DE1401012U - - Google Patents

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DE1401012U
DE1401012U DENDAT1401012D DE1401012DU DE1401012U DE 1401012 U DE1401012 U DE 1401012U DE NDAT1401012 D DENDAT1401012 D DE NDAT1401012D DE 1401012D U DE1401012D U DE 1401012DU DE 1401012 U DE1401012 U DE 1401012U
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  • Beschreibung zum Antrag des Werner Pausch, Gotha, Seebachstraße 1 "Kohlepapiersatz für Endlosvordrucke" Endlosvordrucke sind Bahnen zusammenhängender Formulare. Unter "endlos" versteht man auf diesem Gebiet beliebig lange Papier-oder Kartonbahnen. Sie werden verwendet von Betrieben, die regelmäßig eine größere Anzahl irgendwelcher gleichartiger Vordrucke, bei denen der Text ganz oder teilweise auf einen oder mehrere Durchsohläge durchgeschrieben werden soll, zu beschriften haben (z. B. Rechnungen). Z. B. sind bei Rechnungsvordrucken mit beispielsweise 3 Durchschlagen eine endlose Bahn Rechnungen und je eine endlose Bahn der drei Durchschlägt erforderlich. Diese endlosen Bahnen können sowohl-jede für sich-auf Rollen aufgewickelt wie auch zickzackförmig ineinandergefalzt verwendet werden.
    Bekannt ist bisher die Verarbeitung von Endlosvordrucken
    1) auf SD 6.
    1) auf Spezial-Endlos-Schrelbmasohinen. In diesen Spezial-
    maschinen befindet sich Kohlepapier in Rollen oder Bindern,
    das sich zwischen die in der Maschine zusammengeführten verschiedenen Endlosvordruokbahnen legt ; 2) auf normalen Schreibmaschinen in der'.'eise, daß die endlosen Vordruckbahnen (Original und Durchschlage) vor dem Beschriften zusammengelegt und mit-ebenfalls endlosen-Bahnen sog. Einmalkohlepapiers durchschossen (dazwischengelegt) und - geheftet oder ungeheftet-zickzackförmig zu Stapeln gefalzt werden.
  • 3) ist bereits das Beschriften von endlosen Vordruckbahnen in normalen Schreibmaschinen unter Verwendung von sog. Kohlepapiertaschen (Kohlopapiersätzen) in ähnlicher Ausführung wie der zur Anmeldung kommende "Kohlepapiersatz für Endlosvordrucke tt bekannt.
  • Die Verarbeitung von Endlosvordrucken unter Verwendung von Kohlepapiertaschen bezw.-Sätzen geht folgendermaßen vor sich : Es werden, wie üblich, endlose Bahnen von dey Vordrucken und Durchschlagen hergestellt, und diese werden zu einem zickzackgefalzten Stapel zusammengetragen. Der erste zu beschriftende Vordruck mit seinen Durchschlagen (= Vordrucksatz) wird in die Kohlepapiertasche eingezogen, wie an einem der beigefügten Modelle vorgeführt. Der erste Vordrucksatz, der sich nun in der Kohlepapiertasche befindet, wird mit dieser in die Schreibmaschine eingeführt und beschriftet. Während des Beschriften des ersten Vordruoksatzes wird dieser mit der Kohlopcpiortasohe um die Schreibwalze herumgeführt. Ist der Vordruck vollständig beschriftet, so ist er auch vollständig um die Schreibwalze herumgeführt und mit ihm die Xohlepapiertasohe. Jetzt ist erforderlich, daß die verschiedenen Vordruckbahnen weitergezogen werden, die Kohlepapiertasche dagegen an der gleichen Stelle beharrt. Sind alle Vordruckbahnen um eine Vordrucklänge weitergezogen, so überragt der beschriftete Vordrucksatz die Kohlepapiertasche und kann in den angebrachten Perforierlinien abgetrennt werden, während der nächste zu beschriftende Vordruoksatz
    gleichzeitig in die Kohlepapiortasohe eingeführt wurde.
    Die größte Bedeutung bei der Verwendung von : ohlopapiortaschon
    kommt den Festhalten der Tasche beim Vorziehen der verschiedenen Vordruckbahnen zu.
  • Dieses geschah bisher in einem bekannten Falle dadurch, daß eine Spezialeinriohtung, die aus einer Art Dopnelschiene besteht, an der Maschine angebracht und das erste Blatt der Kohlepapiertasche, das nur an Fuß mit der Tasche selbst verbunden ist, durch diese Schiene hindurchgeführt wurde. Beim Vorziehen der Vordruckbahnen konnte die Tasche nur so lange mitrutschen, bis die Tasche mit dem Verbindungsstück des ersten Blattes mit der übrigen Tasche an der Schiene hängen blieb. Nach dem Vorziehen der verschiedenen Vordruckbahnen um eine Vordrucklänge und dem Abtrennen des beschrifteten Satzes wurde der nächste in der Tasche befindliche Vordrucksatz mit dieser in Schreibstellung zurückgedreht. Vor und nach dem Vorziehen der Vordruckbahnen war jeweils der rapierauslösungshebel der Schreibmaschine zu betätigen.
  • Im anddren bekannten Falle ist am Fuß des Kohlepapiersatzes eine Verlängerung (Zunge) erforderlich, an deren Fuß wiederum sich ein Saum befindet, durch den ein Stab gesteckt wird, der an beiden Seiten der Verlängerung übersteht. Ist ein Vordrucksatz beschriftet und daher um die Schreibwalze herumgeführt, so ist auch in diesem Falle die Kohlepapiertasche mit ur die Schreibwalze herumgeführt worden. Es ist nun nötig, daß der Kohlepapiersatz in seiner Stellung verbleibt, während der beschriftete Vordriloksatz nach oben aus dem Kohlepapiersatz herausgezogen und der nachfolgende Vordrucksatz in den Kohlepapiersatz eingeführt wird. Bei diesem Vorgang befindet sich der Kohlepapiersatz vor der Schreibmaschine (nach dem Schreiber zu), unter der Schreibwalze befindet sich die Verlängerung des Kohlepapiersatzes, deren Fuß mit dem durchgesteckten Stab bis hinter die Sohreibwalze reicht. Um zu vermeiden, daß beim Herausziehen des beschrifteten Vordrucksatzes und gleichzeitigen Einführen des zu beschriftenden Vordruoksatzes in den Kohlepapiersatz dieser
    mitgezogen wird, sollen in diesen Falle nun die beiden seitlich
    überstehenden, hintor der Schreibwalze liegenden, Stabenden von
    Irgendrrolchen Teilen an der Schreibmaschine, z. B. Ho. be. l für..n
    am werterßieiten
    am, e erg. Lelten
    Zoileneinstellung und Hebel für Papierauslösung,/&hlndert----
    werden. Der in Saum der Kohlepapiersatz-Verlanserunß steckende
    Stab soll also den Kohlepapiersptz festhalten. Nach dem Vor-
    ziehen der verschiedenen Vordruckbahnen uird der bein Beschriften des vorangegangenen Vordrucksatzes un die Schar, reibwalze mit herumgef hrte Kohlepapiersatz durch Zurückdrehen der Schreibwalze wieder in Schreibstellung für den nächsten zu beschriftenden und im Kohlepapiersatz befindlichen Vordrucksatz gebracht.
  • Auch hier ist vor und nach dem Vorziehen der Vordruckbahnen jeweils der Papierauslösungshebel zu betätigen.
  • Die Nachteile dieser bereits bekannten Kohlepapiersatze bestehen hauptsächlich darin, daß im ersteren Falle Endlos-Vordrucke nur auf Maschinen, die mit der Spezialeinrichtung versehen sind, verarbeitet werden können ; im letzteren Falle hängt die Möglichkeit der Verwendung oft von den vorhandenen Masohinentypen ab, da die Hebel und Teile der verschiedenen Maschinenfabrikate an verschiedenen Stellen angebracht sind ; außerdem kommt hinzu, daß eines der beiden Stabenden leicht über seinen gedachten Halt hinweggleiten kann, wodurch der Kohlepapiersatz und mit ihm alle Vordruckbahnen beim Vorziehen eines beschrifteten Vördrucksatzes schief und ungleichmäßig gezogen werden, was stets zeitraubende Aufenthalt bedeutet.
  • Die unter 1) aufgeführte Arbeitsweise hat neben anderen Nachteilen besonders den, daß man eine Spezialmaschine benötigt.
  • Die unter 2) beschriebene Verwendung von Einmalkohlopapler verteuert das Arbeiten mit Endlosvordruokon gan beträchtlich.
  • Die Nachteile der unter 3) genannton beiden bekannten Kohlepnpior-
    sätze wurden bereits bei Beschreibung dersolben vor Augen geführt.
    Demgegenüber bietet der"Xohlepnplorsatz für Endlonvordruoke"
    die Vorteile, da' er dio Verarbeitung von Endlovordruolcen auf
    J,"er normalen Schreibmaschine ohne jerliohen Zu-, intzp,
    ., orllt orm13g-
    licht und daO durch das Vorhandensein von an b. den iton nnge-
    brachten Laschen ein sicheres Fnnthalton ton Kohlopnniornntxoa
    gewährleistet ist. Der Arbeitsgang lot folgender :
    Der erste zu beschriftende Vordrucksatz oinon Stnnln v/ird in
    den Kohlepapiorsatz und dann mit dior-m in die Schrotbmanohino
    eingeführt. Der erste Vordrucksatz wird beschriftet, dabei wird
    er beim Beschreiben der verschiedenen Zeilen um die 3ohroibualxe
    herumgeführt und mit ihm der Kohlepapiersatz. Ist der Vordruok-
    satz mit den Kohlepapiersatz vollständig um die Sohreibualzo
    X-44944-
    herumgeführt, so gelangen die beiden seitllchen/SKtr die eine
    Skala tragende über der Schreibwalze befindliche Schiene, welche
    an jeder Schreibmaschine vorhanden ist. Diese Schiene wiederum
    trägt meist zwei Gummiröllchen zum Festhalten eines Einzelformulars beim Beschreiben der letzten Zeile. Die Röllchen werden
    auf der Schiene so in Stellung gebracht, daß beim Vordrehen
    des Vordruck-und Kohlepapiersatzes die beiden seitlichen
    Laschen unter die Röllchen zu lieren kommen, darauf werden
    nach Betätigung des Papierauslösungshebels die Vordruokbahnen
    um eine Vordruckllinge vorgezogen und der beschriebene Satz
    abgetrennt. Der Kohlepapiorsatz ist, um sämtliche Vordrucke
    jederzeit anfassen zu können, am oberen Rand ausgespart. Wahrend
    des Vorziehen der Vördruokbahnen wird die dio Skala tragende
    Schiene go; on die Sohreibwalze gedrückt, wodurch die Gunmi-
    röllehen dio beiden Laschen und dadurch den Kohlepapiorsatz
    festhalten. Nach dem Vorziehen der Bohnen und dom Abreißen
    des beschrifteten Satzes wird der Kohlopapiersatz mit dan in
    ihn hineingezogonen Vordruokaatz in Sohroibatellung zurüok-
    gedreht.
    Es ist also erforderlich, dn3 der Vordruok3ntz von der Schlene
    der Ochroibwalzo nicht berührt wird, denn beim Andrücken der
    Schiene an die Sohreibwalze noll sio dio Vordriokbahnon leicht
    hindurohlaoaen, dagegen aber durch die Cummlröllohen auf die
    Laoohen doo Kohlepnpicrnatzca dr'tokon und dienon somit fest-
    halten.
    Werden 21 om breite Vordrucke (Din A 4 hoch oder Din A 5 quer)
    vorwendet, so iat dio Bonutzung dor Gumniröl. lohon Überflüssig,
    da oo i. ! aaohtnen tbt, dnron die Gkaln traßonde"ohiene von zwei
    , ende chiene von zwei
    oottitoh nnhrnohton ningon gehplton wird (z. n. bei den
    In dieso-n Frtlle drilcken die 2inge beim
    Durchstehen dor Vordrucke und Andrcn der Schiene auf die
    Lnnohon den'ohlopnninrsnt7.os.
    Trifft jodnoh keino der beiden Annhmonzu, so unwloelt man
    z. B. dio 3ohiono nut der Schreib'.-alzo an den beiden erforder-
    lichen Stellen mit einem schmalen Streifen Karbon oder man
    hilft sich auf andere ahenco einfaohe und kostenlose Weise.
    Der"Kohlepapiersatz für Endlosvordruoke"benötigt also keine
    Spezial-Schreibmaschine, keine Spelal-Einrichtung für normale
    Schreibmaschinen, gewährleistet schnelles und sicheres Arbeiten
    ohne Aufenthalt und ist gleich vorteilhaft auf allen Schreib-
    maschinen-Fabrikaten verwendbar.
    Der Erfindungsgedanke ist aus beiliegendem Modell, den zur
    besseren Verständllohmachung einige Endlos-Vordruoksãtze bei-
    gefügt sind, ersichtlich.
    Dia Anzahl der Kohlepapierblütter richtet sich nach der Anzahl
    der zu beschreibenden Durchsohlage. Das Modell ist ein Satz für
    Vordrucke mit 2 Durchschlagen. Die Größe des Kohlepnpiersatzes
    richtet sich nach der Größe der Vordrucke. Das Modotl ist für
    Din A 4 bestimmt.
    Die Laoohon sindboin loden Seiten am ? u0 angebracht
    ", 0
    3 , 4"0 umw4-. riei
    und bestehen BUS.. m1 einer Einlage. 3elbetverstHnd-
    lieh können sie an jeder beliebigen Stelle der beiden Seiten
    ngebracht werdenund ausnderei. ! aterial bootohen. Auch die
    Fort 1 und Grüße üar Lc. sohon kann verschieden seln.
    Die einzelnen BlUt ter nlnd links untl rochts am Kopf fost mitein-
    ander verbunden, um ein seitliches Vorschieben der einzelnen
    dL. j.'oh den Kohlopapiorsatz laufenden Vordruokbahnen zu verhindern.
    Die Blüttor können auch (XMoh in der itte oder an anderer Stelle
    seitlich verbunden werden.
    "Z'2L
    Die einzelnen Teile des Kohlepapiersatzea
    Strelfen verbunden. Zu diesen Ztvook rönnen auch andere Materialien
    verwendet worden ; brhaupt kann d16 Verbindung der einzelnen
    Teile auf andere.'. oise geschehen (z. B. durch Urnfalzen und Kleben
    1
    oder Retten usw.)
    Das Muster zeigt eine Einlage in den Laschen. Der Kohlepapier-
    satz kann ebenso gut ohne Einlage wie auch mit einer solchen
    anderer Art verwendet werden.
    Die Flächen des Kohlopapicrsatzes sind bein Muster einseitig
    vollständig eingefrbt. Die Einfiirbung kann ebenso zweiseitig
    sein. Dort, wo nicht durchgeschrieben werden soll, kann die
    Färbung ausgespart oder der Kohlepapiersatz teilweise ausgestanzt
    sein.

Claims (1)

  1. Schutzanspruoh : "Kohlepapiersatz für Endlosvordruoke", gekennzeichnet dadurch, daß ein oder mehrere Blätter oder Bogen Kohlepapier (bezw.
    Kohlepapier und nicht eingefärbtes Papier oder Karton) in jeweils erforderlicher Größe gleicher oder verschiedener Art und Ausrüstung durch Heftung, Klebung oder in anderer Weise zu einem Satz miteinander verbunden sind und seitliche Laschen tragen, die zum Festhalten in Schreib-, Buchungs- und dergl. Maschinen dienen.
DENDAT1401012D Active DE1401012U (de)

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