DE137348C - - Google Patents

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DE137348C
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Germany
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buttonhole
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knife
cutting device
lever
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D05SEWING; EMBROIDERING; TUFTING
    • D05BSEWING
    • D05B37/00Devices incorporated in sewing machines for slitting, grooving, or cutting
    • D05B37/02Slitting or grooving devices

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Sewing Machines And Sewing (AREA)
  • Perforating, Stamping-Out Or Severing By Means Other Than Cutting (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
M 137348 KLASSE 52«.
Bei den bisherigen Knopfloch-Nähmaschinen wurde das Knopfloch in Gestalt eines Schlitzes durch ein gerades Messer gebildet, wobei an dem einen oder an beiden Enden ösenartige Erweiterungen des Schlitzes angebracht werden konnten. In allen Fällen war es nothwendig, bei der Herstellung dieses Schlitzes vor der Anbringung der Knopflochsäutne den Stoff auf beiden Seiten zu fassen und aus einander zu ziehen, so dafs der Schlitz klaffte. Dies hatte mehrere Nachtheile im Gefolge, indem einmal bei dem Auseinanderziehen der Stoff verzerrt wurde, so dafs das Knopfloch leicht gleichfalls verzerrt und die Ränder ausgebaucht werden konnten. Dann war auch bei der Anbringung von Knopflöchern in Geweben die Gefahr vorhanden, dafs die Längsfäden auf der einen Seite des Knopflochschlitzes bei dem Einsäumen der anderen Seite mitgefafst wurden.
Diese Uebelstände werden gemäfs vorliegender Erfindung alle dadurch vermieden, dafs das Knopfloch von vornherein durch ein Hohlmesser in der Weise angeschnitten wird, dafs eine weitklaffende Oeffnung auf der ganzen Länge des Knopfloches entsteht, deren Kanten sich nicht mehr berühren. Hierbei kann die Einrichtung zum Auseinanderziehen des Knopfloches ganz und gar entbehrt werden und die fertigen Knopflöcher haben eine freiere und geradere Gestalt als bei den bisherigen Anordnungen. Die neue Vorrichtung mufs ferner derart eingerichtet sein, dafs die durch das Hohlmesser ausgeschnittenen Stoffstücke sicher entfernt werden können.
In den Zeichnungen ist die Anordnung, im Besonderen an einer Reece'schen Knopfloch-Nähmaschine angebracht, dargestellt. Fig. 1, 2 und 3 zeigen die Unteransicht, Seitenansicht und Draufsicht des Messers; Fig. 4 ist ein Schnitt durch die Maschine nach der Linie C-D der Fig. 3; Fig. 5 ist ein Schnitt nach der Linie A-B der Fig. 4. Fig. 6 und 7 zeigen die herausgenommenen Einzelheiten des Auswerfmechanismus in Seitenansicht, theilweisem Schnitt und Draufsicht.
Das Hohlmesser ist in Fig. 1, 2 und 3 als aus zwei Theilen 1 und 2 bestehend dargestellt, es kann aber auch aus einem Stück bestehen. Die Form der Schneide 3 geht aus Fig. ι und 3 hervor, ebenso dafs hinter der Schneide 3 sich die Höhlung nach oben etwas erweitert, um das Ausstofsen der Stoffläppchen durch diese Höhlung nach oben zu erleichtern. Das Messer hat einen Ansatz 4, durch welchen es mittels der Schraube 5 an dem in bekannter Weise um den Zapfen 7 auf- und abbewegten Arm 6 befestigt ist.
Zum Ausstofsen der ausgestanzten Stoffläppchen dient eine kleine Platte 8, die an dem Hebel 9 befestigt ist, der entsprechend um den Stift 10 gedreht wird. Dieser Hebel steht unter dem Zug einer Feder 15, welche einerseits an dem festen Stift 16 am Maschinengestell und andererseits am Stift 14 am Ende 13 des Hebels 9 angehängt ist. Diese Feder sucht also die kleine Platte 8 nach oben zu schnellen und dadurch die Zeugläppchen durch die Höhlung des Messers 1, 2 nach oben durchzudrängen. ' Die Abwärtsbewegung des Platt-
chens 8 wird durch Anstofsen eines Fingers 11 bewirkt (Fig. 4 bis 7). Dieser Finger sitzt fest an dem Arm 6, greift bei dessen Aufwärtsbewegung unter das Ende 13 des Hebels 9 und hebt dieses Ende hoch. Nach der Hochhebung bleibt das Hebelende 6 in der Hochlage, bis das Knopfloch fertig ist und der Maschinenarm seine Bewegung in Richtung des Pfeiles (Fig. 4) und wieder zurück vollendet hat. Während dieser Bewegung schwingt der Arm 20 mit dem Finger 22 aus und Iäfst den Stift 18 an der Feder 17 in ein Loch 19 des Hebels 9 einschlagen (Fig. 5).
Nach Vollendung der Knopflochnaht und Verschiebung des Stoffes schlägt der Hebel 6 nach unten, während der Hebel 9 durch den Stift 18 noch gehalten wird. Dieser wird erst durch den mit dem Arm 20 rückwärts schwingenden und an die Feder 17 anschlagenden Finger 22 ausgehoben, so dafs die Platte 8 durch die Feder 15 nach oben schnellen kann, während das Hohlmesser 1, 2 noch in seiner Tief lage steht. Hierdurch drückt die Platte 8 das ausgeschnittene Stoffstückchen in dem Hohlraum des Messers in die Höhe.

Claims (1)

  1. Patent-Ansprüche:
    Eine Schneidvorrichtung für Knopfloch-Nähmaschinen, gekennzeichnet durch die Anordnung eines zweckmäfsig aus zwei symmetrischen Hälften bestehenden Hohlmessers, welches ein kläffendes Loch in den Stoff schneidet und so die Auseinanderziehung der Stoffkanten entbehrlich macht. Eine Ausführungsform der Schneidvorrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine Platte (8), welche in den Hohlraum des Messers eindringt, um die ausgeschnittenen Stoffstückchen in diesem von der Schneide weg nach oben auszustofsen.
    Eine Ausfuhrungsform der Schneidvorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dafs die Platte (8) an einem unter Federzug (15) stehenden Hebel (9) angeordnet ist, der durch einen Anschlagfinger (11) in seine Ruhelage gebracht und durch eine Sperrung (18, 19) so lange in derselben gehalten wird, bis das Schneiden des Knopfloches vollendet ist, worauf die Sperrung gelöst wird und die Feder zur Wirkung gelangt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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FR321632A (fr) 1903-01-15
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FR1922E (fr) 1903-11-07

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