DE137958C - - Google Patents

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DE137958C
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E02HYDRAULIC ENGINEERING; FOUNDATIONS; SOIL SHIFTING
    • E02CSHIP-LIFTING DEVICES OR MECHANISMS
    • E02C5/00Mechanisms for lifting ships vertically

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Ocean & Marine Engineering (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Pressure Vessels And Lids Thereof (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Den Gegenstand vorliegender Erfindung' bildet ein Hebewerk für Kanalschiffe oder andere Lasten, bei welchem nur eine geringe Antriebskraft erforderlich ist und welches eine gleichmäfsige Lastverteilung ermöglicht, indem während des Hebens oder Senkens der Last nur Reibung zwischen festen und flüssigen Körpern auftritt, da sich die Hebemittel im Wasser bewegen.
In der Zeichnung ist ein solches Hebewerk dargestellt, und zwar zeigt
Fig. ι eine Ansicht, theilweise im Schnitt,
Fig. 2 einen Querschnitt,
Fig. 3 die Hälfte einer Draufsicht.
Fig. 4 und 5 sind Einzelansichten der Ständer.
Das Hebewerk besteht der Hauptsache nach aus den beiden Ringschiffen 1 von solcher Form, dafs deren Längenachse einen Kreis bildet, dessen Ebene senkrecht zum Wasserspiegel ihrer Schwimmbehälter 2 steht. Die Ringschiffe können beliebigen, z. B. wie in der Zeichnung dargestellt, rechteckigen Querschnitt von solcher Gröfse besitzen, dafs die erforderliche Wasserverdrängung erreicht wird. Unter einander sind sie ringsum mittels Versteifungsschienen 3 so fest verbunden, dafs sie sich zusammen und mit gleicher Geschwindigkeit drehen müssen. Da die Ringschiffe in ihren Behältern schwimmen und vollkommen symmetrisch gebaut sind, so befinden sie sich in der Ruhelage im indifferenten Gleichgewicht, so dafs bei der geringen . Reibung zwischen dem Wasser und den Schiffswänden schon eine äufserst geringe Drehkraft bezw. einseitige Belastung aufserhalb der Schwerlinie hinreicht, die Ringschiffe zu drehen. Werden demnach die Ringschiffe an zwei gegenüberliegenden Punkten derart belastet, dafs die Schwerpunkte der gleich schweren Lasten in einem Durchmesser und gleich weit vom Mittelpunkte der Ringschiffe liegen, so ist zur Drehung nur eine geringe Kraft nöthig.
Dementsprechend sind zur Aufnahme der Lasten in den beiden Ringschiffen 1 je zwei ähnlich wie diese geformte Ringe, sogen. Rolltrommeln 4 genau gegenüberliegend fest eingebaut und mit einer entsprechenden Menge Wasser gefüllt, welch' letzteres bei der Drehung der Ringschiffe stets bestrebt ist, den tiefsten Punkt in der Rolltrommel 4 einzunehmen, indem diese, mit den Ringschiffen starr verbunden, sich mit den letzteren um deren Mittelpunkt drehen, wobei zwischen Wasser und Innenwand der Rolltrommel ebenfalls nur äufserst geringe Reibung auftritt.
In der Wasserfüllung der Rolltrommeln 4 schwimmt je ein Ponton 5, von denen je zwei in den bei beiden Ringschiffen sich wagerecht gegenüberliegenden Rolltrommeln mittels der Stützen 6 nebst Trögen 7 fest verbunden sind. Die Stützen 6 tragen die fest mit ihnen verbundenen Tröge oder Wasserkammern 7 zur Aufnahme der Kanalschiffe und dergl. Diese Wasserkammern sind an beiden Enden auf bekannte Art mit Schleusenthoren versehen. An der Innenseite der Rolltrommeln 4 sind
bekannte Ringführungen 8 für die Pontons 5 bezw. die Stützen 6 angebracht. Infolge dieser Einrichtungen verbleiben die Pontons 5 sammt Stützen 6 Lind Wasserkammern 7 bei der Drehung der Ringschiffe 1 stets- wagerecht, ohne sich seitlich verschieben zu können. '
Die Ringschiffe 1 besitzen eine gemeinsame Welle 9, welche mittels Spannschienen 10 mit den Seiten der Ringschiffe verbunden ist. Der Hauptzweck der Welle sammt Versteifung ist jedoch nicht, das Gewicht des Werkes zu tragen, da dieses ja schwimmt, sondern lediglich der, den Winddruck unschädlich zu machen. Die Welle 9 läuft in bekannten nachstellbaren Lagern 11 auf den Ständern 12 und 13 (Fig. 4 und 5). Der Ständer 12 trägt oben den Anschlufs der oberen Kanalhaltung 14 und weiter unten in entsprechender Höhe das eine Lager ii, während der Ständer 13 oben das zweite Lager 11 trägt und durch dessen Fufs der Anschlufs der unteren Kanalhaltung 15 geht. Die Kanalhaltungen 14 und 15 sind zur Regelung des Wasserstandes in bekannter Weise sowohl gegen das Hebewerk als auch gegen die Kanäle durch Schleusenthore abgeschlossen. Die beiden Behälter 2 sind zur Erhaltung eines gleichen Wasserstandes mit einander durch einen Kanal verbunden. Der Antrieb der Ringschiffe ι kann auf irgend eine bekannte Art und durch irgend einen Motor geschehen. Aufserdem werden noch die nöthigen bekannten Hülfseinrichtungen vorgesehen.
Zur Hebung eines Schiffes oder dergl. läfst man dieses aus der unteren Haltung 15 in die unten befindliche Wasserkammer 7 einfahren und schliefst die Schleusenthore wieder. Hierauf wird das Ringschiff um i8o° gedreht, so dafs die Wasserkammer sammt dem Schiffe ■—■ welche, wie beschrieben, stets wagerecht liegt — der oberen Kanalhaltung 14 gegenüber gelangt und das Schiff gehoben ist, also ausgeschleust werden kann, während gleichzeitig die oben gewesene Wasserkammer gegenüber der unteren Kanalhaltung 1 5 angelangt ist.
Gleichzeitig mit dem Heben einer Last kann eine andere gesenkt werden, jedoch ist dies nicht nöthig, da die Wasserkammern 7 mit und ohne Last stets im Gleichgewicht sind, indem beim Einfahren eines Schiffes die entsprechende Menge Wasser verdrängt wird, so dafs die andere, nicht belastete Wasserkammer durch den Mehrinhalt an Wasser dem Gewichte der Last in der anderen Kammer das Gleichgewicht hält.
Durch die gleichmäfsige Vertheilung der Lasten wird neben grofser Sicherheit auch Billigkeit des Betriebes erreicht. Statt der in der Zeichnung dargestellten zwei Ringschiffe kann auch nur eines vorhanden sein.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Schiffshebewerk, bei welchem die Wasserkammer . für das Heben der Last selbst schwimmend angeordnet ist, gekennzeichnet durch ein in einem Behälter (2) schwimmendes Ringschiff (1) mit paarweise einander gegenüber eingebauten festen RoIltrommeln (4) mit Wasserfüllung, in welchen die Wasserkammern (7) tragende Pontons (5) schwimmen, so dafs letztere stets wagerecht liegen und beim Drehen des Ringschiffes (1) gehoben oder gesenkt werden.
2. Eine Ausführungsform des Hebewerkes nach Anspruch i, gekennzeichnet durch zwei gleichlaufend neben einander angeordnete Ringschiffe (1), bei denen je zwei in den
. bei den beiden Ringschiffen sich wagerecht gegenüberliegenden Rolltrommeln schwimmende Pontons (5) mittels Stützen (6) nebst Wasserkammer (7) starr verbunden sind.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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