DE137628C - - Google Patents

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DE137628C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60LPROPULSION OF ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES; SUPPLYING ELECTRIC POWER FOR AUXILIARY EQUIPMENT OF ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES; ELECTRODYNAMIC BRAKE SYSTEMS FOR VEHICLES IN GENERAL; MAGNETIC SUSPENSION OR LEVITATION FOR VEHICLES; MONITORING OPERATING VARIABLES OF ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES; ELECTRIC SAFETY DEVICES FOR ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES
    • B60L5/00Current collectors for power supply lines of electrically-propelled vehicles
    • B60L5/04Current collectors for power supply lines of electrically-propelled vehicles using rollers or sliding shoes in contact with trolley wire
    • B60L5/10Devices preventing the collector from jumping off

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Current-Collector Devices For Electrically Propelled Vehicles (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Gegenstand der Erfindung ist eine Vorrichtung gegen das Herausspringen der Stromabnehmerrone bei elektrischen Strafsenbahnen, und zwar insbesondere eine solche, bei der zur Verhütung des Herausspringens der Stromabnehmerrolle seitlich federnde, schrägstehende Führungsrollen dienen, die in einem scheerenartigen Lager angeordnet sind, dessen Schenkel beim Niederlegen gespreizt werden, und die ferner aufser der seitlichen Federung auch eine solche in senkrechter Ebene haben, um bei während der Fahrt entstehenden Schwingungen des Auslegers der Stromabnehmerrolle die sonst gegen diesen ausgeübten Schläge zu dämpfen.
Im Einzelnen sind diese Merkmale an verschiedenen derartigen Vorrichtungen bekannt. Bei der Vereinigung derselben aber entsteht die besondere Aufgabe, die Bedingung zu erfüllen, dafs einmal während der Fahrt die Federung der Führungsrollen in verticalem Sinne leichter stattfindet als die seitliche Federung, damit trotz der ersten Federung kein Spreizen des Scheerenlagers stattfindet, was dem Zweck der Führungsrollen entgegen sein würde, dafs aber andererseits beim Niederlegen des Rollenauslegers umgekehrt die Federung im verticalen Sinne dem Zug des Zugseiles einen gröfseren Widerstand entgegensetzt als die Federung des zu spreizenden Scheerenlagers, damit sich die Rollen erst spreizen, ehe sie mit der Stromabnehmerrolle niedergelegt werden, da sie sonst an dem Leitungsdraht bei jedem Niederlegen schleifen würden, was somit wieder dem Zweck der Scheerenlagerung entgegen sein würde.
Gemäfs der Erfindung wird diese Aufgabe dadurch gelöst, dafs das seitlich federnde Scheerenlager für die Führungsrollen an dem freien Ende einer vom Rollenausleger ausgehenden Blattfeder angeordnet ist, an welcher entlang das Zugseil zum Spreizen des federnden Scheerenlagers und zum Niederlegen des Auslegers über eine Rolle geführt ist.
Hierdurch wird erreicht, dafs während der Fahrt die Blattfeder unter einem Winkel zu ihrer Längsrichtung beansprucht wird, der annähernd ein rechter Winkel ist, während beim Anziehen des Zugseiles die biegende Kraft unter einem weit kleineren spitzen Winkel angreift. Bei einer bestimmten Beanspruchung dieser Blattfeder federt dieselbe daher im ersten Falle leichter als die Federschenkel des Scheerenlagers der Führungsrollen, im zweiten Falle spreizen sich diese vor dem Biegen der Blattfeder.
In der Zeichnung ist:
Fig. ι die Seitenansicht der Vorrichtung mit der Stromabnehmerrolle und deren Ausleger,
Fig. 2 die Endansicht der Vorrichtung ohne diese Theile mit halb durchgeschnittener, den Ausleger umfassender Hülse von der Vorderseite des Strafsenbahnwagens aus gesehen.
An dem Ausleger α der Stromabnehmerrolle b ist mittelst Blattfeder c ein Klemmblock d befestigt, welcher eine weitere Blattfeder e mit schräg aufrecht stehenden Schenkeln trägt, welche das Scheerenlager für die Führungsrollen f bildet. In deren Enden sind nämlich die Drehzapfen g für die zweckmäfsig aus Hartgummi oder einem anderen nichtleitenden Stoffe hergestellten schrägstehenden
Führungsrollen f befestigt. Die Rollen- liegen für gewöhnlich mit Spielraum über dem Fahrdraht /i, und je nachdem die Stromabnehmerrolle b sich von diesem in senkrechter oder mehr oder weniger schräg seitlicher Richtung zu entfernen sucht, bilden beide Rollen oder eine derselben einen elastischen Gegenhalt, der im Anfang der Entfernungsbewegung der Stromabnehmerrolle dieser entgegenwirkt und so das Entfernen und Wiedergegenschlagen, bei welchem leicht ein Ausspringen stattfinden kann, bis zu einem gewissen Grade verhütet.
Der federnde Widerstand der Blattfeder c nach oben ist dabei geringer als der seitliche Federdruck der Schenkel der Feder e, so dafs bei einer Neigung des Spanndrahtes nach oben die Rollen f noch nicht abfedern, auch wenn sie etwas gegen den Draht gedruckt werden. Zur Schonung des Drahtes h beim Niederlegen der Stromabnehmerrolle b ist das Zugseil i bei der dargestellten Ausführungsform durch eine Oese j und über eine Rolle k geführt und greift in ein Querstück /, das Gelenkzapfen in trägt, um die sich die beiden Platten η drehen, die sich gegen die Schenkel der Feder e legen und mit Führungsstiften ο durch Schlitze derselben greifen. Wird das Seil i angezogen, so wird das Querstück Z nach unten gezogen und die Gelenkplatten η spreizen die Schenkel der Feder e (Fig. 2 strichpunktirt und Fig. 3), da bei dieser Beanspruchung der Blattfeder c durch das Zugseil diese Feder sich schwerer biegt, so dafs die Rollen- aus einander treten und beim Niederlegen der Stromabnehmerrolle b, das beginnt, wenn der feste Anschlag ρ gegen die Oese j trifft, den Draht h frei zwischen sich hindurchtreten lassen.
Bei der Fahrt gleiten die den Draht h tragenden Klemmstücke der Isolatoren der Tragdrähte zwischen den Rollen / hindurch, die in dem Augenblick etwas aus einander federn. Die Hülse q, mit der die Blattfeder c an der Stange α befestigt ist, kann gegen diese zweckmä'fsig noch durch ein nichtleitendes Futter isolirt sein.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch :
    Vorrichtung gegen das Entgleisen der Stromabnehmerrolle bei elektrischen Strafsenbahnen mit seitlich federnden, schrägstehenden und in einem spreizbaren Scheerenlager gelagerten Führungsrollen, dadurch gekennzeichnet, dafs die federnden Schenkel (e) des Scheerenlagers (m n) an dem freien Ende einer vom Rollenausleger (a) oder von einer an diesem befestigten Hülse (q) ausgehenden Blattfeder (c) befestigt sind, an der entlang das Zugseil (i) zum Spreizen des Scheerenlagers und Niederlegen des Auslegers (a) über eine Rolle (Jc) geführt ist, derart, dafs infolge der verschiedenen Angriffsrichtung der die Blattfeder (c) beanspruchenden Kraft die Blattfeder (c) und die Führungsrollen ff) während der Fahrt in senkrechter Ebene federn, ohne dafs sich das Scheerenlager (mn) spreizt, während das Spreizen dieses Lagers umgekehrt beim Anziehen des Zugseiles (Vj vor dem Biegen der Blattfeder (c) geschieht.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen,
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