DE13437C - Zusammenlegbare Taschenlaterne mit von unten einschiebbarer Kerze - Google Patents

Zusammenlegbare Taschenlaterne mit von unten einschiebbarer Kerze

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DE13437C
DE13437C DENDAT13437D DE13437DA DE13437C DE 13437 C DE13437 C DE 13437C DE NDAT13437 D DENDAT13437 D DE NDAT13437D DE 13437D A DE13437D A DE 13437DA DE 13437 C DE13437 C DE 13437C
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DE
Germany
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lantern
candle
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box
walls
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DENDAT13437D
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English (en)
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J. LUCKHARDT in Berlin S., Ritterstr. 22
Publication of DE13437C publication Critical patent/DE13437C/de
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F21LIGHTING
    • F21LLIGHTING DEVICES OR SYSTEMS THEREOF, BEING PORTABLE OR SPECIALLY ADAPTED FOR TRANSPORTATION
    • F21L21/00Non-electric pocket lamps, e.g. lamps producing sparks

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Arrangement Of Elements, Cooling, Sealing, Or The Like Of Lighting Devices (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE -4: Beleuchtungsgegenstände.
Patenürt im Deutschen Reiche vom 16. Juni 1880 ab.
Bei dieser zusammenlegbaren Taschenlaterne kann die Kerzenflamme in beliebiger Höhe vom Boden des eigentlichen Laternengehäuses eingestellt werden, so dafs die Flamme, wenn man sie tief genug einstellt, immer genügend geschützt ist, während bei anderen Laternen der Flammenabstand vom Boden mit der Kerzenlänge wechselt und die Flamme bei langer Kerze sehr leicht von oben her durch Luftzug ausgeblasen wird.
Die Laterne bildet, wenn sie zusammengelegt ist, ein kleines, länglich viereckiges Kästchen. Der Deckel a, die Rückwand desselben, Fig. 4, ist mit einer der beiden kurzen äufseren Seitenwandungen, in Fig. 4 mit der untersten Wand b unter einem rechten Winkel fest verbunden und bildet, wenn der Apparat ganz aufgeklappt ist, selbst den Rücken der Laterne. Die anderen drei, mit Marienglas versehenen Laternenwände sind durch Scharnier so mit einander verbunden, dafs sie sich in bekannter Weise beim Zusammenlegen auf der Innenseite des Kästchendeckels auf einander legen lassen. Fafst man das geschlossene Kästchen so an, wie aus Fig. 4 zu ersehen ist, dafs also die Finger sich gegen die Seite b legen, während der Daumen auf den Knopf d drückt, dann öffnet sich die Laterne also: Das Kästchen klappt zunächst durch sein Gewicht um das Scharnier e nach unten, und die drei durchsichtigen Laternenwände springen aus ihrer zusammengelegten Stellung vom Deckel α ab. Es ist nämlich auf den einen der Scharnierstifte, von denen die Laternenwände an einander gehalten werden, eine kleine Schraubenfeder aufgewickelt, und diese wirft die über einander liegenden Laternenwände aus einander. Der innen auf der Kästchenwand b mit dem Scharnier/ befestigte Laternenboden g klappt dabei von selbst in die horizontale Lage, und die geöffnete Laterne sieht aus, wie sie die Fig. 1 und 2 in Ansicht und Aufrifs zeigen.
Man ist also im Stande, mit einem einzigen Fingerdruck gegen den Schnepper d die zusammengelegte Laterne in den Gebrauchszustand überzuführen.
Die entfaltete Laterne steht auf dem aufrecht gestellten oder so in der Hand gehaltenen Kästchen. Die am Deckel festsitzende kurze Aufsenwand b stützt sich auf die dazu ausgebildeten beiden Henkel c c, die zu diesem Zweck aufsen von der Mitte des Kästchenbodens ί abgeklappt werden, und die zugleich mit der zweiten kurzen Kästchenwand h zusammen als Fufs dienen, auf den die Laterne aufgestellt w.erden kann, Fig. 2.
Das Kästchen selbst dient zur Aufbewahrung von Zündhölzchen. Drückt man gegen das Knöpfchen /, so öffnet sich der Zündholzbehälterdeckel k, Fig. 3. Eine Schraubenfeder / aus dünnem Draht ist nämlich um den Scharnierstift des Behälterdeckels gewickelt, und diese veranlafst das Aufspringen desselben. In der Mitte auf der Innenseite des Behälterdeckels befindet sich die Kerzenhülse /. In dieser steckt die die Kerze haltende Klammer m, welche mit zwei Federchen η η durch einen langen Schlitz nach aufsen durch den Deckel hindurchreicht, und dadurch mit der Kerze auf- und abgeschoben werden kann, Fig. 1 und 2. Der Laternenboden g hat ein rundes Loch, durch welches die Kerze nach oben in den
Laternenraum hineinreicht, wenn sie genügend hochgeschoben ist. '
Zum Anzünden des Lichtes ist nur nöthig, die Laternenwände so weit. zurückzudrücken, dafs man mit einem Zündholz zum Kerzendocht gelangen kann. Die Wände stellen sich durch die Feder ο von selbst wieder in ihre richtige Stellung, die durch die kleine Feder r auf dem Boden g fixirt wird.
Ein einziges Drahtstück p, Fig. ι, bildet die beiden Scharnierstifte, mit denen die Wände an dem Deckel befestigt sind. Das am äufseren Deckelrand entlang von einem Scharnier zum andern geführte Mittelstück des Drahtes bildet zugleich eine Feder, die den Schnepper d zum Verschliefsen der zusammengelegten Laterne befähigt.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Eine Taschenlaterne, bei der die Laternenwände aufrecht auf der einen kurzen Seite des länglich viereckigen Zündholzbehälters stehen, gegen den Laternenrücken zusammenlegbar sind und mit letzterem und der kurzen Kästchenaufsenwand zusammen als zweiter Deckel auf den Zündholzbehälter aufgelegt werden können.
2. Die Einrichtung zur Einführung der Kerze von unten her in den Laternenraum.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT13437D Zusammenlegbare Taschenlaterne mit von unten einschiebbarer Kerze Active DE13437C (de)

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