DE13482C - Neuerungen in der Beleuchtung von Pia'iinos - Google Patents

Neuerungen in der Beleuchtung von Pia'iinos

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DE13482C
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Germany
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DENDAT13482D
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TÜRK & STABY in Iserlohn
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F21LIGHTING
    • F21VFUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS OF LIGHTING DEVICES OR SYSTEMS THEREOF; STRUCTURAL COMBINATIONS OF LIGHTING DEVICES WITH OTHER ARTICLES, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • F21V37/00Details of lighting devices employing combustion as light source, not otherwise provided for
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F21LIGHTING
    • F21SNON-PORTABLE LIGHTING DEVICES; SYSTEMS THEREOF; VEHICLE LIGHTING DEVICES SPECIALLY ADAPTED FOR VEHICLE EXTERIORS
    • F21S13/00Non-electric lighting devices or systems employing a point-like light source; Non-electric lighting devices or systems employing a light source of unspecified shape
    • F21S13/12Devices intended to be free-standing, e.g. table lamp, floor lamp

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Toys (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 4: Beleuchtungsgegenstände.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 17. Juni 1880 ab.
1 Die Beleuchtung der Pianinos geschah bis jetzt vermittelst zweier Kerzen oder Petroleumlampen, welche in die bekannten zu beiden Seiten des Notenblattes angebrachten Halter eingesetzt wurden. Durch vorliegende Neuerung sollen beide Lichter durch eine in der Mitte des Instrumentes anzubringende Petroleumlampe ersetzt werden, wodurch die Beleuchtungskosten sich verringern und gleichzeitig durch die eigenthümliche Art der Lampenträger und der dadurch bedingten Lage der Lampe ein besseres Licht erzielt wird.
Die Zeichnung zeigt zwei Arten von Lampenträgern, solche, die auf dem Deckel des Instrumentes befestigt bezw. auf denselben aufgestellt, Fig. ι bis 9, und solche, die an der Stirnwand, Fig. 10 bis 14, angebracht werden.
Fig. ι zeigt einen Träger, welcher beim Aufsetzen mit der Lampe auf den Deckel sich durch das eigene Gewicht hält, indem der Fufs α mit Blei ausgefüllt ist, wodurch der Schwerpunkt des Trägers mit der Lampe möglichst nach hinten zu liegen kommt und bei der zur Beleuchtung des Notenblattes b erforderlichen Lage noch genügend weit nach der Mitte des Deckels c zu liegt, so dafs ein Herabfallen der Lampe nicht zu befürchten ist. Zur Vermeidung jeglicher Beschädigung der Politur des Deckels durch Reiben des Metalles auf demselben und zur Verhütung des Gleitens ist der Fufs mit einem rauhen Tuchstoff beklebt.
Um der Lampe eine ganz bestimmte Lage zu geben ist ein Stift d vermittelst Platte e auf dem Deckel befestigt, welcher in ein entsprechendes Loch des Fufses α pafst.
Während bei dieser Alt der Träger mit Lampe abgenommen und auch zu anderen Beleuchtungszwecken an jeder hervortretenden Kante z. B. des Tisches placirt werden kann, zeigen Fig. 2 bis 9 Halter, welche am Deckel des Instrumentes dauernd befestigt werden.
Die beiden Träger, welche Fig. 2, 3, 4 und 5 andeuten, besitzen einen Ring f, in welchen das Bassin der Lampe eingesetzt wird; der Träger, Fig. 2 und 3, kann bei Nichtbenutzung um i8o° zurückgedreht werden.
Fig. 6, 7, 8 und 9 sind mit einer sogenannten Tülle g versehen, in welche das Bassin eingeschraubt wird, auch bei dem Träger, Fig. 6 und 7, kann die Lampe ganz nach rückwärts gedreht werden; der andere zeigt eine Kröpfung, welche da angewendet wird, wo die Entfernung der Flamme vom Notenblatt zu grofs sein würde, ein Zurückdrehen ist hier nur um 90° möglich.
Bei Instrumenten, deren Stirnwand, Verzierungen bildend, über den Deckel hervorragt, ist eine Befestigung der Träger an ersterer bedingt, und es können dieselben, wie Fig. 10 zeigt, in einem Ring f zum Einsetzen, oder, wie Fig. 11 zeigt, in einer Tülle g zum Einschrauben endigen.
Ist die Lage des Schlüsselloches zum Verschliefsen des Deckels derartig, dafs diese Träger nicht füglich angebracht werden können, ohne den Zugang zum Schlüsselloch beschwerlich zu machen, so kann der Träger, Fig. 12, 13 und 14, benutzt werden. Der eigentliche Träger h und die Befestigungsplatte i bestehen hier aus zwei Theilen; letztere zeigt eine Aussparung k zum

Claims (3)

  1. Einstecken des Schlüssels und. ersterer kann abgenommen werden. Der Träger ist nämlich unten zu einem Vierkant / ausgebildet, das in einer passenden Oeffnung in der Platte steckt. Das angewendete Petroleum mufs klar, das Bassin von durchsichtigem, ungeschliffenem Glase sein, da letzteres ein Brechen der Lichtstrahlen verhindert.
    PATENT-Ansρruch:
    Die Anwendung einer Petroleumlampe mit durchsichtigem, ungeschliffenem Glasbassin zur Beleuchtung des Pianinos von der Mitte aus, und die dazu gehörigen, sowohl auf dem Deckel, als auch an der Stirnwand anzubringenden, mit Ring oder Tülle versehenen Träger, und zwar speciell:
    ι. der auf- und absetzbare Träger mit schwerem, als Gegengewicht dienenden Fufs, Fig. ι;
  2. 2. die auf dem Deckel befestigten, um i8o° bezw. 90° zurückdrehbaren Träger;
  3. 3. der an der Stirnwand angebrachte unbewegliche Träger mit der, wenn es nöthig ist, Aussparung zum Schlüsselloch und mit dem abnehmbaren Trägerringe bezw. der Trägertülle.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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