DE13979C - Verbesserungen an Drahtseilbahnen - Google Patents
Verbesserungen an DrahtseilbahnenInfo
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- DE13979C DE13979C DENDAT13979D DE13979DA DE13979C DE 13979 C DE13979 C DE 13979C DE NDAT13979 D DENDAT13979 D DE NDAT13979D DE 13979D A DE13979D A DE 13979DA DE 13979 C DE13979 C DE 13979C
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- 238000004873 anchoring Methods 0.000 description 4
- 210000002105 tongue Anatomy 0.000 description 2
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- 238000012986 modification Methods 0.000 description 1
Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E01—CONSTRUCTION OF ROADS, RAILWAYS, OR BRIDGES
- E01B—PERMANENT WAY; PERMANENT-WAY TOOLS; MACHINES FOR MAKING RAILWAYS OF ALL KINDS
- E01B25/00—Tracks for special kinds of railways
- E01B25/16—Tracks for aerial rope railways with a stationary rope
- E01B25/18—Ropes; Supports, fastening or straining means for ropes
Landscapes
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die auf beiliegender Zeichnung dargestellte Vorrichtung hat den Zweck, die Laufseile oder
Laufdrähte der Drahtseilbahnen auf der freien Strecke derselben zu verankern oder zu spannen,
d. h. derart, dafs die Vorrichtung von den Drahtseilbahnwagen passirt werden kann, ohne dafs
dieselben von dem Zugseil losgekuppelt werden mtifsten, wie dies bei den bis jetzt angewendeten
Spannvorrichtungen der Fall ist, und ferner in solcher Weise, dafs die Verticalebene der Laufräder
der Wagen annähernd oder vollständig in der durch die Laufbahnen gehenden Verticalebene
bleibt. Diese Vorrichtung gestattet, im Gegensatz zu den bis jetzt bekannten, die Laufbahnen
stets da zu spannen, wo es nach Mafsgabe der örtlichen Verhältnisse am zweckmäfsigsten
erscheint, also z. B. in möglichster Nähe vorkommender grofser Spannweiten u.s.w.,
ohne deshalb an einer solchen Stelle Unterbrechungen des Betriebes und somit Bedienung
oder Beaufsichtigung anordnen zu müssen.
Die Fig. 1, 2 und 3 zeigen in Aufrifs, Grundrifs und Querschnitt die Anordnung der Vorrichtung
für den Fall, dafs zwei angrenzende Sectionen der Laufbahnen auf der freien Strecke
der Bahn gespannt werden sollen. Das Laufseil A1 für die beladenen und das Laufseil A2
für die leeren Wagen · der einen Section sind zunächst über Rollen B1 bezw. B2 seitlich abgelenkt;
sie sind hierauf mit Ketten gekuppelt, die über Rollen C1 bezw. C2 nach unten geführt
sind und. die Belastungsgewichte D1
bezw. D2 tragen. In derselben Weise sind die Laufseile ^1 und a2 der anderen Section über
Rollen bx bezw. b2 seitlich, und dann sie selbst
(wenn die folgenden Rollen, um die Biegsamkeit nicht erheblich zu vermindern, grofs genug
gemacht werden) oder ihre Verlängerungen über Rollen C1 bezw. C2 nach unten geführt, wo sich
die Belastungsgewichte J1 bezw. d2 anschliefsen.
Durch diese Anordnung ist zunächst erreicht, dafs die Haupttheile der Spannvorrichtung aus
dem Profil, dessen die Drahtseilbahnwagen H zur freien und ungehinderten Passage bedürfen,
entfernt sind. Die noch nothwendige Verbindung der Laufbahnen der beiden Sectionen ist
nun durch schlanke Zungen F1 und F2 bezw.
fi und /2 und ihre Fortsetzungen hergestellt,
welche sich bei den Unterstützungen G bezw. g der Laufbahnen an die letzteren anschliefsen
und dann entweder, wie Fig. 1 und 2 zeigen, nach der Aufsenseite der Bahn oder, wie Fig. 4
und 5 zeigen, nach oben abgelenkt sind, und zwar nur eben so weit, dafs die Rollen B1 B2
O1 b2 nicht mehr in das nunmehr seitlich oder
nach oben verschobene Durchgangsprofil der Wagen hineinragen.
Das Laufseil für die beladenen Wagen ist um einen kleineren Winkel aus seiner ursprünglichen
Richtung abgelenkt, als das Laufseil für die leeren Wagen aus der seinigen, so dafs
der durch die Ablenkung des einen Laufseiles bewirkte Seitenschub vollständig oder theilweise
durch den des anderen aufgehoben wird. Die
verschiedenen Rollen sind mit ihren Axen und Lagern auf einem gehörig verankerten Gestell
befestigt. Infolge dieser ganzen Anordnung darf die Spannung der Laufseile in einer Section
der Bahn durch irgend einen Umstand aufge^ hoben sein, ohne dafs dadurch die Spannung
in der anderen Section beeinflufst wird.
Fig. 6 zeigt die Modification der Vorrichtung für den in der Praxis häufig vorkommenden
Fall, dafs die Laufbahnen der einen Section dort gespannt werden sollen, wo die der anderen
Section zu verankern sind, also die Zusammenstellung einer Spannvorrichtung mit einer Verankerung
auf der freien Strecke. Die Anordnung der Spannvorrichtung der einen Section ist dieselbe, wie vorher beschrieben. Zum
Zweck der Verankerung sind die Laufseile oder Laufdrähte ^1 und a2, Fig. 6, über Lagerschuhe
(oder Rollen) ^1 bezw. ί>2 seitlich abgelenkt
und an dem Gestell verschraubt, das, wie vorher angegeben, gehörig verankert ist. Die Verbindung
der beiden Sectionen der Laufbahnen für die beladenen bezw. für die leeren Wagen
ist wieder durch Zungenschienen und ihre Verlängerungen hergestellt.
Die zuletzt beschriebene Verankerung der Laufbahnen der einen Section läfst sich ebenso
auch für die andere Section anwenden, und man erhält dann eine bis jetzt neue Mittelverankerung
der Laufbahnen auf der freien Strecke der Drahtseilbahn, die noch den Vortheil
bietet, dafs die Befestigungsschrauben der Laufseile oder Laufdrähte nachgezogen werden
können; diese Mittelverankerung kann also auch als nicht selbstthätige Spannvorrichtung benutzt
werden.
Eine solche Mittelverankerung läfst sich auch in der Weise herstellen, dafs man die verticalen
Fortsetzungen der Laufbahnen, statt B.elastungsgewichte daran zu hängen, in Gewichtsfundamenten
verankert.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Die Anwendung einer Spannvorrichtung, einer Verankerung oder einer Combination beider für die Laufseile auf freier Strecke zum Zweck, die Wagen ohne Loskuppelung passiren zu lassen, in der Art, dafs an der betreffenden Stelle feste Schienen Ff eingeschaltet sind.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE13979C true DE13979C (de) |
Family
ID=291102
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT13979D Active DE13979C (de) | Verbesserungen an Drahtseilbahnen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE13979C (de) |
-
0
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