DE140930C - - Google Patents

Info

Publication number
DE140930C
DE140930C DENDAT140930D DE140930DA DE140930C DE 140930 C DE140930 C DE 140930C DE NDAT140930 D DENDAT140930 D DE NDAT140930D DE 140930D A DE140930D A DE 140930DA DE 140930 C DE140930 C DE 140930C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
wall
bottle
hollow glass
mouth
neck
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT140930D
Other languages
English (en)
Publication of DE140930C publication Critical patent/DE140930C/de
Active legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C03GLASS; MINERAL OR SLAG WOOL
    • C03BMANUFACTURE, SHAPING, OR SUPPLEMENTARY PROCESSES
    • C03B9/00Blowing glass; Production of hollow glass articles
    • C03B9/02Blowing glass; Production of hollow glass articles with the mouth; Auxiliary means therefor

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Containers Having Bodies Formed In One Piece (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Um bei geblasenen Hohlglaskörpern, als Flaschen usw., Wandverstärkungen an den Mündungen herzustellen, wendet man jetzt das bekannte Verfahren des Umlegens eines Glasfadens an, der bei der Weilerbehandlung des Glaskörpers durch eine Schere, Zange, Form usw. die richtige Gestalt erhält. Dieses namentlich bei Flaschen zur Herstellung des Flaschenkopfes ausschließlich angewendete Verfahren bringt aber ungleiche Spannungen in der Glasmasse hervor, wodurch ein ziemlich bedeutender Prozentsatz Bruch bei den fertigen Waren entsteht.
Die vorliegende Erfindung soll nun diesen Verlust herabmindern, und zwar dadurch, daß die Wandverstärkung unmittelbar aus der Glasmasse des Hohlglaskörpers gebildet wird, zu welchem Zwecke der Hohlkörper um so viel, als die verstärkte Stelle an der Mündung lang sein soll, länger geblasen bezw. abgesprengt wird. Diese überschüssige Länge wird dann einfach umgelegt und mit dem in unveränderter Lage gebliebenen Teil der Wandung verschmolzen.
Die Figuren der beiliegenden Zeichnung zeigen die Anwendung des Verfahrens zur Herstellung eines Flaschenkopfes.
Der Hals α der Flasche wird unterhalb des Pfeifenkopfes b (vergl. Fig. 1 und 2) ungefähr so, wie in Fig. 1 gezeichnet, ausgestaltet und bei e abgesprengt. Die dabei am Halse α vorhandene ringförmige Scheibe s (Fig. 2) wird nun in Richtung des Pfeiles umgerollt, so daß sie sich an die Außenseite des Halses (punktierte Stellung) legt und die Glasmassen sich verbinden.
Nach Fig. 3 der Zeichnung ist der Hals a der Flasche um das doppelte derjenigen Länge, welche die verstärkte Zone haben soll, länger hergestellt, so daß nach erfolgtem Absprengen bei d beim Umrollen der Überlänge 5 und s1 der Flaschenkopf a1 die dreifache Stärke der Halswandung erhält. In ähnlicher Weise kann natürlich die Stärke des Flaschenkopfes noch mehr vergrößert werden.
Es ist übrigens bei Hohlglaskörpern, deren Mündung mit einem Flantsch in der Weise versehen wird, daß der Rand der Mündung um etwa 900 nach außen umgelegt wird, vorgeschlagen worden, diesen Flantsch in der Weise zu verstärken, daß der Glaskörper, etwa wie in der Fig. 3 dargestellt, vorgeblasen wurde, worauf durch Zusammendrücken der Teile s und s1 ein doppelt starker, rechtwinklig vom Flaschenhals abstehender Flantsch erzielt wurde. Hier dagegen handelt es sich nicht um Mündungen mit abstehenden Flantschen, sondern um solche Mündungen, bei denen die Wand der Mündung selbst verdickt sein soll und die bisher (wie z. B. Flaschenköpfe) durch Auflegen eines Glasfadens hergestellt wurden.

Claims (1)

  1. Patent- Anspruch :
    Verfahren zur Herstellung der Wandverstärkung an der Mündung von geblasenen Hohlglaskörpern, dadurch gekennzeichnet, daß der Hohlglaskörper beim Blasvorgang um so viel, als die verstärkte Zone breit sein soll, langer hergestellt, und daß nach dem Absprengen die überschüssige Länge umgelegt und mit dem in unveränderter Lage gebliebenen Teil der Wandung vereinigt wird.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT140930D Active DE140930C (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE140930C true DE140930C (de)

Family

ID=408579

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT140930D Active DE140930C (de)

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE140930C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE140930C (de)
DE1479166A1 (de) Verfahren und Vorrichtung zum Herstellen von Flaschen und dergleichen Hohlkoerpern aus warmformbarem Kunststoff
DE865643C (de) Gegenstand aus Glas und Verfahren zu seiner Herstellung
DE3543523A1 (de) Verfahren zum herstellen von behaeltern durch superplastisches verformen
DE619308C (de) Verfahren und Vorrichtung zum Herstellen von Glasgefaessen aus Glasrohren
DE121304C (de)
DE124983C (de)
DE102859C (de)
DE605837C (de) Verfahren zum Umformen der Enden abgepasster Glasrohre zu Haelsen oder Spiessen
DE375239C (de) Verfahren zum Blasen doppelwandiger Glashohlkoerper
DE380693C (de) Herstellung von Bremsdreieckswellen
DE376673C (de) Verfahren zur Herstellung von Bremsdreieckswellen
DE193418C (de)
DE63540C (de) Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Hohlglaskörpern
DE374318C (de) Verfahren zur Herstellung von Essigsaeure- oder Tropfflaschen
DE139337C (de)
AT146485B (de) Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung eines wollähnlichen künstlichen Faserstoffes.
DE473879C (de) Verfahren zum Herstellen doppelwandiger Glasflaschen
DE816356C (de) Schraubkapselverschluss fuer Parfuemflaschen und Cremedosen aus Metall, insbesondereLeichtmetall
DE1755017A1 (de) Achsaufhaengung fuer Lastfahrzeuge oder Omnibusse mit starren Achsen
DE278452C (de)
DE512633C (de) Verfahren zur Herstellung von Essigsaeure- oder Tropfflaschen
DE476993C (de) Verfahren zum Herstellen von Glasroehrenzerstaeubern fuer Chloraethyl o. dgl.
DE673061C (de) Verfahren beim Einziehen und Schliessen der Enden duennwandiger Hohlkoerper mit ueberall gleicher Wandstaerke durch Schmieden
DE262891C (de)