DE133452C - - Google Patents

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DE133452C
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E21EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
    • E21BEARTH OR ROCK DRILLING; OBTAINING OIL, GAS, WATER, SOLUBLE OR MELTABLE MATERIALS OR A SLURRY OF MINERALS FROM WELLS
    • E21B25/00Apparatus for obtaining or removing undisturbed cores, e.g. core barrels or core extractors

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  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Geology (AREA)
  • Mining & Mineral Resources (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Environmental & Geological Engineering (AREA)
  • Fluid Mechanics (AREA)
  • General Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Geochemistry & Mineralogy (AREA)
  • Percussive Tools And Related Accessories (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Gegenstand der Erfindung ist ein Kernbrecher und -heber für Tiefbohrungen.
Bei den bisher gebräuchlichen Kernhebern kommt es besonders bei Kernen von gröfserem Durchmesser häufig vor, dafs der durch Klemmwirkung festgehaltene abgebrochene Bohrkern aus dem gehobenen Rohr gleitet. Dadurch entstehen grofse Betriebsstörungen. Der Kernbrecher und -heber gemäfs vorliegender Erfindung soll diesen Uebelstand beseitigen. Er bricht den Kern in einer möglichst wagerechten Bruchflä'che und gestattet ein sicheres Aufholen desselben. Zu diesem Zweck ist die Vorrichtung aus zwei teleskopartig ausgebildeten Ringcylindern zusammengesetzt. Von diesen trägt der eine, der Amboscylinder, die in Scharnieren hängenden Hakenzähne; der andere, der Hammercylinder, treibt durch auf Keile ausgeübte Schläge die Hakenzähne in den Kern.
In der Zeichnung ist die Vorrichtung veranschaulicht. Es stellt dar:
Fig. ι die äufsere Ansicht des Amboscylinders mit dem im oberen Theile weggeschnittenen, in der Mittelstellung seines Hubes dargestellten Hammercylinder bei nicht eingetriebenen Keilen.
Fig. 2 einen senkrechten, um 900 gedrehten Mittelschnitt durch Ambos- und Hammercylinder bei theilweise eingetriebenen Keilen und niedergegangenem Hammercylinder.
Fig. 3 einen nicht eingetriebenen Hakenzahn,
Fig. 4 einen Querschnitt nach der Linie A-B der Fig. i,
Fig. 5 einen Querschnitt durch den Amboscylinder unter Fortlassung des abgesprengten Kerntheiles nach der Linie C-D der Fig. 2.
Der Amboscylinder α zeigt unten einen geschlossenen Ringquerschnitt, der aber nach oben zu derart ausgeschnitten ist, dafs der ebenso ausgeschnittene untere Theil des oben ebenfalls einen vollen Ringquerschnitt zeigenden Hainmercylinders b hineinpafst und beide Cylinder teleskopartig in einander gleiten können. Geführt wird der Hammercylinder durch Federn d, die in Nuthen c des Amboscylinders gleiten. Der Amboscylinder trägt oben im Innern einen mittels Niete oder Schrauben mit versenkten Köpfen befestigten schmalen Ring e und der Hammercylinder unten einen gleichen Ring f. Ferner ist mittels Deckenringes g an dem Hammercylinder eine den Ring h tragende Platte k befestigt. Der Ring h dient zum Befestigen eines an dem Seil zum Handhaben des Kernhebers und -brechers befestigten Sicherheitshakens üblicher Bauart.
Beim Aufholen der Vorrichtung gleitet der Hammercylinder b gegen den Amboscylinder a, bis der Ring e des letzteren gegen den Ring ^f des ersteren trifft, so dafs dann der Amboscylinder mitgenommen und mit dem Hammercylinder durch das Seil aufgeholt wird.
Der untere volle Ringtheil des Amboscylinders α zeigt zwei gegenüberliegende Schlitze /, in welchen die Hakenzähne m hängen, die mittels Zapfen 0 in Lagern drehbar aufgehängt
sind. Aufgeschraubte Deckelplatten ρ verhüten ein Heraustreten der Hakenzähne nach oben beim Herablassen der ganzen Vorrichtung. Hinter den Hakenzähnen m sind Keile r von trapezförmig abgesetztem Querschnitt eingesetzt, die in ebenso geformten Führungen des Cylinders α gleiten. Die Führungen verhindern das Nachaufsentreten der Keile. Damit beim Herablassen die Keile r sich nicht nach oben herausschieben können, werden sie mit den Hakenzähnen m durch dünne Drahtschlingen s verbunden, die sich beim Eintreiben lösen können und daher dem Stofs keinen merklichen Widerstand entgegensetzen. Hakenzähne, Keile und Draht werden ganz in Talg gebettet.
Die Wirkungsweise der Vorrichtung ist folgende:
Nach dem Aufholen des Bohrers hängt der abzubrechende und aufzuholende Kerntheil i (Fig. 2) mit dem stehenbleibenden Theil j zusammen, und beim Herablassen des Kernbrechers sind die beiden Cylinder α und b aus einander gezogen, d. h. der Ring e des Amboscylinders α liegt auf dem Ring f des Hammercylinders b auf. Sobald sich der Amboscylinder α auf dem Grunde des Bohrloches auflegt, wird das Seil noch so weit nachgelassen, dafs der Hammercylinder auf den Keilen r ruht. Dann werden durch Anziehen und Fallenlassen des Hammercylinders wiederholte Schläge auf die Keile r geführt und durch Eintreiben der Hakenzähne m der Kerntheil i abgesprengt (Fig. 2). Da gleichzeitig auf die zwei sich gegenüberstehenden Zähne die Schläge erfolgen, so wird eine annähernd wagerechte Bruchlinie erzielt. Die Keile r werden dann noch durch einige leichtere Schläge ganz eingetrieben, so dafs sie sich in der ganzen Länge ihres geraden Theiles hinter die Hakenzähne legen und diese am Zurücktreten hindern.
Beim Aufholen ziehen sich Hammer- und Amboscylinder wieder so weit aus einander, bis Ring f des Hammercylinders b sich gegen Ring e des Amboscylinders α legt, dann wird dieser und mit ihm der auf den Zahnflächen der Hakenzahne m ruhende abgesprengte Kerntheil i mitgenommen und aufgeholt.
Das Zusammensetzen der beiden Cylinder geschieht in der Weise, dafs der eine der beiden Ringe e und f erst nach dem Zusammenschieben beider Cylinder durch die Niete bezw. Schrauben mit versenkten Köpfen befestigt wird, da sonst ein Zusammenschieben nicht möglich wäre.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch :
    Vorrichtung zum Absprengen und Aufholen der Kerne bei Kerntiefbohrung, dadurch gekennzeichnet, dafs das den Kernbrecher und -heber bildende Gehäuse aus zwei teleskopartig in einander gleitenden Cylindern, Ambos- und Hammercylinder (a und b), besteht, von denen ersterer in seinem unteren vollen Ringtheile einander gegenüberstehend in Scharnieren (o). hängende Hakenzähne (m) mit dahinter angeordneten Treibkeilen (r) und der letztere den Befestigungsring (h) für das Seil trägt, wobei die Federn (d) des Cylinders (b) in den Nuthen (c) des Cylinders (a) gleiten, und die Hubbegrenzung durch bei dem Amboscylinder (a) oben, bei dem Hammercylinder (b) unten befestigte Anschlagringe (e und f) erfolgt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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