DE1366416U - - Google Patents

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DE1366416U
DE1366416U DENDAT1366416D DE1366416DU DE1366416U DE 1366416 U DE1366416 U DE 1366416U DE NDAT1366416 D DENDAT1366416 D DE NDAT1366416D DE 1366416D U DE1366416D U DE 1366416DU DE 1366416 U DE1366416 U DE 1366416U
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  • Special Chairs (AREA)

Description

  • Federndes Möbelgestell.
  • Federnde Möbelgestelle, insbesondere solche für Sitzmöbel, bei welchen zur Verstärkung der Trägerstützen Hilfsträger angeordnet sind, sind bekannt. Diese Hilfsträger sind bekanntlich entweder als weitere Glieder an den rückwärtigen Stellen des Hauptträgers befestigt oder der Hauptträger wird an einer bestimmten Stelle aufgeteilt, um dadurch zwei gleichirkende und nur in der Längsrichtung versetzte Träger zu erhalten. Derartige Ausbildungen wirken unorganisch und unschön. Auch die Herstellung ist keinesfalls billig und bedeutet eine Verteuerung der Sitzmöbel.
  • Brfindungsgemäss werden die hinteren Hilfsträger als geradlinige, unmittelbare Fortsetzung des vorderen Hauptträgers gebildet, sodaß, während der Häuptträger die Sitzflächen an der Vorderseite abfedert, diese Funktion der hilfsträger an der Rckseite der Sitzfläche in entgegengesetzter Richtung besorgt. Dadurch wird erreicht, dass die Belaetung sowohl auf den vorderen als auch auf den hinteren Teil des Werkstoffes gleichmässig verteilt ist und auch die Bodenauflage ohne Unterbrechen@ fortlaufend
    in die Hilfsstützen übergeht. Auch die Herstellung sol-
    obs% r Trägerkonstruktion Ist bedeutmd einfacher als die
    bisher bekannten, ähnlichen Zwecken dienenden Möbelgerüste.
  • Die freien Enden der Stützen werden soweit nach hinten oder nach vorn gebogen, bis eine Überschneidung derselben erreicht wird. Dis aus dieser nebeneinander liegenden Anordnung der Trägerenden entstehende Schnittlinie ist für die Aufnahme der Hauptbelastung für Zug- und Druckkräfte am gesignetsten. Die Druck- und Zugkräfte wirken auf die freischwingenden Hebelarme als Biegungsbeanspruohungen, sodass die vorderen und hinteren Bögen durchfedern können. Die Druck-und Zugkräfte können vorteilhaft durch in der Schnittlinie der beiden Trägerstützen gelegte Stab- oder Rollkörper übertragen werden. Der Rollkörper wird durch die sitzende Person belastete Dieses Gewicht wirkt auf die Schnittlinie der Trägerstützen, welche dann federnd nachgeben.
  • Durch die erfindugnsgemässe Ausbildung lassen sich Stühle, Armlehnsessel, Liegemöbel usw. aus verschiedenen Werkstoffen von geringer Festigkeit bilden, weil die Beanspruchung der vorderen Träger vorteilhaft auch auf die hinteren Hilfsstützen verteilt ist.
  • In der Zeichnung sind einige vorteilhafte Ausführungsformen dargestellt, und zwar zeigt
    Abb. 1 einen Armlehnaessel sehaubildlioh,
    Abb. 2 einen Stuhl in Seitenansicht,
    Abb. 3 zeigt einen Schnittpunkt der Trägerenden sohabildlich
    Abb. 4 zeigt mehrere nebeneinander gestellte Trägergestelle schaubildlich.
  • Die Abb. 1 zeigt ein Sitzmöbel, wobei die Träger 1, 2 z. B. aus Leichtmetall, Holz, Kunststoff o. dgl. gefertigt sind. Die aus einem Blatt bestehenden Seitenträger
    1, 2 bilden vorn eine Biegung 3, 4, die oben neben der Sitz-
    fläche 7 bis zu deren Rückseite fortgesetzt wird. An der Rückseite des Blattes l, 2 ist eine entgegengesetzte Bieguag 5, 6 gebildet, die ebenfalls an der Rückseite der Sitzflächen neben der vorderen Krümmung endet. Am Schnittpunkt
    der beiden Trägerenden ist zweckmäas : tgerweise z. B. ein bzw.
    zwei Rollkörper 11, 12, 13, 14 angebracht, der mit seiner
    seite
    Achse ; e 8 an dar Sitzflächenbzw. dem Unterteil 7 z. B. mittels
    der Haken 9, 10 befestigt ist. Bei Belastung der Sitzfläg
    ehe drücken die Rollen 11, 12, 13, 14 o. dgl. gegen die bei-
    den Biegungen 3, 4, 5, 6, wobei bis zu seiner Belastungfähigkeit die vordere Biegung 3, 4 und alsdann die Biegung der Rückseite 5, b der Seitentrager 1, 2 beansprucht wird. Die beiden Träger können mittels der Querlatten 15,16 miteinander verbunden werden.
  • Mit dieser Konstruktion ist eine grosso Faderwirkung zu erreichen, wobei der Werkstoff-Querschnitt auf ein sehr geringes Hass herabgesetzt werden kann. Es ist dadurch
    möglich, für Möbelträger auch Werkstoffs Mit geringeren
    Festigkeiten zu benutzen, wie z. B. Sperrholz, Iaichtmetalle o. dgl.
  • Die Abb. 2 zeigt einen Stuhl, der in seiner Form@ gebung eine von der vorher erwähnten Konstruktion abweichen-
    de Linienführung aufseist. Die vorderen Biegungen sind
    durch einen geraden Teil 17 miteinander verbunden, wodurch in ihrem Umfang kleinere Sitzmöbel gebildet werden können.
  • Die hinteren Biegungen entstehen mittels der entsprechenden Hochbiegung der Stütze 18. Am Schnittpunkt der beiden Trägerenden wirken z. B. die Rollen 19, die auf entsprechende Weise mittels dar Sitzfläche 20 verbunden sind. Die Sitzfläche ist vorne mittels der Querlatten 21 mit den Trägern verbunden.
  • Um die beiden Trägerenden nicht nebeneinander führen zu müssen,-wobei viel Platz verloren gehen könntekönnen diese auch am Schnittpunkt ineinander geführt werden.
  • Die Abb. 3 zeigt eine entsprechand ausgeführte Trägerenden-Ausbildung, wobei in dem Stützenblatt 22 z. B. ein Langloch geschnitten ist, in das dann das andere Stützenblatt 23 hineinpasst. Anstatt eines Langloches kann auch ein bis zum Ende des Blattes führender Schlitz angebracht werden. In beiden Fällen wirkt die Druck-und Zugkraft z. B. durch eine die Sitzfläche haltende Rolle, o. dgl. am Schnittpunkt auf die beiden Blattenden. Die Trägerenden können auch so ineinander gesteckt sein oder nebeneinander liegen,
    dann sie nach oben hin durch eine Begrenzung einander nicht
    ausweichen können.
    Die Abb. 4 seigt ein Couchaastell, wobei mehrere
    erfindungsgemässe Trägergestelle nebeneinandsr angeordnet
    sind. Die Seitenteile bestehen aus sich wiederholenden Bie-
    gungen 25. 26, 27, wobei an dem Schnittpunkt dieselben ent-
    sprechenden Rollkörper 2& o. dgl. aufsetzen, die in entsprechender Weise auf der Liegefläche angebracht werden. Es scheint auch zweckmässig zu sein, die Rollen der beiden Trägerseiten miteinander mit aus entsprechendem Werkstoff gebauten Wellen 30 zu verbinden, wobei, um eine erhöhte und wechselnde Fedarwirkuag zu erzielen, jeweils nicht nur die gegenüberliegenden Rollen, sondern, wie die gestrichelten Linien 31 zeigen, auch die schräg Gegenüberliegenden Rollen miteinander verbunden werden können. Da die Zahl der notwendigen Biegungen dem Zweck entsprechend vermehrt oder vermindert werden kann, kann die Federwirkung der jeweiligen Beanspruchung angepasst werden.
  • Ausser den erwähnten Ausführungen kann die orfindungsgemässe Ausbildung der Hilfsträger bei verschiedenen MöbelgerüstenAnwendungfinden.

Claims (1)

  1. Schutzansprüche. l äderndes Höbelgerüst mit Hilfsträger, dadurch ge- kennzeichnet, dass die zur Paterstützung des Hänptträgera (3, 4) dienenden Hilfsträger (5, 6) mit dem Hauptträger asa eines durch die Bodenauflage unmittelbar verbundenen, fort-
    laufend gebogenen Seitenteil gebildet sind, wobei die Pederwirkung der beiden Trägerstützen sich entgegengesetzt auswirkt.
    2. ) Federndes Möbelgerüst nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Stützen (3-5, 4-6) zum Zwecke dar Lastaufnahme an den Trägerenden derart Freischwebend nebeneinander angeordnet sind, dass die Druck-und Zugkräfte sich an ihren Schn@ttlinien auswirken.
    3. ) Federndes Möbelgsrüst nach Anspruch 1, dadurch gegekennzeichnet, dass die auf die Schnittlinie der beiden Tragerenden wirkende Kraft durch einen entsprechenden, auf die beiden Stützen abrollenden Rollkörper (11, 12, 13, 14) o. dgl. übertragen wird. 4.)-Federndes Moblgerüst nach Anspruch l, 2 und 3, da-
    durch gekennzeichnet, dass das federnde Gerüst durch die sich mehrmals wiederholenden Rechts- und Linksbiegungen der Stützenträger gebildet wird.
    5.) Federgerüst nach Anspruch 1-4, dadurch gekennzeichnet, dass die federnden Trägergestellte (1,2) mit Rechts- und Linksbiogungen dem jeweiligen Zweck entsprechend neben-
    einander bzw. hintereinander in grösserer Anzahl angeordnet werden und dadurch breite Liegefläche bilden.
    6. ) Federndes Möbelgerüst nach Anspruch 1-5 wie beschrieben und in der Zeichnung dargestellt.
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