DE136498C - - Google Patents
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- DE136498C DE136498C DENDAT136498D DE136498DA DE136498C DE 136498 C DE136498 C DE 136498C DE NDAT136498 D DENDAT136498 D DE NDAT136498D DE 136498D A DE136498D A DE 136498DA DE 136498 C DE136498 C DE 136498C
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- H—ELECTRICITY
- H02—GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
- H02K—DYNAMO-ELECTRIC MACHINES
- H02K51/00—Dynamo-electric gears, i.e. dynamo-electric means for transmitting mechanical power from a driving shaft to a driven shaft and comprising structurally interrelated motor and generator parts
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- Power Engineering (AREA)
- Connection Of Motors, Electrical Generators, Mechanical Devices, And The Like (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
- ΛΙ 136498 KLASSE 21 d.
Es ist bekannt, bei Elektromotoren zwei Anker von einem gemeinsamen Magnetfelde
beeinflussen zu lassen. Die Anker sitzen hierbei entweder auf einer gemeinsamen Welle oder
auf zwei getrennten und parallel neben einander oder in einer Flucht hinter einander angeordneten
Wellen. Als elektrisches Differentialgetriebe lassen sich indefs nur jene Elektromotoren
unmittelbar verwenden, deren Anker auf zwei in einer Flucht hinter einander angeordneten
Wellen sitzen. Aber selbst auch diesen Elektromotoren haften grofse Uebelstände an, die besonders
auf die Anordnung und Bildung der Magnetfelder zurückzuführen sind. Diese Uebelstände
zu beseitigen, dient die vorliegende Erfindung, die sich dadurch kennzeichnet, dafs
das Magnetfeld symmetrisch und concentrisch zu den Ankern angeordnet ist, und bei welchem
die Hauptstrom- und Nebenschlufsspulen derart versetzt sind, dafs sie sowohl in Richtung des
Umfanges als auch in Richtung der Achse stets abwechseln. Hierdurch erreicht man ein elektrisches
Differentialgetriebe, welches in radialer Richtung eine kleine, in axialer Richtung
dagegen eine so grofse Ausdehnung besitzt, dafs es die Wagenräder unmittelbar anzutreiben
vermag und dessen Magnetfeld, gleichviel, wie die Schaltung des Motors vorgenommen ist
und welche Bewegungsrichtung das Fahrzeug nimmt, stets gleichmäfsig und derart beeinflufst
wird, dafs seine Kraft, falls der eine Anker fast oder vollständig still steht, auf den anderen
Anker übertragen wird, d. h. die elektromotorische Kraft wird auf das günstigste ausgenutzt.
Auf der beiliegenden Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel dieser Verbesserung dargestellt,
und zwar zeigt
Fig. ι einen Längsschnitt des Motors nach C-D der Fig. 2,
Fig. 2 hingegen einen Querschnitt nach A-B der Fig. 1.
Die Fig. 3 bis 6 veranschaulichen schematisch die Anordnung des Magnetfeldes und den Verlauf
der magnetischen Kraftlinien, und zwar in der Seiten- und Oberansicht und in den
beiden Stirnansichten.
Die Einrichtung des Motors ist die folgende:
Zwei aus unmagnetischem Metall bestehende Gestellrahmen <z, welche auf Füfsen b ruhen,
sind mit' vorspringenden Lagerbüchsen d ausgestattet, so dafs zwischen dem Lager und dem
Gestell ein Raum c gebildet wird. In gleicher Entfernung von den äufseren Lagerstellen ist
in der Mitte ein Lagerbock f angebracht, welcher mit zwei Lagern g versehen ist. Das
Ganze ist durch vier runde Magnetstahlstäbe h verbunden. Die letzteren gehen durch den
mittleren Lagerbock hindurch und sind mit den äufseren Gestelltheilen verschraubt.
Die vier Stäbe h bilden die Kerne des Magnetfeldes.
Sie tragen zwei Gruppen von je vier Inductionsspulen i und j, welche an beiden
Seiten neben dem mittleren Lagerbock/ angeordnet sind., Die Magnetstäbe sind an ihren
Enden mit je einem Polschuh k versehen, und jede der beiden Polschuhgruppen beeinflufst
einen der beiden Anker /, die auf je einer mit einem Stromwender m versehenen Welle η sitzen.
Die äufseren Zapfen ρ der Achsen η sind dazu bestimmt, das Getriebe aufzunehmen, während
das andere Ende der Achsen η in den centralen Lagern g gelagert ist.
Die Anordnung der Inductionsspulen ergiebt sich aus den schematischen Zeichnungen der
Fig. 3 bis 6. Die vier Nebenschlufsspulen i, welche unter sich gleich sind, und die vier
Hauptstromspulen j, welche ebenfalls unter sich gleich sind, sind derart angeordnet, dafs sowohl
in Richtung des Umfanges als auch in Richtung der Achse des Elektromotors stets je eine
Nebenschiufsspule mit einer Hauptstromspule abwechselt. Man erhält auf diese Weise ein
vollständig symmetrisches und sich ausgleichendes Magnetfeld, gleichviel, wie die Schaltung
des Motors ist und wie der letztere beansprucht wird.
Die magnetischen Kraftlinien, welche durch dieses magnetische Feld erzeugt werden, verlaufen
ebenfalls symmetrisch.
Die elektrische Differentialwirkung ergiebt sich aus der Differenz der Winkelgeschwindigkeiten
eines jeden Ankers, die wieder von dem mehr oder weniger grofsen Widerstand der
Triebräder abhängt.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Elektromotor für elektrische Differentialgetriebe, dessen Anker auf zwei von einander zwar unabhängigen, aber in einer Flucht verlaufenden Wellen sitzen und in einem gemeinsamen Magnetfelde sich drehen, gekennzeichnet dadurch, dafs das Magnetfeld symmetrisch und concentrisch zu den Ankern angeordnet ist und die Hauptstrom- und Nebenschlufsspulen derart versetzt sind, dafs sie sowohl in Richtung des Umfanges als auch der Achse stets abwechseln.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE136498C true DE136498C (de) |
Family
ID=404457
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT136498D Active DE136498C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE136498C (de) |
-
0
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