DE1405866B - Dachträger fur Kraftfahrzeuge - Google Patents

Dachträger fur Kraftfahrzeuge

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DE1405866B
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DE
Germany
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roof
parts
roof rack
cladding
central cell
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Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
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English (en)
Inventor
BeIa 7000 Stuttgart Barenyi
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Daimler Benz AG
Original Assignee
Daimler Benz AG

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Description

Die Erfindung betrifft einen Dachträger für Kraftfahrzeuge, insbesondere Personenkraftwagen, mit einer gestaltfesten Mittelzelle und daran anschließenden Endteilen geringerer Gestaltfestigkeit, wobei im Bereich der Dachkanten der Mittelzelle diese nach außen überragende Verkleidungs- bzw. Tragwerksteile angeordnet sind.
Es ist ein Kraftfahrzeug mit einem steif ausgebildeten Dach bekannt, dessen Dachträger als unterhalb der Dachebene liegender, das Dach umfassender ringförmiger Hohlkörper ausgebildet ist, der an den Längsseitenkanten des Daches durch über die Dachebene hervorstehende Rippen verstärkt ist. Dadurch soll eine möglichst große Dachfestigkeit erzielt werden, so daß in der Dachebene auf das Fahrzeug einwirkende Unfallkräfte vom Dach aufgenommen werden, ohne eine wesentliche Deformation der Fahrgastmittelzelle hervorzurufen. Der das Dach umgebende ringförmige Hohlträger ist darüber hinaus für den Anschluß von Gepäckträgern und Stützen od. dgl. vorgesehen, so daß das Dach zur Aufnahme von größeren Gepäckstücken geeignet ist.
Bei einem weiteren Kraftfahrzeug ist es bekanntgeworden, im unteren Teil der Karosserie an das formsteif ausgebildete Rahmentragwerk der Mittelzelle deformierbare Teile vorzusehen, die nach einer Deformation leicht gegen neue Teile ausgetauscht werden können. Der Dachaufbau besteht im wesentlichen aus einem sich über die formsteifen Mittelsäulen und Dachsäulen am Fahrzeugaufbau abstützenden Ringträger, auf den die den Ringträger verdeckende Dachhaube aufgesetzt ist. Im Gegensatz zu dem vorstehend beschriebenen Fahrzeug ist der Dachträger dieses bekannten Fahrzeuges jedoch nicht zur Aufnahme größerer Unfallkräfte geeignet, die z. B. beim Überschlagen des Kraftwagens auftreten können, so daß die Unfallenergie nur unter gleichzeitiger erheblicher Deformation des genannten Dachaufbaus verzehrt wird und die Fahrzeuginsassen relativ schwere Verletzungen davontragen können.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, der eingangs gemäß genannten Gattung einen Dachträger zu schaffen, durch welchen die auf das Fahrzeug einwirkenden größeren Unfallkräfte ohne eine die Fahrzeuginsassen gefährdende Deformation des Daches aufgenommen werden können. Diese Aufgabe wird dadurch gelöst, daß die Verkleidungs- bzw. Tragwerksteile der Dachträger leichter deformierbar sind als die Dachträger bzw. die Mittelzelle. Die Stoßenergie wird daher im Gegensatz zu den bekannten Dachausbildungen durch die ίο Deformationsglieder wesentlich vermindert, bevor sie in die starre Fahrgastmittelzelle eingeleitet wird. Das erfindungsgemäße Dach läßt sich auch bei Fahrzeugen anwenden, die keine vorteilhaft gestaltete Mittelzelle aufweisen. Auch dort wird das erfindungsgemäße Dach zur Sicherheit der Fahrzeuginsassen bei Unfällen beitragen. Durch die Erfindung lassen sich daher in einfacher Weise auch weniger steif ausausgebildete Fahrzeugaufbauten vorteilhaft derart ausgestalten, daß ein wesentlicher Teil der Stoßenergie bereits von den Verldeidungsteilen bzw. Tragwerksteilen der Dachträger aufgenommen wird und der Dachrahmen selbst lediglich den verminderten Unfallkräften einen Widerstand entgegensetzen muß, um die Fahrzeuginsassen vor Verletzungen zu schützen. Die vorteilhafte Ausbildung des Daches kommt jedoch besonders bei Kraftfahrzeugen zur Geltung, die bereits als sogenannte Sicherheitsfahrzeuge ausgebildet sind und deren Endteile in bezug zur Mittelzelle eine geringere Gestaltfestigkeit aufweisen.
Um Unfallschäden möglichst klein zu halten ist es vorteilhaft, wenn die deformierbaren Verkleidungs- und/oder Tragwerksteile zwei hintereinanderliegende Zonen verschiedener Festigkeit aufweisen. Dabei ist es günstig, wenn die äußere Zone der Verkleidungsteile elastisch deformierbar ist, da bei kleinen Unfallstößen dann noch keine Deformation der Verkleidungs- bzw. Tragwerksteile der Dachträger auftritt.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung schematisch dargestellt. Die Schraffuren dienen dabei nur zur besseren Kennzeichnung. Sie stellen keine Schnittflächen dar. Es zeigt Fig. 1 einen Personenkraftwagen mit Verkleidungs- bzw. Tragwerksteilen im Querschnitt,
F i g. 2 einen Schnitt längs der Linie II-II in F i g. 1 und
F i g. 3 einen Schnitt längs der Linie III-III in Fig. 2.
Der in den F i g. 1 bis 3 dargestellten Personenkraftwagen weist eine sehr starre Mittelzelle 1 auf, an welche sich Endteile 2 geringerer Festigkeit anschließen. Der Unterteil des Kraftwagens ist weiterhin vorne und hinten mit deformierbaren Verkleidungsteilen 3 und 4 und seitlich mit deformierbaren Verkleidungsteilen 5 und 6 versehen. An den Ecken des Unterteiles befinden sich außerdem Verkleidungsteile 7, welche sowohl nach vorne als auch nach der Seite hin als Stoßschutz dienen können. Außer dem Unterteil ist auch der Dachrand der Mittelzelle 1 durch deformierbare Tragwerks- und Verkleidungsteile 8 und 9 geschützt, welche die Begrenzungsflächen 10 des Oberteils der Mittelzelle 1 des Kraftfahrzeuges nach außen überragen. Sein Oberteil ist durch die Verkleidungs- und Tragwerksteile 8 und 9 längs seines gesamten Umfanges umgeben und daher gegen schwerwiegende Schäden bei Unfällen wirksam geschützt. Dieser
I 405 866
Schutz wird noch dadurch erhöht, daß die Verkleidungs- bzw. Tragwerksteile 8 und 9 zwei Zonen mit verschiedener Festigkeit aufweisen. Bei dem dargestellten Kraftfahrzeug bestehen die äußeren Zonen 9 jeweils aus Gummi oder elastischem Kunststoff, so daß bei nur leichten Zusammenstößen Beschädigungen des Kraftwagens völlig vermieden werden. Die dahinter angeordneten Zonen 8 bestehen dagegen vorzugsweise aus Blech, von welchen z. B. die Teile 8 den Dachrahmen der Mittelzelle 1 bilden und daher dem Tragwerk des Kraftfahrzeuges angehören.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

Claims (3)

Patentansprüche:
1. Dachträger für Kraftfahrzeuge, insbesondere Personenkraftwagen mit einer gestaltfesten Mittelzelle und daran anschließenden Endteilen geringerer Gestaltfestigkeit, wobei im Bereich der Dachkanten der Mittelzelle diese nach außen überragende Verkleidungs- bzw. Tragwerksteile angeordnet sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Verkleidungs- bzw. Tragwerksteile (8, 9) der Dachträger leichter deformierbar sind als die Dachträger bzw. die Mittelzelle (1).
2. Dachträger für Kraftfahrzeuge nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die deformierbaren Verkleidungs- und/oder Tragwerksteile zwei hintereinanderliegende Zonen verschiedener Festigkeit aufweisen.
3. Dachträger für Kraftfahrzeuge nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die äußere Zone der Verkleidungsteile elastisch deformierbar ist.

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