitztes kastenförmiges
Rohr 18' die beiden [-Profile 16 der F i g. 2 ersetzt und so geformt ist, daß es das Rohrteil 10
umschließt. Beim Zusammenbau werden die Teile vorzugsweise an den Stellen 20 miteinander verschweißt.
Claims (4)
1. Schienenstrang für Gehängeförderbahnen mit einer Anzahl von mit den Enden aneinanderstoßenden
und dauerhaft verbundenen Schienenabschnitten, bei dem ein jeder der Schienenabschnitte aus einem Antriebsketten-Gehäuseteil
und einem Gehänge-Führungsschienenteil zusammengesetzt ist und die Teile eines jeden Abschnittes zu einem Bauteil
miteinander verbunden sind und ferner die Anschlußenden eines jeden Teils der einzelnen
Abschnitte frei liegen und Mittel vorgesehen sind, die diese Anschlußenden mit den entsprechenden Anschlußenden benachbarter Abschnitte
bleibend verbinden, dadurch gekennzeichnet, daß der Gehänge-Führungsschienenteil
eines jeden Schienenabschnittes zwei einander zugewandte [-förmige Wände aufweist, daß das
Antriebsketten-Gehäuseteil eines jeden Abschnittes ein Rohrteil (10) mit einem kastenförmigen
Querschnitt darstellt, dessen Boden mit einem Längsschlitz (12) versehen ist, so daß im Abstand
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voneinander befindliche horizontale Antriebsketten-Schienenteile (14) gebildet sind, und daß
das Antriebsketten-Gehäuseteil zwischen den [-förmigen Wänden des Gehänge-Führungsschienenteils
eingeschlossen und mit ihm so bleibend verbunden ist, daß die Antriebsketten-Schienenteile
(14) im vertikalen Abstand und parallel zu den im horizontalen Abstand voneinander
angeordneten unteren Flanschen (22/ der [-förmigen Wände ortsfest ausgerichtet sind.
2. Schienenstrang nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die einander gegenüberliegenden
[-förmigen Wände des Gehänge-Führungsschienenteils eines jeden Schienenabschnittes aus
zwei mit Abstand voneinander angeordneten [^Profilen (16) gebildet sind, die vertikal verlaufende
Stege und obere sowie untere horizontale Flansche (19, 22) besitzen.
3. Schienenstrang nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die einander gegenüberliegenden
[-förmigen Wände des Gehänge-Führungsschienenteils eines jeden Schienenabschnittes
Teile eines unten geschlitzten kastenförmigen Rohres (18') sind.
4. Schienenstrang nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Enden
des Gehänge-Führungsschienenteilr, "ines jeden Schienenabschnittes im oberen Bereich so ausgeschnitten
sind, daß die Anschlußenden des Antriebsketten-Gehäuseteils (10) freigelegt sind.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
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