DE13796C - Neuerung an Kratzenbeschlägen - Google Patents
Neuerung an KratzenbeschlägenInfo
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- DE13796C DE13796C DENDAT13796D DE13796DA DE13796C DE 13796 C DE13796 C DE 13796C DE NDAT13796 D DENDAT13796 D DE NDAT13796D DE 13796D A DE13796D A DE 13796DA DE 13796 C DE13796 C DE 13796C
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Classifications
-
- D—TEXTILES; PAPER
- D01—NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
- D01G—PRELIMINARY TREATMENT OF FIBRES, e.g. FOR SPINNING
- D01G15/00—Carding machines or accessories; Card clothing; Burr-crushing or removing arrangements associated with carding or other preliminary-treatment machines
- D01G15/84—Card clothing; Manufacture thereof not otherwise provided for
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Textile Engineering (AREA)
- Preliminary Treatment Of Fibers (AREA)
Description
Fatentirt im Deutschen Reiche vom 27. November 1880 ab.
Die Neuerung bezieht sich auf die Anwendung eines eigenthümlich gestalteten Drahtes zur Herstellung
der Kratzen.
Alle bis jetzt zur Benutzung kommenden Sectoralkratzenarten sind so geformt, dafs die
Seitenflächen des angewendeten Drahtes von dessen Rücken aus nicht flach oder concav,
sondern convex oder in einer nach aufsen gerichteten Wölbung in die Schneide auslaufen.
Ein aus solchem Draht hergestellter Kratzenbeschlag hat den Nachtheil, dafs der zwischen
den Zähnen freibleibende Zwischenraum zu klein, um die Uebertragung der Kletten von einer
Walze zur anderen zu verhindern, und dafs seine Leistungsfähigkeit verhältnifsmäfsig gering
ist.
Zur Beseitigung dieser Uebelstände werden
die Kratzenzähne aus Draht' von der aus den Figuren der beiliegenden Zeichnung ersichtlichen
Querschnittsform hergestellt. In diesem Falle gehen die Seitenflächen α α vom Rücken c des
Drahtes aus stark concav in die Schneide b über.
Durch die Anwendung eines Drahtes von der dargestellten Querschnittsform wird der freie
Raum zwischen den einzelnen Zähnen des, Kratzenbeschlages bedeutend vergröfsert. Die
grofsen, in den langen Wollen für Weftspinnereien etc. sitzenden Klttten werden infolge
dessen derart aufgefangen, dafs sich dieselben bis auf den Grund der Kratzen, also bis unter die
Spitzen d der Zähne hineinsetzen und daher der Uebertragung derselben von einer Walze
zur anderen vorbeugen.
Die durch die beiderseits stark ausgewölbten Seitenflächen α gebildete Schneide b der Zähne
verleiht dem Kratzenbeschlag eine bedeutend gröfsere Leistungsfähigkeit bezw. feinere Cardirung
als früher. .Die Schneide dient ferner zur sofortigen Oeffnung der Wolle und Streckung
der einzelnen Fasern derselben. Auch öffnet sie in der Shoddyfabrikation die kurzen, gestrickten
und gewebten Lumpen mit Leichtigkeit, so dafs die in den letzteren sitzenden kurzen Fäden bei ihrer Absonderung ganz erhalten
bleiben und nicht beschädigt werden. Da diese Fäden nur leicht gedreht oder gezwirnt
sind, so springen sie fast von selbst auf und lassen sich als lange, brauchbare Kunstwolle
gewinnen.
Von grofser Wichtigkeit sind die scharfkantigen Rückenecken e e. Dieselben haben die
Bestimmung, die Fasern beim Passiren der langen Wolle durch das Anstreifen und Vorbeistreichen
an diesen Ecken d e von Anklebungen zu befreien und die Wollfasern gleichzeitig auszurasiren,
wodurch die bearbeitete Wolle geschmeidig, fein und lang ausgezogen wird.
Patenτ-Anspruch:
Kratzen, welche von einem breiten Rücken c aus nach der Schneide b beiderseits scharf
concav zugehen und in eine sehr lange Spitze d auslaufen.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
BERLIN. GEDRUCKT IN DER REICHSDRUCKEREI.
Claims (1)
- KAISERLICHESPATENTAMT.PATENTSCHRIFTKLASSE 76: Spinnerei.PAUL LECLERC in AACHEN. Neuerung an Kratzenbeschlägen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE13796C true DE13796C (de) |
Family
ID=34715697
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT13796D Active DE13796C (de) | Neuerung an Kratzenbeschlägen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE13796C (de) |
-
0
- DE DENDAT13796D patent/DE13796C/de active Active
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