DE1403344C - Auslösender Vorderbacken für Skibindungen - Google Patents

Auslösender Vorderbacken für Skibindungen

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DE1403344C
DE1403344C DE1403344C DE 1403344 C DE1403344 C DE 1403344C DE 1403344 C DE1403344 C DE 1403344C
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Der Anmelder Ist
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nut einrastet. Außerdem muß bei dem beschriebenen bekannten Vorderbacken ein am Stiefel anzubringender Metallbcschlag mit einer Ausnehmung des Schwenkglicdcs in Eingriff gebracht werden, wenn der Skiläufer in die Bindung einsteigt, wodurch das
gg
dadurch gelöst, daß in an sich bekannter Weise an den beiden Seiten des der Sticfclspitze zugekehrten' Endes des Vorderbackens federbelastet Führung;;-
Ein derartiger Vorderbacken ist Gegenstand des 10 Nut im Lagerbolzen getreten ist.
älteren deutschen Patents I 201 737. Bei der gegen- Die Funktionsweise dieses bekannten Vordcrbakühcr der vorliegenden Erfindung prioritätsältcren kens entspricht also genau der Funktionsweise der französischen Patentanmeldung, die zur Erteilung des underen, seit langem bekannten Vorderbacken mit französischen Patents. M88l)22 führte und deren üblicher Rastcinrichlung zwischen Schwenkglicd und Priorität für das genannte deutsche Patent 1201737 15 Grundplatte. Dies bedeutet, daß das Schwenkglied in Anspruch genommen ist, handelt es sich aber um nach der Freigabe des Stiefels bei einem Sturz" des einen Vorderbacken, bei dem das Einsteigen in die Skiläufers von diesem in seine Normalslellunü; zu-Bindung schwierig ist, weil die Zähne eines Schuh- rückgedreht werden muß, in welcher das Rastbeschlages in Eingriff mit entsprechenden Nuten des element in die Rastmulde bzw. in dieV-förmigc Rast-Backens gebracht werden müssen.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, den Vorderbacken nach dem älteren Recht so auszubilden, daß ein einfaches Einsteigen in die Bindung ermöglicht wird.
Diese Aufgabe wird bei dem beschriebenen Vor- 25 Anlegen der Bindung erheblich erschwert wird
derbacken nach dem älteren Patent erfindungsgemäß Der Vorderbacken nach dem älteren Patent ist also
gegenüber den beiden bekannten Vorderbacken vorteilhaft, weil die Schraubenfeder durch die Unterbringung in der Längsausnehmung gegen äußere
arme für die Stiefelspiizc vorgesehen sind, die um 30 mechanische Beanspruchungen geschützt ist und weil
lotrechte, am Vorderbacken angeordnete Bolzen nach einem Sturz eine Rückführung des Vordcrbak-
schwenkbar sind und die sich in ihrer Normallage kens in die Mittelstellung bewirkt wird, weil die nach
gegen auf die Sliefelbreite einstellbare Anschläge ab- der Freigabe des Stiefels sich wieder entspannende
stützen. Schraubenfeder, die sich gegen eine ebene Wider-
Durch die auf die Stiefelbreite des Benutzers ein- 35 lagerfläche am Lagerbolzen abstützt, bestrebt ist, sich
stellbaren Führungsarmc wird der Stiefel ohne wei- wieder voll gegen die ebene Widcrlagerflächc ab-
teres beim Einsteigen in die Bindung zentriert, so daß zustutzen. Durch die erfindungsgcmäße weitere Aus-
die bei dem Gegenstand des älteren Rechtes vornan- gestaltung des Vorderbackens nach dem älteren Pa-
denen Schwierigkeiten vermieden sind. tent wird aber durch die auf die Breite des Stiefels
Bekannt ist ein auslösender Vorderbacken für Ski- 40 des Benutzers einstellbaren Führungsarme zum Zen-
bindungen, der um einen zum Ski lotrechten Lager- tricrcn der Sohle gegenüber dem Vorderbacken im
bolzen schwenkbar ist und durch eine Schraubenzug- Zusammenwirken mit der geschilderten Ausbildung
feder, die einerseits am Ski und andererseits an dem der Federwiderlagcrfläche eine besonders einfache
der Skispitzc zugekehrten Ende des Vorderbackens Einführung des Stiefels des Skiläufers in die Bindung
befestigt isl, in seiner Normallagc gehalten und nach 43 möglich, weil der Vorderteil des Stiefels in die not-
cinem seitlichen Ausschwenken in diese zurück- wendige Stellung zum Vorderbacken geführt wird,
geführt wird, wobei an den beiden Seiten des der Die Erfindung ist in der nachstehenden Bcschrei-
Stiefclspitze zugekehrten Endes dieses Vordcrbackens bung an Hand der Zeichnung näher erläutert, in wcl-
federbclaslcte Führungsarme für dieSliefelspitze vor- eher ein Ausführungsbeispiel dargestellt ist. In der
gesehen sind, die um lotrechte, am Vorderbacken an- 50 Zeichnung zeigt
geordnete Bolzen schwenkbar sind und die sich in Fi g. 1 die Draufsicht auf einen erfindungsgemäßen ihrer Normallage gegen auf die Stiefelbreite einstellbare Anschlüge abstützen.
Dieser bekannte Vorderbacken weist jedoch den Nachteil auf, daß die freiliegende Schraubcnzugfeder vor äußeren mechanischen Beanspruchungen nicht geschützt ist und deshalb bei der üblichen Benutzung einer Skibindung schon nach kurzer Zeil zerstört werden kann. Die freiliegende Feder ist weiterhin nicht gegen Korrosion geschützt. Sie läßt sich zudem nicht in ihrer Vorspannung ändern. .
Es ist weiter ein um einen zum Ski lotrechten Lagcrbolzen schwenkbarer Vorderbacken bekannt, der in einer l.iingsuusnchmiing eine Sch rau bend ruck feder
Vorderbacken,
Fig. 2 einen senkrechten Längsschnitt nach der Linie H-II der Fig. I,
Fig. 3 die Draufsicht auf den Haupltcil des Vorderbackens ohne Lagerbolzen und Stützgliedcr,
Fig.4 die Untcransicht auf die Bodenplatte des Vorderbackens,
Fig. 5 eine Ansicht in Richtung A auf ein Stützglied des Backens und
Fig. 6 die Ansicht eines Führungsarmes, teilweise im Schnitt.
In der Zeichnung ist mit I eine auf dem Ski zu befestigende Grundplatte bezeichnet, die einen fest-
aufwcisl, die sich einerseits am Backen und anderer- 65 siehenden lotrechten Lagerbolzen 2 trägt. Dieser seits unter Zwischenschaltung eines Rastbolzens mit Lagerbolzen übergreift mit seinem Kopf 3 einen Vorhalbkugclförmiger Raslfläche gegen eine in dem Lagerbolzen vorgesehene, axial verlaufende Nut mit
g g p
derbacken 4, der um den Lagerbolzen schwenkbar gelagert ist. Die Bodenplatte 7 ist mit dem Backen 4
durch Schrauben 6 od. dgl. fest verbunden, {-"einer ist im Backen 4, und zwar zwischen dessen Stützseitc 8 und dem Lagerbolzcn 2, eine Schraubendruckfcder 9 angeordnet, die sich einerseits am Backen und andererseits am Lagerbolzen abstützt. Der Lagerbolzen 2 ist an seiner der Schraubenfeder 9 zugekehrten Seite so abgeflacht, daß eine ebene Stützfläche 10 für die Feder 9 gebildet ist. Auf Grund dieser Anordnung wird der Vorderbacken 4 in der gezeigten Mittelstellung gehalten und nach der Freigabe des Fußes bei einem Sturz in diese Mittelstellung zurückgeführt.
Im Backen 4 ist auf seiner Stützseite eine Stellschraube Il angeordnet, die sich zweckmäßig unter Zwischenschaltung einer Scheibe 12 an der Sch raubenfeder 9 abstützt und zur Einstellung der Fcdcrspannung dient. An der als senkrechte ebene Fläche ausgebildeten Stützseitc 8 des Backens sind ferner zwei Stützglicder 13 vorgesehen, die sich, wie aus Fig. 1 und 2 hervorgeht, an der Backenfläche8 abstützen und die mit je einer Stellschraube 14 in der Höhe verstellbar sind. Diese Slützglieder 13 weisen je eine senkrechte Rippe 15 sowie einen Sohlenniederhalter 16 auf. Die beiden Sohlenniederhalter übergreifen die Sohlenvorderkantc, während die Rippen 15 in entsprechende Kerben der mit strichpunktierten Linien bei 17 angedeuteten Sohlenkante eingreifen.
Bei dem gezeigten Ausführungsbeispicl sind die die Slützglieder 13 tragenden Stellschrauben 14 in der Bodenplatte 7 gelagert, die über die Stützfläche 8 des Backens 4 entsprechend vorsteht. Dabei sind die Stellschrauben 14 in dem Backenteil 7 drehbar, jedoch nicht axial verschiebbar gelagert.
Ferner sind an beiden Seiten des Vorderbackens federnde Führungsarme 18 vorgesehen, die beim Anlegen der Bindung, d. h. beim Einschieben der Schuhsohle in Richtung A, das Zentrieren derselben gegenüber dem Vorderbacken erleichtern. Diese Führungsarme sind nach Fig. 1 so angeordnet, daß die Schuhsohle beim Einschieben so geführt wird, daß die beiden Rippen 15 in die in der Schuhsohle vorgesehenen Kerben gelangen. Bei dem gezeigten Ausführungsbeispiel sind die Fülmmgsarnic 18 auf lotrechten Bolzen 19 schwenkbar gelagert und werden mit auf diesen Bolzen angeordneten Torsionsschraubenfedern 20 nach innen, d. h. in Pfeilrichlung B, gedrückt. Dabei sind am Backen 4 versch raubbare Anschläge, d.h. kleine Schraubstifte 21 vorgesehen und an den Führungsarmen 18 entsprechende Anschlagflächen 22. Mit diesen versch raubbaren Anschlägen 21 und den Anschlagflächen 22 können die Führungsarmc 18 in ihrer Normallage gemäß Fig. 1 der betreffenden Sohlengröße angepaßt werden. Diese Führungsarme sind gegen die verhältnismäßig geringe Krafl der Torsionsfeder 20 nach außen um die Bolzen 19 schwenkbar, so daß sie die Freigabe des Fußes beim Auslösen der Sicherheitsbindung nicht behindern.
Der Ski-Schuh wird mit nicht dargestellten, am Absatz angreifenden Zug- oder Druckmitteln mit der Sohlenvorderkantc gegen den Vorderbacken 4 gepreßt, beispielsweise mit Hilfe eines Kabelzuges, der mit einem Strammer gespannt wird.

Claims (1)

  1. Patentanspruch:
    Auslösender Vordetbacken für Skibindungen, der auf einem skifesten lotrechten Lagerbolzcn ■'.' schwenkbar gelagert ist und in einer Längsausnehmung des Backens eine Schraubenfeder aufweist, die sich zum Halten des Backens in der Mittelstellung einerseits am Backen und andererseits gegen den Lagerbolzen abstützt, wobei die Federwiderlagerfläclie am Lagerbolzen als ebene Stützfläche ausgebildet ist, dadurch gekennzeichnet, daß in an sich bekannter Weise an den beiden Seiten des der Sticfelspitze zugekehrten Endes des Vorderbackens (4) federbelastete Führungsarmc (18) für die Sticfelspitze vorgesehen sind, die um lotrechte, am Vorderbacken angeordnete Bolzen (19) schwenkbar sind und die sich in ihrer Normallage gegen auf dieStiefclbreitc einstellbare Anschläge (21) abstützen.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

Family

ID=

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2209055A1 (de) 1972-02-25 1973-08-30 Hannes Marker Vorderbacken fuer sicherheits-skibindungen

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2209055A1 (de) 1972-02-25 1973-08-30 Hannes Marker Vorderbacken fuer sicherheits-skibindungen

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